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SUMMARY:Theater_Perlach: Satansbraten\, eine Parade frei nach Rainer Werner Fassbinder
DESCRIPTION:Nach der erfolgreichen Produktion »A Matz bist scho« nach Motiven von Ödön von Horvaths »Kasimir und Karoline « im vergangenen Herbst\, zeigt das THEATER_PERLACH zum Start in die neue Theaterspielzeit im MUCCA 31 die Premiere seiner neuen Produktion »SATANSBRATEN«\, eine Parade frei nach Rainer Werner Fassbinder\, in der Regie von Andrea Funk: \nDer Dichter Kranz muss sich sorgen. Er kann nicht mehr schreiben und an ihm hängt seine schräge Verwandtschaft. Der Vorschuss für sein neues Werk ist längst verbraten\, doch kein Wort steht auf dem Papier. Es muß Geld her – jetzt – fürs Leben\, Mieten\, den Zustand erhalten. Eher gestohlen\, geraubt\, erpresst\, er geht über Leichen. Er müht sich ab und krebst doch nur ganz unten herum. \nFassbinders einzige – bittere – Komödie ist eine groteske Parade der kleinen Leute. Auf der Höhe seines Schaffens\, in einer Zeit in der er regelmäßig bis zu drei abendfüllende Spielfilme pro Jahr drehte\, haute er den atemlosen Satansbraten raus\, der die Gehetztheit des Künstlers\, den Zwang zu performen und sich gleichzeitig um seine „Family“ zu kümmern\, fast schon autobiografisch thematisiert. \nFür THEATER_PERLACH ein gefundenes Fressen: dieser Kotzschwall von Gemeinheiten\, sexueller Ausbeutung\, Erniedrigung und enttäuschten Wünschen und doch mit ein bisschen echter Intimität und zwischenmenschlicher Intensität wird choreografisch und auch musikalisch/akustisch begleitet und entfaltet für die jungen Darsteller*innen seine ganz eigene Gewalt. \n„Gebt Euch keine Mühe – es reicht ohnehin nicht.“ (Rainer Werner Fassbinder) \nPremiere am Mittwoch\, 30. September 2026 um 20:30 Uhr im MUCCA Munich Center of Community Arts (im Kreativquartier\, Schwere-Reiter-Str. 2\, 80797 München)\nWeitere Vorstellungstermine am 1.\, 2. und 3. Oktober 2026 jeweils um 20:30 Uhr ebendort \nTickets: Fair 35 € I Regulär 25 € I Sozial 15 €\nReservierung: karten@theaterperlach.de \nEs spielen: Lena Nathalie Halve\, Elias Hammler\, Charlotte Kahler\, André Schwarz\, Sophia Strasser\, Katharina Elisabeth Süß\, Christophe Zoller\nEs musiziert: Friederike Hujer\, Jakob Lücking \nRegie: Andrea Funk\nMusikalische Leitung: Jakob Lücking\nLieder und Motive von Peer Raben\, Ernst Jandl\, Johan Strauss (Sohn) u.a.\nAusstattung/Kostüm: Martin Renzikowski\, Laura Jany\nRegieassistenz: Konstantin David Mayer\nFotos: Beate Kellmann\nLayouts: Brigitte Schön\nBühne/Produktion: Ferdinand Leopolder\nPressearbeit: Kathrin Schäfer \nAndrea Funk (Regie)\nstudierte Theaterwissenschaften in Erlangen und Köln (M.A.)\, und absovierte parallel dazu eine Ausbildung in Modernem Tanz und Choreografie bei Jutta Czurda.\nMit CZ Tanztheater entwickelte sie viele Tanztheaterstücke\, die ihre Premiere im Schauspielhaus Nürnberg hatten. Anschließend wechselte sie zum Schreiben: Hörspiel\, Theater und Drehbuch – sie erhielt 2x die bayrische Drehbuchförderung.\nSie ist Gründerin des Fassbindertage e.V. – www.fassbindertage.de – und veranstaltet seitdem die Fassbindertage in München (zuletzt 2025).\nMit ihrer ersten Jugendtheatergruppe »die Paulis« (2005- 2010) spielte sie »Kasimir und Karoline« von Ödön von Horvath\, »Cyrano de Bergerac« von Edmond Rostand und »Dazwischen«\, ein mit den Jugendlichen selbstentwickeltes Stück nach Motiven von »Blut am Hals der Katze« von Rainer Werner Fassbinder.\nTHEATER_PERLACH gründete sie 2019 mit Jugendlichen\, die schon erste Theatererfahrungen gesammelt hatten und vertiefen wollten. Für »Was nach dem Damals kommt« (Premiere Juli 2021) entstanden Rollen und Text ausschließlich aus Improvisationen. Von November 2020 bis Mai 2021 probte die Gruppe über Zoom und entwickelte einen Text\, der viel von der Lebensumständen der Jugendlichen erzählt\, ihren Ängsten und Träumen.\nIn »Einfach das Ende der Welt oder ich verlass dich Scheißfamilie« (Premiere Juli 2022) brachten die Kids ihre social media Erfahrungen ein: der Protagonist ist – anders als im Stück von Lagarce – ein Influencer.\nBei all Ihren Regiearbeiten sucht Andrea Funk nach der Verschränkung von Tanz und Sprache: das Wort körperlich in Szene zu setzen\, den Körper durch Inhalte zu bewegen. So entstehen choreographische Elemente\, die dem Gesprochenen eine Körperlichkeit verleihen und einen Raum suchen zwischen Intellekt und Gefühl.\nDass die Inszenierungen von THEATER_PERLACH\, egal ob nach einer Vorlage oder nicht\, die komplexe Lebensrealität der jungen Erwachsenen widerspiegelt\, ist das Hauptanliegen von Andrea Funks Theaterarbeit. Mittels Improvisationen und Gesprächen entwickelt sie die Stücke gemeinsam mit den jungen professionellen Darsteller*innen. \nTHEATER_PERLACH wurde 2019 gegründet\, um mit jungen Erwachsenen\, die eine professionelle Bühnenlaufbahn anstreben\, eigene Stücke zu entwickeln. Bisher entstanden: »Was nach dem Damals kommt« (2021)\, »Einfach das Ende der Welt«\, frei nach Lagarce (2022)\, »Der krank Eingebildete«\, frei nach Moliere (2023) und zuletzt »Über uns zwei Krähen«\, Eine Übergangsrevue mit Tanz und Musik am Ende der Welt (2024) und »A Matz bist scho« nach Motiven von Ödön von Horvaths »Kasimir und Karoline« (2025). \nDie Produktion wird gefördert von den Bezirksausschüssen BA 04 Schwabing-West\, BA 09 Neuhausen-Nymphenburg sowie vom BA 16 Ramersdorf-Perlach. \nEine Produktion des THEATER_PERLACH gemeinnütziger e.V. (stellt gern Spendenbescheinigungen aus!)\nFerdinand Leopolder\, Vorstand\, Tegernseer Landstraße 26\, 81541 München\, info@drymix.info\nMünchner Bank eG\, IBAN DE85 7019 0000 0003 2913 83 (BIC: GEODEF1M01) \nMehr Infos:\nwww.theaterperlach.de\nInstagram: theater_perlach \n  \n 
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