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SUMMARY:Théâtre de l‘entrouvert: LANDS - habiter le monde
DESCRIPTION:Was wollen wir hinterlassen? Oder stellt sich diese Frage bald nicht mehr? Die Inszenierung „Lands – habiter le monde“ des Théâtre de l‘entrouvert ist eine ebenso plastische wie sich auflösende Umsetzung des Fußabdrucks\, den die Menschheit auf der Erde hinterlässt. Eine menschliche Gemeinschaft wird als Chor von Füßen aus Eis abgebildet. An diesem „Stück“ sind Menschen aller Altersgruppen und aus verschiedenen Kulturen beteiligt: Sie bilden ebenso eine individuelle wie eine kollektive Identität ab. Für die Inszenierung arbeitet das künstlerische Team mit Menschen vor Ort zusammen. Die Fußabdrücke von 30 bis 50 Teilnehmer*innen aus München werden abgenommen und als Eisformen hergestellt. So entsteht eine einzigartige Inszenierung im öffentlichen Raum\, ebenso intensiv wie vergänglich: Das schmelzende Eis spiegelt die Fragilität der Überlebensfähigkeit der Menschheit. Die Transformation von Eis zu Wasser ist Sinnbild für die Beziehungen von Mensch und Natur. Die Skulptur aus Eis-Füßen wird zu einer Wasserfläche\, in die sich Farben mischen\, die das Bild unseres Planeten abbilden. Das Projekt postuliert die Notwendigkeit\, unsere Beziehung zur Erde zu betrachten und an notwendigen Veränderungen aktiv mitzuwirken. \nDas Théâtre de l’Entrouvert wurde 2010 als Labor für die Entwicklung interdisziplinärer Figurentheaterprojekte von Elise Vigneron gegründet. Ihre Inszenierungen sprechen direkt die Sinne jenseits der Vernunft an\, sie rühren oft an Bilder\, die tief im Unterbewussten ruhen. Das Phänomen der Verdoppelung\, schwebende Bilder\, vibrierender Sound und verzerrte Worte irritieren die Wahrnehmung des Publikums und setzen anstelle von intellektueller Erkenntnis poetische\, geheimnisvolle Landschaften frei\, durch die die Zuschauer*innen wie durch eine nach außen gekehrte Innenwelt reisen. \nDie Performance findet auf dem St.-Jakobs-Platz statt\, der Eintritt ist frei. \nMit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur. \n 
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