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DESCRIPTION:Klopp ist kein Verschwörungstheoretiker. Im Gegenteil. Er verabscheut diese „Heinis“\, wie er sie nennt. Vielleicht\, weil seine Frau eine vollblütige Verschwörungsanhängerin war. Vielleicht aber auch\, weil all diese Menschen die eigentliche Bedrohung nicht kennen: das Ende der Schwerkraft – und damit die Auslöschung allen Lebens auf der Erde.\nDas ist die Apokalypse\, von der Klopp überzeugt ist. Und das ist auch das Szenario\, auf das sich Klopp in seinem selbstgebauten Bunker vorbereitet. Aber stimmt die Theorie? Und ist er wirklich der Einzige\, der Bescheid weiß? Oder steckt auch hier ein Verschwörungskomplott dahinter? Und was hat das alles mit 3956 Schallplatten zu tun?\n„DAS ENDE DER SCHWERKRAFT“ ist ein bissiger und satirischer Theatermonolog\, der aktuelle Themen durch das Periskop der Verschwörungsszene betrachtet. \n„Ich will nicht in Stille sein.“\n„Chemtrails sind Umweltverschmutzung\, nicht Mindcontrol! FCKW\, CO₂\, PCP\, DDT\, PFAS\, fuck\, der Antihafteffekt zerschießt uns den Planeten! Und nicht Reptiloide\, Men in Black oder der große Austausch.“ \n\n\nmit Heiko Dietz\nRegie/Bühne: Philipp J. Neumann\nAssistenz: Johanna Königsfeld\nTechnik: Thomas Hafner \nIn Koproduktion mit dem\nsensemble Theater\, Augsburg
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DESCRIPTION:Theatermontage nach Georg Büchner | URAUFFÜHRUNG \nPALAIS ROYAL ist eine Montage von Texten und Motiven aus Georg Büchners 200 Jahre altem Gesamtwerk. Da schallt einem der verzweifelte Wunsch nach Mitbestimmung und Teilhabe aus den Texten entgegen\, der heute seine Entsprechung auch im Kampf um Demokratie findet. Zutage tritt eine Gemeinschaft\, für die alte Gewissheiten weggebrochen\, Perspektiven für die Zukunft jedoch noch nicht erkennbar sind. Ruhelose Automaten im festen Griff eines allumfassenden Produktionszwangs\, aber „es reicht uns nicht! Es fehlt uns etwas\, ich habe keinen Namen dafür!«\nEs treten auf: Lebens- und Staatsformen\, moderne Arbeitsverhältnisse\, Menschen und Objekte\, Musik und die Frage nach dem Verbleib sozialer Gleichheit und Möglichkeiten für die Liebe. Ein komischer und poetischer Theaterabend über das Knarzen und Versagen der Auslaufmodelle\, aber auch über die Träume der jungen und gut geölten Maschinen. \nMit Denis Fink\, Danielle Green\, Klara Pfeiffer\, Leon Sandner\nTextfassung & Regie Arno Friedrich Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger\, Katharina Schmidt Licht & Technische Einrichtung Max Reitmayer Assistenz Christian Schmitz-Linnartz \nEine Produktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS \nTRAILER: HIER
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DESCRIPTION:Nach einer Erzählung von Scholem Alejchem\nFassung: Michael Wallner\nMichael A. Grimm\, der preisgekrönte Schauspieler ist Tevje\, der Milchmann\, wohnhaft in Anatevka in der Ukraine. Ein gottesfürchtiger Mann\, gesegnet mit fünf Töchtern\, mehreren Milchkühen\, seiner praktisch veranlagten Frau Golde und jüdischem Humor. Die Erzählung von Scholem Alejchem spielt Anfang des 20ten Jahrhunderts im russischen Zarenreich. Michael A. Grimm lässt die ganze Welt des Tevjes mit all ihrer Schönheit\, ihrer Musik\, der Weite der Ukraine\, seinen Sehnsüchten und den kleinen und sehr großen Nöten auferstehen. „Wenn ich einmal reich wäre“ singt er und stellt sich vor\, wie einfach er seine geliebten Töchter verheiraten könnte\, er seiner Frau alles schenken würde\, was er wollte und endlich genug Zeit für die Thora hätte. Die Realität ist brutal und will es anders. Tevje steht stellvertretenden für alle Menschen in Anatevka\, der Ukraine und überall. \nMit: Michael A. Grimm\nRegie: Christiane Brammer und Veronika Eckbauer\nMusikarrangement: Stephan Reiser\nKostüm: Stefanie Lämmlein\nBühne: Thomas Bruner \nHier gehts zum Trailer
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SUMMARY:dasvinzenz zu Gast im Kopfbau - Eos Schopohl: "Koralle Meier“ von Martin Sperr
DESCRIPTION:Regie: Eos Schopohl \n\nmit: Sabine Zeininger\, Hubert Bail\, Joachim Bauer\, Katharina von Harsdorf\, Sebastian Kalhammer\, Dennis Kharazmi\, Pascale Ruppel\, Robert Spitz\nDramaturgie: Boris Heczko\, Ausstattung: Christoph Ammer\, Katharina Wohlgemuth\, Tanz und Choreographie: Marie Nüzel\, Musik: Ardhi Engl\, Lichtdesign: Stefan Bettinger und Robert Schneider\, Regieassistenz: Elina Fernández \nTickets: www.dasvinzenz.de \nKoralle Meier ist eine „Private“\, die sich großer Beliebtheit bei den Männern (weniger bei den Frauen) eines kleinen Dorfes erfreut. Altersbedingt plant sie einen Berufswechsel: Sie will ehrbar werden und ein Gemüsegeschäft mit Stehimbiss eröffnen. Doch diese Veränderung\, der für sie existentielle Identitätswechsel\, der auch ihre Integration in die bürgerliche Gesellschaft bedeuten würde\, wird ihr nicht zugestanden. Denn als Ladenbesitzerin wäre sie eine äußerst unliebsame Konkurrenz für die alteingesessenen Geschäftsleute. Daher soll sie bleiben\, was sie ist: „die Hur“. Politische Denunziation ist das wirkungsvollste Mittel\, um Koralles Pläne zu durchkreuzen. Koralle Meier will sich rächen und wird dabei selbst zur Denunziantin …\nMartin Sperrs Koralle Meier zeigt in einer Parabel\, einer Art bayerischem „Dogville“\, wie in einer (oberflächlich) harmonischen Dorfgemeinschaft faschistische Verhaltensmuster wirksam werden\, um eine Außenseiterin in ihre Schranken zu weisen und am Ende zu beseitigen. Das Stück spielt in einer niederbayerischen Kleinstadt zur NS-Zeit\, aber Parallelen zur heutigen Situation liegen nahe. Die Figuren gewöhnen sich daran\, unmenschliche politische Verhältnisse für ihre eigennützigen Interessen zu nutzen\, selbst wenn dies tödliche Folgen hat. Unter diesem Druck wird auch die Hauptfigur Koralle Meier vom Opfer zur Täterin\, bevor sie am Ende aufbegehrt.\n„Die Außenseiter sind nicht besser als ihre Jäger“\, schreibt Martin Sperr. „Ihre Haltung wird bestimmt durch den Ausschluss aus der Gemeinschaft\, zu der sie gerne gehören würden. Kaum ist einer wieder in die Gemeinschaft aufgenommen\, macht er Jagd auf den anderen und richtet sein Verhalten nach den Normen der Gruppe.“\nDennoch: Koralle verkörpert eine urwüchsige Vitalität\, die sie am Ende zu ihrem ursprünglichen Gerechtigkeitsempfinden und ihrer Empathie zurückfinden lässt. \nMit scharfer\, greller und abgründiger Komik geht Martin Sperr in seiner „Koralle Meier“ vor. In Zeiten\, in denen faschistische Tendenzen wieder salonfähig werden und die Jagd auf Randgruppen\, Fremde und Außenseiter:innen nicht zuletzt in Sprache und Ausdruck alltäglich ist\, lässt sich Martin Sperrs „Koralle Meier“ als dystopisches\, alptraumhaftes Märchen neu erzählen.\nMartin Sperr zeigt\, wie schnell sich die heile Welt der Dorfgemeinschaft zum Alp entwickelt\, „wie Überzeugungen und Ideologien gerade dann\, wenn sie eigentlich durch die objektive Situation nicht mehr substantiell sind\, ihr Dämonisches\, ihr wahrhaft Zerstörerisches annehmen\, und wie trügerisch es ist\, sich im Lichte des Erreichten zivilisatorisch in Sicherheit zu wiegen.“ (Adorno: Studien zum autoritären Charakter)
URL:https://freieszenemuc.de/event/dasvinzenz-zu-gast-im-theater-im-fraunhofer-willst-du-giraffen-ohrfeigen-musst-du-ihr-niveau-haben-martin-sperr/2025-01-04/
LOCATION:Andere… (mehr Informationen zum Ort im Infotext)\, München\, Germany
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SUMMARY:theater VIEL LÄRM UM NICHTS: PALAIS ROYAL
DESCRIPTION:Theatermontage nach Georg Büchner | URAUFFÜHRUNG \nPALAIS ROYAL ist eine Montage von Texten und Motiven aus Georg Büchners 200 Jahre altem Gesamtwerk. Da schallt einem der verzweifelte Wunsch nach Mitbestimmung und Teilhabe aus den Texten entgegen\, der heute seine Entsprechung auch im Kampf um Demokratie findet. Zutage tritt eine Gemeinschaft\, für die alte Gewissheiten weggebrochen\, Perspektiven für die Zukunft jedoch noch nicht erkennbar sind. Ruhelose Automaten im festen Griff eines allumfassenden Produktionszwangs\, aber „es reicht uns nicht! Es fehlt uns etwas\, ich habe keinen Namen dafür!«\nEs treten auf: Lebens- und Staatsformen\, moderne Arbeitsverhältnisse\, Menschen und Objekte\, Musik und die Frage nach dem Verbleib sozialer Gleichheit und Möglichkeiten für die Liebe. Ein komischer und poetischer Theaterabend über das Knarzen und Versagen der Auslaufmodelle\, aber auch über die Träume der jungen und gut geölten Maschinen. \nMit Denis Fink\, Danielle Green\, Klara Pfeiffer\, Leon Sandner\nTextfassung & Regie Arno Friedrich Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger\, Katharina Schmidt Licht & Technische Einrichtung Max Reitmayer Assistenz Christian Schmitz-Linnartz \nEine Produktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS \nTRAILER: HIER
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Beatles on Board
DESCRIPTION:Ein Crashical mit viel Musik\nHolen Sie sich Ihr TICKET TO RIDE für diese Reise in einem verrückten Flugzeug. Drei Stewardessen der Extraklasse begleiten Sie von München nach Liverpool. Es geht drunter und drüber\, Turbulenzen\, Druckabfälle und Liebesschwüre sind durchgesagt. HELP\, HELP\, HELP! Gott sei Dank sind die Beatles on Board und halten die Stimmung hoch. Man weiß nicht\, wo die Reise in diesen Zeiten wirklich hingeht. OH DARLING\, garantiert nachhaltig und ohne CO2 Ausstoß! \nJulia von Miller\, Maria Helgath und Markus Beisl singen die schönsten Beatles Songs.\nRegie: Christiane Brammer & Veronika Eckbauer\nMusikarrangement: Stephan Reiser\nKostüm: Nele Bergmann\nAusstattung: Stefanie Lämmlein\nRegieassistenz: Kati Lanner
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SUMMARY:Teamtheater Salon: TockTock Café
DESCRIPTION:Jeden ersten Donnerstag im Monat\n\nDas „TockTock-Café“ öffnet seine Türen für alle Interessierte – eine unverbindliche Oase der Kreativität. Poetry Slam\, Lesung\, Playlists\, ich sing/tanz/spiel Dir mal was vor\, die Entwicklung von Visionen\, Workshops\, Einblicke in die Arbeit von TockTock undundund. Jedes „TockTock-Café“ steht unter einem Motto. Das TockTock-Café wird veranstaltet von Mitgliedern des Jugendclubs TockTock. \nDu hast Lust neue Leute kennenzulernen\, zu tanzen oder auf Workshops? Dann tock doch an! \nKostenlos. ANMELDUNG: tocktock@teamtheater.de
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SUMMARY:Miriam Haltmeier: Kassandra Reloaded
DESCRIPTION:Kassandra Reloaded\nMusikalische Lesung / Solo-Abend mit Loopstation von und mit Miriam Haltmeier\n„Kassandra Reloaded“ ist ein Sprachkonzert\, basierend auf dem Text „Kassandra“ von Christa Wolf. Die Schauspielerin Miriam Haltmeier erarbeitet den Text rhythmisch und musikalisch: Mithilfe einer Loop-Station verwandelt sie die Vorlage des Monologs in ein vielstimmiges Sprachkonzert – mal laut und drängend\, mal fein und zurückhaltend – und dringt so tief in das Wesen der Figur Kassandra ein. \nKassandra. Tochter des Priamos\, König von Troja\, wird von dem Gott Apollon mit der Sehergabe beschenkt. Da sie sich aber seinen Annäherungsversuchen widersetzt\, verflucht er sie: all ihre Vorhersagen entsprechen der Wahrheit\, doch niemand wird ihr glauben. In Troja erlebt sie den zehnjährigen Kampf um die Stadt\, sieht den Untergang voraus und wird nicht erhört. Ihre Geschwister sterben in den Kämpfen um die Stadt\, sie selbst wird als Kriegsbeute nach Mykene gebracht. \nChrista Wolf lässt Kassandra in ihrer 1983 erschienenen Erzählung an dem System der Gewalt und Unterdrückung in Troja immer mehr verzweifeln. Gleichzeitig hinterfragt sie die patriarchale Ordnung und die Mythenbildung um die männlichen Helden: \n„Wann Krieg beginnt\, das kann man wissen\, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe\, müsste man sie weitersagen. Da stünde\, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen.“ \nChrista Wolf in „Kassandra“ \n\nTRAILER AUF YOUTUBE \n\n\n  \nÜber Miriam Haltmeier \nMiriam Haltmeier absolvierte ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste im Jahr 2016. Nach einer Produktion am Bochumer Schauspielhaus und Gastspielen in Palästina arbeitete sie in den Jahren 2016 bis 2019 als ständiges Mitglied des Schauspielensembles am Landestheater Schwaben in einer Vielzahl an Stücken. Miriam ist ebenso als Musikerin tätig. Sie komponiert musikalisch spannungsvolle Lieder\, die sie als Stückbegleitung oder in Live-Konzerten mit Hilfe einer Loop-Station präsentiert. In ihrem aktuellen Solo-Abend „Kassandra“ nach Christa Wolf gestaltet sie ein Sprachkonzert mit gesprochenen Texten zu ihrer Musik. Miriam schrieb und inszenierte performative Stücke wie „FehlbarIZeit“\, eine Auseinandersetzung zum Thema Depression\, und „WeibsStück“\, eine tänzerisch-musikalische Collage zum Thema Weiblichkeit während ihrer Zeit am Landestheater Schwaben. In beiden Stücken verbindet sie die Sprache von Bewegung\, Musik und Schauspiel in Anlehnung an das Tanztheater. \nVon 2019 bis 2021 führte sie diese Arbeit in der freien Szene in und um München fort\, unter anderem mit dem Stück „Comm-Unity-Cation“ am PATHOS theater. 2021 – 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen\, wo sie in unterschiedlichen\, tragenden Rollen besetzt wurde – unter anderem als Markus Antonius in Shakespeares „Julius Cäsar“\, als Wurm in Schillers „Kabale und Liebe“ oder als Antigone in Sophokles „Antigone“. Seit 2024 arbeitet sie wieder als selbstständige Schauspielerin und Musikerin. \n\n  \nTermine (Schulvorstellungen): Do\, 09.01. | 19:00 + Fr\, 10.01. | 10:00\nTermine (öffentlich): Fr\,10.01. + Sa\, 11.01. | 20:00\nDauer: ca. 1 Std. + Nachgespräch\nOrt: PATHOS theater \nTickets (Schulvorstellungen): 5 € | Begleitpersonen kostenlos\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Schulvorstellungen können auch mit regulären Tickets besucht werden! \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \nKontakt für Schulvorstellungen: vermittlung@pathos.theater \nEs gibt für jede Vorstellung ein Nachgespräch mit der Künstlerin. \n©️ Foto: Christina Iberl
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DESCRIPTION:Kassandra Reloaded\nMusikalische Lesung / Solo-Abend mit Loopstation von und mit Miriam Haltmeier\n„Kassandra Reloaded“ ist ein Sprachkonzert\, basierend auf dem Text „Kassandra“ von Christa Wolf. Die Schauspielerin Miriam Haltmeier erarbeitet den Text rhythmisch und musikalisch: Mithilfe einer Loop-Station verwandelt sie die Vorlage des Monologs in ein vielstimmiges Sprachkonzert – mal laut und drängend\, mal fein und zurückhaltend – und dringt so tief in das Wesen der Figur Kassandra ein. \nKassandra. Tochter des Priamos\, König von Troja\, wird von dem Gott Apollon mit der Sehergabe beschenkt. Da sie sich aber seinen Annäherungsversuchen widersetzt\, verflucht er sie: all ihre Vorhersagen entsprechen der Wahrheit\, doch niemand wird ihr glauben. In Troja erlebt sie den zehnjährigen Kampf um die Stadt\, sieht den Untergang voraus und wird nicht erhört. Ihre Geschwister sterben in den Kämpfen um die Stadt\, sie selbst wird als Kriegsbeute nach Mykene gebracht. \nChrista Wolf lässt Kassandra in ihrer 1983 erschienenen Erzählung an dem System der Gewalt und Unterdrückung in Troja immer mehr verzweifeln. Gleichzeitig hinterfragt sie die patriarchale Ordnung und die Mythenbildung um die männlichen Helden: \n„Wann Krieg beginnt\, das kann man wissen\, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe\, müsste man sie weitersagen. Da stünde\, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eigenen täuschen.“ \nChrista Wolf in „Kassandra“ \n\nTRAILER AUF YOUTUBE \n\n\n  \nÜber Miriam Haltmeier \nMiriam Haltmeier absolvierte ihr Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste im Jahr 2016. Nach einer Produktion am Bochumer Schauspielhaus und Gastspielen in Palästina arbeitete sie in den Jahren 2016 bis 2019 als ständiges Mitglied des Schauspielensembles am Landestheater Schwaben in einer Vielzahl an Stücken. Miriam ist ebenso als Musikerin tätig. Sie komponiert musikalisch spannungsvolle Lieder\, die sie als Stückbegleitung oder in Live-Konzerten mit Hilfe einer Loop-Station präsentiert. In ihrem aktuellen Solo-Abend „Kassandra“ nach Christa Wolf gestaltet sie ein Sprachkonzert mit gesprochenen Texten zu ihrer Musik. Miriam schrieb und inszenierte performative Stücke wie „FehlbarIZeit“\, eine Auseinandersetzung zum Thema Depression\, und „WeibsStück“\, eine tänzerisch-musikalische Collage zum Thema Weiblichkeit während ihrer Zeit am Landestheater Schwaben. In beiden Stücken verbindet sie die Sprache von Bewegung\, Musik und Schauspiel in Anlehnung an das Tanztheater. \nVon 2019 bis 2021 führte sie diese Arbeit in der freien Szene in und um München fort\, unter anderem mit dem Stück „Comm-Unity-Cation“ am PATHOS theater. 2021 – 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Staatstheater Meiningen\, wo sie in unterschiedlichen\, tragenden Rollen besetzt wurde – unter anderem als Markus Antonius in Shakespeares „Julius Cäsar“\, als Wurm in Schillers „Kabale und Liebe“ oder als Antigone in Sophokles „Antigone“. Seit 2024 arbeitet sie wieder als selbstständige Schauspielerin und Musikerin. \n\n  \nTermine (Schulvorstellungen): Do\, 09.01. | 19:00 + Fr\, 10.01. | 10:00\nTermine (öffentlich): Fr\,10.01. + Sa\, 11.01. | 20:00\nDauer: ca. 1 Std. + Nachgespräch\nOrt: PATHOS theater \nTickets (Schulvorstellungen): 5 € | Begleitpersonen kostenlos\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nAlle Schulvorstellungen können auch mit regulären Tickets besucht werden! \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \nKontakt für Schulvorstellungen: vermittlung@pathos.theater \nEs gibt für jede Vorstellung ein Nachgespräch mit der Künstlerin. \n©️ Foto: Christina Iberl
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SUMMARY:Teamtheater Tankstelle: Drei Schwestern
DESCRIPTION:von Anton Tschechow\n\n„Ich gebe dir einen Rat. Setz deine Mütze auf\, nimm deinen Stock in die Hand und geh fort… geh\, geh und schau dich nicht mehr um. Und je weiter du gehst\, desto besser.“ \nFliehen kann niemand mehr aus Tschechows klaustrophobischer Tragikomödie. Seit dem Tod ihres Vaters bewirtschaften die drei Schwestern Olga\, Mascha und Irina allein das Landgut der Familie. Offiziere\, die in der nahe gelegenen Kaserne stationiert sind\, werden als Dauergäste empfangen\, das Leben ist öde\, aber die Hoffnungen auf eine blühende Zukunft groß. Im Wartesaal des Seins erzählt dieser Theaterabend vom nichtgelebten Leben\, von abgebrochenen Lebensentwürfen und beginnenden Liebesbeziehungen\, vom ewigen Streben nach Glück und Erfüllung. Elf Biographien werden zu einem flüchtigen wie poetischen Reigen zusammengesponnen\, in dessen Zentrum die ewige Frage nach dem Sinn der menschlichen Existenz steht. Alle Figuren dieses Stücks träumen sich irgendwohin. Die Gegenwart und den Augenblick verpassen sie. Als große Metapher über unser Leben\, als traurige musikalische Farce\, aber auch als existenzialphilosophische Perfomance über Glaube\, Liebe und Hoffnung lässt sich Tschechows Meisterwerk lesen. Theater Impuls spielt es als dritten Teil einer theatralen Auseinandersetzung über die ethischen Fragen nach dem „richtigen“ Leben. \nmit Simon Brüker\, Victoria Goldie\, Hans-Christian Hinterberger\,  Urs Klebe\, Matthias Lettner\, Christina Matschoss\, William Newton\, Clemens Nicol\, Annalena Schön\, Gudrun Skupin\, David Thun \nInszenierung: Andreas Wiedermann\, Musik: Clemens Nicol\,\nSong-Texte: Urs Klebe\, Ein Gastspiel von Theater Impuls\nGefördert von der Stadt Straubing und dem Bezirk Niederbayern\nEine Produktion von Theater Impuls
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SUMMARY:ZINADA (Jihun Choi und Jin Lee): MUJE
DESCRIPTION:Via Klang\, Bewegung und Licht sucht die Performance Muje nach einer anderen\, einer neuen Wahrnehmung von Harmonie. Einer Harmonie\, die Dissonanzen akzeptiert und so zur Metapher für die Komplexität menschlicher Beziehungen wird. Inspiriert von Jazz-Improvisation bewegen sich zwei Tänzer*innen\, eine Musikerin und ein Lichtdesigner in einer Landschaft sich ständig wandelnder Rhythmen und Bewegungen. Unterschiedliche Stimmen\, die sich mal unterbrechen\, mal gewähren lassen und so Neues\, Verbindendes erschaffen. Muje feiert das Unbekannte\, das Verstörende\, die unermüdliche Suche nach einem Gleichgewicht\, das möglicherweise nie vollständig erreicht wird. \n09.01. | 20 Uhr | Premiere\n11.01. | 18 Uhr\n 12.01. | 18 Uhr \nKarten: 6 € – 30 € \nMehr Infos hier
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SUMMARY:micha purucker: grace under pressure - studies in space
DESCRIPTION:Eine choreographische Auseinandersetzung mit christlichen Bildmotiven \nIm unendlichen Fundus der abendländischen Malerei und Kirchenausstattung gibt es Bildfindungen und Themen\,\ndie heute noch als visuelle Wiedergänger das zeitgenössische Bildschaffen\, aber auch die Sehgewohnheiten prägen.\n“grace under pressure” ist ein exemplarischer Stresstest in Form eines szenischen Palimpsests mit Schwerpunkt:\nbarock – dynamisch + statisch\, überschwenglich + nüchtern. \n… die Barockzeit erscheint mir gerade sehr aktuell – in ihrer “prekären Vitaliät” – …\neine besondere Form von Ausnahmezustand\, grenzenlos\, stürmisch und tröstlich … Micha Purucker \nEine Choreographie von Micha Purucker\nmit Aurora Bonetti\, Michal Heriban\, Marcos Nacar\, Hikaru Osakabe\, Anise Smith\, Polina Sonis\nSound: Robert Merdžo\nLichtdesign: Michael Kunitsch\nWerkstatt: Manuela Müller\nPR: Beate Zeller\nFoto: Hanne Weyh \nDas Projekt wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.\nMicha Purucker ist Mitglied von Tanztendenz München e.V.
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