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SUMMARY:Urban Dionysus
DESCRIPTION:Urban Dionysus – Ein Butoh-Tanzstück \nFreitag\, 22. Mai und Samstag\, 23. Mai 2026\, 20.00 Uhr\nFatCat / BlackBox\, Rosenheimerstraße 5\, 81667 München\nTickets: 18 € / erm. 12 € | Support: 30 € Buchung auf Rausgegangen \nChoreographie und Tanz: Alexander Wenzlik\nMaske: Peter Lutz / Outside Eye: Seda Büyüktürkler\nFotografie\, Film: Sebastian Korp / Licht: Christian Zeitler \nUrban Dionysos überträgt die mythologische Figur des Dionysos und seine Tanzrituale aus der Natur der Antike in den heutigen urbanen Raum. Ausgangspunkt ist die These\, dass wir alle Dionysos in uns tragen. Welche Möglichkeiten hat der Einzelne heute\, die normativen und sozialen Zwänge des urbanen Lebens zu überwinden und der Sehnsucht nach Wildheit und Freiheit zu folgen\, um mit seinem eigenen dionysischen Potenzial in Kontakt zu treten? Im übertragenen Sinne: Ist eine Offenbarung des Dionysos heute noch möglich?\nUrban Dionysus erforscht die Kraft der Verwandlung im Spannungsfeld von Mythos und Gegenwart. Der Butoh-Körper setzt dionysische Energie frei\, indem er sich der kontrollierten Choreografie der Stadt widersetzt und sich dem Unkontrollierbaren aussetzt. \nEin wesentlicher Fokus liegt auf der tänzerischen Arbeit mit einer Stiermaske\, die eng mit der Figur des Dionysos verknüpft ist. Dionysos erscheint hier nicht als historische Figur\, sondern als Prinzip permanenter Verwandlung. In meiner vorausgehenden Arbeit Dionyzoé – Ein ButohTanz-Mythos (2024) habe ich gemeinsam mit dem Puppen- und Maskenbauer Peter Lutz eine Stiermaske entwickelt\, um diese Verwandlungsprozesse tänzerisch zu erforschen. Dabei zeigte sich eindrücklich\, dass die Maske nicht nur die äußere Erscheinung verändert\, sondern tief in die Bewegungsqualität\, Wahrnehmung und körperliche Organisation eingreift. Bewegung formt die Maske und die Maske formt die Bewegung. \nDiese Erfahrungen bilden die Grundlage für Urban Dionysus. Das Projekt vertieft die Erforschung der Beziehung zwischen Maske\, Körper und Bewegung sowie zwischen Innen- und Außenwelt. Untersucht werden Fragen wie: Wie verändert Maskierung die Körpersprache im urbanen Raum? Welche neuen Bewegungsmöglichkeiten entstehen durch Einschränkung\, Verdeckung und Transformation? Wo entstehen Brüche\, Widerstände oder Erweiterungen? Und was bedeutet dies für unser heutiges Verständnis von Identität\, die sich zunehmend als fragmentiert\, maskiert und situativ erweist? \nIn der heutigen urbanen Realität bewegen wir uns zwischen Selbstverbesserung\, Selbstverbergung und Selbstauslöschung. In zunehmend digitalisierten Lebenswelten maskieren wir nicht nur unsere Gesichter und ganze Körperbereiche\, sondern auch den ganzen Körper\, um uns der digitalen und sozialen Normierung zu entziehen. Doch Masken sind nicht nur Versteck\, sondern auch Mittel der Transformation. Sie eröffnen neue Ausdrucksformen\, indem sie Individualität auflösen und gleichzeitig eine überpersönliche Gestalt erschaffen. \nDie Stadt verlangt Anpassung. Der Körper weiß von etwas anderem. Da ist das drängende Gefühl\, dass in uns etwas existiert\, das in der urbanen Gegenwart kaum noch Platz findet. Etwas\, das sich der Norm entzieht\, das nicht funktionieren\, sondern ausbrechen will. Ein Rest von Wildheit\, Ekstase und Verwandlung. Eine Ahnung von etwas Tieferem\, einem Riss im Gewohnten\, einem Ort\, an dem Körper und Seele Fragen stellen\, die der Verstand fürchtet. Urban Dionysus bringt das Dionysische zurück in den urbanen Raum – nicht als mythologische Geschichte\, sondern als Störung des Alltäglichen. Maskiert und doch ungeschützt unterläuft Dionysus bestehende Ordnungen\, verschiebt Identitäten und löst den Körper aus seiner sozialen Formierung. Er tanzt auf der Grenze zwischen Struktur und Chaos\, zwischen Kontrolle und dem\, was über uns hinausweist.
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