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SUMMARY:Moritz Ostruschnjak: AlienNation (Vorpremiere)
DESCRIPTION:Ein fremder Horizont: staubig\, leer\, durchzogen von Bewegung. Körper erscheinen. Reisende ohne Richtung\, hybride Figuren zwischen Breughel und Cyberpunk. Urbane und zeitgenössische Tänzer*innen verdrehen ihre Glieder\, lassen Leiber ineinander fließen\, verschmelzen mit Objekten\, erweitert sich. Dabei: Breakdancer und Rollstuhlfahrer Nidjo\, der meisterhaft urbane Tanztechniken mit außergewöhnlichen körperlichen Bewegungslösungen verbindet. Der Rollstuhl wird dabei vom Hilfsmittel zum choreografischen Objekt. Im Laufe der Performance in seine Einzelteile zerlegt\, werden die Elemente – insbesondere die Räder – zu eigenständigen Spielpartnern\, zu Erweiterungen oder Prothesen der Tänzer*innen. Was gehört noch zusammen – und was hat sich längst gelöst? In AlienNation zerfällt die Realität\, wie wir sie kennen und lässt aus ihren Fragmente neue Gemeinschaften\, neue Welten entstehen. Ein flimmernder Raum voll Andacht und Gewalt\, Verschmelzung und Auflösung\, Erlösung und Zerstörung. \nChoreografie: Moritz Ostruschnjak | Choreografische Mitarbeit: Daniela Bendin | Tanz & Kreation: Guido Badalamenti\, David Cahier\, Edoardo Cino\, Chris Fargeot\, Liam “MYNDWAYV” Maria Wustrack\, Nikola “Nidjo” Zica | Licht: Thomas Zamolo |Kostüme: Daniela Bendini\, Moritz Ostruschnjak | Dramaturgie: Armin Kerber | Produktionsleitung: Susanne Ogan | PR: Simone Lutz | Financial Administration: transmissions | Touring: Oliver Chrzanowski\n\nEine Produktion von Moritz Ostruschnjak. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München\, den BLZT\, Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz\, aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie den Bezirk Oberbayern. Moritz Ostruschnjak ist Mitglied des Tanztendenz München e.V.
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SUMMARY:Stephan Herwig: SOMEtimes all it takes is a little more TIME
DESCRIPTION:Eine bewegte Körperinstallation anlässlich des 20jährigen Produktionsjubiläums von Stephan Herwig  \nFreitag\, 18. September 2026\, von 18 bis 22 Uhr (Uraufführung)\nSamstag\, 19. September 2026\, von 16 bis 20 Uhr\nSonntag\, 20. September 2026\, von 14 bis 18 Uhr \nEintritt jederzeit + wiederholt möglich: Ein Ticket gilt für alle Tage.  \nWesentliches Moment für Stephan Herwig in dieser Produktion ist das Phänomen Zeit. Einerseits im Umgang mit Material aus zwanzig Jahren künstlerischer\, choreographischer Arbeit\, andererseits durch ein Erforschen zeitlicher Strukturen\, die über übliche Rahmenbedingungen von Bühnenstücken hinausgehen.\nAusgehend von erinnerten\, bisherigen Aufgabenstellungen entwickelte Stephan Herwig in einer Laborphase mit langjährigen Wegbegleiter:innen eine bewegte Körperinstallation.\nWährend jeweils vier Stunden entfalten elf Tänzer:innen Bewegungsskulpturen unterschiedlicher Intensitäten und Stimmungen\, die sich behutsam in den Raum ausbreiten.\nDie Performer:innen agieren und reagieren in Echtzeit aufeinander. Eine Einladung an das Publikum\, einzutauchen\, Ort und Zeit mit den Tänzer:innen zu teilen\, und das eigene Zeitempfinden bewußt wahrzunehmen.  \nKünstlerische Leitung\, Choreografie\, Sound\, Kostüme\, Bühne: Stephan Herwig\nMit: Guido Badalamenti\, Aurora Bonetti\, Jennie Boultbee\, Erica D’Amico\, Isabel Galliciotti\, Erick Godoy\, Anima Henn\, Hikaru Osakabe\, Karen Piewig\, Susanne Schneider\, Alessandro Sollima\nTeilnahme an der Laborphase und künstlerische Mitgestaltung: Anima Henn\, Anna Fontanet\, Maxwell McCarthy\, Karen Piewig\, Susanne Schneider\, Alessandro Sollima\nWissenschaftliche Begleitung und Dokumentation: Dr. Sofia Muñoz Carneiro*\nLichtgestaltung: Michael Kunitsch\nProduktionsleitung: Jan Termin\nPressearbeit: Beate Zeller\nFoto: Dorothee Elfring\nGraphik: Markus Pollinger \n*Die Tanzwissenschaftlerin Sofia Muñoz Carneiro begleitete den Laborteil wissenschaftlich und dokumentarisch. Aus dem gesammelten Material speist sich die Grundlage für eine Publikation\,\ndie im Rahmen des Jubiläums erscheinen soll und einen Teil der Arbeit beleuchtet\, der sonst dem Publikum eher verborgen bleibt\, nämlich den Schaffensprozess des Choreographierens. \nGefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.\nStephan Herwig ist Mitglied von Tanztendenz München e.V.
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