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SUMMARY:NMT: WRITING IN ECOSYSTEMS: Vom Spekulieren und dem (extra)terrestrischen Unerkannten 
DESCRIPTION:Im öffentlichen Panel am 10. September hebt das NMT ab und diskutiert und spekuliert mit Physiker Klaus Mecke und Theatermacher Tobias Rausch über Kommunikation mit und Darstellbarkeit des paradigmatisch Anderen – terrestrisch und extraterrestrisch… \nEin entscheidender Topos der Sci-Fi-Literatur ist die Begegnung mit dem Anderen; ein Anderes\, das so anders ist\, dass es bisherige Definitionen eines Lebewesens sprengt und Wege der Interaktion erst gefunden werden müssen. In der Literatur führt dieses Setting häufig zu Konstruktionen eines Fremden\, Andersartigen\, das vor allem in Abgrenzung zum Eigenen und Vertrauten gestaltet wird und nicht selten rassistische und patriarchale Machtverhältnisse reproduziert. Dem zu Grunde liegenden Dilemma\, dass wir uns das\, was wir nicht kennen\, nicht vorstellen können\, begegnet wiederum die Wissenschaft mit Technologien\, wie etwa dem James-Webb-Weltraumteleskop\, die die Grenzen unserer Wahrnehmungsfähigkeit erweitern sollen. Doch um dem paradigmatisch Anderen zu begegnen\, müssen wir nicht in andere Universen schauen; Wie\, beispielsweise\, können wir die Begegnung einer Viruszelle mit einem Wirt beschreiben? Wie die über Jahrhunderte andauernde Veränderung einer Landschaft? Wie die Wesenhaftigkeit eines Tornados sichtbar machen? \nSpeaker: Klaus Mecke (Physiker) und Tobias Rausch (Theatermacher)\nModeration: Theresa Seraphin und Jan Geiger \n\n\n\nEine Veranstaltung des NMT in Kooperation mit dem Erlanger Center for Literature and Natural Sciences ELINAS. Gefördert vom Kulturreferat der LH München. Kooperationspartner: Monacensia im Hildebrandhaus
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SUMMARY:Netzwerk Münchner Theatertexter*innen: Lesung im Rahmen der WORLDWIDE UKRAINIAN PLAY READINGS
DESCRIPTION:SIREN’S SONG\nAndrii Bondarenko\nübersetzt von Lydia Nagel\nSeit über vier Monaten herrscht erneut Krieg in Europa\, Krieg gegen die Ukraine. Täglich erreichen uns\, die wir nicht akut um unser Leben fürchten müssen\, neue Schreckensnachrichten\, Todeszahlen\, politische Statements und strategische Analysen über die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine. Wie aber begreifen\, was dieser Krieg mit den Menschen macht\, die in ihm leben? Wie erklären\, was der Krieg mit uns\, die wir auf unterschiedlichste Weise von ihm betroffen sind\, macht? „Writing\,“ so der Autor Andrii Bondarenko in einem Interview\, „helped me find myself\, and find the strength to resist\, and move on“. Die vielfältigen Stimmen ukrainischer Autor*innen gerade jetzt nicht abbrechen zu lassen\, sondern sie weltweit hörbar zu machen\, haben sich die Worldwide Ukrainian Playreadings zur Aufgabe gemacht. Allein bis Juni sind 144 Texte\, davon 73 Theaterstücke an ukrainische Autor*innen in Auftrag gegeben worden. 151 Lesungen in 20 Ländern sind weltweit in Planung. Das NMT hat für das Projekt bei dem ukrainischen Theaterautor\, Dramaturg und Journalist Andrii Bondarenko einen Text in Auftrag gegeben. „Siren’s Song“ wird erstmals in Kooperation mit dem IMAGINE Festivals und dem PATHOS Theater präsentiert. Das NMT erklärt sich auf diese Weise solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. \nAutor: Andrii Bondarenko | Lesung: Henriette Fridoline Schmidt u.a. | Übersetzung: Lydia Nagel |\nOrganisation: Netzwerk Münchener Theatertexter*innen \nIm Zuge der Veranstaltung werden spenden für ein ukrainisches Kulturprojekt gesammelt.
URL:https://freieszenemuc.de/event/lesung-im-rahmen-der-worldwide-ukrainian-playreadings/
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