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SUMMARY:rodeo: Julian Warner - Der Soldat. Ein Übergangsritual
DESCRIPTION:Ein Schwarzer Künstler erkennt\, dass er zum Soldaten geworden ist. Als Kunstarbeiter kämpft er auf der Bühne um Repräsentation und Ressourcen – und lernt\, dass auch in der Kunst gilt: Die Befreiung der Okkupierten ist zugleich der Schrecken der Besatzer. Doch ist Kulturkampf Krieg? In seinem Solo widmet sich Julian Warner dem Psychiater\, Marxisten und antikolonialen Denker Frantz Fanon (1925–1961)\, dessen Analysen von Gewalt und Entmenschlichung bis heute kontrovers diskutiert werden. \nDer Soldat verbindet Fanons Ideen mit der Welt des Theaters: Mit Sprache\, Akkordeonklängen und angetrieben von den Schlagzeugrhythmen Markus Achers seziert Warner den Rassismus der Gegenwart – ein erschütternder\, hochaktueller Abend über Gewalt und Widerstand. \n  \nDer Soldat. Ein Übergangsritual \n  \n„Warner [schafft] das Kunststück\, die Aktualität in den Schriften wiederzufinden. Mit dem Akkordeon spielt und tanzt er sich in eine Welt hinein\, in der Gewalt und Hass immer wieder aufblitzen. Begleitet von Schlagzeuger Markus Acher rückt Fanons verzweifelter Kampf für kulturelle Identität und Dekolonialisierung ganz nah.“ \n  \nElisabeth Mayer\, Theater der Zeit\, 21.07.2025 \nSpielort\n\nKuppelzelt\nFrei-Otto-Straße\n80797 München
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SUMMARY:Kleines Spiel: Volpone\, der Fuchs
DESCRIPTION:Der unerhört reiche Volpone\, der „Fuchs“\, ist todkrank – zum Schein. \nDas beschert ihm unerhört fürsorgliche Freunde – zum Schein. \nDafür bedenkt er in seinem Testament jeden mit unerhört viel Geld – zum Schein. \nIn diesem Stück hält ein jeder jeden zum Narren. Doch welcher Narr lacht zuletzt? \nEin Schelmenstück von Stefan Zweig nach Motiven von Ben Jonson
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SUMMARY:Teamtheater Tankstelle: Die gelbe Tapete
DESCRIPTION:Nach der Erzählung von Charlotte Perkins Gilman \n„Wenn ein Arzt von hohem Ansehen\, noch dazu der eigene Ehemann\, Freunden und Verwandten versichert\, dass wirklich nichts mit einem verkehrt sei\, außer einer zeitweiligen nervösen Depression – einer leichten hysterischen Tendenz – was soll man da machen?“ \n(aus: „Die gelbe Tapete“ von Charlotte Perkins Gilman) \nEin abgründiger Psycho-Thriller\n1892 in den USA: Eine junge Frau leidet nach der Geburt ihres Kindes unter postnataler Depression. Ihr überfürsorglicher Ehemann ist Arzt und unterzieht sie nach Konsultationen mit Kollegen einer besonderen „Kur“: Aufenthalt auf dem Land\, völlige Ruhe\, Verbot jeglicher intellektueller Betätigung und Nahrungsaufnahme in großen Mengen. Nur ihrem heimlich geführten Tagebuch kann die Frau ihre Gedanken anvertrauen. Eingesperrt und von einer Schwester betreut\, starrt sie täglich stundenlang auf die gelbe Tapete in ihrem Krankenzimmer. Und je länger sich ihr Blick in deren seltsame Muster verstrickt\, desto mehr fühlt sie sich selbst beobachtet. Immer drängender werden ihre Fantasien; und immer größer wird ihre Überzeugung\, dass hinter der Tapete etwas Lebendiges wohnt – ein Wesen\, das mit ihr Kontakt aufnehmen will! \nMit ihrer 1892 erschienenen Erzählung „Die gelbe Tapete“ schuf Charlotte Perkins Gilman in der Nachfolge von Edgar Allan Poe eine packende\, atmosphärisch dichte\, vielschichtige Horrorgeschichte. \nEin feministisches Schlüsselwerk\nDie Schriftstellerinn Charlotte Perkins Gilman (1860 – 1935) war eine der führenden Intellektuellen der amerikanischen Frauenbewegung. \nAus autobiografischen Motiven entstand eine wegweisende Erzählung\, die im englischsprachigen Raum zu einem der an Schulen und Universitäten meistgelesenen und -interpretierten Texte geworden ist. \n  \nMit: Olga Tomkowiak\, Korinna Krauss\, Leon Sandner \nBearbeitung & Regie: Georg Büttel\nMusik: (Einspielungen & Einstudierung): Thomas Unruh\nBühne: Thomas Bruner\nKünstlerische Mitarbeit & Videosequenzen: Katharina Raab\nKostüme: Michele Lorenzini\nLicht & Technik: Philipp Kolb\nRegieassistenz: Judith Alkofer\nMaskenberatung: Barbara Gellermann\nGraphikdesign: Veronika Gerber\nEine Produktion der Draxl u.a. GbR „Die gelbe Tapete“
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SUMMARY:rodeo: Christiane Huber - Wood Wood Wood – Nothing’s ever good
DESCRIPTION:Wood Wood Wood – Nothing’s ever good untersucht die Geschichte des Białowieża-Waldes an der Grenze zwischen Polen und Belarus. Der Wald ist\, was wir in ihm sehen wollen: romantisches Idyll\, Zufluchtsort – aber auch ein Ort von Widerstand und extremer Gewalt. Die Performer*innen folgen diesen Spuren und berichten von dem Schicksal der Juden*Jüdinnen und Partisan*innen während der deutschen Besatzung\, von der Jagd auf Tier und Mensch sowie von der aktuellen Situation an dieser EU-Außengrenze. Die deutsch-polnische Produktion erschafft ein szenisch-akustisches Archiv\, das von der Gewaltgeschichte dieser „Bloodlands“ und dem Wald als Rückzugsraum für Pflanzen\, Tiere und Menschen erzählt. Und mittendrin: ein DJ an seinem Pult\, beschäftigt damit\, Vergangenheiten und Gegenwarten zu loopen.
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LOCATION:HochX Theater und Live Art\, Entenbachstraße\, München\, 81541\, Germany
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SUMMARY:rodeo: Nihan Devecioğlu - Yoldaş – Frauen\, die einander halten
DESCRIPTION:„Das\, was BMW zu dem machte\, was es heute ist\, das waren wir“\, sagt Emine Ulusen\, die 38 Jahre lang Arbeiterin im BMW‐Werk München war. Zusammen mit Evgenia Karakolidis und Anayurt Kırımli gehört sie der ersten Generation von Gastarbeiter*innen in Deutschland an. Sie sind Yoldaş – Freundinnen und Wegbegleiterinnen. Der Großteil ihres Lebens spielte sich im BMW‐Werk ab\, wo sie Zeiten der Sprachlosigkeit\, psychischer Verausgabung und harter körperlicher Arbeit erlebten. \n  \nDie Sängerin Nihan Devecioğlu wuchs als Enkelin türkeistämmiger Arbeiter*innen im Umfeld des Werks auf. In Yoldaş schafft sie einen poetisch‐musikalischen Raum für Erinnerungen – an ihre eigene Kindheit im München der 1980er‐Jahre und an die Frauen\, deren Arbeit bis heute unsichtbar blieb. Frauenstimmen\, kombiniert mit Maschinengeräuschen und dokumentarischem Filmmaterial\, fügen sich zu einer lebendigen Collage der Zeitgeschichte und werden zugleich Ausdruck von Selbstermächtigung und weiblicher Solidarität. \n  \n„Bemerkenswert ist die ungewöhnliche\, ungeheuer einnehmende Form eines poetischen Dokumentartheaters (…).“ \nChristoph Leibold\, Deutschlandfunk\, 27.10.2025
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SUMMARY:theater VIEL LÄRM UM NICHTS: Ein heißes Herz
DESCRIPTION:Komödie von Alexander N. Ostrowski\nDrei junge Leute suchen ihren Weg. In einer Welt von mehr und weniger liebenswerten Hanswursten und Scheusalen.\nDas wäre die Kurzfassung von Ostrowskis Komödie aus dem Jahr 1869. Die man auch als Groteske bezeichnen kann. Schräg\, überzeichnet\, bissig\, voll Witz – und Seele. \nDas »heiße Herz« ist eine junge Frau\, die auf den Namen Parascha hört (vielmehr genau das nicht tut); sie hat einen schlafsüchtigen Vater und eine giftige Stiefmutter. Als ihr Geliebter Wasja fälschlich des Diebstahls bezichtigt und zwangseingezogen wird\, verlässt sie das verhasste Zuhause in Begleitung des jungen Angestellten Gawrilo\, den ihr Vater vor die Tür gesetzt hat. Anders gesagt: Für unsere Drei beginnt eine Art Heldenreise – an deren Ende die Karten neu gemischt sind. \nEine berührende und hoffnungsvolle Geschichte. Aus einer Welt\, an der junge Menschen irre werden. Bevölkert von Gestalten\, die bescheißen und beschissen werden (wenn sie sich nicht gerade inmitten ihres errafften Reichtums zu Tode langweilen\, während sie die »Puppen« tanzen lassen). Ein Ort\, wo Himmel einstürzen und sich die Hölle öffnet.\nKomödienstoff eben. \nAlexander Nikolajewitsch Ostrowski\, den man den russischen Molière nannte\, hat 47 Komödien\, Dramen und dramatische Chroniken hinterlassen. Damit zählt er zu den bedeutendsten und bühnenwirksamsten Dramatikern der russischen Literatur. \nNach »Wölfe und Schafe« (2014) ist das unsere zweite Auseinandersetzung mit dem Autor. Damals schrieb die Presse: »Seyferths spielerische und doch präzise Komödiantik macht Lust auf mehr alte Russen.« Und bitte sehr. \nMit Judith Bopp\, Denis Fink\, Julia Klassen\, Marvin Manio\, Paul Pakull \nRegie Andreas Seyferth Klangwelten Ardhi Engl Raum Michele Lorenzini Kostüm Johannes Schrödl Licht Stefan Bettinger Technische Einrichtung Max Reitmayer Abendtechnik Magdalena Echter Grafik Martina Körner Plakatmotiv Ardhi Engl Fassung/Dramaturgie Margrit Carls \nEine Eigenproduktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS\nGefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Oh Mein Gott!
DESCRIPTION:Gott braucht dringend eine Therapie. Er steckt in einer Midlife-Crisis und will seinem Leben\, und der gesamten Schöpfung\, ein Ende setzen.\nPsychologin Ela bleiben nur 60 Minuten\, um ihn umzustimmen und Gott und die Welt zu retten. Die wohl wichtigste Therapiestunde aller Zeiten. \nAnat Gov hat mit Oh mein Gott! ein gewitztes\, intelligentes und berührendes Theaterstück geschrieben. \nDer bekannte und beliebte Schauspieler Heio von Stetten war vor elf Jahren bei der Schöpfungsgeschichte des Hofspielhauses live dabei. Nun ist er zurück und spielt Gott! \n\n\n\nMit: Heio von Stetten & Mira Huber \nRegie: Matthias Steurer
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SUMMARY:Kleines Spiel: Macbeth
DESCRIPTION:Macbeth ist ein erfolgreicher und loyaler Feldherr des schottischen Königs Duncan. Doch dann prophezeien ihm drei Hexen\, dass er selbst König werden wird. Angestachelt von seiner eigenen Gier und Lady Macbeth überwindet er sein Ehrgefühl und ermordet Duncan. Hin und her gerissen zwischen Gewissen und Macht gerät Macbeth immer tiefer in den Sog des Bösen …
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LOCATION:Marionettentheater Kleines Spiel\, Neureutherstr. 12\, München\, 80799\, Germany
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