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SUMMARY:Thomas Ritter und Team: Stimmen
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Performance von Thomas Ritter und Team\n  \nDas im Münchner Osten gelegene Haar war in den Jahren 1941 bis 1945 Schauplatz sogenannter «Euthanasie»-Verbrechen. Über 2000 Menschen\, darunter auch viele Kinder\, fielen diesen zum Opfer. \nDas Buch «VERDRÄNGT – DIE ERINNERUNG AN DIE NATIONALSOZIALISTISCHEN »EUTHANASIE«-MORDE“ beschäftigt sich mit der Rezeptionsgeschichte der NS-„Euthanasie“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den vielfältigen Initiativen\, die aktuell an diese Verbrechen erinnern. Der Band bietet mit Fallstudien\, Gesprächen\, Porträts und reichem Bildmaterial einen diskursiven und visuellen Zugang zum Thema. Neben dem persönlichen\, gesellschaftlichen\, politischen\, wissenschaftlichen und künstlerischen Umgang mit den „Euthanasie“-Verbrechen kommen grundlegende ethische Fragen über den „Wert des Lebens“ zur Sprache.\nIm Anschluss daran setzen sich in der Performance «STIMMEN» 20 junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren aus Haar und Umgebung selbst körperlich und räumlich in Beziehung zu den Geschehnissen\, zu denen sie zuvor einige Monate recherchierten. Die Darsteller*innen bilden dabei einen sozialen Resonanzraum auf das unfassbare Geschehen. Sie stellen einzelne Biografien vor\, weisen aber als kollektives „Wir“ auch auf Mechanismen von Stigmatisierung\, Anpassung und Gleichschaltung hin. Historisch und gegenwärtig. \nLeichte Sprache: Junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren haben sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Haar beschäftigt und hierzu eine Aufführung entwickelt. \n\nVon und mit: Thomas Ritter und Performer*innen\, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit & Caroline Emig (Zentrum Erinnerungskultur) | Entwicklung & Performance ca. 20 Performer:innen aus Haar und Umgebung | Ton Florian Hochmuth | Licht Josef Helfrich | Filmeinspielungen und Projektionen Tobias Schmalhofer | Dramaturgie Simone Heymanns\, Lara Frisch | Szenische Entwicklung & Leitung Thomas Ritter \n\nÜber die Beteiligten \nDas Zentrum Erinnerungskultur beschäftigt sich mit Erinnerungspraktiken\, Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei werden Theorie und Praxis\, wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung\, forschende Durchdringung und vermittelnde Formate miteinander verschränkt. \nDie Theaterwerkstatt Blickwechsel möchte – meist im Zusammenwirken von jungen Darsteller*innen – neue Denk- und Erfahrungsräume schaffen. Wir verbinden uns hierzu mit Themen und Motiven\, zunächst ohne eine spezifische Fragestellung zu verfolgen. Im Anschluss legen wir auf der Bühne unsere Experimentierfelder szenisch offen. Das Vorläuferstück „Spurensuche“ wurde über 100x im gesamten Bundesgebiet aufgeführt und mit dem Bürgerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die letzte Produktion «Erwin Olaf Re:Works»\, wurde 2023 zum Berliner Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele) eingeladen. \nProfessor Dr. Jörg Sriebeleit ist Kulturwissenschaftler\, Historiker und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seit 2019 Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Verantwortlich für die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten\, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen\, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972. \nCaroline Emig studierte Russische Philologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie im literatur- und kulturwissenschaftlich orientierten DFG-Drittmittelprojekt «Leyb Kvítko oder Lev Kvitkó? Ein jiddischer (Kinderbuch-)Autor zwischen jüdischer und sozialistischer Revolution». Seit 2022 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Erinnerungskultur und seit 2023 an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Nebenberuflich ist sie als Übersetzerin in und aus dem Jiddischen tätig. \nThomas Ritter studierte Darstellendes Spiel\, Germanistik und Geografie in München und Erlangen und ist Lehrbeauftragter für szenisches Gestalten an der LMU München und Lehrer für Theater und Deutsch am Gymnasium Haar. Von 2015 bis 2020 begleitete er zusammen mit Farina Simbeck das Projekt „SPURENSUCHE“. 2017 gründete er das Theaterkollektiv «Die Wolken»\, seit  2015 ist er auch freiberuflich als Workshopleiter und theatraler Projektgestalter im Rahmen der Theateragentur Blickwechsel tätig. \n\nTRIGGERWARNUNG: Es werden gewaltvolle Verbrechen und die Tötung von Menschen thematisiert (evtl.  auch durch räumliche Einengung des Publikums bzw. unmittelbare Nähe der Darsteller*innen zum Publikum) \n\nTermine: Mi – Fr\, 07.– 09.02. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 5 € Erwachsene | 3 € Kinder \n\n\nGefördert durch den Bezirk Oberbayern\, Zentrum Erinnerungskultur Regensburg\, Bürgerstiftung Haar sowie den Verein der Förderer und Freunde des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar \n© Foto: Zentrum Erinnerungskultur
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Historisch und gegenwärtig. \nLeichte Sprache: Junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren haben sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Haar beschäftigt und hierzu eine Aufführung entwickelt. \n\nVon und mit: Thomas Ritter und Performer*innen\, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit & Caroline Emig (Zentrum Erinnerungskultur) | Entwicklung & Performance ca. 20 Performer:innen aus Haar und Umgebung | Ton Florian Hochmuth | Licht Josef Helfrich | Filmeinspielungen und Projektionen Tobias Schmalhofer | Dramaturgie Simone Heymanns\, Lara Frisch | Szenische Entwicklung & Leitung Thomas Ritter \n\nÜber die Beteiligten \nDas Zentrum Erinnerungskultur beschäftigt sich mit Erinnerungspraktiken\, Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei werden Theorie und Praxis\, wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung\, forschende Durchdringung und vermittelnde Formate miteinander verschränkt. \nDie Theaterwerkstatt Blickwechsel möchte – meist im Zusammenwirken von jungen Darsteller*innen – neue Denk- und Erfahrungsräume schaffen. Wir verbinden uns hierzu mit Themen und Motiven\, zunächst ohne eine spezifische Fragestellung zu verfolgen. Im Anschluss legen wir auf der Bühne unsere Experimentierfelder szenisch offen. Das Vorläuferstück „Spurensuche“ wurde über 100x im gesamten Bundesgebiet aufgeführt und mit dem Bürgerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die letzte Produktion «Erwin Olaf Re:Works»\, wurde 2023 zum Berliner Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele) eingeladen. \nProfessor Dr. Jörg Sriebeleit ist Kulturwissenschaftler\, Historiker und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seit 2019 Honorarprofessor an der Universität Regensburg. 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Nebenberuflich ist sie als Übersetzerin in und aus dem Jiddischen tätig. \nThomas Ritter studierte Darstellendes Spiel\, Germanistik und Geografie in München und Erlangen und ist Lehrbeauftragter für szenisches Gestalten an der LMU München und Lehrer für Theater und Deutsch am Gymnasium Haar. Von 2015 bis 2020 begleitete er zusammen mit Farina Simbeck das Projekt „SPURENSUCHE“. 2017 gründete er das Theaterkollektiv «Die Wolken»\, seit  2015 ist er auch freiberuflich als Workshopleiter und theatraler Projektgestalter im Rahmen der Theateragentur Blickwechsel tätig. \n\nTRIGGERWARNUNG: Es werden gewaltvolle Verbrechen und die Tötung von Menschen thematisiert (evtl.  auch durch räumliche Einengung des Publikums bzw. unmittelbare Nähe der Darsteller*innen zum Publikum) \n\nTermine: Mi – Fr\, 07.– 09.02. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 5 € Erwachsene | 3 € Kinder \n\n\nGefördert durch den Bezirk Oberbayern\, Zentrum Erinnerungskultur Regensburg\, Bürgerstiftung Haar sowie den Verein der Förderer und Freunde des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar \n© Foto: Zentrum Erinnerungskultur
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Neben dem persönlichen\, gesellschaftlichen\, politischen\, wissenschaftlichen und künstlerischen Umgang mit den „Euthanasie“-Verbrechen kommen grundlegende ethische Fragen über den „Wert des Lebens“ zur Sprache.\nIm Anschluss daran setzen sich in der Performance «STIMMEN» 20 junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren aus Haar und Umgebung selbst körperlich und räumlich in Beziehung zu den Geschehnissen\, zu denen sie zuvor einige Monate recherchierten. Die Darsteller*innen bilden dabei einen sozialen Resonanzraum auf das unfassbare Geschehen. Sie stellen einzelne Biografien vor\, weisen aber als kollektives „Wir“ auch auf Mechanismen von Stigmatisierung\, Anpassung und Gleichschaltung hin. Historisch und gegenwärtig. \nLeichte Sprache: Junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren haben sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Haar beschäftigt und hierzu eine Aufführung entwickelt. \n\nVon und mit: Thomas Ritter und Performer*innen\, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit & Caroline Emig (Zentrum Erinnerungskultur) | Entwicklung & Performance ca. 20 Performer:innen aus Haar und Umgebung | Ton Florian Hochmuth | Licht Josef Helfrich | Filmeinspielungen und Projektionen Tobias Schmalhofer | Dramaturgie Simone Heymanns\, Lara Frisch | Szenische Entwicklung & Leitung Thomas Ritter \n\nÜber die Beteiligten \nDas Zentrum Erinnerungskultur beschäftigt sich mit Erinnerungspraktiken\, Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei werden Theorie und Praxis\, wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung\, forschende Durchdringung und vermittelnde Formate miteinander verschränkt. \nDie Theaterwerkstatt Blickwechsel möchte – meist im Zusammenwirken von jungen Darsteller*innen – neue Denk- und Erfahrungsräume schaffen. Wir verbinden uns hierzu mit Themen und Motiven\, zunächst ohne eine spezifische Fragestellung zu verfolgen. Im Anschluss legen wir auf der Bühne unsere Experimentierfelder szenisch offen. Das Vorläuferstück „Spurensuche“ wurde über 100x im gesamten Bundesgebiet aufgeführt und mit dem Bürgerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die letzte Produktion «Erwin Olaf Re:Works»\, wurde 2023 zum Berliner Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele) eingeladen. \nProfessor Dr. Jörg Sriebeleit ist Kulturwissenschaftler\, Historiker und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seit 2019 Honorarprofessor an der Universität Regensburg. 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Historisch und gegenwärtig. \nLeichte Sprache: Junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren haben sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Haar beschäftigt und hierzu eine Aufführung entwickelt. \n\nVon und mit: Thomas Ritter und Performer*innen\, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit & Caroline Emig (Zentrum Erinnerungskultur) | Entwicklung & Performance ca. 20 Performer:innen aus Haar und Umgebung | Ton Florian Hochmuth | Licht Josef Helfrich | Filmeinspielungen und Projektionen Tobias Schmalhofer | Dramaturgie Simone Heymanns\, Lara Frisch | Szenische Entwicklung & Leitung Thomas Ritter \n\nÜber die Beteiligten \nDas Zentrum Erinnerungskultur beschäftigt sich mit Erinnerungspraktiken\, Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei werden Theorie und Praxis\, wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung\, forschende Durchdringung und vermittelnde Formate miteinander verschränkt. \nDie Theaterwerkstatt Blickwechsel möchte – meist im Zusammenwirken von jungen Darsteller*innen – neue Denk- und Erfahrungsräume schaffen. Wir verbinden uns hierzu mit Themen und Motiven\, zunächst ohne eine spezifische Fragestellung zu verfolgen. Im Anschluss legen wir auf der Bühne unsere Experimentierfelder szenisch offen. Das Vorläuferstück „Spurensuche“ wurde über 100x im gesamten Bundesgebiet aufgeführt und mit dem Bürgerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die letzte Produktion «Erwin Olaf Re:Works»\, wurde 2023 zum Berliner Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele) eingeladen. \nProfessor Dr. Jörg Sriebeleit ist Kulturwissenschaftler\, Historiker und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seit 2019 Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Verantwortlich für die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten\, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen\, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972. \nCaroline Emig studierte Russische Philologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie im literatur- und kulturwissenschaftlich orientierten DFG-Drittmittelprojekt «Leyb Kvítko oder Lev Kvitkó? Ein jiddischer (Kinderbuch-)Autor zwischen jüdischer und sozialistischer Revolution». Seit 2022 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Erinnerungskultur und seit 2023 an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Nebenberuflich ist sie als Übersetzerin in und aus dem Jiddischen tätig. \nThomas Ritter studierte Darstellendes Spiel\, Germanistik und Geografie in München und Erlangen und ist Lehrbeauftragter für szenisches Gestalten an der LMU München und Lehrer für Theater und Deutsch am Gymnasium Haar. Von 2015 bis 2020 begleitete er zusammen mit Farina Simbeck das Projekt „SPURENSUCHE“. 2017 gründete er das Theaterkollektiv «Die Wolken»\, seit  2015 ist er auch freiberuflich als Workshopleiter und theatraler Projektgestalter im Rahmen der Theateragentur Blickwechsel tätig. \n\nTRIGGERWARNUNG: Es werden gewaltvolle Verbrechen und die Tötung von Menschen thematisiert (evtl.  auch durch räumliche Einengung des Publikums bzw. unmittelbare Nähe der Darsteller*innen zum Publikum) \n\nTermine: Mi – Fr\, 07.– 09.02. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 5 € Erwachsene | 3 € Kinder \n\n\nGefördert durch den Bezirk Oberbayern\, Zentrum Erinnerungskultur Regensburg\, Bürgerstiftung Haar sowie den Verein der Förderer und Freunde des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar \n© Foto: Zentrum Erinnerungskultur
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DESCRIPTION:Buchvorstellung und Performance von Thomas Ritter und Team\n  \nDas im Münchner Osten gelegene Haar war in den Jahren 1941 bis 1945 Schauplatz sogenannter «Euthanasie»-Verbrechen. Über 2000 Menschen\, darunter auch viele Kinder\, fielen diesen zum Opfer. \nDas Buch «VERDRÄNGT – DIE ERINNERUNG AN DIE NATIONALSOZIALISTISCHEN »EUTHANASIE«-MORDE“ beschäftigt sich mit der Rezeptionsgeschichte der NS-„Euthanasie“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den vielfältigen Initiativen\, die aktuell an diese Verbrechen erinnern. Der Band bietet mit Fallstudien\, Gesprächen\, Porträts und reichem Bildmaterial einen diskursiven und visuellen Zugang zum Thema. Neben dem persönlichen\, gesellschaftlichen\, politischen\, wissenschaftlichen und künstlerischen Umgang mit den „Euthanasie“-Verbrechen kommen grundlegende ethische Fragen über den „Wert des Lebens“ zur Sprache.\nIm Anschluss daran setzen sich in der Performance «STIMMEN» 20 junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren aus Haar und Umgebung selbst körperlich und räumlich in Beziehung zu den Geschehnissen\, zu denen sie zuvor einige Monate recherchierten. Die Darsteller*innen bilden dabei einen sozialen Resonanzraum auf das unfassbare Geschehen. Sie stellen einzelne Biografien vor\, weisen aber als kollektives „Wir“ auch auf Mechanismen von Stigmatisierung\, Anpassung und Gleichschaltung hin. Historisch und gegenwärtig. \nLeichte Sprache: Junge Menschen zwischen 12 und 26 Jahren haben sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Haar beschäftigt und hierzu eine Aufführung entwickelt. \n\nVon und mit: Thomas Ritter und Performer*innen\, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit & Caroline Emig (Zentrum Erinnerungskultur) | Entwicklung & Performance ca. 20 Performer:innen aus Haar und Umgebung | Ton Florian Hochmuth | Licht Josef Helfrich | Filmeinspielungen und Projektionen Tobias Schmalhofer | Dramaturgie Simone Heymanns\, Lara Frisch | Szenische Entwicklung & Leitung Thomas Ritter \n\nÜber die Beteiligten \nDas Zentrum Erinnerungskultur beschäftigt sich mit Erinnerungspraktiken\, Erinnerungsdiskursen und Geschichtspolitiken in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei werden Theorie und Praxis\, wissenschaftliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung\, forschende Durchdringung und vermittelnde Formate miteinander verschränkt. \nDie Theaterwerkstatt Blickwechsel möchte – meist im Zusammenwirken von jungen Darsteller*innen – neue Denk- und Erfahrungsräume schaffen. Wir verbinden uns hierzu mit Themen und Motiven\, zunächst ohne eine spezifische Fragestellung zu verfolgen. Im Anschluss legen wir auf der Bühne unsere Experimentierfelder szenisch offen. Das Vorläuferstück „Spurensuche“ wurde über 100x im gesamten Bundesgebiet aufgeführt und mit dem Bürgerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Die letzte Produktion «Erwin Olaf Re:Works»\, wurde 2023 zum Berliner Theatertreffen der Jugend (Berliner Festspiele) eingeladen. \nProfessor Dr. Jörg Sriebeleit ist Kulturwissenschaftler\, Historiker und Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seit 2019 Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Promotion am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Verantwortlich für die Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Wissenschaftlicher Leiter und Berater von Museums- und Memorialprojekten\, so z.B. bei der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen\, dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth oder dem Erinnerungsort an das Olympiaattentat München 1972. \nCaroline Emig studierte Russische Philologie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie im literatur- und kulturwissenschaftlich orientierten DFG-Drittmittelprojekt «Leyb Kvítko oder Lev Kvitkó? Ein jiddischer (Kinderbuch-)Autor zwischen jüdischer und sozialistischer Revolution». Seit 2022 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Erinnerungskultur und seit 2023 an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Nebenberuflich ist sie als Übersetzerin in und aus dem Jiddischen tätig. \nThomas Ritter studierte Darstellendes Spiel\, Germanistik und Geografie in München und Erlangen und ist Lehrbeauftragter für szenisches Gestalten an der LMU München und Lehrer für Theater und Deutsch am Gymnasium Haar. Von 2015 bis 2020 begleitete er zusammen mit Farina Simbeck das Projekt „SPURENSUCHE“. 2017 gründete er das Theaterkollektiv «Die Wolken»\, seit  2015 ist er auch freiberuflich als Workshopleiter und theatraler Projektgestalter im Rahmen der Theateragentur Blickwechsel tätig. \n\nTRIGGERWARNUNG: Es werden gewaltvolle Verbrechen und die Tötung von Menschen thematisiert (evtl.  auch durch räumliche Einengung des Publikums bzw. unmittelbare Nähe der Darsteller*innen zum Publikum) \n\nTermine: Mi – Fr\, 07.– 09.02. | 20:00\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 5 € Erwachsene | 3 € Kinder \n\n\nGefördert durch den Bezirk Oberbayern\, Zentrum Erinnerungskultur Regensburg\, Bürgerstiftung Haar sowie den Verein der Förderer und Freunde des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar \n© Foto: Zentrum Erinnerungskultur
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