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DESCRIPTION:Die Rauminstallation erzählt Geschichten von vier Migrant*innen vietnamesischer Herkunft\, von denen zwei in Deutschland und zwei in Taiwan leben. Einzelne Elemente des Bühnenbildes vermitteln einen Eindruck von der taiwanesischen Arbeiter*innenunterkunft\, in der Bùi Văn Quý seine Geschichte erzählt – ein Schultisch zeigt einen Teil der Lernumgebung\, die Võ Thuý in ihrer Sprachschule in Essen geschaffen hat. Ein Restauranttisch lädt dazu ein\, den Erinnerungen von Phan Mỹ Nương an ihre Heiratsvermittlung nach Taiwan zu lauschen und Phạm Minh Đức nimmt uns mit in seine Kindheit in der ostdeutschen Provinz. \nTaiwan zählt zu den Hauptzielen vietnamesischer Arbeitsmigrant*innen. Auch in Deutschland leben rund 185.000 Menschen vietnamesischer Herkunft. Gemeinsam mit ihrer vietnamesischen Kollegin Ngô Thanh Phương und der Bühnenbildnerin Cheng Ting Chen ist die aus Taiwan stammende Choreografin Fang Yun Lo den Dimensionen globaler Arbeitsmigration und den interkulturellen Realitäten vietnamesischer Arbeitsmigrant*innen nachgegangen. In einer zweijährigen Recherche haben sie seit 2019 in Taiwan und Deutschland über 100 Interviews mit Menschen vietnamesischer Abstammung geführt\, am Arbeitsplatz\, in Läden\, Imbissen oder Geschäften. Entstanden ist eine berührende\, vielstimmige Reise durch die oft unsichtbaren diasporischen Gemeinschaften. Sie werfen Fragen nach Heimat\, Identität und Glück\, aber auch nach Zerrissenheit und struktureller Gewalt auf.
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SUMMARY:Manbo Key: FATHER'S VIDEOTAPES
DESCRIPTION:FATHER’S VIDEOTAPES ist das Resultat einer mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung von Yang Teng-Chi alias Manbo Key mit Sexualität\, Queerness und der Beziehung zu seinem eigenen Vater. In den 1990er Jahren entdeckte er Selfie-Videos\, die dessen Sexleben und Reisen dokumentierten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Manbo Key von der sexuellen Orientierung seines Vaters\, was zu einem neuen Verständnis der Rolle des „Vaters“ führte.\n2019 konzipierte Manbo Key erstmals eine multimediale Ausstellung aus Fotografien\, Videos und Objekten\, in der er sich mit diesen neuen Erkenntnissen und deren Einfluss auf die familiären Beziehungen beschäftigte. 2021 ergänzte er sie um Perspektiven aus der queeren Undergroundszene in Taipeh und wechselte 2022 schließlich die Blickrichtung\, indem er nach Wegen suchte\, über die seine Familie sich mit ihm als queerer Person identifizieren und verbinden kann. \nIm Rahmen des SPIELART Theaterfestival ist nun eine Ausstellung zu sehen\, die Aspekte dieser drei vergangenen Projekte in ein neues Verhältnis zueinander setzt: Durch das Arrangement von Objekten aus unterschiedlichen Zeitperioden entsteht ein Dialog zwischen den Generationen. Manbo Key tritt in ein intimes Gespräch mit seinem Vater ein\, öffnet den Diskurs aber auch für die Betrachter*innen und die Öffentlichkeit. Ein Dialog im Spannungsfeld von Familie und Sexualität\, über Freiheit\, über das Suchen und Erschaffen von Identitäten.
URL:https://freieszenemuc.de/event/fathers-videotapes-manbo-key/2023-10-20/
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SUMMARY:Hsu Chia-Wei: RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU
DESCRIPTION:Die Kamera blickt auf das ehemalige Gelände des Geheimdienstes im Dorf Huai Mo in Nordthailand. Hier hat die taiwanesische Truppe unter Chiang Kai-shek in den 1950er Jahren zeitweise für die CIA gearbeitet\, um an Informationen über die Kommunistische Partei Chinas zu kommen. Heute wird es von der thailändischen Armee verwaltet und ist nun zur Bühne für traditionelles thailändisches Marionettentheater umfunktioniert: Wir sehen eine Gruppe von schwarz-maskierten Marionettenspielern – einige von ihnen sind ehemalige Geheimdienst-Informanten. Die anderen dienen gegenwärtig in der thailändischen Armee.\nWährend die Kamera zwischen dieser Bühne und einem Aufnahmestudio hin und her wechselt\, erzählt eine Stimme aus dem Off die alte – in Südostasien weit verbreitete – Legende des Affengenerals Hanuman\, der die Truppen in die Schlacht führt und dem Prinzen hilft\, in das Königreich zurückzukehren\, aus dem er verbannt wurde. Im Gegensatz zum Prinzen der Legende können die Veteranen\, die während des Kalten Krieges den unkontrollierbaren Kräften der Geopolitik ausgesetzt waren\, jedoch nicht in ihr Heimatland zurückkehren.\nIndem sie Folklore und Realität\, Dokumentation und Fiktion miteinander verwebt\, schafft die Videoinstallation RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU Bilder für die komplexen Identitäten\, Erinnerungen und Träume der Menschen dieses vergessenen Dorfes. \n 
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SUMMARY:Stefan Kaegi: THIS IS NOT YET AN EMBASSY
DESCRIPTION:Taiwan ist Teil des „Pazifischen Feuerrings“\, wo riesige tektonische Platten aufeinandertreffen und es immer wieder zu schweren Erdbeben kommt. Ähnlich fragil steht es um die politische Unabhängigkeit. Auch sie droht zwischen Machtblöcken und Erschütterungen zerrieben zu werden.\nDer Regisseur Stefan Kaegi hat gemeinsam mit taiwanesischen Künstler*innen im Rahmen einer siebenwöchigen Residency im Nationaltheater Taipeh recherchiert und Akteur*innen aus Politik\, Wissenschaft und Industrie befragt. Die Ergebnisse fließen in ein Bühnenstück ein\, an dem er gerade gemeinsam mit einer Digitalaktivistin\, einem Diplomaten und der Erbin eines Bubble-Tea-Imperiums aus Taiwan probt. Das Stück wird Anfang 2024 im Haus der Berliner Festspiele zur Uraufführung kommen. \nBei SPIELART zeigt Stefan Kaegi Bilder von einem künstlerischen Aufenthalt in Taipeh\, spricht mit der Kuratorin Betty Yi-Chun Chen über das kommende Taiwan-Projekt von Rimini Protokoll und mit der Gründerin der Digital Diplomacy Association Taipeh\, Chiayo Kuo\, über Geopolitik.
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SUMMARY:Ronen Steinke: SCHÜTZT DER VERFASSUNGSSCHUTZ DIE DEMOKRATIE?
DESCRIPTION:Insgesamt sechs Jahre recherchierte der Jurist\, Journalist und Autor Ronen Steinke für sein neues Buch VERFASSUNGSSCHUTZ. WIE DER GEHEIMDIENST POLITIK MACHT und rüttelt damit am Fundament der Behörde. Im GGGNHM stellt er sein Buch vor und diskutiert die Frage\, ob es den Verfassungsschutz als Schild der wehrhaften Demokratie wirklich braucht.
URL:https://freieszenemuc.de/event/ronen-steinke-schuetzt-der-verfassungsschutz-die-demokratie/
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SUMMARY:Dmytro Levytskyi: FOTOGRAFIEN DER SITSCHOWYCH-STRILZIW-STRASSE
DESCRIPTION:Die Augen von Dmytro Levytskyi tanzen durch die Sitschowych-Strilziw-Straße in Kiew – vom Lukianivskyi-Markt bis zum Lvivska-Platz. Er schaut sich um\, blinzelt\, hebt den Kopf\, tastet mit seinen Augen die Hauswände ab. \nVon 2022 bis Anfang 2023 hat der Künstler und Fotograf seine Spaziergänge mit der Kamera dokumentiert und die Geschichten zu den einzelnen Bildern aufgezeichnet. Entstanden ist ein Fotoalbum\, das die Spuren zeigt\, die der Krieg in urbanen Räumen hinterlassen hat. Bilder von menschenleeren Plätzen auf der einen und Alltagssituationen auf der anderen Seite erzählen eindrücklich vom Leben in einer Stadt im Ausnahmezustand. \nWährend des Festivals sind die Besucher*innen eingeladen\, sich von einem Audiofile durch das Album führen zu lassen\, die Menschen und Geschichten hinter den Fotografien näher kennenzulernen: den Fotografen selbst\, seinen Fitnesstrainer\, eine Marktverkäuferin\, einen Kiewer Regisseur … Wenn die ukrainische Hauptstadt heute vor allem als Kriegsschauplatz in den Nachrichten auftaucht\, so verschiebt Dmytro Levytskyi den Fokus für ein paar Augenblicke auf das andere Kiew: das Kiew\, in dem Tischtennis gespielt\, Pizza ausgeliefert und gegen den Abriss von historischen Gebäuden und Kulturzentren demonstriert wird.
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SUMMARY:Dmytro Levytskyi: FOTOGRAFIEN DER SITSCHOWYCH-STRILZIW-STRASSE
DESCRIPTION:Die Augen von Dmytro Levytskyi tanzen durch die Sitschowych-Strilziw-Straße in Kiew – vom Lukianivskyi-Markt bis zum Lvivska-Platz. Er schaut sich um\, blinzelt\, hebt den Kopf\, tastet mit seinen Augen die Hauswände ab. \nVon 2022 bis Anfang 2023 hat der Künstler und Fotograf seine Spaziergänge mit der Kamera dokumentiert und die Geschichten zu den einzelnen Bildern aufgezeichnet. Entstanden ist ein Fotoalbum\, das die Spuren zeigt\, die der Krieg in urbanen Räumen hinterlassen hat. Bilder von menschenleeren Plätzen auf der einen und Alltagssituationen auf der anderen Seite erzählen eindrücklich vom Leben in einer Stadt im Ausnahmezustand. \nWährend des Festivals sind die Besucher*innen eingeladen\, sich von einem Audiofile durch das Album führen zu lassen\, die Menschen und Geschichten hinter den Fotografien näher kennenzulernen: den Fotografen selbst\, seinen Fitnesstrainer\, eine Marktverkäuferin\, einen Kiewer Regisseur … Wenn die ukrainische Hauptstadt heute vor allem als Kriegsschauplatz in den Nachrichten auftaucht\, so verschiebt Dmytro Levytskyi den Fokus für ein paar Augenblicke auf das andere Kiew: das Kiew\, in dem Tischtennis gespielt\, Pizza ausgeliefert und gegen den Abriss von historischen Gebäuden und Kulturzentren demonstriert wird.
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SUMMARY:Manbo Key: FATHER'S VIDEOTAPES
DESCRIPTION:FATHER’S VIDEOTAPES ist das Resultat einer mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung von Yang Teng-Chi alias Manbo Key mit Sexualität\, Queerness und der Beziehung zu seinem eigenen Vater. In den 1990er Jahren entdeckte er Selfie-Videos\, die dessen Sexleben und Reisen dokumentierten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Manbo Key von der sexuellen Orientierung seines Vaters\, was zu einem neuen Verständnis der Rolle des „Vaters“ führte.\n2019 konzipierte Manbo Key erstmals eine multimediale Ausstellung aus Fotografien\, Videos und Objekten\, in der er sich mit diesen neuen Erkenntnissen und deren Einfluss auf die familiären Beziehungen beschäftigte. 2021 ergänzte er sie um Perspektiven aus der queeren Undergroundszene in Taipeh und wechselte 2022 schließlich die Blickrichtung\, indem er nach Wegen suchte\, über die seine Familie sich mit ihm als queerer Person identifizieren und verbinden kann. \nIm Rahmen des SPIELART Theaterfestival ist nun eine Ausstellung zu sehen\, die Aspekte dieser drei vergangenen Projekte in ein neues Verhältnis zueinander setzt: Durch das Arrangement von Objekten aus unterschiedlichen Zeitperioden entsteht ein Dialog zwischen den Generationen. Manbo Key tritt in ein intimes Gespräch mit seinem Vater ein\, öffnet den Diskurs aber auch für die Betrachter*innen und die Öffentlichkeit. Ein Dialog im Spannungsfeld von Familie und Sexualität\, über Freiheit\, über das Suchen und Erschaffen von Identitäten.
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DESCRIPTION:FATHER’S VIDEOTAPES ist das Resultat einer mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung von Yang Teng-Chi alias Manbo Key mit Sexualität\, Queerness und der Beziehung zu seinem eigenen Vater. In den 1990er Jahren entdeckte er Selfie-Videos\, die dessen Sexleben und Reisen dokumentierten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Manbo Key von der sexuellen Orientierung seines Vaters\, was zu einem neuen Verständnis der Rolle des „Vaters“ führte.\n2019 konzipierte Manbo Key erstmals eine multimediale Ausstellung aus Fotografien\, Videos und Objekten\, in der er sich mit diesen neuen Erkenntnissen und deren Einfluss auf die familiären Beziehungen beschäftigte. 2021 ergänzte er sie um Perspektiven aus der queeren Undergroundszene in Taipeh und wechselte 2022 schließlich die Blickrichtung\, indem er nach Wegen suchte\, über die seine Familie sich mit ihm als queerer Person identifizieren und verbinden kann. \nIm Rahmen des SPIELART Theaterfestival ist nun eine Ausstellung zu sehen\, die Aspekte dieser drei vergangenen Projekte in ein neues Verhältnis zueinander setzt: Durch das Arrangement von Objekten aus unterschiedlichen Zeitperioden entsteht ein Dialog zwischen den Generationen. Manbo Key tritt in ein intimes Gespräch mit seinem Vater ein\, öffnet den Diskurs aber auch für die Betrachter*innen und die Öffentlichkeit. Ein Dialog im Spannungsfeld von Familie und Sexualität\, über Freiheit\, über das Suchen und Erschaffen von Identitäten.
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SUMMARY:Hsu Chia-Wei: RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU
DESCRIPTION:Die Kamera blickt auf das ehemalige Gelände des Geheimdienstes im Dorf Huai Mo in Nordthailand. Hier hat die taiwanesische Truppe unter Chiang Kai-shek in den 1950er Jahren zeitweise für die CIA gearbeitet\, um an Informationen über die Kommunistische Partei Chinas zu kommen. Heute wird es von der thailändischen Armee verwaltet und ist nun zur Bühne für traditionelles thailändisches Marionettentheater umfunktioniert: Wir sehen eine Gruppe von schwarz-maskierten Marionettenspielern – einige von ihnen sind ehemalige Geheimdienst-Informanten. Die anderen dienen gegenwärtig in der thailändischen Armee.\nWährend die Kamera zwischen dieser Bühne und einem Aufnahmestudio hin und her wechselt\, erzählt eine Stimme aus dem Off die alte – in Südostasien weit verbreitete – Legende des Affengenerals Hanuman\, der die Truppen in die Schlacht führt und dem Prinzen hilft\, in das Königreich zurückzukehren\, aus dem er verbannt wurde. Im Gegensatz zum Prinzen der Legende können die Veteranen\, die während des Kalten Krieges den unkontrollierbaren Kräften der Geopolitik ausgesetzt waren\, jedoch nicht in ihr Heimatland zurückkehren.\nIndem sie Folklore und Realität\, Dokumentation und Fiktion miteinander verwebt\, schafft die Videoinstallation RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU Bilder für die komplexen Identitäten\, Erinnerungen und Träume der Menschen dieses vergessenen Dorfes. \n 
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DESCRIPTION:Die Kamera blickt auf das ehemalige Gelände des Geheimdienstes im Dorf Huai Mo in Nordthailand. Hier hat die taiwanesische Truppe unter Chiang Kai-shek in den 1950er Jahren zeitweise für die CIA gearbeitet\, um an Informationen über die Kommunistische Partei Chinas zu kommen. Heute wird es von der thailändischen Armee verwaltet und ist nun zur Bühne für traditionelles thailändisches Marionettentheater umfunktioniert: Wir sehen eine Gruppe von schwarz-maskierten Marionettenspielern – einige von ihnen sind ehemalige Geheimdienst-Informanten. Die anderen dienen gegenwärtig in der thailändischen Armee.\nWährend die Kamera zwischen dieser Bühne und einem Aufnahmestudio hin und her wechselt\, erzählt eine Stimme aus dem Off die alte – in Südostasien weit verbreitete – Legende des Affengenerals Hanuman\, der die Truppen in die Schlacht führt und dem Prinzen hilft\, in das Königreich zurückzukehren\, aus dem er verbannt wurde. Im Gegensatz zum Prinzen der Legende können die Veteranen\, die während des Kalten Krieges den unkontrollierbaren Kräften der Geopolitik ausgesetzt waren\, jedoch nicht in ihr Heimatland zurückkehren.\nIndem sie Folklore und Realität\, Dokumentation und Fiktion miteinander verwebt\, schafft die Videoinstallation RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU Bilder für die komplexen Identitäten\, Erinnerungen und Träume der Menschen dieses vergessenen Dorfes. \n 
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DESCRIPTION:Die Augen von Dmytro Levytskyi tanzen durch die Sitschowych-Strilziw-Straße in Kiew – vom Lukianivskyi-Markt bis zum Lvivska-Platz. Er schaut sich um\, blinzelt\, hebt den Kopf\, tastet mit seinen Augen die Hauswände ab. \nVon 2022 bis Anfang 2023 hat der Künstler und Fotograf seine Spaziergänge mit der Kamera dokumentiert und die Geschichten zu den einzelnen Bildern aufgezeichnet. Entstanden ist ein Fotoalbum\, das die Spuren zeigt\, die der Krieg in urbanen Räumen hinterlassen hat. Bilder von menschenleeren Plätzen auf der einen und Alltagssituationen auf der anderen Seite erzählen eindrücklich vom Leben in einer Stadt im Ausnahmezustand. \nWährend des Festivals sind die Besucher*innen eingeladen\, sich von einem Audiofile durch das Album führen zu lassen\, die Menschen und Geschichten hinter den Fotografien näher kennenzulernen: den Fotografen selbst\, seinen Fitnesstrainer\, eine Marktverkäuferin\, einen Kiewer Regisseur … Wenn die ukrainische Hauptstadt heute vor allem als Kriegsschauplatz in den Nachrichten auftaucht\, so verschiebt Dmytro Levytskyi den Fokus für ein paar Augenblicke auf das andere Kiew: das Kiew\, in dem Tischtennis gespielt\, Pizza ausgeliefert und gegen den Abriss von historischen Gebäuden und Kulturzentren demonstriert wird.
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DESCRIPTION:Die Augen von Dmytro Levytskyi tanzen durch die Sitschowych-Strilziw-Straße in Kiew – vom Lukianivskyi-Markt bis zum Lvivska-Platz. Er schaut sich um\, blinzelt\, hebt den Kopf\, tastet mit seinen Augen die Hauswände ab. \nVon 2022 bis Anfang 2023 hat der Künstler und Fotograf seine Spaziergänge mit der Kamera dokumentiert und die Geschichten zu den einzelnen Bildern aufgezeichnet. Entstanden ist ein Fotoalbum\, das die Spuren zeigt\, die der Krieg in urbanen Räumen hinterlassen hat. Bilder von menschenleeren Plätzen auf der einen und Alltagssituationen auf der anderen Seite erzählen eindrücklich vom Leben in einer Stadt im Ausnahmezustand. \nWährend des Festivals sind die Besucher*innen eingeladen\, sich von einem Audiofile durch das Album führen zu lassen\, die Menschen und Geschichten hinter den Fotografien näher kennenzulernen: den Fotografen selbst\, seinen Fitnesstrainer\, eine Marktverkäuferin\, einen Kiewer Regisseur … Wenn die ukrainische Hauptstadt heute vor allem als Kriegsschauplatz in den Nachrichten auftaucht\, so verschiebt Dmytro Levytskyi den Fokus für ein paar Augenblicke auf das andere Kiew: das Kiew\, in dem Tischtennis gespielt\, Pizza ausgeliefert und gegen den Abriss von historischen Gebäuden und Kulturzentren demonstriert wird.
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SUMMARY:God's Entertainment: SOUND OF HUMAN RIGHTS
DESCRIPTION:Die Grundlage für das performative Konzert bietet eine prominente Komposition: OPUS 1948. Kein anderes Stück besitzt das Potenzial\, durch die metaphorische Kraft der Klänge\, Fragen der Menschenrechte anzusprechen. Indem wir hören\, was wir glauben zu wissen\, so wissen wir\, indem wir hören\, dass wir es nicht wissen!
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DESCRIPTION:Die Grundlage für das performative Konzert bietet eine prominente Komposition: OPUS 1948. Kein anderes Stück besitzt das Potenzial\, durch die metaphorische Kraft der Klänge\, Fragen der Menschenrechte anzusprechen. Indem wir hören\, was wir glauben zu wissen\, so wissen wir\, indem wir hören\, dass wir es nicht wissen!
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SUMMARY:God's Entertainment / Nikola Đurić & Friends: DIE ERSTE LEKTION
DESCRIPTION:In Anlehnung an Tom Marionis Performance THE ACT OF DRINKING BEER WITH FRIENDS IS THE HIGHEST FORM OF ART\, geben God’s Entertainment zusammen mit Nikola Đurić & Friends die erste Lektion in Muttersprache\, Englisch und Nachbar*innen-Sprachen\, und verteilen keine Noten\, sondern servieren Bier.
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DESCRIPTION:In Anlehnung an Tom Marionis Performance THE ACT OF DRINKING BEER WITH FRIENDS IS THE HIGHEST FORM OF ART\, geben God’s Entertainment zusammen mit Nikola Đurić & Friends die erste Lektion in Muttersprache\, Englisch und Nachbar*innen-Sprachen\, und verteilen keine Noten\, sondern servieren Bier.
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SUMMARY:Ana Pi: STEADY BODY - periphere Tänze\, heilige Gesten
DESCRIPTION:Der Workshop ermöglicht es\, grundlegende Elemente verschiedener Tänze der afrikanischen Diaspora zu erleben. Vom Groove bis zur Spannung\, von der Neukodierung bis zur Futuralität. Ziel dieser Praxis ist es\, das radikale Wissen über die Widerstandstechniken des Körpers zu erweitern\, die sowohl in den karibischen Gebieten als auch auf dem amerikanischen Kontinent in den letzten fünf Jahrhunderten neu erfunden wurden.
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DESCRIPTION:Der Workshop ermöglicht es\, grundlegende Elemente verschiedener Tänze der afrikanischen Diaspora zu erleben. Vom Groove bis zur Spannung\, von der Neukodierung bis zur Futuralität. Ziel dieser Praxis ist es\, das radikale Wissen über die Widerstandstechniken des Körpers zu erweitern\, die sowohl in den karibischen Gebieten als auch auf dem amerikanischen Kontinent in den letzten fünf Jahrhunderten neu erfunden wurden.
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DESCRIPTION:FATHER’S VIDEOTAPES ist das Resultat einer mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung von Yang Teng-Chi alias Manbo Key mit Sexualität\, Queerness und der Beziehung zu seinem eigenen Vater. In den 1990er Jahren entdeckte er Selfie-Videos\, die dessen Sexleben und Reisen dokumentierten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Manbo Key von der sexuellen Orientierung seines Vaters\, was zu einem neuen Verständnis der Rolle des „Vaters“ führte.\n2019 konzipierte Manbo Key erstmals eine multimediale Ausstellung aus Fotografien\, Videos und Objekten\, in der er sich mit diesen neuen Erkenntnissen und deren Einfluss auf die familiären Beziehungen beschäftigte. 2021 ergänzte er sie um Perspektiven aus der queeren Undergroundszene in Taipeh und wechselte 2022 schließlich die Blickrichtung\, indem er nach Wegen suchte\, über die seine Familie sich mit ihm als queerer Person identifizieren und verbinden kann. \nIm Rahmen des SPIELART Theaterfestival ist nun eine Ausstellung zu sehen\, die Aspekte dieser drei vergangenen Projekte in ein neues Verhältnis zueinander setzt: Durch das Arrangement von Objekten aus unterschiedlichen Zeitperioden entsteht ein Dialog zwischen den Generationen. Manbo Key tritt in ein intimes Gespräch mit seinem Vater ein\, öffnet den Diskurs aber auch für die Betrachter*innen und die Öffentlichkeit. Ein Dialog im Spannungsfeld von Familie und Sexualität\, über Freiheit\, über das Suchen und Erschaffen von Identitäten.
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DESCRIPTION:FATHER’S VIDEOTAPES ist das Resultat einer mehr als zehnjährigen künstlerischen Auseinandersetzung von Yang Teng-Chi alias Manbo Key mit Sexualität\, Queerness und der Beziehung zu seinem eigenen Vater. In den 1990er Jahren entdeckte er Selfie-Videos\, die dessen Sexleben und Reisen dokumentierten. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr Manbo Key von der sexuellen Orientierung seines Vaters\, was zu einem neuen Verständnis der Rolle des „Vaters“ führte.\n2019 konzipierte Manbo Key erstmals eine multimediale Ausstellung aus Fotografien\, Videos und Objekten\, in der er sich mit diesen neuen Erkenntnissen und deren Einfluss auf die familiären Beziehungen beschäftigte. 2021 ergänzte er sie um Perspektiven aus der queeren Undergroundszene in Taipeh und wechselte 2022 schließlich die Blickrichtung\, indem er nach Wegen suchte\, über die seine Familie sich mit ihm als queerer Person identifizieren und verbinden kann. \nIm Rahmen des SPIELART Theaterfestival ist nun eine Ausstellung zu sehen\, die Aspekte dieser drei vergangenen Projekte in ein neues Verhältnis zueinander setzt: Durch das Arrangement von Objekten aus unterschiedlichen Zeitperioden entsteht ein Dialog zwischen den Generationen. Manbo Key tritt in ein intimes Gespräch mit seinem Vater ein\, öffnet den Diskurs aber auch für die Betrachter*innen und die Öffentlichkeit. Ein Dialog im Spannungsfeld von Familie und Sexualität\, über Freiheit\, über das Suchen und Erschaffen von Identitäten.
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SUMMARY:Hsu Chia-Wei: RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU
DESCRIPTION:Die Kamera blickt auf das ehemalige Gelände des Geheimdienstes im Dorf Huai Mo in Nordthailand. Hier hat die taiwanesische Truppe unter Chiang Kai-shek in den 1950er Jahren zeitweise für die CIA gearbeitet\, um an Informationen über die Kommunistische Partei Chinas zu kommen. Heute wird es von der thailändischen Armee verwaltet und ist nun zur Bühne für traditionelles thailändisches Marionettentheater umfunktioniert: Wir sehen eine Gruppe von schwarz-maskierten Marionettenspielern – einige von ihnen sind ehemalige Geheimdienst-Informanten. Die anderen dienen gegenwärtig in der thailändischen Armee.\nWährend die Kamera zwischen dieser Bühne und einem Aufnahmestudio hin und her wechselt\, erzählt eine Stimme aus dem Off die alte – in Südostasien weit verbreitete – Legende des Affengenerals Hanuman\, der die Truppen in die Schlacht führt und dem Prinzen hilft\, in das Königreich zurückzukehren\, aus dem er verbannt wurde. Im Gegensatz zum Prinzen der Legende können die Veteranen\, die während des Kalten Krieges den unkontrollierbaren Kräften der Geopolitik ausgesetzt waren\, jedoch nicht in ihr Heimatland zurückkehren.\nIndem sie Folklore und Realität\, Dokumentation und Fiktion miteinander verwebt\, schafft die Videoinstallation RUINS OF THE INTELLIGENCE BUREAU Bilder für die komplexen Identitäten\, Erinnerungen und Träume der Menschen dieses vergessenen Dorfes. \n 
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LOCATION:Muffatwerk\, Zellstraße 4\, München\, Germany
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