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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Eigentum\, Naturverhältnisse und Digitalisierung im Kapitalismus. Sie war Leiterin der Politischen Kommunikation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zuletzt Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. \n\nVergesellschaftung und Öffentlicher Luxus\nTermin: Sa\, 01.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nAm zweiten von drei Abenden haben wir uns hierfür die Herausgeber*innen vom Sammelband „Öffentlicher Luxus“ eingeladen: Bedingungsloser Zugang zu den Gütern\, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr\, der Autos überflüssig macht\, zu einem öffentlichen Raum\, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Doch wie kommen wir dahin? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Herausgeber*innen sprechen. \nÜber communia e. V. \ncommunia e. V. ist ein unabhängiger Think Tank für eine demokratische Wirtschaft. communia wurde 2020 gegründet und entwickelt Strategien für eine demokratische Wirtschaft\, Vergesellschaftung und Öffentlichen Luxus. Dazu unterstützt communia soziale Bewegungen\, die sich für Vergesellschaftung einsetzen und alternative\, öffentliche und demokratische Eigentumsmodelle erproben. \n\nWege zur feministischen Vergesellschaftung der Sorge oder:\nWie enteignen wir Shoppingmalls feministisch?\nTermin: Mo\, 24.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nZum Abschluss der Reihe haben wir Nadine Gerner zu Gast: Sorgearbeit ist nach wie vor entlang der Linien von Geschlecht\, Race und Klasse ungleich verteilt. Wie in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beobachten wir Privatisierungs- und Externalisierungstendenzen. Dies führt dazu\, dass Sorgearbeit zunehmend an migrantisierte und rassifizierten Personen ausgelagert\, in den privaten Raum verdrängt und kommodifiziert wird. Es gilt die Sorgearbeit zu vergesellschaften: Raus aus dem privaten Raum\, hinein in sorgende und echte demokratische Infrastrukturen! In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. Sie gibt Workshops zu Ökofeminismus und ist in der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie in feministischen Kollektiven und Kampagnen unterwegs. \n\nÜber die Initiative Kritische Nachhaltigkeit \nBei vielen Menschen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein in den letzten Jahren insgesamt gestiegen\, und dennoch zeigen Studien\, dass sich dies nicht in einer nachhaltigeren Praxis ausdrückt. Auch ein „grüner“ Kapitalismus schreibt bestehende Ausbeutungsstrukturen und Wachstumsorientierung fort. Daher ist es notwendig\, bestehende Narrative zu Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zugunsten einer echten Nachhaltigkeit\, die alle mitdenkt\, zu verändern. Es reicht nicht aus\, eine gesellschaftliche Transformation zu einer solidarischeren und nachhaltigen Gesellschaft auf individuelle Verhaltens- bzw. insbesondere Konsumweisen abzuwälzen. Die Erzählung von der Transformation durch eine ökologischere Art des Konsums verkennt\, dass eine grundsätzliche Lösung für die Herausforderungen der Zeit auf System-Ebene gedacht werden muss. Die Initiative “Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis” entsteht aus dem Wunsch\, neben dem solidarischen Mitgliederladen “ÖkoEsel” genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Mit der Initiative soll der Spielraum eröffnet werden\, über individuelle Verhaltensweisen hinaus gesellschaftliche Umstände für ein Leben in Nachhaltigkeit zu diskutieren und zu erproben. Das Ziel ist es\, den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs kritisch zu beleuchten\, gemeinsam zu analysieren und zu reflektieren\, um daraus andere Methoden und Auswege zu finden. \n\n\nEine Kooperationsveranstaltung von PATHOS München e. V. und Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. \nGefördert vom BA9 Neuhausen-Nymphenburg\, von ÖkoEsel und durch das Kulturreferat München. \n       \n© Foto: Initiative Kritsche Nachhaltigkeit
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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. 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In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. 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SUMMARY:HouseEurope!: Power to Renovation – A Question of Values
DESCRIPTION:Power to Renovation\nA Question of Values\nFilmvorführung von HouseEurope! mit anschließender Diskussion\nIn englischer Sprache mit englischen Untertiteln\nHouseEurope! präsentiert den Film “Power to Renovation – A Question of Values“\, in dem Expert*innen erklären\, warum Gebäude abgerissen und neu gebaut werden. Sie zeigen die negativen Folgen von Abriss und Neubau auf – für unsere Gemeinschaften und Nachbarschaften\, für unsere Geschichten und Identität sowie für Ökologie und Ökonomie. \nGibt es eine Alternative? Renovierung und Umbau sind die besten Optionen\, um Mieten stabil zu halten\, Gemeinschaften zu bewahren\, Geschichten zu schützen\, Energie zu sparen und eine nachhaltige Bauwirtschaft zu gestalten. \nWie können wir das erreichen? Wir als EU-Bürger*innen sind nicht nur Konsument*innen\, sondern können mit direkten demokratischen Mitteln\, wie dem Instrument der Europäischen Bürgerinitiative\, Veränderungen bewirken. “Power to Renovation” ist ein Aufruf von HouseEurope! – der Europäischen Bürgerinitiative für Renovierung und Umbau. \n\nFilmemacher*innen s+ (station.plus)\, Department für Architektur\, ETH Zürich | Regie Olaf Grawert | Produzent Arno Brandlhuber | Schnitt Severin Bärenbold\, Olaf Grawert\, Josiane Schmidt | Musik Lucas Fischötter | Recherche Olaf Grawert\, Alina Kolar | Drehbuch Olaf Grawert\, Alina Kolar\, Josiane Schmidt | Interviews mit Ann Pettifor\, Aris Komporozos-Athanasiou\, Joanna Kusiak\, Charlotte Malterre-Barthes\, Reinier de Graaf\, Oana Bogdan\, Barbara Metz\, Anne Lacaton\, Jean-Philippe Vassal\, Ruth Schagemann\, Thomas Bernauer | Künstlerische Leitung Tomorrow Is Already Built ARCH+ \n\nÜber HouseEurope! \nHouseEurope! ist eine eingetragene\, gemeinnützige Organisation\, die als Policy Lab an neuen Gesetzen arbeitet; unter anderem im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative (EBI). Das Team und der Ansatz von HouseEurope! entwickelten sich aus dem Architekturbüro bplus.xyz\, das sich darauf spezialisiert hat\, wie bestehende Gebäude durch Gesetze renoviert und wiederverwendet werden können\, sowie aus dem Lehrstuhl für Architektur und Storytelling station.plus\, der untersucht\, wie zeitbasierte Medien genutzt werden können\, um neue Ideen und Ansätze in Kultur und Systeme zu integrieren. \n\nTermin: So\, 12.01. | 18:00\nDauer: Film 40 Minuten\, Diskussion 1-2 Stunden\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorie \n\n\nFilmvorführung im Rahmen von “Tomorrow Is Already Built: Renegotiating the Future of Our Urban Space”. Ein Projekt von ARCH+ mit der Initiative JustizzentrumErhalten/ AbbrechenAbbrechen\, CIVA\, HouseEurope! und PATHOS theater. \n      \n.      \n \nIn Kooperation mit der Allianz Foundation. Weiterer Kooperationspartner ist die Hans Sauer Stiftung. \n   \n© Foto: HouseEurope!
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SUMMARY:Miriam Haltmeier: Kassandra Reloaded
DESCRIPTION:Kassandra Reloaded\nMusikalische Lesung / Solo-Abend mit Loopstation von und mit Miriam Haltmeier\n„Kassandra Reloaded“ ist ein Sprachkonzert\, basierend auf dem Text „Kassandra“ von Christa Wolf. Die Schauspielerin Miriam Haltmeier erarbeitet den Text rhythmisch und musikalisch: Mithilfe einer Loop-Station verwandelt sie die Vorlage des Monologs in ein vielstimmiges Sprachkonzert – mal laut und drängend\, mal fein und zurückhaltend – und dringt so tief in das Wesen der Figur Kassandra ein. \nKassandra. Tochter des Priamos\, König von Troja\, wird von dem Gott Apollon mit der Sehergabe beschenkt. Da sie sich aber seinen Annäherungsversuchen widersetzt\, verflucht er sie: all ihre Vorhersagen entsprechen der Wahrheit\, doch niemand wird ihr glauben. In Troja erlebt sie den zehnjährigen Kampf um die Stadt\, sieht den Untergang voraus und wird nicht erhört. Ihre Geschwister sterben in den Kämpfen um die Stadt\, sie selbst wird als Kriegsbeute nach Mykene gebracht. \nChrista Wolf lässt Kassandra in ihrer 1983 erschienenen Erzählung an dem System der Gewalt und Unterdrückung in Troja immer mehr verzweifeln. Gleichzeitig hinterfragt sie die patriarchale Ordnung und die Mythenbildung um die männlichen Helden: \n„Wann Krieg beginnt\, das kann man wissen\, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe\, müsste man sie weitersagen. Da stünde\, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen.“ \nChrista Wolf in „Kassandra“ \n\nTRAILER AUF YOUTUBE \n\n\n  \nÜber Miriam Haltmeier \nMiriam Haltmeier absolvierte ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste im Jahr 2016. Nach einer Produktion am Bochumer Schauspielhaus und Gastspielen in Palästina arbeitete sie in den Jahren 2016 bis 2019 als ständiges Mitglied des Schauspielensembles am Landestheater Schwaben in einer Vielzahl an Stücken. Miriam ist ebenso als Musikerin tätig. Sie komponiert musikalisch spannungsvolle Lieder\, die sie als Stückbegleitung oder in Live-Konzerten mit Hilfe einer Loop-Station präsentiert. In ihrem aktuellen Solo-Abend „Kassandra“ nach Christa Wolf gestaltet sie ein Sprachkonzert mit gesprochenen Texten zu ihrer Musik. Miriam schrieb und inszenierte performative Stücke wie „FehlbarIZeit“\, eine Auseinandersetzung zum Thema Depression\, und „WeibsStück“\, eine tänzerisch-musikalische Collage zum Thema Weiblichkeit während ihrer Zeit am Landestheater Schwaben. In beiden Stücken verbindet sie die Sprache von Bewegung\, Musik und Schauspiel in Anlehnung an das Tanztheater. \nVon 2019 bis 2021 führte sie diese Arbeit in der freien Szene in und um München fort\, unter anderem mit dem Stück „Comm-Unity-Cation“ am PATHOS theater. 2021 – 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen\, wo sie in unterschiedlichen\, tragenden Rollen besetzt wurde – unter anderem als Markus Antonius in Shakespeares „Julius Cäsar“\, als Wurm in Schillers „Kabale und Liebe“ oder als Antigone in Sophokles „Antigone“. Seit 2024 arbeitet sie wieder als selbstständige Schauspielerin und Musikerin. \n\n  \nTermine (Schulvorstellungen): Do\, 09.01. | 19:00 + Fr\, 10.01. | 10:00\nTermine (öffentlich): Fr\,10.01. + Sa\, 11.01. | 20:00\nDauer: ca. 1 Std. + Nachgespräch\nOrt: PATHOS theater \nTickets (Schulvorstellungen): 5 € | Begleitpersonen kostenlos\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Schulvorstellungen können auch mit regulären Tickets besucht werden! \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \nKontakt für Schulvorstellungen: vermittlung@pathos.theater \nEs gibt für jede Vorstellung ein Nachgespräch mit der Künstlerin. \n©️ Foto: Christina Iberl
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SUMMARY:Miriam Haltmeier: Kassandra Reloaded
DESCRIPTION:Kassandra Reloaded\nMusikalische Lesung / Solo-Abend mit Loopstation von und mit Miriam Haltmeier\n„Kassandra Reloaded“ ist ein Sprachkonzert\, basierend auf dem Text „Kassandra“ von Christa Wolf. Die Schauspielerin Miriam Haltmeier erarbeitet den Text rhythmisch und musikalisch: Mithilfe einer Loop-Station verwandelt sie die Vorlage des Monologs in ein vielstimmiges Sprachkonzert – mal laut und drängend\, mal fein und zurückhaltend – und dringt so tief in das Wesen der Figur Kassandra ein. \nKassandra. Tochter des Priamos\, König von Troja\, wird von dem Gott Apollon mit der Sehergabe beschenkt. Da sie sich aber seinen Annäherungsversuchen widersetzt\, verflucht er sie: all ihre Vorhersagen entsprechen der Wahrheit\, doch niemand wird ihr glauben. In Troja erlebt sie den zehnjährigen Kampf um die Stadt\, sieht den Untergang voraus und wird nicht erhört. Ihre Geschwister sterben in den Kämpfen um die Stadt\, sie selbst wird als Kriegsbeute nach Mykene gebracht. \nChrista Wolf lässt Kassandra in ihrer 1983 erschienenen Erzählung an dem System der Gewalt und Unterdrückung in Troja immer mehr verzweifeln. Gleichzeitig hinterfragt sie die patriarchale Ordnung und die Mythenbildung um die männlichen Helden: \n„Wann Krieg beginnt\, das kann man wissen\, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe\, müsste man sie weitersagen. Da stünde\, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen.“ \nChrista Wolf in „Kassandra“ \n\nTRAILER AUF YOUTUBE \n\n\n  \nÜber Miriam Haltmeier \nMiriam Haltmeier absolvierte ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste im Jahr 2016. Nach einer Produktion am Bochumer Schauspielhaus und Gastspielen in Palästina arbeitete sie in den Jahren 2016 bis 2019 als ständiges Mitglied des Schauspielensembles am Landestheater Schwaben in einer Vielzahl an Stücken. Miriam ist ebenso als Musikerin tätig. Sie komponiert musikalisch spannungsvolle Lieder\, die sie als Stückbegleitung oder in Live-Konzerten mit Hilfe einer Loop-Station präsentiert. In ihrem aktuellen Solo-Abend „Kassandra“ nach Christa Wolf gestaltet sie ein Sprachkonzert mit gesprochenen Texten zu ihrer Musik. Miriam schrieb und inszenierte performative Stücke wie „FehlbarIZeit“\, eine Auseinandersetzung zum Thema Depression\, und „WeibsStück“\, eine tänzerisch-musikalische Collage zum Thema Weiblichkeit während ihrer Zeit am Landestheater Schwaben. In beiden Stücken verbindet sie die Sprache von Bewegung\, Musik und Schauspiel in Anlehnung an das Tanztheater. \nVon 2019 bis 2021 führte sie diese Arbeit in der freien Szene in und um München fort\, unter anderem mit dem Stück „Comm-Unity-Cation“ am PATHOS theater. 2021 – 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen\, wo sie in unterschiedlichen\, tragenden Rollen besetzt wurde – unter anderem als Markus Antonius in Shakespeares „Julius Cäsar“\, als Wurm in Schillers „Kabale und Liebe“ oder als Antigone in Sophokles „Antigone“. Seit 2024 arbeitet sie wieder als selbstständige Schauspielerin und Musikerin. \n\n  \nTermine (Schulvorstellungen): Do\, 09.01. | 19:00 + Fr\, 10.01. | 10:00\nTermine (öffentlich): Fr\,10.01. + Sa\, 11.01. | 20:00\nDauer: ca. 1 Std. + Nachgespräch\nOrt: PATHOS theater \nTickets (Schulvorstellungen): 5 € | Begleitpersonen kostenlos\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Schulvorstellungen können auch mit regulären Tickets besucht werden! \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \nKontakt für Schulvorstellungen: vermittlung@pathos.theater \nEs gibt für jede Vorstellung ein Nachgespräch mit der Künstlerin. \n©️ Foto: Christina Iberl
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DESCRIPTION:Kassandra Reloaded\nMusikalische Lesung / Solo-Abend mit Loopstation von und mit Miriam Haltmeier\n„Kassandra Reloaded“ ist ein Sprachkonzert\, basierend auf dem Text „Kassandra“ von Christa Wolf. Die Schauspielerin Miriam Haltmeier erarbeitet den Text rhythmisch und musikalisch: Mithilfe einer Loop-Station verwandelt sie die Vorlage des Monologs in ein vielstimmiges Sprachkonzert – mal laut und drängend\, mal fein und zurückhaltend – und dringt so tief in das Wesen der Figur Kassandra ein. \nKassandra. Tochter des Priamos\, König von Troja\, wird von dem Gott Apollon mit der Sehergabe beschenkt. Da sie sich aber seinen Annäherungsversuchen widersetzt\, verflucht er sie: all ihre Vorhersagen entsprechen der Wahrheit\, doch niemand wird ihr glauben. In Troja erlebt sie den zehnjährigen Kampf um die Stadt\, sieht den Untergang voraus und wird nicht erhört. Ihre Geschwister sterben in den Kämpfen um die Stadt\, sie selbst wird als Kriegsbeute nach Mykene gebracht. \nChrista Wolf lässt Kassandra in ihrer 1983 erschienenen Erzählung an dem System der Gewalt und Unterdrückung in Troja immer mehr verzweifeln. Gleichzeitig hinterfragt sie die patriarchale Ordnung und die Mythenbildung um die männlichen Helden: \n„Wann Krieg beginnt\, das kann man wissen\, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe\, müsste man sie weitersagen. Da stünde\, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen.“ \nChrista Wolf in „Kassandra“ \n\nTRAILER AUF YOUTUBE \n\n\n  \nÜber Miriam Haltmeier \nMiriam Haltmeier absolvierte ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste im Jahr 2016. Nach einer Produktion am Bochumer Schauspielhaus und Gastspielen in Palästina arbeitete sie in den Jahren 2016 bis 2019 als ständiges Mitglied des Schauspielensembles am Landestheater Schwaben in einer Vielzahl an Stücken. Miriam ist ebenso als Musikerin tätig. Sie komponiert musikalisch spannungsvolle Lieder\, die sie als Stückbegleitung oder in Live-Konzerten mit Hilfe einer Loop-Station präsentiert. In ihrem aktuellen Solo-Abend „Kassandra“ nach Christa Wolf gestaltet sie ein Sprachkonzert mit gesprochenen Texten zu ihrer Musik. Miriam schrieb und inszenierte performative Stücke wie „FehlbarIZeit“\, eine Auseinandersetzung zum Thema Depression\, und „WeibsStück“\, eine tänzerisch-musikalische Collage zum Thema Weiblichkeit während ihrer Zeit am Landestheater Schwaben. In beiden Stücken verbindet sie die Sprache von Bewegung\, Musik und Schauspiel in Anlehnung an das Tanztheater. \nVon 2019 bis 2021 führte sie diese Arbeit in der freien Szene in und um München fort\, unter anderem mit dem Stück „Comm-Unity-Cation“ am PATHOS theater. 2021 – 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen\, wo sie in unterschiedlichen\, tragenden Rollen besetzt wurde – unter anderem als Markus Antonius in Shakespeares „Julius Cäsar“\, als Wurm in Schillers „Kabale und Liebe“ oder als Antigone in Sophokles „Antigone“. Seit 2024 arbeitet sie wieder als selbstständige Schauspielerin und Musikerin. \n\n  \nTermine (Schulvorstellungen): Do\, 09.01. | 19:00 + Fr\, 10.01. | 10:00\nTermine (öffentlich): Fr\,10.01. + Sa\, 11.01. | 20:00\nDauer: ca. 1 Std. + Nachgespräch\nOrt: PATHOS theater \nTickets (Schulvorstellungen): 5 € | Begleitpersonen kostenlos\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Schulvorstellungen können auch mit regulären Tickets besucht werden! \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \nKontakt für Schulvorstellungen: vermittlung@pathos.theater \nEs gibt für jede Vorstellung ein Nachgespräch mit der Künstlerin. \n©️ Foto: Christina Iberl
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SUMMARY:queer.raum: Chosen Family - Naught a Christmas Show
DESCRIPTION:Chosen Family – Naught a Christmas Show\n\nResidency und Showing von queer.raum\n“Blood is thicker than water”. Blut ist dicker als Wasser. Blutsbande halten mehr zusammen\, sind  wichtiger als alles andere. Aber ist es wirklich so? In unserer Residenz “Chosen Family” wollen wir dieser Frage nachgehen\, indem wir mit interdisziplinären künstlerischen Methoden nach einer Definition für diesen Begriff für uns als Gruppe forschen. Denn vor allem Menschen aus der queeren Community und/oder Menschen\, die abweichend von der Heteronormativität leben\, anders aussehen\, sich anders verhalten\, haben Ausgrenzung durch die Gesellschaft erfahren – in erster Linie aber durch ihre Ursprungsfamilie. \nIm Internet kursiert eine längere Form des Sprichworts\, was für queere Menschen oft mehr Sinn ergibt: „The blood of the covenant is thicker than the water of the womb”. Was soviel bedeutet wie: Die Verbindungen\, die wir durch Gemeinschaft eigenständig knüpfen\, sind dicker als die Verbindung\, die uns durch Verwandtschaft auferlegt wird. Chosen Family ist stärker als Ursprungsfamilie. \nMit unterschiedlichen Materialien und Medien wird sich dem Thema Wahlverwandschaften angenähert: Songtexte\, Schriftrollen\, Tagebücher entstehen. Durch Storytelling werden eigene Erfahrungen mit den anderen Teilnehmenden ausgetauscht und beflügeln zu weiterem künstlerischem Schaffen. Geschichten werden in Musik und Tanz ausgedrückt und inspirieren zu Makeup-Looks\, Fotografien und Collagen. \n\nVon und mit Jay Miniano\, Alexander Goy\, Saige Danyluk\, Johannes Geitl\, Laura Sanchez \n\nJay Miniano\, auch bekannt als Pinay Colada\, ist Dragkünstler\, Makeup-Artist\, Hairstylist\, Künstler und Wigstylist. Drag ist eine Erweiterung von Jay und hilft ihm\, anderen eine Stimme zu geben. Er ist queer-politisch aktiv und legt großen Wert auf Aufklärungsarbeit. \nAlexander ist Musiker\, Singer/Songwriter und freier Pädagoge mit Schwerpunkt Musik und Theater\, Bands vanGoy (indiepop) und Goy&Künstler (Chanson-Pop)\, Initiator der „Kinder-Bühnenwerkstatt München“ und des generationsübergreifenden Musikprojekts „Silber im Haar und grün hinter den Ohren“. \nSaige ist eine queere Tänzer*in. Als Saige Contemporary Dance für sich entdeckte\, stand die Welt Kopf. Saige wächst als Künstler*in und entdeckt auf diesem Weg neue Medien und Ausdrucksweisen von Voice bis zu Internal Explorations. \nJohannes arbeitet unter dem Pseudonym Hansinger / Jo Highness als Designer\, Schneider und Künstler. Sein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Kostümen und Effekt-Outfits. Die Kunstform Drag hat seine Arbeiten in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich geprägt. \nLaura ist Modedesignerin und lebt und arbeitet in München. In ihrem Atelier entwirft und produziert sie genderlose Mode für verschiedene Körpertypen. Kürzlich hatte sie ihren ersten Drag Auftritt als PERLE\, wodurch sie sich weiter entfalten kann. \n\nTermine: Mi 18.12. + Do 19.12. + Fr 20.12. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nDiskursInstallationKonzertPartyPATHOS theaterPerformanceQueerResidenz \n\n\nGefördert durch  Fonds Darstellende Künste\, die Beauftragte der Bundesregierung für Kunst und Medien in Kooperation mit flausen + \n \n© Foto: Tobias Strobl (Monique Fatigue)
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DESCRIPTION:Chosen Family – Naught a Christmas Show\n\nResidency und Showing von queer.raum\n“Blood is thicker than water”. Blut ist dicker als Wasser. Blutsbande halten mehr zusammen\, sind  wichtiger als alles andere. Aber ist es wirklich so? In unserer Residenz “Chosen Family” wollen wir dieser Frage nachgehen\, indem wir mit interdisziplinären künstlerischen Methoden nach einer Definition für diesen Begriff für uns als Gruppe forschen. Denn vor allem Menschen aus der queeren Community und/oder Menschen\, die abweichend von der Heteronormativität leben\, anders aussehen\, sich anders verhalten\, haben Ausgrenzung durch die Gesellschaft erfahren – in erster Linie aber durch ihre Ursprungsfamilie. \nIm Internet kursiert eine längere Form des Sprichworts\, was für queere Menschen oft mehr Sinn ergibt: „The blood of the covenant is thicker than the water of the womb”. Was soviel bedeutet wie: Die Verbindungen\, die wir durch Gemeinschaft eigenständig knüpfen\, sind dicker als die Verbindung\, die uns durch Verwandtschaft auferlegt wird. Chosen Family ist stärker als Ursprungsfamilie. \nMit unterschiedlichen Materialien und Medien wird sich dem Thema Wahlverwandschaften angenähert: Songtexte\, Schriftrollen\, Tagebücher entstehen. Durch Storytelling werden eigene Erfahrungen mit den anderen Teilnehmenden ausgetauscht und beflügeln zu weiterem künstlerischem Schaffen. Geschichten werden in Musik und Tanz ausgedrückt und inspirieren zu Makeup-Looks\, Fotografien und Collagen. \n\nVon und mit Jay Miniano\, Alexander Goy\, Saige Danyluk\, Johannes Geitl\, Laura Sanchez \n\nJay Miniano\, auch bekannt als Pinay Colada\, ist Dragkünstler\, Makeup-Artist\, Hairstylist\, Künstler und Wigstylist. Drag ist eine Erweiterung von Jay und hilft ihm\, anderen eine Stimme zu geben. Er ist queer-politisch aktiv und legt großen Wert auf Aufklärungsarbeit. \nAlexander ist Musiker\, Singer/Songwriter und freier Pädagoge mit Schwerpunkt Musik und Theater\, Bands vanGoy (indiepop) und Goy&Künstler (Chanson-Pop)\, Initiator der „Kinder-Bühnenwerkstatt München“ und des generationsübergreifenden Musikprojekts „Silber im Haar und grün hinter den Ohren“. \nSaige ist eine queere Tänzer*in. Als Saige Contemporary Dance für sich entdeckte\, stand die Welt Kopf. Saige wächst als Künstler*in und entdeckt auf diesem Weg neue Medien und Ausdrucksweisen von Voice bis zu Internal Explorations. \nJohannes arbeitet unter dem Pseudonym Hansinger / Jo Highness als Designer\, Schneider und Künstler. Sein Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Kostümen und Effekt-Outfits. Die Kunstform Drag hat seine Arbeiten in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich geprägt. \nLaura ist Modedesignerin und lebt und arbeitet in München. In ihrem Atelier entwirft und produziert sie genderlose Mode für verschiedene Körpertypen. Kürzlich hatte sie ihren ersten Drag Auftritt als PERLE\, wodurch sie sich weiter entfalten kann. \n\nTermine: Mi 18.12. + Do 19.12. + Fr 20.12. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nDiskursInstallationKonzertPartyPATHOS theaterPerformanceQueerResidenz \n\n\nGefördert durch  Fonds Darstellende Künste\, die Beauftragte der Bundesregierung für Kunst und Medien in Kooperation mit flausen + \n \n© Foto: Tobias Strobl (Monique Fatigue)
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SUMMARY:Lionel Dante Dzaack: Always Smiling
DESCRIPTION:Always Smiling\nFilm von Lionel Dante Dzaack\nAlways Smiling ist eine Mischform aus Real-\, Animations- und Musikfilm. Der Kurzfilm erzählt in drei verschiedenen Zeit- und Wirklichkeitsebenen von einer jungen Erwachsenen. Sie kehrt\, um ein Trauma aus ihrer Kindheit zu überwinden\, zurück in die Wunderwelt\, die sie als junges Mädchen erschaffen hat. \nHier trifft sie einen ehemaligen Freund\, der aber ihre gemeinsame Welt bis auf ihre Grundfesten pervertiert hat. Ihr Ziel\, ihre ehemalige Wunderwelt zu dem zu machen\, was es einmal war verquickt sich im Laufe des Filmes immer mehr mit ihrer eigenen Depression im realen Leben. \n\nProduktion\, Musik\, Schnitt\, Drehbuch\, Regie Lionel Dante Dzaack | Mit Maja Theiss\, Samuel Bader\, Nastia Shtemenko\, Johanna Viehbeck | Kamera\, Licht Marc Regen | Songtexte\, Kamera-Beratung Albert Bailo | Musikproduktion und -mixing Julius Englisch | Catering\, Produktionsassistenz Joris Karl Dzaack | Besetzung Gerlinde Dzaack| Besonderen Dank an Brigitte Peez\, Gerlinde Dzaack\, Joris Karl Dzaack\, Eisdiele Venzia\, MWG Gymnasium Altötting | Digitale Bühne des PATHOS theaters \n\nVeröffentlichungstermin digital: Do\, 12.12. 20:00\nOrt: online \nTickets: kostenlos (alle Termine) \n©️ Grafik: Marc Regen
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DESCRIPTION:Always Smiling\nFilm von Lionel Dante Dzaack\nAlways Smiling ist eine Mischform aus Real-\, Animations- und Musikfilm. Der Kurzfilm erzählt in drei verschiedenen Zeit- und Wirklichkeitsebenen von einer jungen Erwachsenen. Sie kehrt\, um ein Trauma aus ihrer Kindheit zu überwinden\, zurück in die Wunderwelt\, die sie als junges Mädchen erschaffen hat. \nHier trifft sie einen ehemaligen Freund\, der aber ihre gemeinsame Welt bis auf ihre Grundfesten pervertiert hat. Ihr Ziel\, ihre ehemalige Wunderwelt zu dem zu machen\, was es einmal war verquickt sich im Laufe des Filmes immer mehr mit ihrer eigenen Depression im realen Leben. \n\nProduktion\, Musik\, Schnitt\, Drehbuch\, Regie Lionel Dante Dzaack | Mit Maja Theiss\, Samuel Bader\, Nastia Shtemenko\, Johanna Viehbeck | Kamera\, Licht Marc Regen | Songtexte\, Kamera-Beratung Albert Bailo | Musikproduktion und -mixing Julius Englisch | Catering\, Produktionsassistenz Joris Karl Dzaack | Besetzung Gerlinde Dzaack| Besonderen Dank an Brigitte Peez\, Gerlinde Dzaack\, Joris Karl Dzaack\, Eisdiele Venzia\, MWG Gymnasium Altötting | Digitale Bühne des PATHOS theaters \n\nVeröffentlichungstermin digital: Do\, 12.12. 20:00\nOrt: online \nTickets: kostenlos (alle Termine) \n©️ Grafik: Marc Regen
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SUMMARY:Netzwerk Münchner Theatertexter*innen: the loom of it all
DESCRIPTION:the loom of it all\nPerformance vom Netzwerk Münchner Theatertexter*innen\nEine Beschreibung des Stücks und des Teams in klarer Sprache findest du HIER. \nC. (oder L. oder M.) ist in eine tiefe Krise geraten. Sie lebt von vietnamesischen Bandnudeln\, die ihr vor die Tür gestellt werden\, dem Flackern des Bildschirms auf ihrem Gesicht\, ihrem Hämmern auf die Tastatur. Bis sie feststellt\, dass jemand – G. – in ihren digitalen Kosmos eingedrungen ist\, sämtliche ihrer Accounts und Logins benutzt\, sich von ihrem Geld Gemüse im Biomarkt kauft. C. lässt das geschehen\, beobachtet gespannt die Daten\, die sie vom Treiben ihres neuen Gegenübers unterrichten. Ein digitales Verhältnis beginnt\, Identitäten vermischen sich\, werden weitergereicht\, übernommen und bringen einen neuen Drive ins Leben. Der eigenen Identität entledigt\, sieht sich C. nach einer neuen um. Wie wäre es mit Hulk Hogan\, der immerhin mithilfe eines Kugelschreibers einen Airbag zum Platzen gebracht hat\, bevor er sich für Trump die Hemden vom Leib riss? C.s Gedanken formen sich zu einem monologhaften\, mäandernden Langgedicht\, Vorlage für eine aufregende Performance. \n\nAutor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević | Künstlerische Leitung Theresa Seraphin\, Rinus Silzle | Darsteller*in Til Schindler | Kostüm & Bühne Sophie Tautorus | Sounddesign: Martine-Nicole Rojina\, Natyrë Elezi | Film und Schnitt: Lukas März\, Manuel Lübbers | Diversitäts-Referentin Manina Ott | Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro | PR Simone Lutz | Social Media Lucia Rossi \n\nDas 2016 gegründete Netzwerk Münchner Theatertexter*innen erforscht den Text\, seine Produktionsweisen und seine Position innerhalb zeitgenössischer Theaterformen neu. Es ist Plattform für Workshops\, Diskussionsreihen und Stipendiat*innenprogramme. Seit 2022 erhält das NMT eine Dreijahresförderung der Stadt München und produziert eigene Stücke. Das Kollektiv besteht aus den Autor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević\, Theresa Seraphin\, Rinus Silzle. \nKatrin Diehl begann als Journalistin und ist bis heute als solche tätig. Sie kam über die Hörspielabteilung des BR zum Theater. 2012 gründete sie die Theatergruppe „Stegreif“\, die auf unkonventionelle Art und Weise kurze Stücke\, die sich entlang der Lehrstoffe hangeln\, an die Schulen bringt. Sie leitet die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Czaks“ der jüdischen Bildungseinrichtung Janusz Korczak Akademie in München. \nJan Geiger arbeitete lange als Sozialarbeiter im ‚Sub – Schwules Kommunikation- und Kulturzentrum‘ und ist seit 2022 Ko-Leiter des PATHOS theater. Seine Stücke verlegt der „Drei Masken Verlag München“. Letzte Produktionen zuletzt: „drag me out“ (Regie: Clara Hinterberger)\, eingeladen zu den Theatertagen 2020; „Innuendo“ (Regie: Lea Ralfs)\, eingeladen zu den Festivals “FreischwimmenXRodeo” 2022 und “HauptsacheFrei” 2023. Anfang Dezember 2021 fand die Uraufführung seines Stücks „Lacrimosa 2020″ im PATHOS Theater München in der Regie von Lea Ralfs statt. \nDenijen Pauljević ist in Belgrad geboren und flüchtete während der Jugoslawien-Kriege nach Deutschland. Er schreibt für Film und Theater\, sowie auch Prosa. 2014 erhielt er die Autorenförderung Raniser Debüt\, 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Sein Hörspiel-Debüt „Das Schneckengrabhaus“ wurde im Januar 2022 zum Hörspiel des Monats gekürt. Er arbeitet auch als Kurator und leitet zusammen mit Christine Umpfenbach die Kultursparte im Kulturzentrum Bellevue di Monaco. \nTheresa Seraphin ist freie Autorin und Dramaturgin. Bis 2022 war sie Dramaturgin an der ARGEkultur in Salzburg\, dort ko-kuratierte sie u.a. das OPEN MIND Festival. Letzte Produktionen sind 2022 die Sci-Fi Installation PLANET 09 (Regie: Carmen Schwarz)\, 2023 UNISONO (make.make produktionen; Regie: Martina Rösler; WUK Wien)\, nominiert für den STELLA* Darstellender.Kunst.Preis. Für junges Publikum. Sowie 2023 ERIK*A (Schauburg München\, Regie: Daniel Pfluger) eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2024 sowie ausgezeichnet mit dem Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarkt 2024. \nRinus Silzle studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. „Legal Highs“ gewann 2018 den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts\, „Geschwister oder die Suche nach Saga“ den Förderpreis des Berliner Kindertheaterpreis. Sein Stück „Stecker ziehen!“ feierte 2021 im Grips Theater Premiere. Er war 2023 nominiert für den Retzhofer Dramapreis. \nSophie Tautorus\, *1990\, studierte Theater-\, Film- und Medienwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. Seit 2016 war sie für diverse Theaterproduktionen als freie Bühnen- und Kostümbildassistentin tätig u.a. am Burgtheater\, Schauspielhaus Wien\, Werk X Wien und Schauspielhaus Bochum. Seit 2019 realisiert sie eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin\, u.a. für NUR DIE LIEBE ZÄHLT\, haben sie gesagt (Pathos\, München\, 2020)\, BURNING TISSUES (WUK performing arts\, Wien\, 2021)\, Käpten Taumel (Mainfranken Theater\, Würzburg\, 2022)\, Wild Wild Roses (Meierei Bleiburg\, Kärnten\, 2023)\, Hildensaga (Theater Pforzheim\, 2024)\, FAUST. Teufel komm raus (Glashaus Kollektiv\, Wiener Neustadt\, 2024) oder CHMERIC TENDECIES (RechercheShowing beim Steirischer Herbst\, Graz\, 2024). \nTil Schindler\, geboren 1993 in München\, absolviert 2015-2019 sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. 2019 studiert er an der UdK auch im Studiengang Szenisches Schreiben. Gastengagements führen ihn ans Volkstheater Wien\, zu den Wiener Festwochen\, ans Residenztheater München und mehrfach ans Deutsche Theater Berlin. Von 2019 bis 2023 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Auf der Bühne arbeitet er mit den Regisseurinnen András Dömötör\, Florian Fischer\, Elsa-Sophie Jach\, Thomas Köck\, Felix Krakau\, Bonn Park\, Damian Rebgetz und Rieke Süßkow. Er ist außerdem als Filmschauspieler in deutschen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen tätig. Vor der Kamera arbeitet er mit den Regisseurinnen Bruce LaBruce\, James Hawes\, Lukas Röder\, Thomas Stiller\, Joya Thome\, Clara von Arnim\, Rosa von Praunheim\, Elena Wolff und Sandra Wollner. 2025 erscheint der Kinospielfilm „Scham“ mit Til Schindler in der Hauptrolle. \nAls Rat & Tat Kulturbüro stehen wir gemeinsam ein für Kulturprojekte und kollegiale Zusammenarbeit in den Freien Darstellenden Künsten. Wir denken\, planen\, strukturieren\, finden Lösungen und das richtige Team\, kommunizieren\, vermitteln und konzipieren. Wir sind Produktionsleiter*innen\, Producer*innen\, Dramaturg*innen\, und Netzwerker*innen. We’re taking care of business! \nManina Ott ist freie Trainerin und Organisationsentwicklerin mit dem Schwerpunkt auf Diversität. Seit mehr als 10 Jahren ist sie in der non-formalen Bildungsarbeit tätig\, mit einem Faible für Partizipation\, Empowerment und machtkritischen Perspektiven. Insbesondere hat sie die Arbeit im Themenbereich Migration und Flucht  und die Begleitung von Prozessen der Selbstorganisation geprägt. Sie arbeitet mit dem Ansatz radikaler Diversität und diversitätsorientierter systemischer Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit geht es ihr darum Haltungen zu verändern\, den Status Quo in Frage zu stellen und Raum für Reflexion zu eröffnen. Thematisch arbeitet sie insbesondere zu Rassismus\, Queerness und Antisemitismus. In den letzten Jahren war sie u.a. für: Bayerischer Jugendring\, Bellevue di Monaco\, Jugend für Europa (dt. Nationalagentur)\, flausen+ Netzwerk\, WerteInitiative Berlin\, Anefore (Nationalagentur Luxemburg)\, Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studierendenwerk\, Salto Inclusion and Diversity\, Kollektiv die Städtischen tätig. \nMartine-Nicole Rojina (DE\, *1982) arbeitet an augmentierten\, multisensorischen Erfahrungen in den Bereichen Medienkunst\, Musikkomposition und -produktion\, Ton- und Lichttechnik sowie Sounddesign. Derzeit ist sie in den Bereichen taktile Musik\, Human-Nonhuman-Kommunikation und Weltraumkunst tätig. Ihre Social Impact Projekte konzentrieren sich auf transformative und bewusstseinsverändernde Erfahrungen. Aufbauend auf einer erfolgreichen Karriere als professionelle Musikerin und Musikproduzentin erweiterte sie ihre Arbeit um immersives Storytelling und Bildung im Bereich Wissenschaft/Technologie/Kunst. Aktuell komponiert sie taktile Musik für die Gehörlosengemeinschaft\, schafft „accessible environmental artivism“\, indem sie Delfinkommunikation und -gesellschaften für Menschen erfahrbar macht\, und lässt in einem partizipativen Outreach-Projekt in Zusammenarbeit mit Amateurfunk-Technologen und Radioteleskopen Klänge von der Mondoberfläche reflektieren. Sie lehrt Klangkunst und innovative Technologienutzung an der Hochschule für Musik und Theater München. \nNatyrë Elezi\, geboren im Kosovo\, begann ihre Klavierausbildung nach dem Krieg. Ihr Bachelorstudium in Klavier mit dem Nebenfach Dirigieren absolvierte sie in Kassel. Anschließend erwarb sie einen Masterabschluss in Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Praxis umfasst unter anderem freie Improvisation\, Klavierunterricht\, Chorleitung und Klang-performances. Derzeit befindet sie sich im dritten Semester ihres zweiten Masterstudiums in Sound Art. \n\nTermine: Sa 07.12. + So 08.12. | 19:00 (Relaxed Performance – Einlass ab 18:00\, Einführung 18:30)\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem Kreativlabor der Pfennigparade (Relaxed Performance) und Tanztendenz. \n          \n© Grafik: Rose Pistola
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DESCRIPTION:the loom of it all\nPerformance vom Netzwerk Münchner Theatertexter*innen\nEine Beschreibung des Stücks und des Teams in klarer Sprache findest du HIER. \nC. (oder L. oder M.) ist in eine tiefe Krise geraten. Sie lebt von vietnamesischen Bandnudeln\, die ihr vor die Tür gestellt werden\, dem Flackern des Bildschirms auf ihrem Gesicht\, ihrem Hämmern auf die Tastatur. Bis sie feststellt\, dass jemand – G. – in ihren digitalen Kosmos eingedrungen ist\, sämtliche ihrer Accounts und Logins benutzt\, sich von ihrem Geld Gemüse im Biomarkt kauft. C. lässt das geschehen\, beobachtet gespannt die Daten\, die sie vom Treiben ihres neuen Gegenübers unterrichten. Ein digitales Verhältnis beginnt\, Identitäten vermischen sich\, werden weitergereicht\, übernommen und bringen einen neuen Drive ins Leben. Der eigenen Identität entledigt\, sieht sich C. nach einer neuen um. Wie wäre es mit Hulk Hogan\, der immerhin mithilfe eines Kugelschreibers einen Airbag zum Platzen gebracht hat\, bevor er sich für Trump die Hemden vom Leib riss? C.s Gedanken formen sich zu einem monologhaften\, mäandernden Langgedicht\, Vorlage für eine aufregende Performance. \n\nAutor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević | Künstlerische Leitung Theresa Seraphin\, Rinus Silzle | Darsteller*in Til Schindler | Kostüm & Bühne Sophie Tautorus | Sounddesign: Martine-Nicole Rojina\, Natyrë Elezi | Film und Schnitt: Lukas März\, Manuel Lübbers | Diversitäts-Referentin Manina Ott | Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro | PR Simone Lutz | Social Media Lucia Rossi \n\nDas 2016 gegründete Netzwerk Münchner Theatertexter*innen erforscht den Text\, seine Produktionsweisen und seine Position innerhalb zeitgenössischer Theaterformen neu. Es ist Plattform für Workshops\, Diskussionsreihen und Stipendiat*innenprogramme. Seit 2022 erhält das NMT eine Dreijahresförderung der Stadt München und produziert eigene Stücke. Das Kollektiv besteht aus den Autor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević\, Theresa Seraphin\, Rinus Silzle. \nKatrin Diehl begann als Journalistin und ist bis heute als solche tätig. Sie kam über die Hörspielabteilung des BR zum Theater. 2012 gründete sie die Theatergruppe „Stegreif“\, die auf unkonventionelle Art und Weise kurze Stücke\, die sich entlang der Lehrstoffe hangeln\, an die Schulen bringt. Sie leitet die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Czaks“ der jüdischen Bildungseinrichtung Janusz Korczak Akademie in München. \nJan Geiger arbeitete lange als Sozialarbeiter im ‚Sub – Schwules Kommunikation- und Kulturzentrum‘ und ist seit 2022 Ko-Leiter des PATHOS theater. Seine Stücke verlegt der „Drei Masken Verlag München“. Letzte Produktionen zuletzt: „drag me out“ (Regie: Clara Hinterberger)\, eingeladen zu den Theatertagen 2020; „Innuendo“ (Regie: Lea Ralfs)\, eingeladen zu den Festivals “FreischwimmenXRodeo” 2022 und “HauptsacheFrei” 2023. Anfang Dezember 2021 fand die Uraufführung seines Stücks „Lacrimosa 2020″ im PATHOS Theater München in der Regie von Lea Ralfs statt. \nDenijen Pauljević ist in Belgrad geboren und flüchtete während der Jugoslawien-Kriege nach Deutschland. Er schreibt für Film und Theater\, sowie auch Prosa. 2014 erhielt er die Autorenförderung Raniser Debüt\, 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Sein Hörspiel-Debüt „Das Schneckengrabhaus“ wurde im Januar 2022 zum Hörspiel des Monats gekürt. Er arbeitet auch als Kurator und leitet zusammen mit Christine Umpfenbach die Kultursparte im Kulturzentrum Bellevue di Monaco. \nTheresa Seraphin ist freie Autorin und Dramaturgin. Bis 2022 war sie Dramaturgin an der ARGEkultur in Salzburg\, dort ko-kuratierte sie u.a. das OPEN MIND Festival. Letzte Produktionen sind 2022 die Sci-Fi Installation PLANET 09 (Regie: Carmen Schwarz)\, 2023 UNISONO (make.make produktionen; Regie: Martina Rösler; WUK Wien)\, nominiert für den STELLA* Darstellender.Kunst.Preis. Für junges Publikum. Sowie 2023 ERIK*A (Schauburg München\, Regie: Daniel Pfluger) eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2024 sowie ausgezeichnet mit dem Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarkt 2024. \nRinus Silzle studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. „Legal Highs“ gewann 2018 den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts\, „Geschwister oder die Suche nach Saga“ den Förderpreis des Berliner Kindertheaterpreis. Sein Stück „Stecker ziehen!“ feierte 2021 im Grips Theater Premiere. Er war 2023 nominiert für den Retzhofer Dramapreis. \nSophie Tautorus\, *1990\, studierte Theater-\, Film- und Medienwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. Seit 2016 war sie für diverse Theaterproduktionen als freie Bühnen- und Kostümbildassistentin tätig u.a. am Burgtheater\, Schauspielhaus Wien\, Werk X Wien und Schauspielhaus Bochum. Seit 2019 realisiert sie eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin\, u.a. für NUR DIE LIEBE ZÄHLT\, haben sie gesagt (Pathos\, München\, 2020)\, BURNING TISSUES (WUK performing arts\, Wien\, 2021)\, Käpten Taumel (Mainfranken Theater\, Würzburg\, 2022)\, Wild Wild Roses (Meierei Bleiburg\, Kärnten\, 2023)\, Hildensaga (Theater Pforzheim\, 2024)\, FAUST. Teufel komm raus (Glashaus Kollektiv\, Wiener Neustadt\, 2024) oder CHMERIC TENDECIES (RechercheShowing beim Steirischer Herbst\, Graz\, 2024). \nTil Schindler\, geboren 1993 in München\, absolviert 2015-2019 sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. 2019 studiert er an der UdK auch im Studiengang Szenisches Schreiben. Gastengagements führen ihn ans Volkstheater Wien\, zu den Wiener Festwochen\, ans Residenztheater München und mehrfach ans Deutsche Theater Berlin. Von 2019 bis 2023 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Auf der Bühne arbeitet er mit den Regisseurinnen András Dömötör\, Florian Fischer\, Elsa-Sophie Jach\, Thomas Köck\, Felix Krakau\, Bonn Park\, Damian Rebgetz und Rieke Süßkow. Er ist außerdem als Filmschauspieler in deutschen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen tätig. Vor der Kamera arbeitet er mit den Regisseurinnen Bruce LaBruce\, James Hawes\, Lukas Röder\, Thomas Stiller\, Joya Thome\, Clara von Arnim\, Rosa von Praunheim\, Elena Wolff und Sandra Wollner. 2025 erscheint der Kinospielfilm „Scham“ mit Til Schindler in der Hauptrolle. \nAls Rat & Tat Kulturbüro stehen wir gemeinsam ein für Kulturprojekte und kollegiale Zusammenarbeit in den Freien Darstellenden Künsten. Wir denken\, planen\, strukturieren\, finden Lösungen und das richtige Team\, kommunizieren\, vermitteln und konzipieren. Wir sind Produktionsleiter*innen\, Producer*innen\, Dramaturg*innen\, und Netzwerker*innen. We’re taking care of business! \nManina Ott ist freie Trainerin und Organisationsentwicklerin mit dem Schwerpunkt auf Diversität. Seit mehr als 10 Jahren ist sie in der non-formalen Bildungsarbeit tätig\, mit einem Faible für Partizipation\, Empowerment und machtkritischen Perspektiven. Insbesondere hat sie die Arbeit im Themenbereich Migration und Flucht  und die Begleitung von Prozessen der Selbstorganisation geprägt. Sie arbeitet mit dem Ansatz radikaler Diversität und diversitätsorientierter systemischer Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit geht es ihr darum Haltungen zu verändern\, den Status Quo in Frage zu stellen und Raum für Reflexion zu eröffnen. Thematisch arbeitet sie insbesondere zu Rassismus\, Queerness und Antisemitismus. In den letzten Jahren war sie u.a. für: Bayerischer Jugendring\, Bellevue di Monaco\, Jugend für Europa (dt. Nationalagentur)\, flausen+ Netzwerk\, WerteInitiative Berlin\, Anefore (Nationalagentur Luxemburg)\, Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studierendenwerk\, Salto Inclusion and Diversity\, Kollektiv die Städtischen tätig. \nMartine-Nicole Rojina (DE\, *1982) arbeitet an augmentierten\, multisensorischen Erfahrungen in den Bereichen Medienkunst\, Musikkomposition und -produktion\, Ton- und Lichttechnik sowie Sounddesign. Derzeit ist sie in den Bereichen taktile Musik\, Human-Nonhuman-Kommunikation und Weltraumkunst tätig. Ihre Social Impact Projekte konzentrieren sich auf transformative und bewusstseinsverändernde Erfahrungen. Aufbauend auf einer erfolgreichen Karriere als professionelle Musikerin und Musikproduzentin erweiterte sie ihre Arbeit um immersives Storytelling und Bildung im Bereich Wissenschaft/Technologie/Kunst. Aktuell komponiert sie taktile Musik für die Gehörlosengemeinschaft\, schafft „accessible environmental artivism“\, indem sie Delfinkommunikation und -gesellschaften für Menschen erfahrbar macht\, und lässt in einem partizipativen Outreach-Projekt in Zusammenarbeit mit Amateurfunk-Technologen und Radioteleskopen Klänge von der Mondoberfläche reflektieren. Sie lehrt Klangkunst und innovative Technologienutzung an der Hochschule für Musik und Theater München. \nNatyrë Elezi\, geboren im Kosovo\, begann ihre Klavierausbildung nach dem Krieg. Ihr Bachelorstudium in Klavier mit dem Nebenfach Dirigieren absolvierte sie in Kassel. Anschließend erwarb sie einen Masterabschluss in Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Praxis umfasst unter anderem freie Improvisation\, Klavierunterricht\, Chorleitung und Klang-performances. Derzeit befindet sie sich im dritten Semester ihres zweiten Masterstudiums in Sound Art. \n\nTermine: Sa 07.12. + So 08.12. | 19:00 (Relaxed Performance – Einlass ab 18:00\, Einführung 18:30)\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem Kreativlabor der Pfennigparade (Relaxed Performance) und Tanztendenz. \n          \n© Grafik: Rose Pistola
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DESCRIPTION:the loom of it all\nPerformance vom Netzwerk Münchner Theatertexter*innen\nEine Beschreibung des Stücks und des Teams in klarer Sprache findest du HIER. \nC. (oder L. oder M.) ist in eine tiefe Krise geraten. Sie lebt von vietnamesischen Bandnudeln\, die ihr vor die Tür gestellt werden\, dem Flackern des Bildschirms auf ihrem Gesicht\, ihrem Hämmern auf die Tastatur. Bis sie feststellt\, dass jemand – G. – in ihren digitalen Kosmos eingedrungen ist\, sämtliche ihrer Accounts und Logins benutzt\, sich von ihrem Geld Gemüse im Biomarkt kauft. C. lässt das geschehen\, beobachtet gespannt die Daten\, die sie vom Treiben ihres neuen Gegenübers unterrichten. Ein digitales Verhältnis beginnt\, Identitäten vermischen sich\, werden weitergereicht\, übernommen und bringen einen neuen Drive ins Leben. Der eigenen Identität entledigt\, sieht sich C. nach einer neuen um. Wie wäre es mit Hulk Hogan\, der immerhin mithilfe eines Kugelschreibers einen Airbag zum Platzen gebracht hat\, bevor er sich für Trump die Hemden vom Leib riss? C.s Gedanken formen sich zu einem monologhaften\, mäandernden Langgedicht\, Vorlage für eine aufregende Performance. \n\nAutor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević | Künstlerische Leitung Theresa Seraphin\, Rinus Silzle | Darsteller*in Til Schindler | Kostüm & Bühne Sophie Tautorus | Sounddesign: Martine-Nicole Rojina\, Natyrë Elezi | Film und Schnitt: Lukas März\, Manuel Lübbers | Diversitäts-Referentin Manina Ott | Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro | PR Simone Lutz | Social Media Lucia Rossi \n\nDas 2016 gegründete Netzwerk Münchner Theatertexter*innen erforscht den Text\, seine Produktionsweisen und seine Position innerhalb zeitgenössischer Theaterformen neu. Es ist Plattform für Workshops\, Diskussionsreihen und Stipendiat*innenprogramme. Seit 2022 erhält das NMT eine Dreijahresförderung der Stadt München und produziert eigene Stücke. Das Kollektiv besteht aus den Autor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević\, Theresa Seraphin\, Rinus Silzle. \nKatrin Diehl begann als Journalistin und ist bis heute als solche tätig. Sie kam über die Hörspielabteilung des BR zum Theater. 2012 gründete sie die Theatergruppe „Stegreif“\, die auf unkonventionelle Art und Weise kurze Stücke\, die sich entlang der Lehrstoffe hangeln\, an die Schulen bringt. Sie leitet die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Czaks“ der jüdischen Bildungseinrichtung Janusz Korczak Akademie in München. \nJan Geiger arbeitete lange als Sozialarbeiter im ‚Sub – Schwules Kommunikation- und Kulturzentrum‘ und ist seit 2022 Ko-Leiter des PATHOS theater. Seine Stücke verlegt der „Drei Masken Verlag München“. Letzte Produktionen zuletzt: „drag me out“ (Regie: Clara Hinterberger)\, eingeladen zu den Theatertagen 2020; „Innuendo“ (Regie: Lea Ralfs)\, eingeladen zu den Festivals “FreischwimmenXRodeo” 2022 und “HauptsacheFrei” 2023. Anfang Dezember 2021 fand die Uraufführung seines Stücks „Lacrimosa 2020″ im PATHOS Theater München in der Regie von Lea Ralfs statt. \nDenijen Pauljević ist in Belgrad geboren und flüchtete während der Jugoslawien-Kriege nach Deutschland. Er schreibt für Film und Theater\, sowie auch Prosa. 2014 erhielt er die Autorenförderung Raniser Debüt\, 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Sein Hörspiel-Debüt „Das Schneckengrabhaus“ wurde im Januar 2022 zum Hörspiel des Monats gekürt. Er arbeitet auch als Kurator und leitet zusammen mit Christine Umpfenbach die Kultursparte im Kulturzentrum Bellevue di Monaco. \nTheresa Seraphin ist freie Autorin und Dramaturgin. Bis 2022 war sie Dramaturgin an der ARGEkultur in Salzburg\, dort ko-kuratierte sie u.a. das OPEN MIND Festival. Letzte Produktionen sind 2022 die Sci-Fi Installation PLANET 09 (Regie: Carmen Schwarz)\, 2023 UNISONO (make.make produktionen; Regie: Martina Rösler; WUK Wien)\, nominiert für den STELLA* Darstellender.Kunst.Preis. Für junges Publikum. Sowie 2023 ERIK*A (Schauburg München\, Regie: Daniel Pfluger) eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2024 sowie ausgezeichnet mit dem Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarkt 2024. \nRinus Silzle studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. „Legal Highs“ gewann 2018 den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts\, „Geschwister oder die Suche nach Saga“ den Förderpreis des Berliner Kindertheaterpreis. Sein Stück „Stecker ziehen!“ feierte 2021 im Grips Theater Premiere. Er war 2023 nominiert für den Retzhofer Dramapreis. \nSophie Tautorus\, *1990\, studierte Theater-\, Film- und Medienwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. Seit 2016 war sie für diverse Theaterproduktionen als freie Bühnen- und Kostümbildassistentin tätig u.a. am Burgtheater\, Schauspielhaus Wien\, Werk X Wien und Schauspielhaus Bochum. Seit 2019 realisiert sie eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin\, u.a. für NUR DIE LIEBE ZÄHLT\, haben sie gesagt (Pathos\, München\, 2020)\, BURNING TISSUES (WUK performing arts\, Wien\, 2021)\, Käpten Taumel (Mainfranken Theater\, Würzburg\, 2022)\, Wild Wild Roses (Meierei Bleiburg\, Kärnten\, 2023)\, Hildensaga (Theater Pforzheim\, 2024)\, FAUST. Teufel komm raus (Glashaus Kollektiv\, Wiener Neustadt\, 2024) oder CHMERIC TENDECIES (RechercheShowing beim Steirischer Herbst\, Graz\, 2024). \nTil Schindler\, geboren 1993 in München\, absolviert 2015-2019 sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. 2019 studiert er an der UdK auch im Studiengang Szenisches Schreiben. Gastengagements führen ihn ans Volkstheater Wien\, zu den Wiener Festwochen\, ans Residenztheater München und mehrfach ans Deutsche Theater Berlin. Von 2019 bis 2023 ist er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Auf der Bühne arbeitet er mit den Regisseurinnen András Dömötör\, Florian Fischer\, Elsa-Sophie Jach\, Thomas Köck\, Felix Krakau\, Bonn Park\, Damian Rebgetz und Rieke Süßkow. Er ist außerdem als Filmschauspieler in deutschen und internationalen Kino- und Fernsehproduktionen tätig. Vor der Kamera arbeitet er mit den Regisseurinnen Bruce LaBruce\, James Hawes\, Lukas Röder\, Thomas Stiller\, Joya Thome\, Clara von Arnim\, Rosa von Praunheim\, Elena Wolff und Sandra Wollner. 2025 erscheint der Kinospielfilm „Scham“ mit Til Schindler in der Hauptrolle. \nAls Rat & Tat Kulturbüro stehen wir gemeinsam ein für Kulturprojekte und kollegiale Zusammenarbeit in den Freien Darstellenden Künsten. Wir denken\, planen\, strukturieren\, finden Lösungen und das richtige Team\, kommunizieren\, vermitteln und konzipieren. Wir sind Produktionsleiter*innen\, Producer*innen\, Dramaturg*innen\, und Netzwerker*innen. We’re taking care of business! \nManina Ott ist freie Trainerin und Organisationsentwicklerin mit dem Schwerpunkt auf Diversität. Seit mehr als 10 Jahren ist sie in der non-formalen Bildungsarbeit tätig\, mit einem Faible für Partizipation\, Empowerment und machtkritischen Perspektiven. Insbesondere hat sie die Arbeit im Themenbereich Migration und Flucht  und die Begleitung von Prozessen der Selbstorganisation geprägt. Sie arbeitet mit dem Ansatz radikaler Diversität und diversitätsorientierter systemischer Organisationsentwicklung. In ihrer Arbeit geht es ihr darum Haltungen zu verändern\, den Status Quo in Frage zu stellen und Raum für Reflexion zu eröffnen. Thematisch arbeitet sie insbesondere zu Rassismus\, Queerness und Antisemitismus. In den letzten Jahren war sie u.a. für: Bayerischer Jugendring\, Bellevue di Monaco\, Jugend für Europa (dt. Nationalagentur)\, flausen+ Netzwerk\, WerteInitiative Berlin\, Anefore (Nationalagentur Luxemburg)\, Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studierendenwerk\, Salto Inclusion and Diversity\, Kollektiv die Städtischen tätig. \nMartine-Nicole Rojina (DE\, *1982) arbeitet an augmentierten\, multisensorischen Erfahrungen in den Bereichen Medienkunst\, Musikkomposition und -produktion\, Ton- und Lichttechnik sowie Sounddesign. Derzeit ist sie in den Bereichen taktile Musik\, Human-Nonhuman-Kommunikation und Weltraumkunst tätig. Ihre Social Impact Projekte konzentrieren sich auf transformative und bewusstseinsverändernde Erfahrungen. Aufbauend auf einer erfolgreichen Karriere als professionelle Musikerin und Musikproduzentin erweiterte sie ihre Arbeit um immersives Storytelling und Bildung im Bereich Wissenschaft/Technologie/Kunst. Aktuell komponiert sie taktile Musik für die Gehörlosengemeinschaft\, schafft „accessible environmental artivism“\, indem sie Delfinkommunikation und -gesellschaften für Menschen erfahrbar macht\, und lässt in einem partizipativen Outreach-Projekt in Zusammenarbeit mit Amateurfunk-Technologen und Radioteleskopen Klänge von der Mondoberfläche reflektieren. Sie lehrt Klangkunst und innovative Technologienutzung an der Hochschule für Musik und Theater München. \nNatyrë Elezi\, geboren im Kosovo\, begann ihre Klavierausbildung nach dem Krieg. Ihr Bachelorstudium in Klavier mit dem Nebenfach Dirigieren absolvierte sie in Kassel. Anschließend erwarb sie einen Masterabschluss in Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Praxis umfasst unter anderem freie Improvisation\, Klavierunterricht\, Chorleitung und Klang-performances. Derzeit befindet sie sich im dritten Semester ihres zweiten Masterstudiums in Sound Art. \n\nTermine: Sa 07.12. + So 08.12. | 19:00 (Relaxed Performance – Einlass ab 18:00\, Einführung 18:30)\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem Kreativlabor der Pfennigparade (Relaxed Performance) und Tanztendenz. \n          \n© Grafik: Rose Pistola
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Seit 2022 erhält das NMT eine Dreijahresförderung der Stadt München und produziert eigene Stücke. Das Kollektiv besteht aus den Autor*innen Katrin Diehl\, Jan Geiger\, Denijen Pauljević\, Theresa Seraphin\, Rinus Silzle. \nKatrin Diehl begann als Journalistin und ist bis heute als solche tätig. Sie kam über die Hörspielabteilung des BR zum Theater. 2012 gründete sie die Theatergruppe „Stegreif“\, die auf unkonventionelle Art und Weise kurze Stücke\, die sich entlang der Lehrstoffe hangeln\, an die Schulen bringt. Sie leitet die Kinder- und Jugendtheatergruppe „Die Czaks“ der jüdischen Bildungseinrichtung Janusz Korczak Akademie in München. \nJan Geiger arbeitete lange als Sozialarbeiter im ‚Sub – Schwules Kommunikation- und Kulturzentrum‘ und ist seit 2022 Ko-Leiter des PATHOS theater. Seine Stücke verlegt der „Drei Masken Verlag München“. Letzte Produktionen zuletzt: „drag me out“ (Regie: Clara Hinterberger)\, eingeladen zu den Theatertagen 2020; „Innuendo“ (Regie: Lea Ralfs)\, eingeladen zu den Festivals “FreischwimmenXRodeo” 2022 und “HauptsacheFrei” 2023. Anfang Dezember 2021 fand die Uraufführung seines Stücks „Lacrimosa 2020″ im PATHOS Theater München in der Regie von Lea Ralfs statt. \nDenijen Pauljević ist in Belgrad geboren und flüchtete während der Jugoslawien-Kriege nach Deutschland. Er schreibt für Film und Theater\, sowie auch Prosa. 2014 erhielt er die Autorenförderung Raniser Debüt\, 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Sein Hörspiel-Debüt „Das Schneckengrabhaus“ wurde im Januar 2022 zum Hörspiel des Monats gekürt. Er arbeitet auch als Kurator und leitet zusammen mit Christine Umpfenbach die Kultursparte im Kulturzentrum Bellevue di Monaco. \nTheresa Seraphin ist freie Autorin und Dramaturgin. Bis 2022 war sie Dramaturgin an der ARGEkultur in Salzburg\, dort ko-kuratierte sie u.a. das OPEN MIND Festival. Letzte Produktionen sind 2022 die Sci-Fi Installation PLANET 09 (Regie: Carmen Schwarz)\, 2023 UNISONO (make.make produktionen; Regie: Martina Rösler; WUK Wien)\, nominiert für den STELLA* Darstellender.Kunst.Preis. Für junges Publikum. Sowie 2023 ERIK*A (Schauburg München\, Regie: Daniel Pfluger) eingeladen zu den Bayerischen Theatertagen 2024 sowie ausgezeichnet mit dem Jugendstückpreis des Heidelberger Stückemarkt 2024. \nRinus Silzle studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. „Legal Highs“ gewann 2018 den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts\, „Geschwister oder die Suche nach Saga“ den Förderpreis des Berliner Kindertheaterpreis. Sein Stück „Stecker ziehen!“ feierte 2021 im Grips Theater Premiere. Er war 2023 nominiert für den Retzhofer Dramapreis. \nSophie Tautorus\, *1990\, studierte Theater-\, Film- und Medienwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien. Seit 2016 war sie für diverse Theaterproduktionen als freie Bühnen- und Kostümbildassistentin tätig u.a. am Burgtheater\, Schauspielhaus Wien\, Werk X Wien und Schauspielhaus Bochum. Seit 2019 realisiert sie eigene Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildnerin\, u.a. für NUR DIE LIEBE ZÄHLT\, haben sie gesagt (Pathos\, München\, 2020)\, BURNING TISSUES (WUK performing arts\, Wien\, 2021)\, Käpten Taumel (Mainfranken Theater\, Würzburg\, 2022)\, Wild Wild Roses (Meierei Bleiburg\, Kärnten\, 2023)\, Hildensaga (Theater Pforzheim\, 2024)\, FAUST. 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Ihr Bachelorstudium in Klavier mit dem Nebenfach Dirigieren absolvierte sie in Kassel. Anschließend erwarb sie einen Masterabschluss in Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Praxis umfasst unter anderem freie Improvisation\, Klavierunterricht\, Chorleitung und Klang-performances. Derzeit befindet sie sich im dritten Semester ihres zweiten Masterstudiums in Sound Art. \n\nTermine: Sa 07.12. + So 08.12. | 19:00 (Relaxed Performance – Einlass ab 18:00\, Einführung 18:30)\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Preiskategorien sind zu einem Aufschlag von jeweils 2 € als Klimafolgekosten-Ticket erhältlich\, außer beim Support-Ticket\, hier beträgt der Aufschlag 6 €. \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. In Kooperation mit dem Kreativlabor der Pfennigparade (Relaxed Performance) und Tanztendenz. \n          \n© Grafik: Rose Pistola
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SUMMARY:Jan Geiger: Der Stein (Folge 4)
DESCRIPTION:DER STEIN – FOLGE 4 \nPodcast zu Verfolgung\, Erinnerung und Emanzipation von Jan Geiger\nAnhand von Interviews und Literaturrecherche erforscht der Podcast “Der Stein” den Rosa-Winkel-Gedenkstein und seine Bedeutung für die LGBTIQ*-Communities. Was wird erinnert? Von wem? Und auf welche Weise? \nDie Kontinuität der Verfolgung schwuler Männer in der BRD war ein einzigartiges Kontinuum der Nazizeit und hat mit gesellschaftlicher Stigmatisierung Generationen queerer Menschen und vor allem schwuler Männer geprägt. Der Rosa-Winkel-Gedenkstein erinnert an die Verfolgung in der NS-Zeit und steht beispielhaft für Politisierung\, Emanzipation und Erfolg der LGBTIQ-Community. Gleichzeitig hat der zerbrochene Original-Gedenkstein keinen festen Platz im schwul-queeren Zentrum “Sub” und wirkt dort als Fremdkörper. \nWie schauen junge\, queere Menschen heute auf dieses Gedenken und auf den Gedenkstein? Wie ist ihr Verhältnis zu queerer Geschichte? Was haben wir verloren\, was verdrängt und was gewonnen? \nDer Podcast widmet in jeder Folge einer anderen Spur und beschäftigt sich mit den Themen Verfolgung und Vernichtung\, Täter*innen\, mit der BRD und mit Emanzipation\, Erinnerungskultur von heute und queerfeindlicher Gewalt sowie mit dem rechten Backlash im 21. Jahrhundert. \nIdee\, Inhalt\, Recherche: Jan Geiger | Schnitt\, Ton und Musik: Lionel Dante Dzaack \nTermin: So\, 24.11. | 18:00 \n\n\n\n\n\n\n©️ Grafik: Jan Geiger
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SUMMARY:Jan Geiger: Der Stein (Folge 4)
DESCRIPTION:DER STEIN – FOLGE 4 \nPodcast zu Verfolgung\, Erinnerung und Emanzipation von Jan Geiger\nAnhand von Interviews und Literaturrecherche erforscht der Podcast “Der Stein” den Rosa-Winkel-Gedenkstein und seine Bedeutung für die LGBTIQ*-Communities. Was wird erinnert? Von wem? Und auf welche Weise? \nDie Kontinuität der Verfolgung schwuler Männer in der BRD war ein einzigartiges Kontinuum der Nazizeit und hat mit gesellschaftlicher Stigmatisierung Generationen queerer Menschen und vor allem schwuler Männer geprägt. Der Rosa-Winkel-Gedenkstein erinnert an die Verfolgung in der NS-Zeit und steht beispielhaft für Politisierung\, Emanzipation und Erfolg der LGBTIQ-Community. Gleichzeitig hat der zerbrochene Original-Gedenkstein keinen festen Platz im schwul-queeren Zentrum “Sub” und wirkt dort als Fremdkörper. \nWie schauen junge\, queere Menschen heute auf dieses Gedenken und auf den Gedenkstein? Wie ist ihr Verhältnis zu queerer Geschichte? Was haben wir verloren\, was verdrängt und was gewonnen? \nDer Podcast widmet in jeder Folge einer anderen Spur und beschäftigt sich mit den Themen Verfolgung und Vernichtung\, Täter*innen\, mit der BRD und mit Emanzipation\, Erinnerungskultur von heute und queerfeindlicher Gewalt sowie mit dem rechten Backlash im 21. Jahrhundert. \nIdee\, Inhalt\, Recherche: Jan Geiger | Schnitt\, Ton und Musik: Lionel Dante Dzaack \nTermin: So\, 24.11. | 18:00 \n\n\n\n\n\n\n©️ Grafik: Jan Geiger
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SUMMARY:Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a.: Sind wir uns denn so fremd?
DESCRIPTION:TEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist sieben Tage Musiktheater\, Diskurs\, Film\, Konzert & Video-Installation. Was\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen\, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält Teutonistan dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \nAlle Termine finden im PATHOS theater statt. \n\nDie Mitte driftet nach rechts: Mehr Solidarität wagen!\nDokumentarfilm (N.N.) mit anschließendem Talk*\nDie deutsche Gesellschaft driftet immer weiter nach rechts. Wahlergebnisse und der gesellschaftliche Diskurs sind immer populistischer geprägt. Doch es geht auch anders! Ein Abend über solidarisches Miteinander und darüber\, was jede*r Einzelne tun kann. * Auswahl des Films und Moderation werden noch bekannt gegeben. \nTermin: Mo\, 17.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nGastarbeiter*innen-Stories: Zeitalter der Migrationen\nBegehbare Video-Installation von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nGastarbeiter*innen-Stories – Zeitalter der Migrationen ist eine Video- und Sound-Installation und dokumentiert die Biografien von Menschen\, die nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1955 nach Deutschland gekommen sind: Gleichzeitig Labor und Plattform für einen generationenübergreifenden kulturellen Austausch\, für gesellschaftliche Bildung und künstlerische Projekte über diese deutsche Geschichte. Denn als 1955 bis 1973 die sogenannten „Gastarbeiter*innen“ nach Deutschland (West und Ost) gekommen sind\, wurden sie Teil dieser Gesellschaften; haben diese mitgestaltet\, geprägt und erweitert. So entstand ein neues Deutschland. \nAuch heute entwickelt sich diese\, unsere Gesellschaft durch Migration immer weiter; sie bleibt nicht stehen\, auch wenn das manche immer noch nicht wahrhaben wollen. Das Projekt schließt auch die Menschen mit ein\, die nach dem Anwerbestopp 1973 in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland eingewandert sind und immer noch kommen. \nKonzept und Realisation Karnik Gregorian & Bülent Kullukcu | Produktion Susannah Perdighe | In Kooperation mit Bundeskunsthalle Bonn\, DomiD \nTermine: Di\, 18.11. – Sa\, 22.11. | ab 17:00 bis zu den Abendvorstellungen sowie So\, 23.11. | 12:00 – 17:00\nTickets: Eintritt frei \n\nDie Gerichte meines Vaters\nDokumentarfilm von Karnik Gregorian\nEssen ist Erinnerung: Mit dem Film Die Gerichte meines Vaters erzählt Karnik Gregorian die Geschichte seines Vaters. Der Armenier Kevork Gregorian wurde 1932 im Osten der heutigen Türkei geboren. Durch die Massaker der Türken an den Armeniern verlor er 1938 einen Großteil seiner Familie und wurde vertrieben. 1962 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und fand im schwäbischen Giengen an der Brenz eine neue Heimat. Der Filmemacher Karnik Gregorian erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters anhand von fünf Gerichten\, die exemplarisch für einzelne Lebensabschnitte stehen. \nCordon Bleu\, Bulgur\, Bohneneintopf\, Sulu Köfte und Brot mit Knoblauchjoghurt – Kevork Gregorians Kochkünste reichen von schwäbischen Spezialitäten bis zu alten armenischen Gerichten seiner Kindheit. Doch für ihn bedeutete das Kochen immer mehr. Nach dem Tod seiner Ehefrau musste der alleinstehende Vater dreier Kinder erst einmal kochen lernen – im Laufe der Jahre wurde es seine Leidenschaft. Durch die Gerichte drückt er seine Gefühle aus und heute sind sie Wegweiser und Antworten für sein Leben. Jedes Gericht steht für eine bestimmte Epoche in seinem Leben\, in jedem steckt seine Herkunft\, die Geschichten und Erlebnisse\, die er in den 93 Jahren seines Lebens gemacht hat und damit seine Identität. Vom Leben seines Vaters\,  das geprägt ist von Verlust und Tod sowie dem unbedingten Willen weiterzuleben und sein Schicksal anzunehmen\, erzählt Karnik Gregorian mit seinem Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters sehr persönlich\, aber ohne jemals die Distanz zu verlieren. \nDabei begibt sich der Filmemacher auf eine Reise von der schwäbischen Kleinstadt Giengen an der Brenz an den Ursprung seines armenischen Vaters\, der im Osten der Türkei in einem kleinen Dorf geboren wurde. Hier verübte das türkische Militär 1938 ein Massaker an der Bevölkerung\, bei dem Kevork Gregorian nicht nur seine Mutter und zwei Geschwister verlor. Nur mit Glück konnte sich der damals Sechsjährige unter einem Stein verstecken und so der Ermordung entgehen. Die Reise führt den Filmemacher bis zum Ararat\, dem heiligen Berg der Armenier und damit an den Ursprung seiner eigenen Abstammung als Armenier. \nIm Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt. Zum Film wird es zwei Gerichte meines Vaters aus dem Film zu Essen geben. \nMit Kevork Gregorian | Kamera Bernd Fischer | Ton Markus Krämer | Schnitt Uwe Wrobel | Text & Regie Karnik Gregorian | Produktion Leykauf Film in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat | Entwickelt mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Gemeinschaft | Gefördert durch die MfG Filmförderung Baden-Württemberg | Lobende Erwähnung bei der Filmschau Baden-Württemberg 2004 | Armenian Panorama Golden Apricot Yerevan International Film Festival 2005 | Publikumspreis Armenian Film Festival San Francisco 2006 \nTermin: Mi\, 19.11. | 20:00\nDauer des Films: 52 Minuten\, anschließend Diskussion\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nSind wir uns denn so fremd?\nMigrantischer Feminismus und der Kampf um Sichtbarkeit\nDiskussion mit Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a. \nMeistens wurde und wird bis heute beim Thema Migration oder „Gastarbeiter*innen“ hauptsächlich über Männer gesprochen. Frauen kommen nur am Rand vor\, oder werden klischeehaft dargestellt. Ein migrantischer Feminismus\, wurde und wird bis heute oft ausschließlich als Ausdruck von Betroffenen wahrgenommen. Doch seit den 1970er-Jahren kämpften Migrantinnen\, schwarze Frauen und Frauen of Color für ihre Rechte – nicht nur gegen patriarchale Strukturen\, sondern auch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Und wie ist es heute? \nAn unserem feministischen Diskursabend sprechen Frauen mit migrantischen Biografien über ihre Erfahrungen\, Sichtbarkeit\, Selbstbestimmung\, Diskriminierung und Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft. Wie können die Stimmen von Migrantinnen und Frauen of Color in Debatten endlich gehört werden? Wie muss ein gesellschaftlicher Diskurs geführt werden\, der alle Frauen einschließt – ohne Hierarchien\, ohne Vereinnahmung\, ohne die unsichtbare Arbeit von Migrantinnen zu ignorieren? \nSchon in den 1970er und 1980er- Jahren organisierten sich Frauen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ eigenständig\, da sie in der deutschen Frauenbewegung oft übergangen oder auf die Rolle der „Hilfsbedürftigen“ reduziert wurden. So fand vom 23.-25. März 1984 in Frankfurt am Main der Erste gemeinsame Frauenkongress statt. Über 1000 Frauen hatten zusammengefunden\, um die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen zu ihrem Hauptthema zu machen. Dies wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué des Kongresses so begründet: \n„Wir kamen zusammen\, weil auch bei Gegnern der Ausländerfeindlichkeit die Situation der Frauen nur als Randproblem diskutiert wird. Doch nicht nur in etablierten Parteien\, politischen Organisationen und der Bewegung gegen Ausländerfeindlichkeit\, sondern sogar in der Frauenbewegung werden die Ausländerinnen ausgeklammert. Wenn von ihnen gesprochen wird\, dann klischeehaft ab „tapfere Heldinnen“\, oder besonders „bedauerte Opfer“. Dabei wird immer wieder der eigene Weg zur Emanzipation zum ungebrochenen Maßstab für alle Ausländerinnen\, nach dem sie beurteilt und bewertet werden. \nDer erste gemeinsame Kongress ausländischer und deutscher Frauen 1984 in Frankfurt war ein Schlüsselmoment: Hier forderten Migrantinnen ein Ende der Diskriminierung\, thematisierten Rassismus innerhalb der Bewegung und entwickelten eigene politische Strategien. Sie gründeten Vereine\, Beratungsstellen und Netzwerke\, um sich gegen Mehrfachdiskriminierung – durch Rassismus\, Sexismus und klassistische Strukturen – zu wehren. Trotz Widerstand und mangelnder Solidarität seitens deutscher Feministinnen schufen sie Räume für Austausch\, Empowerment und politische Arbeit. Ihre Forderungen nach Augenhöhe\, intersektionaler Perspektive und der Anerkennung ihrer theoretischen und aktivistischen Beiträge prägten die Debatte um Feminismus in Deutschland nachhaltig. Bis heute wird ihr Engagement jedoch oft marginalisiert oder als „Betroffenheit“ statt als theoretische und politische Leistung wahrgenommen. \nDas wollten die Frauen schon 1984 ändern und das ist bis heute aktuell: \n„Für uns ausländische Frauen wird es höchste Zeit\, dass wir gegen die gesellschaftliche Diskriminierung das Schweigen brechen. Im Austausch untereinander\, aber auch im Austausch mit deutschen Frauen. Wir wollen aber nicht ihre Maßstäbe zur Grundlage unseres emanzipatorischen Weges machen. \nTermin: Do\, 20.11. | 20:00\nTickets: Eintritt frei \n\nTEUTONISTAN\nMusiktheater / Interdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist Musiktheater\, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd\, poetisch\, radikal. Live-Musik trifft auf Harsh Noise\, Spoken Word auf dokumentarische Texte\, politische Interventionen auf poetische Fiktion. \nInterviews\, Social-Media-Clips und historische Quellen verschmelzen mit Literatur und Komposition zu einer Partitur aus Archiv\, Konzert\, Performance und Protest – ein vielstimmiges\, vibrierendes Erinnerungsarchiv. So entsteht eine szenische Collage\, die Migration\, Sprache\, Alltag und das Fortwirken von Rassismus sichtbar und hörbar macht – von der Ankunft in der Fremde über sprachliche Barrieren bis zu den Kontinuitäten rassistischer Gewalt und rechter Ideologien in der Gegenwart. \nIm Zentrum des Stücks steht Turgut Özben – Kulturvermittler und Sohn der zweiten Generation\, Kind türkischer ‚Gastarbeiter*innen‘\, der auf der Suche nach dem verlorenen Manuskript seiner Tante Selma Aydin ist. Selma\, eine fiktive Figur\, die aus realen Lebensgeschichten von Frauen der ersten Generation verbunden ist\, war Fabrikarbeiterin\, Schriftstellerin im Verborgenen und Chronistin des Unsichtbaren. Doch in ihr bündeln sich die Stimmen tausender Menschen\, die damals kamen – und die bis heute beweisen müssen\, dass sie hierher gehören. Turgut stößt auf ein Geflecht aus vergessenen Biografien\, Kämpfen und kollektiven Erinnerungen. \nInspiriert von Oğuz Atays Kultroman Die Haltlosen und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt Songs of Gastarbeiter\, entsteht eine szenische Collage\, die Migration und Sprache\, Alltag und Ausgrenzung\, Gewalt und Gemeinschaft sichtbar macht – vom Ankommen in der Fremde über Sprachbarrieren bis zu den Kontinuitäten von Rassismus und rechter Ideologie in der Gegenwart. \nRegie & Video Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Text & Musik Bülent Kullukcu | Interviews Karnik Gregorian | Schauspieler*innen Anne-Isabelle Zils\, Murali Perumal | Musiker Anton Kaun\, Josip Pavlov\, Bülent Kullukcu | Expert*innen Helena Gregorian\, Marco Perra\, Margrit Gregorian\, Özlen Sönmezler\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik\, Susannah Perdighe\, Zakar Gregorian \n\nTermine: Fr\, 21.11. | 20:00 und So\, 23.11. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 90 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\nKonzertabend\nvon Ippio Payo aka Josip Pavlov\nDer Münchner Multiinstrumentalist Josip Pavlov\, den man von Bands wie Majmoon\, Das Weiße Pferd\, Grexits oder Zwinkelmann sowie als Mitveranstalter der  Reihe Maj Musical Monday und des Noise Mobility Festivals kennt\, gibt ein Überraschungskonzert. \nTermin: Sa\, 22.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n \nIn Kooperation mit Tanztendenz München. \n \n© Fotos und Grafiken: Bülent Kullukcu \n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit: Auf dieser Veranstaltung können folgende Dinge für der Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt werden \nFür Gehbehinderte und Rollstuhl geeignet \nEingeschränkte Barrierefreiheit \nBehinderten Parkplatz
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SUMMARY:FREUNDSCHAFT IM HOF: Kuchenkränzchen
DESCRIPTION:Kuchenbuffet von Menschen für Menschen aus der Freien Szene\n  \nIm Kuchenkränzchen laden wir euch ein\, mit dem PATHOS Team ganz ungezwungen bei einem (Eis)Kaffee ins Gespräch zu kommen. Dazu gibt es selbst gebacken Kuchen von Künstler*innen\, die wir bitten\, ihre Rezeptur freundschaftlich einer / einem anderen (freie Szene) Künstler*in zu widmen…wir sind gespannt! \n\nTermine: Sa 20.07.2024 + So 21.07.2024 | ab 15:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: Kostenlos. Vor Ort steht eine Spendenbox bereit. \n\n\n„Freundschaft im Hof“ wird gefördert vom BA9 der Landeshauptstadt München. \n© Grafik: Lionel Dante Dzaack
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DESCRIPTION:Kuchenbuffet von Menschen für Menschen aus der Freien Szene\n  \nIm Kuchenkränzchen laden wir euch ein\, mit dem PATHOS Team ganz ungezwungen bei einem (Eis)Kaffee ins Gespräch zu kommen. Dazu gibt es selbst gebacken Kuchen von Künstler*innen\, die wir bitten\, ihre Rezeptur freundschaftlich einer / einem anderen (freie Szene) Künstler*in zu widmen…wir sind gespannt! \n\nTermine: Sa 20.07.2024 + So 21.07.2024 | ab 15:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: Kostenlos. Vor Ort steht eine Spendenbox bereit. \n\n\n„Freundschaft im Hof“ wird gefördert vom BA9 der Landeshauptstadt München. \n© Grafik: Lionel Dante Dzaack
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