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DESCRIPTION:Bestseller \nTanzperformance von Clausen/Dziemidok\nEin getanztes Requiem für einen komischen Humorphilosophen. Zwei Darsteller klopfen mithilfe einer Bach-Kantate\, eines Vorhangs und einer besonderen performativen Feinstofflichkeit Widersprüchlichen des Lebens ab. Gibt es Gott\, den Teufel und die Sünde oder sind sie nur schlechte Witze\, über die wir lachen sollen? Ausgangspunkt ist der unvermeidliche Tod des eigenen Vaters. Zwei Tanz-Performer arbeiten sich mit Hilfe einer Bach-Kantate tänzerisch an einer zeitlichen und räumlichen Orientierung im Leben ab. Spirituelle Fragestellungen fließen in den Aufbau dieses künstlerischen Settings\, das Persönliches mit Abstraktem\, Vergangenes mit der eigenen Zukunft verbindet. Eine Befragung von Humor als Überlebenstechnik und als Art\, sich mit sich selber auseinanderzusetzen\, zu verzeihen oder sich über Situationen hinwegzusetzen. Im Versuch\, sich in einem universellen Bereich des Humors zu begegnen\, treten kulturelle und intergenerationelle Kollisionen und Unvereinbarkeiten zu Tage. \n\nVon und mit Martin Clausen\, Rafał Dziemidok (Performance und künstlerische Leitung) \n\nMartin Clausen ist als Performer\, Schauspieler und Regisseur in der Berliner Theaterszene aktiv seit 1994. In München war er häufig mit Berliner Produktionen im PATHOS theater sowie mit Zusammenarbeiten mit dem Regisseur David Heiligers\, bei Spielart u.a. mit Nico & the Navigators\, im Tanztheater mit Theater Thikwa Berlin sowie in den Münchner Kammerspielen (Munich Central)\, im HochX mit Lajos Talamonti oder mit dem Kollektiv Bairische Geisha zu Gast. 2000 bis 2011 wurden die mit Angela Schubot als TWO FISH in den Sophiensaelen Berlin produzierten Tanzstücke international gezeigt. 2013-19 arbeitete er als „Martin Clausen und Kollegen“ im Hebbel am Ufer Berlin und am Theater an der Parkaue. Er arbeitet im Bereich Tanz\, Performance\, Sprech- und Musiktheater auch für Kinder und Jugendliche und immer wieder in inklusiven Theaterbereichen. Er studierte Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und ist Lehrer der Alexander-Technik und Dozent an unterschiedlichen Kunsthochschulen für Improvisation und Tanzgeschichte. \nRafał Dziemidok ist ein polnischer Tänzer und Choreograf und Tanzpädagoge\, der in Berlin lebt. Dziemidok studierte Tanz in New York\, arbeitete sowohl in Polen als auch international mit verschiedenen Tanzkompanien und Künstlern zusammen (z.B. Public and Private/Clement Layes (Berlin)\, Novoflot (Berlin)\, Theater o.N. (Berlin)). Seine Choreografie über Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ zeigte er u.a. in der Berliner Galerie Nord und den Berliner Uferstudios. Er erhielt in Polen zahlreiche Nominierungen und Preise wie 2024 den polnischen ITI Award. Neben seinen eigenen Projekten choreografierte er für Theater\, Oper und Film. Mit Martin Clausen spielt er seit 2018 in der Inszenierung von Elizabeth Shaws „Bettina bummelt“\, einer Produktion von TWO FISH und dem Theater an der Parkaue\, der Schaubude Berlin und den Uferstudios. \nMartin Clausen und Rafał Dziemidok arbeiten als kollaborierende Performer in unterschiedlichen Bereichen zusammen und entwickeln seit 2018 zusammen Aufführungen für Kinder und Erwachsene. Ihre multidisziplinäre Plattform basiert auf gegenseitigem Vertrauen und der Inspiration ihrer theatralen Erfahrungen. Ziel ihrer Arbeit ist\, durch ihre Präsenz auf der Bühne ein sinnstiftendes Miteinander zu kreieren\, bei dem ein Publikum eine besondere emotionale „Anwärmung“ erfährt. \n\nTermine: Do\, 27.02. | 20:00 und Fr\, 28.02. | 19:00\nDauer: ca. 60 min.\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n  \nTheater- und Performance-Highlights zu Gast in München  \nKuratiert durch HochX    und \n\nEine Produktion von Clausen/Dziemidok \n\n\nGefördert durch NPN joint adventures\, Materia Łódź\, Ciało/Umysł\, Centre Français de Berlin \n     \n© Foto: Marta Ankersztejn
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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Eigentum\, Naturverhältnisse und Digitalisierung im Kapitalismus. Sie war Leiterin der Politischen Kommunikation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zuletzt Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. \n\nVergesellschaftung und Öffentlicher Luxus\nTermin: Sa\, 01.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nAm zweiten von drei Abenden haben wir uns hierfür die Herausgeber*innen vom Sammelband „Öffentlicher Luxus“ eingeladen: Bedingungsloser Zugang zu den Gütern\, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr\, der Autos überflüssig macht\, zu einem öffentlichen Raum\, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Doch wie kommen wir dahin? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Herausgeber*innen sprechen. \nÜber communia e. V. \ncommunia e. V. ist ein unabhängiger Think Tank für eine demokratische Wirtschaft. communia wurde 2020 gegründet und entwickelt Strategien für eine demokratische Wirtschaft\, Vergesellschaftung und Öffentlichen Luxus. Dazu unterstützt communia soziale Bewegungen\, die sich für Vergesellschaftung einsetzen und alternative\, öffentliche und demokratische Eigentumsmodelle erproben. \n\nWege zur feministischen Vergesellschaftung der Sorge oder:\nWie enteignen wir Shoppingmalls feministisch?\nTermin: Mo\, 24.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nZum Abschluss der Reihe haben wir Nadine Gerner zu Gast: Sorgearbeit ist nach wie vor entlang der Linien von Geschlecht\, Race und Klasse ungleich verteilt. Wie in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beobachten wir Privatisierungs- und Externalisierungstendenzen. Dies führt dazu\, dass Sorgearbeit zunehmend an migrantisierte und rassifizierten Personen ausgelagert\, in den privaten Raum verdrängt und kommodifiziert wird. Es gilt die Sorgearbeit zu vergesellschaften: Raus aus dem privaten Raum\, hinein in sorgende und echte demokratische Infrastrukturen! In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. Sie gibt Workshops zu Ökofeminismus und ist in der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie in feministischen Kollektiven und Kampagnen unterwegs. \n\nÜber die Initiative Kritische Nachhaltigkeit \nBei vielen Menschen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein in den letzten Jahren insgesamt gestiegen\, und dennoch zeigen Studien\, dass sich dies nicht in einer nachhaltigeren Praxis ausdrückt. Auch ein „grüner“ Kapitalismus schreibt bestehende Ausbeutungsstrukturen und Wachstumsorientierung fort. Daher ist es notwendig\, bestehende Narrative zu Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zugunsten einer echten Nachhaltigkeit\, die alle mitdenkt\, zu verändern. Es reicht nicht aus\, eine gesellschaftliche Transformation zu einer solidarischeren und nachhaltigen Gesellschaft auf individuelle Verhaltens- bzw. insbesondere Konsumweisen abzuwälzen. Die Erzählung von der Transformation durch eine ökologischere Art des Konsums verkennt\, dass eine grundsätzliche Lösung für die Herausforderungen der Zeit auf System-Ebene gedacht werden muss. Die Initiative “Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis” entsteht aus dem Wunsch\, neben dem solidarischen Mitgliederladen “ÖkoEsel” genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Mit der Initiative soll der Spielraum eröffnet werden\, über individuelle Verhaltensweisen hinaus gesellschaftliche Umstände für ein Leben in Nachhaltigkeit zu diskutieren und zu erproben. Das Ziel ist es\, den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs kritisch zu beleuchten\, gemeinsam zu analysieren und zu reflektieren\, um daraus andere Methoden und Auswege zu finden. \n\n\nEine Kooperationsveranstaltung von PATHOS München e. V. und Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. \nGefördert vom BA9 Neuhausen-Nymphenburg\, von ÖkoEsel und durch das Kulturreferat München. \n       \n© Foto: Initiative Kritsche Nachhaltigkeit
URL:https://freieszenemuc.de/event/initiative-kritische-nachhaltigkeit-wem-gehoert-hier-eigentlich-was-dreiteilige-vortrags-und-diskussionsreihe/2025-02-24/
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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Eigentum\, Naturverhältnisse und Digitalisierung im Kapitalismus. Sie war Leiterin der Politischen Kommunikation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zuletzt Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. \n\nVergesellschaftung und Öffentlicher Luxus\nTermin: Sa\, 01.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nAm zweiten von drei Abenden haben wir uns hierfür die Herausgeber*innen vom Sammelband „Öffentlicher Luxus“ eingeladen: Bedingungsloser Zugang zu den Gütern\, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr\, der Autos überflüssig macht\, zu einem öffentlichen Raum\, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Doch wie kommen wir dahin? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Herausgeber*innen sprechen. \nÜber communia e. V. \ncommunia e. V. ist ein unabhängiger Think Tank für eine demokratische Wirtschaft. communia wurde 2020 gegründet und entwickelt Strategien für eine demokratische Wirtschaft\, Vergesellschaftung und Öffentlichen Luxus. Dazu unterstützt communia soziale Bewegungen\, die sich für Vergesellschaftung einsetzen und alternative\, öffentliche und demokratische Eigentumsmodelle erproben. \n\nWege zur feministischen Vergesellschaftung der Sorge oder:\nWie enteignen wir Shoppingmalls feministisch?\nTermin: Mo\, 24.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nZum Abschluss der Reihe haben wir Nadine Gerner zu Gast: Sorgearbeit ist nach wie vor entlang der Linien von Geschlecht\, Race und Klasse ungleich verteilt. Wie in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beobachten wir Privatisierungs- und Externalisierungstendenzen. Dies führt dazu\, dass Sorgearbeit zunehmend an migrantisierte und rassifizierten Personen ausgelagert\, in den privaten Raum verdrängt und kommodifiziert wird. Es gilt die Sorgearbeit zu vergesellschaften: Raus aus dem privaten Raum\, hinein in sorgende und echte demokratische Infrastrukturen! In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. Sie gibt Workshops zu Ökofeminismus und ist in der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie in feministischen Kollektiven und Kampagnen unterwegs. \n\nÜber die Initiative Kritische Nachhaltigkeit \nBei vielen Menschen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein in den letzten Jahren insgesamt gestiegen\, und dennoch zeigen Studien\, dass sich dies nicht in einer nachhaltigeren Praxis ausdrückt. Auch ein „grüner“ Kapitalismus schreibt bestehende Ausbeutungsstrukturen und Wachstumsorientierung fort. Daher ist es notwendig\, bestehende Narrative zu Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zugunsten einer echten Nachhaltigkeit\, die alle mitdenkt\, zu verändern. Es reicht nicht aus\, eine gesellschaftliche Transformation zu einer solidarischeren und nachhaltigen Gesellschaft auf individuelle Verhaltens- bzw. insbesondere Konsumweisen abzuwälzen. Die Erzählung von der Transformation durch eine ökologischere Art des Konsums verkennt\, dass eine grundsätzliche Lösung für die Herausforderungen der Zeit auf System-Ebene gedacht werden muss. Die Initiative “Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis” entsteht aus dem Wunsch\, neben dem solidarischen Mitgliederladen “ÖkoEsel” genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Mit der Initiative soll der Spielraum eröffnet werden\, über individuelle Verhaltensweisen hinaus gesellschaftliche Umstände für ein Leben in Nachhaltigkeit zu diskutieren und zu erproben. Das Ziel ist es\, den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs kritisch zu beleuchten\, gemeinsam zu analysieren und zu reflektieren\, um daraus andere Methoden und Auswege zu finden. \n\n\nEine Kooperationsveranstaltung von PATHOS München e. V. und Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. \nGefördert vom BA9 Neuhausen-Nymphenburg\, von ÖkoEsel und durch das Kulturreferat München. \n       \n© Foto: Initiative Kritsche Nachhaltigkeit
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SUMMARY:Open House Kollektiv: LIVING INSIDE MY FORYOUPAGE FOR 24 HOURS gone wrong
DESCRIPTION:LIVING INSIDE MY FORYOUPAGE FOR 24 HOURS gone wrong\nEine installative Annäherung\nAchtung: diese Veranstaltung ist leider nicht barrierefrei und für Rollstuhlfahrer*innen nicht geeignet! \nASMR-Bros\, Looksmaxxer*innen\, Babys\, Zoomer und alle dazwischen aufgepasst: Das Open House öffnet seine Türen und lädt ein in eine begehbare foryoupage. Internet Rabbit Holes werden zu materiellen Tunneln. Gedankengespinste zu Räumen und hopecore zur Performance. Our brains are rotting but our bodies are on fyyyreeee. \n#staycalmwatchtheatre #(Miniaturpuppen)Haus-Modellbaukasten #DIY-Kunstset #christiancore #Heimdekoration #Landhausvilla-Stil #fyp #GemischteFarben\,verschiedeneMaterialien #asmartist #lit #tingles #Erwachsenen-Bauprojekt #vanlife #Wohnkultur-Display #0dollars #kingmaxx \nPerformance von Open House Kollektiv \nOpen House bleibt an seinen Themen dran. Nach Scham und Metamorphose beschäftigen wir uns jetzt mit Grenzen. Da\, wo das Ich aufhört\, da\, wo das du anfängt. Wen muss man ausgrenzen und in wem verschwimmt man? Wie schafft man sich heterogene safe(r) spaces? Wie kann man sich selbst abgrenzen? Wachsen wie bei Schnecken unsere Häuser mit\, oder müssen wir wie Krabben nach einer größeren Muschel graben? Gehören unsere Häute uns? Unsere Häuser? Wir brauchen eigene Zimmer\, wo Sachen sind nur für uns. Wir sammeln unsere Häute zusammen und machen eine Stoffhöhle. Wir respektieren alle Grenzen dieser Welt\, leider. Wir sehen\, wo sich dran rütteln lässt\, was abfällt\, weil nur Überwurf\, was bleibt. Wir bleiben dran und testen die Grenzen aus. \n\nVon und mit Lee Kern\, Alex Wolf\, Amira Sarra Schoemann\, Illiaria Meazza\, Thalia Noah Schoeller\, Joe Bogner Carbó\, Merritt Ocracy\, Viktor Gorskiy\, Luise Helene Otto\, Lee Balogh\, Elmo Hüller\, Lea Krüger \n\nWir sind OPEN HOUSE\, eine selbstorganisierte Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener\, die vor der eigenen Professionalisierung bereits politisch und selbstbestimmt am Theater arbeiten wollen. Professionalisierung im Theater hat viele Schwellen: die Bildungsschwelle\, die Einkommensschwelle\, die Altersschwelle. Viele\, gerade junge Menschen\, prallen an diesen Schwellen ab und schaffen es nicht\, in der elitären Theaterwelt vorzukommen. \n\nTermine: Fr\, 21.02. + Sa\, 22.02. | 20:00\nDauer: ca. 80 min.\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien
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SUMMARY:Galerie Kullukcu + Gregorian: Küchenschlacht - Kochen in schweren Zeiten
DESCRIPTION:Küchenschlacht – Kochen in schweren Zeiten\nPerformance von Galerie Kullukcu & Gregorian\n  \nLeinsamen statt Chiasamen und Sauerkraut – deutsches Superfood hat wieder seinen angestammten Platz auf deutschen Tellern. Denn ausländische Nahrungsmittel sind tabu. \nDie aus Funk und Fernsehen bekannten Demokratie-Köch*innen Kassandra Knödel und Noah Fleischhacker führen uns in eine Welt der Genüsse und zaubern aus heimischen Zutaten köstliche deutsche Gerichte. In ihrer Live-Sendung nehmen sie den Rechtsruck der Gesellschaft vorweg und zeigen\, wohin das führt: Nur noch deutsche Lebensmittel sind erlaubt. \nOder geht es doch anders? Ja! Begleitet wird die TV-Show von Expert*innen\, die gegen Diskriminierung\, Rassismus und rechte Ideologien arbeiten und zeigen\, welche Möglichkeiten jeder und jede Einzelne hat – wir zusammen haben – als Gesellschaft diesem Rechtsruck entgegenzutreten und für eine freie Gesellschaft einzustehen. Durch das gemeinsame Kochen und anschließende Essen mit dem Publikum entsteht Empowerment. \nDenn am Wichtigsten ist: Wie schaffen wir es\, nichts anbrennen zu lassen? \nDie Sendung wird von Bertolt Brechts Stück „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ untermalt\, verdeutlicht die historische Dimension des Nationalsozialismus und ist zugleich aktueller denn je. \nEine satirische TV-Kochshow und gesellschaftspolitischer Diskurs als Theaterperformance. \n\nPerformer*innen Otone Sato\, Murali Perumal | Regie\, Video\, Musik | Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Produktion Galerie Kullukcu & Gregorian \n\nTermine: Do\, 30.01. + Fr\, 31.01. + Fr\, 07.02. + Sa\, 08.02 | 20:00 sowie So\, 09.02. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 70 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat München. \n \nDie Verwendung von fünf Szenen aus FURCHT UND ELEND DES DRITTEN REICHES von Bertolt Brecht erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Suhrkamp Verlag AG Berlin. \n© Grafiken: Galerie Kullukcu & Gregorian
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DESCRIPTION:Küchenschlacht – Kochen in schweren Zeiten\nPerformance von Galerie Kullukcu & Gregorian\n  \nLeinsamen statt Chiasamen und Sauerkraut – deutsches Superfood hat wieder seinen angestammten Platz auf deutschen Tellern. Denn ausländische Nahrungsmittel sind tabu. \nDie aus Funk und Fernsehen bekannten Demokratie-Köch*innen Kassandra Knödel und Noah Fleischhacker führen uns in eine Welt der Genüsse und zaubern aus heimischen Zutaten köstliche deutsche Gerichte. In ihrer Live-Sendung nehmen sie den Rechtsruck der Gesellschaft vorweg und zeigen\, wohin das führt: Nur noch deutsche Lebensmittel sind erlaubt. \nOder geht es doch anders? Ja! Begleitet wird die TV-Show von Expert*innen\, die gegen Diskriminierung\, Rassismus und rechte Ideologien arbeiten und zeigen\, welche Möglichkeiten jeder und jede Einzelne hat – wir zusammen haben – als Gesellschaft diesem Rechtsruck entgegenzutreten und für eine freie Gesellschaft einzustehen. Durch das gemeinsame Kochen und anschließende Essen mit dem Publikum entsteht Empowerment. \nDenn am Wichtigsten ist: Wie schaffen wir es\, nichts anbrennen zu lassen? \nDie Sendung wird von Bertolt Brechts Stück „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ untermalt\, verdeutlicht die historische Dimension des Nationalsozialismus und ist zugleich aktueller denn je. \nEine satirische TV-Kochshow und gesellschaftspolitischer Diskurs als Theaterperformance. \n\nPerformer*innen Otone Sato\, Murali Perumal | Regie\, Video\, Musik | Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Produktion Galerie Kullukcu & Gregorian \n\nTermine: Do\, 30.01. + Fr\, 31.01. + Fr\, 07.02. + Sa\, 08.02 | 20:00 sowie So\, 09.02. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 70 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat München. \n \nDie Verwendung von fünf Szenen aus FURCHT UND ELEND DES DRITTEN REICHES von Bertolt Brecht erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Suhrkamp Verlag AG Berlin. \n© Grafiken: Galerie Kullukcu & Gregorian
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SUMMARY:Veit Sprenger: Wie sie im Vergnügungspark ihre Toten bestatten
DESCRIPTION:Wie sie im Vergnügungspark ihre Toten bestatten\nLesung von Veit Sprenger\nIn der Ära von kurzen Botschaften auf Social Media scheint es zwangsläufig zu sein\, den literarischen Ausstoß mit den Lektüregewohnheiten der Leser*innen zu synchronisieren. Der Berliner Autor und Performancekünstler Veit Sprenger hat das getan. Absurd. Abgründig. Außergewöhnlich kurz und gut. Noch vor nicht allzu langer Zeit mit seinem Kollektiv Showcase Beat Le Mot auf Kampnagel zu Gast\, liest er nun aus seinem Erzählband »Wie sie im Vergnügungspark ihre Toten bestatten«. »Sprengers Erzählband verströmt jenen Zauber\, den ich in den besten Abenden von Showcase Beat Le Mot verspüre. […] Er ist eine Einladung in eine Welt\, die nur knapp neben der unsrigen liegt und doch nach eigenen\, gänzlich autonomen\, fabelhaften\, genuin poetischen Gesetzen abläuft. Alles verdoppelt sich zur Kenntlichkeit.« (nachtkritik.de) \n\nÜber Veit Sprenger \nVeit Sprenger ist Theatermacher und Autor. Er studierte Musik in Hannover\, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot\, mit der er seit 1998 Theaterstücke\, Performances\, Kunstaktionen und Musikvideos entwickelt. Bis heute hat er mehr als vierzig Theaterstücke produziert\, die in 16 Ländern zur Aufführung kamen. Er war Mitglied des künstlerischen Leitungsteams für das Festival artgenda für junge Kunst im Ostseeraum und der Auswahl- und Preisjurys u.a. für die Theaterfestivals unart\, Impulse und Westwind. Er lehrte an Hochschulen unter anderem in Berlin\, Hamburg\, Rostock\, Gießen\, Zürich\, Köln\, Oslo\, Beijing\, Athens/Ohio\, New York\, Stuttgart und Bern. \n\nTermin: So\, 02.02. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 80 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n\n© Foto: privat
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DESCRIPTION:Wie sie im Vergnügungspark ihre Toten bestatten\nLesung von Veit Sprenger\nIn der Ära von kurzen Botschaften auf Social Media scheint es zwangsläufig zu sein\, den literarischen Ausstoß mit den Lektüregewohnheiten der Leser*innen zu synchronisieren. Der Berliner Autor und Performancekünstler Veit Sprenger hat das getan. Absurd. Abgründig. Außergewöhnlich kurz und gut. Noch vor nicht allzu langer Zeit mit seinem Kollektiv Showcase Beat Le Mot auf Kampnagel zu Gast\, liest er nun aus seinem Erzählband »Wie sie im Vergnügungspark ihre Toten bestatten«. »Sprengers Erzählband verströmt jenen Zauber\, den ich in den besten Abenden von Showcase Beat Le Mot verspüre. […] Er ist eine Einladung in eine Welt\, die nur knapp neben der unsrigen liegt und doch nach eigenen\, gänzlich autonomen\, fabelhaften\, genuin poetischen Gesetzen abläuft. Alles verdoppelt sich zur Kenntlichkeit.« (nachtkritik.de) \n\nÜber Veit Sprenger \nVeit Sprenger ist Theatermacher und Autor. Er studierte Musik in Hannover\, Medizin in Frankfurt a.M. und Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. Er ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Showcase Beat Le Mot\, mit der er seit 1998 Theaterstücke\, Performances\, Kunstaktionen und Musikvideos entwickelt. Bis heute hat er mehr als vierzig Theaterstücke produziert\, die in 16 Ländern zur Aufführung kamen. Er war Mitglied des künstlerischen Leitungsteams für das Festival artgenda für junge Kunst im Ostseeraum und der Auswahl- und Preisjurys u.a. für die Theaterfestivals unart\, Impulse und Westwind. Er lehrte an Hochschulen unter anderem in Berlin\, Hamburg\, Rostock\, Gießen\, Zürich\, Köln\, Oslo\, Beijing\, Athens/Ohio\, New York\, Stuttgart und Bern. \n\nTermin: So\, 02.02. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 80 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n\n© Foto: privat
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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Eigentum\, Naturverhältnisse und Digitalisierung im Kapitalismus. Sie war Leiterin der Politischen Kommunikation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zuletzt Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. \n\nVergesellschaftung und Öffentlicher Luxus\nTermin: Sa\, 01.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nAm zweiten von drei Abenden haben wir uns hierfür die Herausgeber*innen vom Sammelband „Öffentlicher Luxus“ eingeladen: Bedingungsloser Zugang zu den Gütern\, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr\, der Autos überflüssig macht\, zu einem öffentlichen Raum\, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Doch wie kommen wir dahin? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Herausgeber*innen sprechen. \nÜber communia e. V. \ncommunia e. V. ist ein unabhängiger Think Tank für eine demokratische Wirtschaft. communia wurde 2020 gegründet und entwickelt Strategien für eine demokratische Wirtschaft\, Vergesellschaftung und Öffentlichen Luxus. Dazu unterstützt communia soziale Bewegungen\, die sich für Vergesellschaftung einsetzen und alternative\, öffentliche und demokratische Eigentumsmodelle erproben. \n\nWege zur feministischen Vergesellschaftung der Sorge oder:\nWie enteignen wir Shoppingmalls feministisch?\nTermin: Mo\, 24.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nZum Abschluss der Reihe haben wir Nadine Gerner zu Gast: Sorgearbeit ist nach wie vor entlang der Linien von Geschlecht\, Race und Klasse ungleich verteilt. Wie in vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beobachten wir Privatisierungs- und Externalisierungstendenzen. Dies führt dazu\, dass Sorgearbeit zunehmend an migrantisierte und rassifizierten Personen ausgelagert\, in den privaten Raum verdrängt und kommodifiziert wird. Es gilt die Sorgearbeit zu vergesellschaften: Raus aus dem privaten Raum\, hinein in sorgende und echte demokratische Infrastrukturen! In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. Sie gibt Workshops zu Ökofeminismus und ist in der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie in feministischen Kollektiven und Kampagnen unterwegs. \n\nÜber die Initiative Kritische Nachhaltigkeit \nBei vielen Menschen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein in den letzten Jahren insgesamt gestiegen\, und dennoch zeigen Studien\, dass sich dies nicht in einer nachhaltigeren Praxis ausdrückt. Auch ein „grüner“ Kapitalismus schreibt bestehende Ausbeutungsstrukturen und Wachstumsorientierung fort. Daher ist es notwendig\, bestehende Narrative zu Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zugunsten einer echten Nachhaltigkeit\, die alle mitdenkt\, zu verändern. Es reicht nicht aus\, eine gesellschaftliche Transformation zu einer solidarischeren und nachhaltigen Gesellschaft auf individuelle Verhaltens- bzw. insbesondere Konsumweisen abzuwälzen. Die Erzählung von der Transformation durch eine ökologischere Art des Konsums verkennt\, dass eine grundsätzliche Lösung für die Herausforderungen der Zeit auf System-Ebene gedacht werden muss. Die Initiative “Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis” entsteht aus dem Wunsch\, neben dem solidarischen Mitgliederladen “ÖkoEsel” genau diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Mit der Initiative soll der Spielraum eröffnet werden\, über individuelle Verhaltensweisen hinaus gesellschaftliche Umstände für ein Leben in Nachhaltigkeit zu diskutieren und zu erproben. Das Ziel ist es\, den gegenwärtigen Nachhaltigkeitsdiskurs kritisch zu beleuchten\, gemeinsam zu analysieren und zu reflektieren\, um daraus andere Methoden und Auswege zu finden. \n\n\nEine Kooperationsveranstaltung von PATHOS München e. V. und Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. \nGefördert vom BA9 Neuhausen-Nymphenburg\, von ÖkoEsel und durch das Kulturreferat München. \n       \n© Foto: Initiative Kritsche Nachhaltigkeit
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SUMMARY:Initiative Kritische Nachhaltigkeit: Wem gehört hier eigentlich was? Dreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe
DESCRIPTION:Wem gehört hier eigentlich was?\nÜber Eigentums- und Besitzverhältnisse\nDreiteilige Vortrags- und Diskussionsreihe von Initiative Kritische Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis e. V. und verschiedenen Redner*innen\nAn drei Veranstaltungsabenden nähern wir uns aus theoretischer und praktischer Perspektive unterschiedlichen Herangehensweisen an die Verhältnisse\, die unser Verständnis von Besitz und Eigentum bestimmen. \n\nJeder ist seines Glückes Schmied? – Ideologie und Praxis der modernen Eigentumsordnung\nTermin: Mo\, 13.01. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nDen Anfang macht die Politologin und Publizistin Sabine Nuss: “Ohne Fleiß kein Preis“ ist ein verbreitetes Sprichwort. Dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme\, dass Eigentum durch Arbeit entstehen würde. Es liegt demnach im Ermessen der Einzelnen\, ob sie arm oder reich sind\, denn: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Diese beiden uralten Volksweisheiten bringen die herrschende Leistungsideologie beredt auf den Punkt. Mit ihnen wird verschleiert\, dass die auf Privateigentum und Wettbewerb basierende\, profitgetriebene Wirtschaft die Eigentumslosigkeit der Vielen voraussetzt und Armut hervorbringt\, während sich der Reichtum in den Händen Weniger konzentriert. Aber nicht nur soziale Ungleichheit\, auch die Schädigung des Klimas und der Natur lassen sich auf diese Eigentumsordnung zurückführen. Wie genau aber geht dieser Zusammenhang und wo müssten entsprechend Ansatzpunkte einer alternativen Gesellschaftsform zu suchen sein? \nÜber Sabine Nuss \nSabine Nuss ist Politologin und Publizistin. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin an der Axel Springer Journalistenschule Hamburg studierte sie Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und promovierte über Eigentum im informationellen Kapitalismus. Sie ist Herausgeberin und Autorin verschiedener Bücher zu den Themen Eigentum\, Naturverhältnisse und Digitalisierung im Kapitalismus. Sie war Leiterin der Politischen Kommunikation bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zuletzt Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. \n\nVergesellschaftung und Öffentlicher Luxus\nTermin: Sa\, 01.02. | 19:00 | Dauer: ca. 2 Std. | Ort: PATHOS theater | Tickets: Eintritt frei \nAm zweiten von drei Abenden haben wir uns hierfür die Herausgeber*innen vom Sammelband „Öffentlicher Luxus“ eingeladen: Bedingungsloser Zugang zu den Gütern\, die unser Leben möglich und schön machen – und das für alle: Das ist Öffentlicher Luxus! Vom öffentlichen Nahverkehr\, der Autos überflüssig macht\, zu einem öffentlichen Raum\, in dem niemand ausgeschlossen wird oder sich vor der Polizei fürchten muss. Von sicherer Versorgung und guter Arbeit in Bildung und Gesundheit zu gutem und günstigem Wohnraum zu erneuerbarer Energie für alle. All das ist machbar! Doch wie kommen wir dahin? Darüber wollen wir gemeinsam mit den Herausgeber*innen sprechen. \nÜber communia e. V. \ncommunia e. V. ist ein unabhängiger Think Tank für eine demokratische Wirtschaft. communia wurde 2020 gegründet und entwickelt Strategien für eine demokratische Wirtschaft\, Vergesellschaftung und Öffentlichen Luxus. 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In ihrem Vortrag skizziert Nadine Gerner\, wie vergesellschaftete Sorge-Infrastrukturen aussehen könnten\, die lokal im Kiez verankert und an den Bedarfen der Sorgetragenden ausgerichtet sind. Dazu wollen wir von verschiedenen sozialen Bewegungen und Praxisbeispielen lernen: wir blicken dafür nach Barcelona\, Madrid und Santiago de Chile sowie auf die Berliner Kampagne „Sorge ins Parkcenter“. \nÜber Nadine Gerner \nNadine Gerner ist Sozialwissenschaftlerin und lehrt an verschiedenen Universitäten zu den Themen Care\, Soziale Reproduktion\, Degrowth und Ökofeminismus. Darüber hinaus ist sie bei „Common Ecologies“ und der „Feminism and Degrowth Alliance“ (FaDA) aktiv. Zurzeit organisiert sie zum zweiten Mal eine Strategiekonferenz zu Vergesellschaftung und setzt sich für feministisches Vergesellschaften ein. Sie gibt Workshops zu Ökofeminismus und ist in der Klimagerechtigkeitsbewegung sowie in feministischen Kollektiven und Kampagnen unterwegs. \n\nÜber die Initiative Kritische Nachhaltigkeit \nBei vielen Menschen ist das Nachhaltigkeitsbewusstsein in den letzten Jahren insgesamt gestiegen\, und dennoch zeigen Studien\, dass sich dies nicht in einer nachhaltigeren Praxis ausdrückt. Auch ein „grüner“ Kapitalismus schreibt bestehende Ausbeutungsstrukturen und Wachstumsorientierung fort. Daher ist es notwendig\, bestehende Narrative zu Nachhaltigkeit kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zugunsten einer echten Nachhaltigkeit\, die alle mitdenkt\, zu verändern. Es reicht nicht aus\, eine gesellschaftliche Transformation zu einer solidarischeren und nachhaltigen Gesellschaft auf individuelle Verhaltens- bzw. insbesondere Konsumweisen abzuwälzen. 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SUMMARY:Galerie Kullukcu + Gregorian: Küchenschlacht - Kochen in schweren Zeiten
DESCRIPTION:Küchenschlacht – Kochen in schweren Zeiten\nPerformance von Galerie Kullukcu & Gregorian\n  \nLeinsamen statt Chiasamen und Sauerkraut – deutsches Superfood hat wieder seinen angestammten Platz auf deutschen Tellern. Denn ausländische Nahrungsmittel sind tabu. \nDie aus Funk und Fernsehen bekannten Demokratie-Köch*innen Kassandra Knödel und Noah Fleischhacker führen uns in eine Welt der Genüsse und zaubern aus heimischen Zutaten köstliche deutsche Gerichte. In ihrer Live-Sendung nehmen sie den Rechtsruck der Gesellschaft vorweg und zeigen\, wohin das führt: Nur noch deutsche Lebensmittel sind erlaubt. \nOder geht es doch anders? Ja! Begleitet wird die TV-Show von Expert*innen\, die gegen Diskriminierung\, Rassismus und rechte Ideologien arbeiten und zeigen\, welche Möglichkeiten jeder und jede Einzelne hat – wir zusammen haben – als Gesellschaft diesem Rechtsruck entgegenzutreten und für eine freie Gesellschaft einzustehen. Durch das gemeinsame Kochen und anschließende Essen mit dem Publikum entsteht Empowerment. \nDenn am Wichtigsten ist: Wie schaffen wir es\, nichts anbrennen zu lassen? \nDie Sendung wird von Bertolt Brechts Stück „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ untermalt\, verdeutlicht die historische Dimension des Nationalsozialismus und ist zugleich aktueller denn je. \nEine satirische TV-Kochshow und gesellschaftspolitischer Diskurs als Theaterperformance. \n\nPerformer*innen Otone Sato\, Murali Perumal | Regie\, Video\, Musik | Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Produktion Galerie Kullukcu & Gregorian \n\nTermine: Do\, 30.01. + Fr\, 31.01. + Fr\, 07.02. + Sa\, 08.02 | 20:00 sowie So\, 09.02. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 70 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat München. \n \nDie Verwendung von fünf Szenen aus FURCHT UND ELEND DES DRITTEN REICHES von Bertolt Brecht erfolgte mit freundlicher Genehmigung der Suhrkamp Verlag AG Berlin. \n© Grafiken: Galerie Kullukcu & Gregorian
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DESCRIPTION:Trojan Horse\nEin immersiver Theater-Parcours über Tricks\, Lügen und Wahrheiten in Kriegszeiten von Post Theater\nfür mutige Menschen ab 12 Jahren\nDer Krieg dauert zu lang. Wie kann er endlich aufhören? Nicht auf dem Schlachtfeld – sondern mit einem Trick. Einem schlauen Schachzug. Zu diesem gehört auch\, die Deutungshoheit über die Wahrheit zu gewinnen. Das Trojanische Pferd steht für einen der berühmtesten strategischen Geniestreiche – das legendäre Holzpferd aus der Antike\, in dem sich die Griechen verstecken\, um sich nach Troja schmuggeln zu lassen. Es ist die Ur-Finte und verdeutlicht\, wie Inszenierung und die Manipulation von Nachrichten Kriegsgeschehen entscheiden können. Post Theater – mit Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem Theatermacher Max Schumacher – erzählt diesen Mythos neu und hat ein packendes\, immersives Erlebnis daraus entwickelt – passend zu einer Welt von heute\, in der eine Schlacht über die Konstruktion von Wirklichkeit tobt. \nIn „Trojan Horse“ nimmt das Publikum im Inneren des Trojanischen Pferdes Platz\, um die Geschichte erstmals aus der Perspektive der griechischen Soldaten zu erleben. Post Theater hat hierfür das Holzpferd nachgebaut und einen Performance-Parcours entworfen\, der 3D-Videotechnik\, Surround-Sound\, Musik\, Schauspiel und Tanz verbindet. Im Bauch des Pferdes erfährt das Publikum leibhaftig\, was den Mythos mit unserer Zeit verbindet. Es trifft auf Odysseus\, Agamemnon\, Helena\, Kassandra\, Priamus\, Hekuba und viele andere „Held*innen“ einer der am häufigsten erzählten Geschichten – um sie doch einmal ganz anders zu erleben\, in einer seltsamen Welt\, in der gewinnt\, der bestimmt\, was „wahr“ ist. \n\nBesondere Hinweise/Triggerwarnung \nDie Produktion ist immersiv und beinhaltet Erlebnisse in engen Verhältnissen\, unerwartete Geräusche und Sinneseindrücke sowie den Aufenthalt in der Dunkelheit. Personen mit Klaustrophobie\, Kindern unter 12 Jahren (bzw. ängstlichen Menschen) wird vom Besuch der Veranstaltung abgeraten. \nDer Einlass für die jeweilige Vorstellung findet maximal 10 Minuten VOR Beginn statt. Es ist NICHT möglich\, sich vor oder nach dem gebuchten Slot im Gebäude aufzuhalten. Kein Getränkeverkauf – Garderobe und ebenerdige Toiletten stehen zur Verfügung. \nBitte erscheine pünktlich\, aber möglichst kurz vor dem Slot\, den du gebucht hast. Der Checkin (maximal 12 Personen) wird schnell vonstatten gehen. Spontane Besuche sind nur möglich\, wenn noch Tickets verfügbar sind – bitte unbedingt vorher online abklären! \n\nKünstlerische Leitung Post Theater / Hiroko Tanahashi\, Max Schumacher | Performance Ariella Hirshfeld\, Sawako Ogo\, Patrick Khatami\, Peter Wagner | Musik\, Sounddesign Sibin Vassilev | Gesang Katya Tasheva | Choreografie Sawako Ogo | Animation Johannes Krohn\, Hiroko Tanahashi | Holzbau\, Architektur Studio Tegel\, Roman Koch | Kostüm Marion Reddmann | Technische Leitung\, Licht David Ojala | Öffentlichkeitsarbeit Hendrik von Boxberg | Produktionsleitung Mario Stumpfe \n\n25 Jahre Post Theater \nPost Theater\, 1999 in New York gegründet\, wird von der Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem Theatermacher Max Schumacher geleitet. Sie präsentierten über 40 Medienperformances in 50 Städten in 20 Ländern weltweit. Post Theater sucht immer wieder neue Wege\, Medienkunst und Live Performing Arts zusammenzuführen. \n\nTermine: Do\, 23.01. | 18:00 + 19:30 + 21:00\nFr\, 24.01. | 16:30 + 18:00 + 19:30 + 21:00\nSa\, 25.01. | 15:00 + 16:30 + 18:00 + 19:30 + 21:00\nDauer:  ca. 70 min.\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n \nTheater- und Performance-Highlights zu Gast in München \nKuratiert durch HochX    und  \n\nGefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt | Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kultur Brandenburg | Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Staatsministerin für Kultur der Bundesrepublik Deutschland \n\n\n   \n \n© Grafik Foto: Post Theater
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SUMMARY:Post Theater: Trojan Horse
DESCRIPTION:Trojan Horse\nEin immersiver Theater-Parcours über Tricks\, Lügen und Wahrheiten in Kriegszeiten von Post Theater\nfür mutige Menschen ab 12 Jahren\nDer Krieg dauert zu lang. Wie kann er endlich aufhören? Nicht auf dem Schlachtfeld – sondern mit einem Trick. Einem schlauen Schachzug. Zu diesem gehört auch\, die Deutungshoheit über die Wahrheit zu gewinnen. Das Trojanische Pferd steht für einen der berühmtesten strategischen Geniestreiche – das legendäre Holzpferd aus der Antike\, in dem sich die Griechen verstecken\, um sich nach Troja schmuggeln zu lassen. Es ist die Ur-Finte und verdeutlicht\, wie Inszenierung und die Manipulation von Nachrichten Kriegsgeschehen entscheiden können. Post Theater – mit Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem Theatermacher Max Schumacher – erzählt diesen Mythos neu und hat ein packendes\, immersives Erlebnis daraus entwickelt – passend zu einer Welt von heute\, in der eine Schlacht über die Konstruktion von Wirklichkeit tobt. \nIn „Trojan Horse“ nimmt das Publikum im Inneren des Trojanischen Pferdes Platz\, um die Geschichte erstmals aus der Perspektive der griechischen Soldaten zu erleben. Post Theater hat hierfür das Holzpferd nachgebaut und einen Performance-Parcours entworfen\, der 3D-Videotechnik\, Surround-Sound\, Musik\, Schauspiel und Tanz verbindet. Im Bauch des Pferdes erfährt das Publikum leibhaftig\, was den Mythos mit unserer Zeit verbindet. Es trifft auf Odysseus\, Agamemnon\, Helena\, Kassandra\, Priamus\, Hekuba und viele andere „Held*innen“ einer der am häufigsten erzählten Geschichten – um sie doch einmal ganz anders zu erleben\, in einer seltsamen Welt\, in der gewinnt\, der bestimmt\, was „wahr“ ist. \n\nBesondere Hinweise/Triggerwarnung \nDie Produktion ist immersiv und beinhaltet Erlebnisse in engen Verhältnissen\, unerwartete Geräusche und Sinneseindrücke sowie den Aufenthalt in der Dunkelheit. Personen mit Klaustrophobie\, Kindern unter 12 Jahren (bzw. ängstlichen Menschen) wird vom Besuch der Veranstaltung abgeraten. \nDer Einlass für die jeweilige Vorstellung findet maximal 10 Minuten VOR Beginn statt. Es ist NICHT möglich\, sich vor oder nach dem gebuchten Slot im Gebäude aufzuhalten. Kein Getränkeverkauf – Garderobe und ebenerdige Toiletten stehen zur Verfügung. \nBitte erscheine pünktlich\, aber möglichst kurz vor dem Slot\, den du gebucht hast. Der Checkin (maximal 12 Personen) wird schnell vonstatten gehen. Spontane Besuche sind nur möglich\, wenn noch Tickets verfügbar sind – bitte unbedingt vorher online abklären! \n\nKünstlerische Leitung Post Theater / Hiroko Tanahashi\, Max Schumacher | Performance Ariella Hirshfeld\, Sawako Ogo\, Patrick Khatami\, Peter Wagner | Musik\, Sounddesign Sibin Vassilev | Gesang Katya Tasheva | Choreografie Sawako Ogo | Animation Johannes Krohn\, Hiroko Tanahashi | Holzbau\, Architektur Studio Tegel\, Roman Koch | Kostüm Marion Reddmann | Technische Leitung\, Licht David Ojala | Öffentlichkeitsarbeit Hendrik von Boxberg | Produktionsleitung Mario Stumpfe \n\n25 Jahre Post Theater \nPost Theater\, 1999 in New York gegründet\, wird von der Medienkünstlerin Hiroko Tanahashi und dem Theatermacher Max Schumacher geleitet. Sie präsentierten über 40 Medienperformances in 50 Städten in 20 Ländern weltweit. Post Theater sucht immer wieder neue Wege\, Medienkunst und Live Performing Arts zusammenzuführen. \n\nTermine: Do\, 23.01. | 18:00 + 19:30 + 21:00\nFr\, 24.01. | 16:30 + 18:00 + 19:30 + 21:00\nSa\, 25.01. | 15:00 + 16:30 + 18:00 + 19:30 + 21:00\nDauer:  ca. 70 min.\nOrt: PATHOS theater\nTickets: 30 € Support-Ticket | 18 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nOptionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket\, siehe Rubrik „Tickets“): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien \n\n \nTheater- und Performance-Highlights zu Gast in München \nKuratiert durch HochX    und  \n\nGefördert durch Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt | Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kultur Brandenburg | Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Staatsministerin für Kultur der Bundesrepublik Deutschland \n\n\n   \n \n© Grafik Foto: Post Theater
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LOCATION:PATHOS THEATER\, Dachauer Straße 110d\, München\, 80636\, Germany
CATEGORIES:Artist Talk,immersiv,Performance,performative Installation,Theater
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