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SUMMARY:rodeo: Christiane Huber - Wood Wood Wood – Nothing’s ever good
DESCRIPTION:Wood Wood Wood – Nothing’s ever good untersucht die Geschichte des Białowieża-Waldes an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Der Wald ist\, was wir in ihm sehen wollen: romantisches Idyll\, Zufluchtsort – aber auch ein Ort von Widerstand und extremer Gewalt. Die Performer*innen folgen diesen Spuren und berichten von dem Schicksal der Juden*Jüdinnen und Partisan*innen während der deutschen Besatzung\, von der Jagd auf Tier und Mensch sowie von der aktuellen Situation an dieser EU-Außengrenze. Die deutsch-polnische Produktion erschafft ein szenisch-akustisches Archiv\, das von der Gewaltgeschichte dieser „Bloodlands“ und dem Wald als Rückzugsraum für Pflanzen\, Tiere und Menschen erzählt. Und mittendrin: ein DJ an seinem Pult\, beschäftigt damit\, Vergangenheiten und Gegenwarten zu loopen.
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SUMMARY:rodeo: Nihan Devecioğlu - Yoldaş – Frauen\, die einander halten
DESCRIPTION:„Das\, was BMW zu dem machte\, was es heute ist\, das waren wir“\, sagt Emine Ulusen\, die 38 Jahre lang Arbeiterin im BMW‐Werk München war. Zusammen mit Evgenia Karakolidis und Anayurt Kırımli gehört sie der ersten Generation von Gastarbeiter*innen in Deutschland an. Sie sind Yoldaş – Freundinnen und Wegbegleiterinnen. Der Großteil ihres Lebens spielte sich im BMW‐Werk ab\, wo sie Zeiten der Sprachlosigkeit\, psychischer Verausgabung und harter körperlicher Arbeit erlebten. \n  \nDie Sängerin Nihan Devecioğlu wuchs als Enkelin türkeistämmiger Arbeiter*innen im Umfeld des Werks auf. In Yoldaş schafft sie einen poetisch‐musikalischen Raum für Erinnerungen – an ihre eigene Kindheit im München der 1980er‐Jahre und an die Frauen\, deren Arbeit bis heute unsichtbar blieb. Frauenstimmen\, kombiniert mit Maschinengeräuschen und dokumentarischem Filmmaterial\, fügen sich zu einer lebendigen Collage der Zeitgeschichte und werden zugleich Ausdruck von Selbstermächtigung und weiblicher Solidarität. \n  \n„Bemerkenswert ist die ungewöhnliche\, ungeheuer einnehmende Form eines poetischen Dokumentartheaters (…).“ \nChristoph Leibold\, Deutschlandfunk\, 27.10.2025
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SUMMARY:rodeo: Dara Lalo\, İrem Ekin & Sascha Malina Hoffmann - Ya Te Yan Ya Min // Bizim Olan // Raub und Besitz // Is It Really Yours
DESCRIPTION:Zwei Figuren planen einen Raubüberfall auf eine Villa. Doch während des Coups entfalten sich Geschichten\, die weit über den Diebstahl hinausgehen. Ein Stück auf Türkisch\, Kurdisch\, Englisch und Deutsch\, das humorvoll fragt\, was hier eigentlich wem gehört: Geld\, Steine\, Land\, Sprache\, Deutungshoheit. Dara Lalo\, İrem Ekin und Sascha Malina Hoffmann laden zu ihrem gemeinsamen Debüt alle ein\, die schon mal von schnellem Geld geträumt haben – oder davon\, sich etwas zurückzuholen\, das eigentlich ihnen gehört. Es geht um nicht beglichene Rechnungen\, Waffen\, geflutete Städte und gut geputzte Pools. In Songs\, lustigen Dialogen und poetischen Bildern gerät die Selbstverständlichkeit der aktuellen Besitzverhältnisse ins Wanken. Hände hoch! Das ist ein Überfall!
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