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SUMMARY:beat silence beat. Tanz-Konzert von Anna Konjetzky & Co
DESCRIPTION:Rhythmus – akustisch wie visuell – durchzieht alle Aspekte des neuen Stücks von Anna Konjetzky & Co. Schon der Titel „beat silence beat“ gibt einen Takt vor – und ein Programm. Beat: der Rhythmus\, der Schlag\, das Stampfen; eine Körperbewegung des Aufbegehrens und Wiederstands\, ein Akt des Protests und der Emotion. Aber auch: ein Taktgeber\, eine Erdung\, ein körperliches Verorten im Jetzt und Hier. Silence dagegen: die Stille\, das Innehalten\, die Pause zwischen den Beats\, das Atmen zwischen zwei Worten\, das Warten auf den Start\, die Ruhe vor dem Sturm\, auch das Verborgene und Nicht-Gesagte. Zwei Poole\, die ohne einander nicht sein können und sich doch scheinbar unversöhnlich gegenüberstehen. \n„beat silence beat“ webt aus diesen Gegensätzen eine kraftvolle und doch fluide Einheit. Es ist nicht immer das stärkste Aufstampfen\, dass die größten Wellen schlägt. Die Bewegung des Fußes Richtung Boden ist vielleicht der Start zum Sprung\, zum Abheben. Vielleicht aber kollabiert sie in den Boden hinein und versandet ohne einen Abdruck zu hinterlassen. Und vielleicht folgt der Fuß dem Rhythmus und geht beharrlich weiter\, Schritt um Schritt. \nMittels Trigger Pads verschränkt „beat silence beat“ Bewegung\, Klang und Körper: Es sind die Tänzer*innen selbst\, die durch ihre Bewegungen Klänge\, Melodien\, Texte aber auch das Licht steuern. Eine Choreografie nicht nur sichtbar\, sondern auch hörbar. Eine Komposition\, ein Konzert von Anna Konjetzky und Sergej Maingardt mit Live-Trigger\, Sound\, Stimmen\, Füßen und Zuspielung: Füße singen\, Worte beginnen zu tanzen\, Sprünge sprechen und sechs Körper klingen. \n„Mich interessiert in dieser Produktion besonders die Verbindung von Ursache und Effekt\, das von Innen nach Außen gehen. Denn zur Zeit\, scheint mir\, hecheln wir als Gesellschaft meist dem Rhythmus hinterher. Wir grooven hilflos irgendwo zwischen alltäglichen Reizen und dem Ringen\, um eine angemessene Reaktion darauf. Es gibt viele Gründe um aufzustampfen – Wut\, Freude\, Frust oder einfach die Lust am Klang. Dass aber aufgestampft wird\, löst immer etwas aus. Der Boden wackelt\, ein Stein rollt\, jemand erschrickt. In „beat silence beat“ können Bewegung und Klang übereinstimmen\, aber auch gegeneinander laufen\, wenn zum Beispiel heftiges Stampfen ganz zarte und fragile Klänge auslöst.“ \nChoreografie\, Raum: Anna Konjetzky / Tanz\, Co-Kreation: Edoardo Cino\, Anand Dhanakoti\, Sahra Huby\, Amie Jammeh\, Sotiria Koutsopetrou\, Quindell Orton / Musik: Sergej Maigardt / Konstruktionen: Timm Burkhardt / Licht: Ingo Jooß / Kostüme: Michiel Keuper / Dramaturgische Beratung: Maxwell McCarthy / Produktion: Saskia Schoemaker / Presse: Simone Lutz
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