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SUMMARY:Teamtheater Tankstelle: Die gelbe Tapete
DESCRIPTION:Nach der Erzählung von Charlotte Perkins Gilman \n„Wenn ein Arzt von hohem Ansehen\, noch dazu der eigene Ehemann\, Freunden und Verwandten versichert\, dass wirklich nichts mit einem verkehrt sei\, außer einer zeitweiligen nervösen Depression – einer leichten hysterischen Tendenz – was soll man da machen?“ \n(aus: „Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman) \nEin abgründiger Psycho-Thriller\n1892 in den USA: Eine junge Frau leidet nach der Geburt ihres Kindes unter postnataler Depression. Ihr überfürsorglicher Ehemann ist Arzt und unterzieht sie nach Konsultationen mit Kollegen einer besonderen „Kur“: Aufenthalt auf dem Land\, völlige Ruhe\, Verbot jeglicher intellektueller Betätigung und Nahrungsaufnahme in großen Mengen. Nur ihrem heimlich geführten Tagebuch kann die Frau ihre Gedanken anvertrauen. Eingesperrt und von einer Schwester betreut\, starrt sie täglich stundenlang auf die gelbe Tapete in ihrem Krankenzimmer. Und je länger sich ihr Blick in deren seltsame Muster verstrickt\, desto mehr fühlt sie sich selbst beobachtet. Immer drängender werden ihre Fantasien; und immer größer wird ihre Überzeugung\, dass hinter der Tapete etwas Lebendiges wohnt – ein Wesen\, das mit ihr Kontakt aufnehmen will! \nMit ihrer 1892 erschienenen Erzählung „Die gelbe Tapete“ schuf Charlotte Perkins Gilman in der Nachfolge von Edgar Allan Poe eine packende\, atmosphärisch dichte\, vielschichtige Horrorgeschichte. \nEin feministisches Schlüsselwerk\nDie Schriftstellerinn Charlotte Perkins Gilman (1860 – 1935) war eine der führenden Intellektuellen der amerikanischen Frauenbewegung. \nAus autobiografischen Motiven entstand eine wegweisende Erzählung\, die im englischsprachigen Raum zu einem der an Schulen und Universitäten meistgelesenen und -interpretierten Texte geworden ist. \n  \nMit: Olga Tomkowiak\, Korinna Krauss\, Leon Sandner \nBearbeitung & Regie: Georg Büttel\nMusik: (Einspielungen & Einstudierung): Thomas Unruh\nBühne: Thomas Bruner\nKünstlerische Mitarbeit & Videosequenzen: Katharina Raab\nKostüme: Michele Lorenzini\nLicht & Technik: Philipp Kolb\nRegieassistenz: Judith Alkofer\nMaskenberatung: Barbara Gellermann\nGraphikdesign: Veronika Gerber\nEine Produktion der Draxl u.a. GbR „Die gelbe Tapete“
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Giesing Mountain
DESCRIPTION:Ein Theaterstück mit Film von Stefan Kastner\nDas Jubiläumsstück zum 10. Geburtstag. Nach dem Eröffnungsstück Die Sphinx von Giesing im Jahr 2015 steigen wir jetzt auf neue Gipfel! \n  \n„Grandios!“ Kultur am Morgen BR \n  \n„Sensation im Hofspielhaus: Mit ‚Giesing Mountain‘ ist Stefan Kastner endgültig im Kanon höchster bairischer Theaterkunst angekommen.“ SZ \n  \nDen ehemaligen Präsidenten des FC Giesing treibt die Befürchtung um\, dass der Giesinger Berg wegen des Klimawandels demn ächst in die Isar abrutschen könnte\, überhaupt München in Kürze das Zeitliche segnet. Benni\, ehemaliger Thomaner-Sängerknabe aus Leipzig\, und Moni\, Graffiti-Sprayerin und Tochter von „Bluebeard“ Robin Page\, ziehen in die Wohnung von Ella\, der Tochter der Sphinx von Giesing\, in die Tegernseer Landstraße und versuchen\, in einem Gemisch aus Melancholie und Sehnsucht ihr Leben neu zu ordnen.\nMit Isabel Kott\, Julia Gröbl\, Rainer Haustein\, Burkhard Kosche Im Film: Michaela May\, Michael A. Grimm\, Susanne Rohrer\, Veronika von Quast\, Inge Rassaerts\, Markus Stadler\, Norbert Groh\, Esther Schöpf\, Jamal Braun\, Christiane Brammer\, Veronika Eckbauer\, Maria Helgath\, Nicolas Hermann
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SUMMARY:Magdalena München: Recettes Immorales („Unmoralische Rezepte“)
DESCRIPTION:Klangdrama für Stimme und Live-Elektronik\nnach Texten von Montalbán\, Topor\, Rabelais\, Li Po und Baudelaire\nmit Brigitte Cirla und Sébastien Béranger \nReservierungen per E-Mail: info@magdalenamuenchen.de \n„Recettes Immorales“ („Unmoralische Rezepte“) ist eine Klangperformance\, bei der Stimme und Elektronik live aufeinander reagieren und literarische Texte mit Beschreibungen von Gaumenfreuden langsam köcheln\, um im Ergebnis ein vokales Bankett zu komponieren\, das zugleich sinnlich und humorvoll ist. Wie ein unerwartetes Festmahl setzt die Aufführung auf Teilhabe\, Überraschung und Lachen – ein genießbares Theatererlebnis\, bei dem man das „Fleisch der Worte“ mit voller Stimme genießen kann. \nSich an den Tisch zu setzen bedeutet\, sich einem Theater voller Anspielungen zu öffnen. Literatur und Poesie haben schon immer Gelage\, Völlerei\, Wein und die sich um ein Festmahl rankende Verführung gefeiert. Die französische Sprache sprüht vor Verben und Bildern – verschlingen\, knabbern\, nippen\, hinunterschlingen –\, die das Mahl in ein Ritual\, die Völlerei in ein Sakrament verwandeln. Auf diesem feinen Grat\, zwischen Nahrung\, die nährt\, und Mund\, der begehrt\, komponieren Brigitte Cirla und Sébastien Béranger ihre Partitur – eine szenische Küche\, in der alles gewürzt\, probiert und geteilt wird. \nÜber den unmittelbaren Genuss der Worte und Klangfarben hinaus lädt „Unmoralische Rezepte“ dazu ein\, in die unerhörten Klänge zeitgenössischer und elektroakustischer Musik einzutauchen: schwarzer Humor\, Weingenuss und poetische Grenzüberschreitung verflechten sich. Als großes künstlerisches Mahl konzipiert\, entfaltet die Aufführung eine Landschaft voller Aromen und Referenzen – üppig\, begierig und ein wenig provokant. \nMagdalena München freut sich\, den Münchner Künstler*innen und dem Publikum eine der Gründerinnen des Magdalena-Projekts vorzustellen: Brigitte Cirla stammt aus Marseille\, Frankreich\, und ist Sängerin\, Schauspielerin\, Regisseurin und Chorleiterin. \nBrigitte Cirla ist Sängerin\, Schauspielerin\, Regisseurin und Chorleiterin. Nach einer klassischen Pianistenausbildung gründete sie 1991 die Musiktheatercompagnie Voix Polyphoniques\, mit der sie zahlreiche Stücke international aufführte – von Europa über Asien bis Lateinamerika. Sie interpretiert klassische und moderne Rollen\, komponiert eigene Werke und entwickelt Musiktheater für den öffentlichen Raum. Seit über 30 Jahren erforscht sie polyphone A-Capella-Traditionen verschiedener Kulturen und zeitgenössische vokale Kompositionen. Leidenschaftlich für Pädagogik und Frauenförderung engagiert\, leitet sie Workshops und ist Mitbegründerin des Magdalena Project (gegründet 1986)\, einem internationalen Netzwerk\, das die Sichtbarkeit von das die Arbeit von Frauen in der Darstellenden Kunst sichtbar macht und fördert.\nhttps://www.voixpolyphoniques.org/ \nSébastien Béranger ist Komponist\, Performer und M usikwissenschaftler. Zwischen Instrumentalpartituren und Live-Elektronik entwickelt er seine Werke mithilfe neuer Technologien\, wobei Klangkonzeption und Raumgestaltung eine zentrale Rolle spielen. Er studierte am Pariser Konservatorium\, erwarb einen DEA in Ästhetik und Kunstwissenschaften sowie einen Doktortitel in Musikwissenschaft. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe\, darunter als erster Preisträger der Internationalen Stiftung Lili und Nadia Boulanger. Seit 2015 arbeitet er an improvisierten\, multidisziplinären Projekten\, komponierte u. a. für „Vivant“ (Théâtre du Corps)\, entwickelte das Duo „Phalacrocorax“ und realisiert innovative Soloformate\, darunter das Kopfhörer-Konzert „ASMR“\, präsentiert von der Compagnie Difffusion.\nhttps://sebastien-beranger.com/
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