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SUMMARY:Alfredo Zinola Productions: Things am Ende der Welt
DESCRIPTION:Things am Ende der Welt ist ein Spiel zwischen Menschen und Dingen. Dinge\, die uns überraschen und irritieren. Dinge\, die uns verzaubern und staunen machen. Alfredo Zinola und Salome D’Attilia nehmen uns an der Hand und entführen uns in eine Welt\, in der Vertrautes fremd erscheint: Schwere Felsbrocken sind ganz leicht\, hüpfenden Gummibällen wächst ein zotteliges Fell\, glitzernder Schleim zittert wie Quecksilber. \nGanz ohne Sprache\, nur mit Bildern und Bewegung wird von der Beziehung des Menschen zur Natur erzählt. Die Tanzperformance ermutigt mit visionärer Zärtlichkeit und subtilem Humor zu einer tieferen Wertschätzung der natürlichen Welt und inspiriert Kinder wie Erwachsene dazu\, sich dem Unbekannten mit Respekt\, Sorgfalt und einer großen Portion Neugier zu nähern. \nab 2 Jahren \n21.11. | 9 Uhr & 11 Uhr \n22.11. | 15 Uhr \n22.11. | 19 Uhr | im Anschluss Nachgespräch \n23.11. | 15 Uhr  \n  \nKarten: 6 – 20 €
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SUMMARY:Glej Theater: Jadran Resort / Novel in Landscapes
DESCRIPTION:Glej Theater Produktion aus Ljubljana zu Gast im Meta Theater\, eine ungewöhnliche Begegnung: eine ungeborene Servicekraft\, ein von Margaret Thatcher getauftes Kreuzfahrtschiff\, Mr. Satoshi und ein Gast\, gefangen in einem unendlichen\, introspektiven Abgrund.\nAutorinnen: Natalija Vujošević\, Tara Langford\, Neja Tomšič; \nWie fließt die Geschichte durch unsere Ängste\, und wie haben wir gelernt\, durch diese Strömungen zu tanzen? Wie offenbart die Gegenwart die Wege zu unseren Zielen\, und wird uns der Schaffner wecken\, wenn wir ankommen? Erkundungen und Tagträume mit Blick auf ein einziges Ziel\, ein sich entwickelndes Gebiet und eine verschwindende Geschichte: der der begehbare Roman Jadran Resort erforscht den Wandel von Territorien und Gesellschaften. Symptome sind temporäre Wohnformen\, Wellness-Resorts und Staatsbürgerschaft als Investition. Auch Kryptomillionäre und Kreuzfahrtschiffe finden in montenegrinischen Häfen Zuflucht\, um ihre Reise zu illegalen Abwrackwerften in Bangladesch fortzusetzen.\nJadran Resort erkundet einen Spaziergang durch diese Landschaft\, eingebettet in die Bilder\, die mit der Idee des mediterranen Erlebnisses assoziiert werden. Flexibel mit dem Kontext des heutigen Montenegro verbunden\, verstärkt Jadran Resort unsere mitschuldigen und impliziten Positionen innerhalb dieser Prozesse.\nAn einer sich verändernden Küsten- und Meereslandschaft überlagern\, prägen und trennen sich Erzählungen in einer asymmetrischen Komposition.\nDas immersive Erlebnis dauert 50 Minuten. Anmeldung erforderlich\, begrenzte\nTeilnehmerzahl\, info@meta-theater.com Tel. 08091-3514
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SUMMARY:Alfredo Zinola Productions: Things am Ende der Welt
DESCRIPTION:Things am Ende der Welt ist ein Spiel zwischen Menschen und Dingen. Dinge\, die uns überraschen und irritieren. Dinge\, die uns verzaubern und staunen machen. Alfredo Zinola und Salome D’Attilia nehmen uns an der Hand und entführen uns in eine Welt\, in der Vertrautes fremd erscheint: Schwere Felsbrocken sind ganz leicht\, hüpfenden Gummibällen wächst ein zotteliges Fell\, glitzernder Schleim zittert wie Quecksilber. \nGanz ohne Sprache\, nur mit Bildern und Bewegung wird von der Beziehung des Menschen zur Natur erzählt. Die Tanzperformance ermutigt mit visionärer Zärtlichkeit und subtilem Humor zu einer tieferen Wertschätzung der natürlichen Welt und inspiriert Kinder wie Erwachsene dazu\, sich dem Unbekannten mit Respekt\, Sorgfalt und einer großen Portion Neugier zu nähern. \nab 2 Jahren \n21.11. | 9 Uhr & 11 Uhr \n22.11. | 15 Uhr \n22.11. | 19 Uhr | im Anschluss Nachgespräch \n23.11. | 15 Uhr  \n  \nKarten: 6 – 20 €
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Die Olchis und der faule König
DESCRIPTION:Die Olchis – Das sind grüne\, liebenswerte Wesen mit Hörhörnern statt Ohren. Am liebsten liegen sie den ganzen Tag in Matschpfützen herum oder entspannen sich im Regen. Die Menschen finden die Olchis manchmal etwas komisch\, doch gerade ihre Andersartigkeit macht sie so einzigartig und liebenswert. Besonders im Bereich Umweltschutz sind die Olchis den Menschen weit voraus – denn sie essen nur Müll. Damit lösen sie dieses menschliche Problem auf ihre ganz eigene Weise.\nNun treffen die Olchis jedoch auf einen faulen König\, der sie mit seinen strengen\, seltsamen und selbstsüchtigen Gesetzen unterdrücken will. Mit Tiefgang\, viel Lachen und Live-Musik werden die Fragen und Antworten nach Macht und Autorität nach Rechten und Freiheiten\, die jedem Olchi- und Menschenkind zustehen\, verhandelt. \n\n\n\n\n\nMit Nicola-Sophie Jentsch\, Max Kinker\, Dionysus Opoku \nRegie: Livia Schoeler \nBühne: Sandra Cienkowski
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Giesing Mountain
DESCRIPTION:Ein Theaterstück mit Film von Stefan Kastner\nDas Jubiläumsstück zum 10. Geburtstag. Nach dem Eröffnungsstück Die Sphinx von Giesing im Jahr 2015 steigen wir jetzt auf neue Gipfel! \nDen ehemaligen Präsidenten des FC Giesing treibt die Befürchtung um\, dass der Giesinger Berg wegen des Klimawandels demnächst in die Isar abrutschen könnte\, überhaupt München in Kürze das Zeitliche segnet. Benni\, ehemaliger Thomaner-Sängerknabe aus Leipzig\, und Silvie\, Punkerin und Tochter von Robin Page\, versuchen unterdessen in der Wohnung von Ella\, der Nichte der Sphinx von Giesing\, in der Tegernseer Landstraße\, in einem Gemisch aus Melancholie und Sehnsucht ihr Leben neu zu ordnen.\nMit Isabel Kott\, Julia Gröbl\, Rainer Haustein\, Burkhard Kosche Im Film: Michaela May\, Michael A. Grimm\, Susanne Rohrer\, Veronika von Quast\, Inge Rassaerts\, Markus Stadler\, Norbert Groh\, Esther Schöpf\, Jamal Braun\, Christiane Brammer\, Veronika Eckbauer\, Maria Helgath\, Nicola Hermann
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SUMMARY:Ceren Oran & Moving Borders feat. BartolomeyBittmann: LISTEN! (Uraufführung)
DESCRIPTION:Listen! ist eine Nacht\, in der wir alle feiern\, protestieren\, uns gegenseitig inspirieren\, unsere Existenz manifestieren und mit dem Publikum in Verbindung treten. (Ceren Oran) \nIn LISTEN! verbinden sich Tanz und Musik\, alias Ceren Oran & Moving Borders und das Duo BartolomeyBittmann – progressive strings. Fünf Tänzer*innen befragen dabei nicht nur die eigenen musikalische Vorlieben\, sondern auch die emotionalen und gesellschaftlichen Qualitäten von Musik. So entstehen neun kurze Tanzstücke in unterschiedlichen Besetzungen zur Live-Musik des 2022 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänger ausgezeichneten Duos. \nKonzept\, Künstlerische Leitung & Choreografie: Ceren Oran\nTanz & Choreografie: Sofia Casprini\, Jadwiga Mordarska\, Jihun Choi\, Jovana Zelenovic\, Jaro Ondruš\nMusik & Komposition: BartolomeyBittmann (Matthias Bartolomey – Cello / Klemens Bittmann – Violine & Mandola)\nDramaturgie: Jean-Baptiste Charlot | Künstlerische Produktionsleitung: Karolína Hejnová  | Lichtdesign: Ramona Lehnert | Kostüm: Ragna Heiny | Ton: Olaf Schuberth | Produktionsleitung: Michael “Beli” Hennig | PR: Simone Lutz \nEine Produktion von Ceren Oran & Moving Borders. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der LH München\, den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und den Bezirk Oberbayern. Ceren Oran ist Mitglied des Tanztendenz München e.V. 
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SUMMARY:TamS Theater:    RIVKA - Ein lauter Knall  von Judith Herzberg
DESCRIPTION:Zwei Tage im Leben eines Paares.\nErna und Jakob packen. Ihnen bleibt nicht viel Zeit\, um zu entscheiden\, was sie mitnehmen sollen. Sie wissen nicht\, wohin ihre Reise geht\, sie wissen nur\, dass sie schon bald beginnt. Sicher ist bei aller Ungewissheit\, dass das jüdische Paar seine Tochter Rivka fremden Leuten anvertraut hat. Während die beiden packen\, fragen sie sich\, ob es gelingen wird\, sie zu verstecken\, um ihr Schlimmes zu ersparen. Wird ihr Kind überleben? \nHier wird eine gesellschaftlich und politisch hochaktuelle Geschichte von Vertreibung und Flucht erzählt\, von vermeintlichen Gewissheiten und Sicherheiten\, die in sich zusammen-brechen. Von Angst und Verlust\, aber auch von Hoffnung und von Kreativität\, die hilft\, das Unfassbare erträglicher zu machen. Judith Herzberg hat das Stück im Jahr 1942 angesiedelt\, will es aber zeitlos verstanden wissen. \nJudith Herzberg gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Theaterautorinnen der Niederlande. In Herzbergs Werk vereinen sich Abgründe und Untiefen\, Beziehungskomödie und Menschheitsdrama. Der Holocaust ist Thema einiger ihrer Arbeiten\, zum Beispiel in dem Drehbuch zu dem Film »Charlotte S.« über das Leben der jüdischen Malerin Charlotte Salomon\, der 1981 den Bayerischen Filmpreis bekam. \nMit Irene Rovan\, Helmut Dauner Regie Sophie Wendt Bühne & Kostüme Claudia Karpfinger\, Katharina Schmidt Musik Severin Rauch Video & Illustration Jakob Defant\, Luis Graninger Licht Peter Mentzel Regieassistenz Franka Zohner Produktion TamS Theater \nEintritt 28 € / 18 € / 10 € \nKarten unter Tel. 089 34 58 90 oder tams@tamstheater.de und auch bei München Ticket \nMit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
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SUMMARY:Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian: TEUTONISTAN
DESCRIPTION:TEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian \nWas\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive derer\, die überhört werden? TEUTONISTAN ist Musiktheater\, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd\, poetisch\, radikal. Live-Musik trifft auf Harsh Noise\, Spoken Word auf dokumentarische Texte\, politische Interventionen auf poetische Fiktion. \nInterviews\, Social-Media-Clips und historische Quellen verschmelzen mit Literatur und Komposition zu einer Partitur aus Archiv\, Konzert\, Performance und Protest – ein vielstimmiges\, vibrierendes Erinnerungsarchiv. So entsteht eine szenische Collage\, die Migration\, Sprache\, Alltag und das Fortwirken von Rassismus sichtbar und hörbar macht – von der Ankunft in der Fremde über sprachliche Barrieren bis zu den Kontinuitäten rassistischer Gewalt und rechter Ideologien in der Gegenwart. \nIm Zentrum des Stücks steht Turgut Özben – Kulturvermittler und Sohn der zweiten Generation\, Kind türkischer ‚Gastarbeiter*innen‘\, der auf der Suche nach dem verlorenen Manuskript seiner Tante Selma Aydin ist. Selma\, eine fiktive Figur\, die aus realen Lebensgeschichten von Frauen der ersten Generation verbunden ist\, war Fabrikarbeiterin\, Schriftstellerin im Verborgenen und Chronistin des Unsichtbaren. Doch in ihr bündeln sich die Stimmen tausender Menschen\, die damals kamen – und die bis heute beweisen müssen\, dass sie hierher gehören. Turgut stößt auf ein Geflecht aus vergessenen Biografien\, Kämpfen und kollektiven Erinnerungen. \nInspiriert von Oğuz Atays Kultroman Die Haltlosen und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt Songs of Gastarbeiter\, entsteht eine szenische Collage\, die Migration und Sprache\, Alltag und Ausgrenzung\, Gewalt und Gemeinschaft sichtbar macht – vom Ankommen in der Fremde über Sprachbarrieren bis zu den Kontinuitäten von Rassismus und rechter Ideologie in der Gegenwart. \nWährend rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält TEUTONISTAN dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. TEUTONISTAN erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \n\nRegie & Video Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Text & Musik Bülent Kullukcu | Interviews Karnik Gregorian | Schauspieler*innen Anne-Isabelle Zils\, Murali Perumal | Musiker Anton Kaun\, Josip Pavlov\, Bülent Kullukcu | Expert*innen Helena Gregorian\, Marco Perra\, Margrit Gregorian\, Özlen Sönmezler\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik\, Susannah Perdighe\, Zakar Gregorian \n\nTermine: Fr\, 21.11. | 20:00 und So\, 23.11. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 90 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\n\nDiese Veranstaltung ist Teil von\nTEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist sieben Tage Musiktheater\, Diskurs\, Film\, Konzert & Video-Installation. Was\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen\, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält Teutonistan dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \nAlle Termine finden im PATHOS theater statt. \nWeitere Events: \n\nDie Mitte driftet nach rechts: Mehr Solidarität wagen!\nFilmscreening von Töchter des Aufbruchs und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Uli Bez und einer Protagonistin.\nTemporeich und mitreißend nimmt uns Rapperin Ebow mit auf eine Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland. Es sind drei Gruppen\, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre\, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z.B. aus dem Irak oder dem Libanon und die jungen Frauen\, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten. Es sind Geschichten von der beharrlichen Anstrengung\, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Sie verhehlen auch nicht\, daß es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mußten und heute der Mutter entfremdet sind. \nWenn die Familie aufgrund der politischen Verhältnisse zerrissen ist\, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit nicht verschwinden will. Dennoch – der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten\, beflügelt von Freiheitsliebe\, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten\, gerade wenn die jungen Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ berichten. Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Intergrierbaren zurecht\, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt. „Komm mit mir fang an\, fang in deinem Land an\, denn ich habe Wanderlust…“ singt Ebow. \nIm gemeinsamen Feiern und Tanzen schließt sich der Kreis: „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“ \nMitwirkende Hayfa und Tuqa Ahmed\, Zaara Araar\, Roula Balhas\, Etsegenet Dawit\, Ebru Düzgün\, Saime Kilic Düzgün\, Tatiana Franke\, Stavroula Kling\, Inciser Kurt\, Angelina Majkic\, Francesca Melis\, Elena Tsakmakis\, Eleni Tsakmaki\, Sula Zamani | Buch\, Regie\, Schnitt & Postproduktion Uli Bez | Kamera Schokofeh Kamiz | Ton Ruth Krause | Filmsong Ebow | Grafik Dagmar Ammon \nTermin: Mo\, 17.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nDie Gerichte meines Vaters\nDokumentarfilm von Karnik Gregorian\nEssen ist Erinnerung: Mit dem Film Die Gerichte meines Vaters erzählt Karnik Gregorian die Geschichte seines Vaters. Der Armenier Kevork Gregorian wurde 1932 im Osten der heutigen Türkei geboren. Durch die Massaker der Türken an den Armeniern verlor er 1938 einen Großteil seiner Familie und wurde vertrieben. 1962 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und fand im schwäbischen Giengen an der Brenz eine neue Heimat. Der Filmemacher Karnik Gregorian erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters anhand von fünf Gerichten\, die exemplarisch für einzelne Lebensabschnitte stehen. \nCordon Bleu\, Bulgur\, Bohneneintopf\, Sulu Köfte und Brot mit Knoblauchjoghurt – Kevork Gregorians Kochkünste reichen von schwäbischen Spezialitäten bis zu alten armenischen Gerichten seiner Kindheit. Doch für ihn bedeutete das Kochen immer mehr. Nach dem Tod seiner Ehefrau musste der alleinstehende Vater dreier Kinder erst einmal kochen lernen – im Laufe der Jahre wurde es seine Leidenschaft. Durch die Gerichte drückt er seine Gefühle aus und heute sind sie Wegweiser und Antworten für sein Leben. Jedes Gericht steht für eine bestimmte Epoche in seinem Leben\, in jedem steckt seine Herkunft\, die Geschichten und Erlebnisse\, die er in den 93 Jahren seines Lebens gemacht hat und damit seine Identität. Vom Leben seines Vaters\,  das geprägt ist von Verlust und Tod sowie dem unbedingten Willen weiterzuleben und sein Schicksal anzunehmen\, erzählt Karnik Gregorian mit seinem Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters sehr persönlich\, aber ohne jemals die Distanz zu verlieren. \nDabei begibt sich der Filmemacher auf eine Reise von der schwäbischen Kleinstadt Giengen an der Brenz an den Ursprung seines armenischen Vaters\, der im Osten der Türkei in einem kleinen Dorf geboren wurde. Hier verübte das türkische Militär 1938 ein Massaker an der Bevölkerung\, bei dem Kevork Gregorian nicht nur seine Mutter und zwei Geschwister verlor. Nur mit Glück konnte sich der damals Sechsjährige unter einem Stein verstecken und so der Ermordung entgehen. Die Reise führt den Filmemacher bis zum Ararat\, dem heiligen Berg der Armenier und damit an den Ursprung seiner eigenen Abstammung als Armenier. \nIm Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt. Zum Film wird es zwei Gerichte meines Vaters aus dem Film zu Essen geben. \nMit Kevork Gregorian | Kamera Bernd Fischer | Ton Markus Krämer | Schnitt Uwe Wrobel | Text & Regie Karnik Gregorian | Produktion Leykauf Film in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat | Entwickelt mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Gemeinschaft | Gefördert durch die MfG Filmförderung Baden-Württemberg | Lobende Erwähnung bei der Filmschau Baden-Württemberg 2004 | Armenian Panorama Golden Apricot Yerevan International Film Festival 2005 | Publikumspreis Armenian Film Festival San Francisco 2006 \nTermin: Mi\, 19.11. | 20:00\nDauer des Films: 52 Minuten\, anschließend Diskussion\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nSind wir uns denn so fremd?\nMigrantischer Feminismus und der Kampf um Sichtbarkeit\nDiskussion mit Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a. \nMeistens wurde und wird bis heute beim Thema Migration oder „Gastarbeiter*innen“ hauptsächlich über Männer gesprochen. Frauen kommen nur am Rand vor\, oder werden klischeehaft dargestellt. Ein migrantischer Feminismus\, wurde und wird bis heute oft ausschließlich als Ausdruck von Betroffenen wahrgenommen. Doch seit den 1970er-Jahren kämpften Migrantinnen\, schwarze Frauen und Frauen of Color für ihre Rechte – nicht nur gegen patriarchale Strukturen\, sondern auch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Und wie ist es heute? \nAn unserem feministischen Diskursabend sprechen Frauen mit migrantischen Biografien über ihre Erfahrungen\, Sichtbarkeit\, Selbstbestimmung\, Diskriminierung und Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft. Wie können die Stimmen von Migrantinnen und Frauen of Color in Debatten endlich gehört werden? Wie muss ein gesellschaftlicher Diskurs geführt werden\, der alle Frauen einschließt – ohne Hierarchien\, ohne Vereinnahmung\, ohne die unsichtbare Arbeit von Migrantinnen zu ignorieren? \nSchon in den 1970er und 1980er- Jahren organisierten sich Frauen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ eigenständig\, da sie in der deutschen Frauenbewegung oft übergangen oder auf die Rolle der „Hilfsbedürftigen“ reduziert wurden. So fand vom 23.-25. März 1984 in Frankfurt am Main der Erste gemeinsame Frauenkongress statt. Über 1000 Frauen hatten zusammengefunden\, um die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen zu ihrem Hauptthema zu machen. Dies wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué des Kongresses so begründet: \n„Wir kamen zusammen\, weil auch bei Gegnern der Ausländerfeindlichkeit die Situation der Frauen nur als Randproblem diskutiert wird. Doch nicht nur in etablierten Parteien\, politischen Organisationen und der Bewegung gegen Ausländerfeindlichkeit\, sondern sogar in der Frauenbewegung werden die Ausländerinnen ausgeklammert. Wenn von ihnen gesprochen wird\, dann klischeehaft ab „tapfere Heldinnen”\, oder besonders „bedauerte Opfer”. Dabei wird immer wieder der eigene Weg zur Emanzipation zum ungebrochenen Maßstab für alle Ausländerinnen\, nach dem sie beurteilt und bewertet werden. \nDer erste gemeinsame Kongress ausländischer und deutscher Frauen 1984 in Frankfurt war ein Schlüsselmoment: Hier forderten Migrantinnen ein Ende der Diskriminierung\, thematisierten Rassismus innerhalb der Bewegung und entwickelten eigene politische Strategien. Sie gründeten Vereine\, Beratungsstellen und Netzwerke\, um sich gegen Mehrfachdiskriminierung – durch Rassismus\, Sexismus und klassistische Strukturen – zu wehren. Trotz Widerstand und mangelnder Solidarität seitens deutscher Feministinnen schufen sie Räume für Austausch\, Empowerment und politische Arbeit. Ihre Forderungen nach Augenhöhe\, intersektionaler Perspektive und der Anerkennung ihrer theoretischen und aktivistischen Beiträge prägten die Debatte um Feminismus in Deutschland nachhaltig. Bis heute wird ihr Engagement jedoch oft marginalisiert oder als „Betroffenheit“ statt als theoretische und politische Leistung wahrgenommen. \nDas wollten die Frauen schon 1984 ändern und das ist bis heute aktuell: \n„Für uns ausländische Frauen wird es höchste Zeit\, dass wir gegen die gesellschaftliche Diskriminierung das Schweigen brechen. Im Austausch untereinander\, aber auch im Austausch mit deutschen Frauen. Wir wollen aber nicht ihre Maßstäbe zur Grundlage unseres emanzipatorischen Weges machen. \nTermin: Do\, 20.11. | 20:00\nTickets: Eintritt frei \n\nKonzertabend\nvon Ippio Payo aka Josip Pavlov\nDer Münchner Multiinstrumentalist Josip Pavlov\, den man von Bands wie Majmoon\, Das Weiße Pferd\, Grexits oder Zwinkelmann sowie als Mitveranstalter der  Reihe Maj Musical Monday und des Noise Mobility Festivals kennt\, gibt ein Überraschungskonzert. \nTermin: Sa\, 22.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n \nIn Kooperation mit Tanztendenz München. \n \n© Foto: Bülent Kullukcu
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DESCRIPTION:Wann: Mi\, 20. Mai 2026 | 19:30\nDo\, 21. Mai 2026 | 19:30\nFr\, 22. Mai 2026 | 19:30\nMo\, 23. Nov 2026 | 19:30\nDo\, 26. Nov 2026 | 19:30\nFr\, 27. Nov 2026 | 19:30\nSa\, 28. Nov 2026 | 19:30\nWo: Spagat Theater\nEintritt: 22€\, 18€\, 12€\, 3€\nEinlass: kurz vor Vorstellungsbeginn\nHier geht es zur Reservierung! \nKim identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem Schweizer Vorort\, lebt Kim nun in Zürich\, ist den kleinkarierten Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz\, und Kim beginnt\, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante\, die als junge Frau verschwand?\nBlutbuch erzählt von Identität\, familiären Verstrickungen und gesellschaftlichen Normen – in Florentina Tautus Inszenierung als kraftvoller Monolog\, verkörpert von der Schauspielerin Lucy Wirth. Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der weiblichen Blutslinie. Sie bewegt sich durch Biografien\, Erinnerungen und kollektive Traumata. Es geht um das Suchen\, das Werden\, das Finden. \nDer Roman Blutbuch wurde 2022 mit dem Deutschen und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Kim de l’Horizon\, erste non-binäre Person mit dieser Ehrung\, hat ein literarisches Meisterwerk geschaffen. Sprachgewaltig\, poetisch und radikal persönlich. \nWir laden ein\, neue Denk- und Fühlräume zu entdecken. \n\nSpiel: Lucy Wirth\nRegie\, Textfassung: Florentina Tautu\nProduktionsleitung\, Outside Eye: Stephanie Tschunko\nAusstattung: Sarah Schmid\nMusik: Severin Rauch\nVideo Art: Janik Valler\nLichtdesign: Philipp Kolb\nLicht\, Ton: Moritz Haase\nTechnik: Anna Palma\nRegieassistenz: Pauline Mainzer\nProduktionsassistenz: Lilly Helmel\nAufführungsrechte: schaefersphilippen™\, Theater und Medien GbR\, Köln\nPresse: Barbara Fleischmann \nAltersempfehlung ab 16 Jahren. \n\nTW: Die Inszenierung enthält Schilderungen von expliziten sexuellen Handlungen und sensible Inhalte.\n \n\nEine Spagat-Produktion\, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n 
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DESCRIPTION:nach dem Roman von Kim de l’Horizon\nEigenproduktion\, Theater\, Premiere \nWann: Di\, 18. Nov. 2025 | 19:30\nFr\, 21. Nov. 2025 | 19:30\nSo\, 23. Nov. 2025 | 17:00\nDo\, 27. Nov. 2025 | 19:30\nSa\, 29. Nov. 2025 | 19:30\nMo\, 01. Dez. 2025 | 19:30\nSa\, 06. Dez. 2025 | 19:30\nWo: Spagat Theater\nEintritt: 19€ | 15€ | 11€ | 3€   19€\nEinlass: kurz vor Vorstellungsbeginn\nHier gehts zur Reservierung! \nText in der Mache… Reservierungen bereits möglich. \nSpiel Lucy Wirth\nRegie Florentina Tautu\nProduktionsleitung\, Outside Eye Stephanie Tschunko\nAufführungsrechte schaefersphilippen™\, Theater und Medien GbR\, Köln \nEine Spagat-Produktion\, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n 
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SUMMARY:Posterino Dance Company: Through my Eyes & Love me if you can!
DESCRIPTION:“THROUGH MY EYES” & “LOVE ME IF YOU CAN!”\nPosterino Dance Company\n“Nicht alltäglich\, überraschend und spannend.” \nPosterino Dance Company zeigt eine Wiederaufnahme von zwei beliebten Tanztheaterstücken von Gaetano Posterino – nach zahlreichen Aufführungen am Hessischen Staatstheater\, Theater HochX München\, Theater an der Rott Eggenfelden\, Teatro Alfonso Rendano Cosenza\, in der Stadthalle Aalen\, beim Tanzfestival Bielefeld und beim dance first Festival Fürstenfeldbruck nach 2017 wieder in München zu sehen. \nVorstellungen: 21. November 2025\, 11:00 Uhr / 22. November 2025\, 19:00 Uhr \nBühne: Bürgersaal Fürstenried\, Züricherstr. 35\,  81476 München \nInszenierung & Choreografie: Gaetano Posterino \nTanz: Clara Plausteiner\, Bernardo Pereira Ribeiro\, Sari Takizawa\, Gabriel Wanka \nKostümbild und Lichtdesign: Gaetano Posterino \nDauer: ca. 90 min inkl. Pause \nMit freundlicher Unterstützung von: Trägerverein Bürgersaal Fürstenried e.V.\, Fondation Blomensaet \n„THROUGH MY EYES“\n„Through my Eyes“ ist eine Hommage an die ganz eigenen Facetten von Bewegung\, Mimik und Gestik. In Perfektion zeigt sich nichts anderes als eben Vollkommenheit. Das Stück bearbeitet die Faszination am Eigenen von Bewegungen\, Mimiken und Gesten\, am Verräterischen\, Spielerischen\, Unbewussten\, Durchschaubaren\, und das Interesse am Kind\, das in jedem Menschen schlummert und das sich immer noch beredt und genau ausdrücken kann\, wenn man seine Sprache versteht. In dem zeitgenössischen Tanztheaterstück mit sieben Szenen reflektieren die Tänzer und Tänzerinnen diese Aspekte durch die Augen des Choreografen. \nUraufführung: Hessisches Staatstheater\, 17. Sept. 2016 \nMusik: Vincenzo Bellini\, Werner Scharfenberger\, Jan-Paul Werge \n„LOVE ME IF YOU CAN!“\n„Love me if you can!“ ist eine Collage aus elf Szenen\, ein dynamischer Tanzreigen zu Soul-Music aus den Sixties und dreht sich im Grunde um die ewig währenden Themen Einsamkeit\, Sehnsucht und Suche nach Liebe. Es basiert auf dem Werk “Gina geht aus…”\, welches Gaetano Posterino 2006 für das Hessische Staatsballett choreografiert hatte und das damals große Erfolge feierte. Eine Frau durchlebt im Handlungsstrang Liebe\, Ablehnung\, Hass und Leidenschaft. Und findet schließlich ihre eigene Identität und ihren eigenen Weg. Ein Kaleidoskop\, das gute Laune macht – und doch am Ende verstummen lässt. \nUraufführung: Theater HochX München\, 16. März 2017 \nMusik: James Brown\, The Temptations\, Nina Simone\, Brooker T & The MGs\, Ray Charles\, Sam & Dave\, Glady’s Night & The Pips\, The Platters
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SUMMARY:Alfredo Zinola Productions: Things am Ende der Welt
DESCRIPTION:Things am Ende der Welt ist ein Spiel zwischen Menschen und Dingen. Dinge\, die uns überraschen und irritieren. Dinge\, die uns verzaubern und staunen machen. Alfredo Zinola und Salome D’Attilia nehmen uns an der Hand und entführen uns in eine Welt\, in der Vertrautes fremd erscheint: Schwere Felsbrocken sind ganz leicht\, hüpfenden Gummibällen wächst ein zotteliges Fell\, glitzernder Schleim zittert wie Quecksilber. \nGanz ohne Sprache\, nur mit Bildern und Bewegung wird von der Beziehung des Menschen zur Natur erzählt. Die Tanzperformance ermutigt mit visionärer Zärtlichkeit und subtilem Humor zu einer tieferen Wertschätzung der natürlichen Welt und inspiriert Kinder wie Erwachsene dazu\, sich dem Unbekannten mit Respekt\, Sorgfalt und einer großen Portion Neugier zu nähern. \nab 2 Jahren \n21.11. | 9 Uhr & 11 Uhr \n22.11. | 15 Uhr \n22.11. | 19 Uhr | im Anschluss Nachgespräch \n23.11. | 15 Uhr  \n  \nKarten: 6 – 20 €
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: Kaltgestellt
DESCRIPTION:Sommerkomödie von Michele Lowe\nMonat für Monat das gleiche Ritual: Drei Frauen treffen sich zu köstlichen Snacks und eisgekühlten Cocktails\, plaudern über das Leben und lästern spitzzüngig über Gott und die Welt. Vor allem aber über ihre Ehemänner\, die im Nebenzimmer auf dem Teppich Golf spielen. Dann plötzlich: Eisige Stille von nebenan. Was ist passiert? Eröffnet das Schicksal dem Trio eine ungeahnte Gelegenheit\, ihren eingefrorenen Ehen zu entkommen? Oder kann man sich doch wieder für die Männer erwärmen? Ein spannendes Spiel mit der Zukunft und dem was wäre wenn beginnt. \nEin cooler Spaß für alle\, die sich von den spannenden Wendungen dieser scharfzüngigen Komödie überraschen lassen wollen! \nMit Musik\, drei brillanten Schauspielerinnen und nicht nur eiskalten Getränken. \n\n  \nMit Dominique Lorenz\, Natascha Heimes und Victoria Abelmann-Brockmann \n  \nRegie: Georg Büttel\nKostüme: Veronika Schmederer\nBühne: Thomas Bruner\nRegieassistenz: Anna Huber
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SUMMARY:TamS Theater:    RIVKA - Ein lauter Knall  von Judith Herzberg
DESCRIPTION:Zwei Tage im Leben eines Paares.\nErna und Jakob packen. Ihnen bleibt nicht viel Zeit\, um zu entscheiden\, was sie mitnehmen sollen. Sie wissen nicht\, wohin ihre Reise geht\, sie wissen nur\, dass sie schon bald beginnt. Sicher ist bei aller Ungewissheit\, dass das jüdische Paar seine Tochter Rivka fremden Leuten anvertraut hat. Während die beiden packen\, fragen sie sich\, ob es gelingen wird\, sie zu verstecken\, um ihr Schlimmes zu ersparen. Wird ihr Kind überleben? \nHier wird eine gesellschaftlich und politisch hochaktuelle Geschichte von Vertreibung und Flucht erzählt\, von vermeintlichen Gewissheiten und Sicherheiten\, die in sich zusammen-brechen. Von Angst und Verlust\, aber auch von Hoffnung und von Kreativität\, die hilft\, das Unfassbare erträglicher zu machen. Judith Herzberg hat das Stück im Jahr 1942 angesiedelt\, will es aber zeitlos verstanden wissen. \nJudith Herzberg gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Theaterautorinnen der Niederlande. In Herzbergs Werk vereinen sich Abgründe und Untiefen\, Beziehungskomödie und Menschheitsdrama. Der Holocaust ist Thema einiger ihrer Arbeiten\, zum Beispiel in dem Drehbuch zu dem Film »Charlotte S.« über das Leben der jüdischen Malerin Charlotte Salomon\, der 1981 den Bayerischen Filmpreis bekam. \nMit Irene Rovan\, Helmut Dauner Regie Sophie Wendt Bühne & Kostüme Claudia Karpfinger\, Katharina Schmidt Musik Severin Rauch Video & Illustration Jakob Defant\, Luis Graninger Licht Peter Mentzel Regieassistenz Franka Zohner Produktion TamS Theater \nEintritt 28 € / 18 € / 10 € \nKarten unter Tel. 089 34 58 90 oder tams@tamstheater.de und auch bei München Ticket \nMit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
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SUMMARY:theater ... und so fort: "Himmel\, nochmal!" von und mit Petra Auer
DESCRIPTION:von und mit Petra Auer \nRegie: Petra Wintersteller\nGeräusche: Sonja Schroth\nBühne: Heinz Konrad \nEin Live-Hörspiel\nHospizhelferin Hannah steht vor ihrer letzten und wohl größten Herausforderung.\nAm Eingang zur Himmelspforte angekommen\, muss sie ihren persönlichen Zugangscode entschlüsseln\, um das Paradies betreten zu dürfen.\nKlingt einfach? Nicht ganz!\nSo wie wir uns im Alltag oft mit unseren Passwörtern herumschlagen\, kämpft auch Hannah mit dem Zugangscode.\nUnd dann passiert es. „Himmel\, nochmal“ Sie vertippt sich\, und der göttliche Fragenkatalog wird freigeschaltet. Jetzt heißt es\, Farbe zu bekennen\, denn nur ehrliche Antworten ermöglichen ihr den Zutritt.\nDoch Hannah hütet ein persönliches Geheimnis und schummelt sich durch die Fragen\, um es nicht preisgeben zu müssen. Sie diskutiert mit Gott\, verhandelt mit den himmlischen Helfern und findet neue und originelle Wege\, um den Eintritt ins Paradies zu bekommen.\nWas als humorvolle Reise beginnt\, entwickelt sich zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Es beginnt ein Versteckspiel zwischen Himmel und Erde. Schritt für Schritt muss Hannah ihre Geheimnisse offenbaren\, ohne zu wissen\, ob sie das Spiel gewinnen kann. \nPetra Auer und Sonja Schroth präsentieren dieses Live-Event mit stimmgewaltiger Vielfalt\, überraschenden Ideen und einer kräftigen Portion Humor. Ein Abend voller unerwarteter Wendungen und mit einem Finale\, das Ihr Herz berühren wird. Versprochen!
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SUMMARY:Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a.: Sind wir uns denn so fremd?
DESCRIPTION:Sind wir uns denn so fremd?\nMigrantischer Feminismus und der Kampf um Sichtbarkeit\nDiskussion mit Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a. \nMeistens wurde und wird bis heute beim Thema Migration oder „Gastarbeiter*innen“ hauptsächlich über Männer gesprochen. Frauen kommen nur am Rand vor\, oder werden klischeehaft dargestellt. Ein migrantischer Feminismus\, wurde und wird bis heute oft ausschließlich als Ausdruck von Betroffenen wahrgenommen. Doch seit den 1970er-Jahren kämpften Migrantinnen\, schwarze Frauen und Frauen of Color für ihre Rechte – nicht nur gegen patriarchale Strukturen\, sondern auch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Und wie ist es heute? \nAn unserem feministischen Diskursabend sprechen Frauen mit migrantischen Biografien über ihre Erfahrungen\, Sichtbarkeit\, Selbstbestimmung\, Diskriminierung und Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft. Wie können die Stimmen von Migrantinnen und Frauen of Color in Debatten endlich gehört werden? Wie muss ein gesellschaftlicher Diskurs geführt werden\, der alle Frauen einschließt – ohne Hierarchien\, ohne Vereinnahmung\, ohne die unsichtbare Arbeit von Migrantinnen zu ignorieren? \nSchon in den 1970er und 1980er- Jahren organisierten sich Frauen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ eigenständig\, da sie in der deutschen Frauenbewegung oft übergangen oder auf die Rolle der „Hilfsbedürftigen“ reduziert wurden. So fand vom 23.-25. März 1984 in Frankfurt am Main der Erste gemeinsame Frauenkongress statt. Über 1000 Frauen hatten zusammengefunden\, um die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen zu ihrem Hauptthema zu machen. Dies wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué des Kongresses so begründet: \n„Wir kamen zusammen\, weil auch bei Gegnern der Ausländerfeindlichkeit die Situation der Frauen nur als Randproblem diskutiert wird. Doch nicht nur in etablierten Parteien\, politischen Organisationen und der Bewegung gegen Ausländerfeindlichkeit\, sondern sogar in der Frauenbewegung werden die Ausländerinnen ausgeklammert. Wenn von ihnen gesprochen wird\, dann klischeehaft ab „tapfere Heldinnen”\, oder besonders „bedauerte Opfer”. Dabei wird immer wieder der eigene Weg zur Emanzipation zum ungebrochenen Maßstab für alle Ausländerinnen\, nach dem sie beurteilt und bewertet werden. \nDer erste gemeinsame Kongress ausländischer und deutscher Frauen 1984 in Frankfurt war ein Schlüsselmoment: Hier forderten Migrantinnen ein Ende der Diskriminierung\, thematisierten Rassismus innerhalb der Bewegung und entwickelten eigene politische Strategien. Sie gründeten Vereine\, Beratungsstellen und Netzwerke\, um sich gegen Mehrfachdiskriminierung – durch Rassismus\, Sexismus und klassistische Strukturen – zu wehren. Trotz Widerstand und mangelnder Solidarität seitens deutscher Feministinnen schufen sie Räume für Austausch\, Empowerment und politische Arbeit. Ihre Forderungen nach Augenhöhe\, intersektionaler Perspektive und der Anerkennung ihrer theoretischen und aktivistischen Beiträge prägten die Debatte um Feminismus in Deutschland nachhaltig. Bis heute wird ihr Engagement jedoch oft marginalisiert oder als „Betroffenheit“ statt als theoretische und politische Leistung wahrgenommen. \nDas wollten die Frauen schon 1984 ändern und das ist bis heute aktuell: \n„Für uns ausländische Frauen wird es höchste Zeit\, dass wir gegen die gesellschaftliche Diskriminierung das Schweigen brechen. Im Austausch untereinander\, aber auch im Austausch mit deutschen Frauen. Wir wollen aber nicht ihre Maßstäbe zur Grundlage unseres emanzipatorischen Weges machen. \nTermin: Do\, 20.11. | 20:00\nTickets: Eintritt frei \n\n\nDiese Veranstaltung ist Teil von\nTEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist sieben Tage Musiktheater\, Diskurs\, Film\, Konzert & Video-Installation. Was\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen\, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält Teutonistan dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \nAlle Termine finden im PATHOS theater statt. \nWeitere Events: \n\n\nDie Mitte driftet nach rechts: Mehr Solidarität wagen!\nFilmscreening von Töchter des Aufbruchs und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Uli Bez und einer Protagonistin.\nTemporeich und mitreißend nimmt uns Rapperin Ebow mit auf eine Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland. Es sind drei Gruppen\, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre\, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z.B. aus dem Irak oder dem Libanon und die jungen Frauen\, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten. Es sind Geschichten von der beharrlichen Anstrengung\, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Sie verhehlen auch nicht\, daß es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mußten und heute der Mutter entfremdet sind. \nWenn die Familie aufgrund der politischen Verhältnisse zerrissen ist\, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit nicht verschwinden will. Dennoch – der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten\, beflügelt von Freiheitsliebe\, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten\, gerade wenn die jungen Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ berichten. Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Intergrierbaren zurecht\, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt. „Komm mit mir fang an\, fang in deinem Land an\, denn ich habe Wanderlust…“ singt Ebow. \nIm gemeinsamen Feiern und Tanzen schließt sich der Kreis: „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“ \nMitwirkende Hayfa und Tuqa Ahmed\, Zaara Araar\, Roula Balhas\, Etsegenet Dawit\, Ebru Düzgün\, Saime Kilic Düzgün\, Tatiana Franke\, Stavroula Kling\, Inciser Kurt\, Angelina Majkic\, Francesca Melis\, Elena Tsakmakis\, Eleni Tsakmaki\, Sula Zamani | Buch\, Regie\, Schnitt & Postproduktion Uli Bez | Kamera Schokofeh Kamiz | Ton Ruth Krause | Filmsong Ebow | Grafik Dagmar Ammon \nTermin: Mo\, 17.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nGastarbeiter*innen-Stories: Zeitalter der Migrationen\nBegehbare Video-Installation von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nGastarbeiter*innen-Stories – Zeitalter der Migrationen ist eine Video- und Sound-Installation und dokumentiert die Biografien von Menschen\, die nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1955 nach Deutschland gekommen sind: Gleichzeitig Labor und Plattform für einen generationenübergreifenden kulturellen Austausch\, für gesellschaftliche Bildung und künstlerische Projekte über diese deutsche Geschichte. Denn als 1955 bis 1973 die sogenannten „Gastarbeiter*innen“ nach Deutschland (West und Ost) gekommen sind\, wurden sie Teil dieser Gesellschaften; haben diese mitgestaltet\, geprägt und erweitert. So entstand ein neues Deutschland. \nAuch heute entwickelt sich diese\, unsere Gesellschaft durch Migration immer weiter; sie bleibt nicht stehen\, auch wenn das manche immer noch nicht wahrhaben wollen. Das Projekt schließt auch die Menschen mit ein\, die nach dem Anwerbestopp 1973 in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland eingewandert sind und immer noch kommen. \nKonzept und Realisation Karnik Gregorian & Bülent Kullukcu | Produktion Susannah Perdighe | In Kooperation mit Bundeskunsthalle Bonn\, DomiD \nTermine: Di\, 18.11. – Sa\, 22.11. | ab 17:00 bis zu den Abendvorstellungen sowie So\, 23.11. | 12:00 – 17:00\nTickets: Eintritt frei \n\nDie Gerichte meines Vaters\nDokumentarfilm von Karnik Gregorian\nEssen ist Erinnerung: Mit dem Film Die Gerichte meines Vaters erzählt Karnik Gregorian die Geschichte seines Vaters. Der Armenier Kevork Gregorian wurde 1932 im Osten der heutigen Türkei geboren. Durch die Massaker der Türken an den Armeniern verlor er 1938 einen Großteil seiner Familie und wurde vertrieben. 1962 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und fand im schwäbischen Giengen an der Brenz eine neue Heimat. Der Filmemacher Karnik Gregorian erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters anhand von fünf Gerichten\, die exemplarisch für einzelne Lebensabschnitte stehen. \nCordon Bleu\, Bulgur\, Bohneneintopf\, Sulu Köfte und Brot mit Knoblauchjoghurt – Kevork Gregorians Kochkünste reichen von schwäbischen Spezialitäten bis zu alten armenischen Gerichten seiner Kindheit. Doch für ihn bedeutete das Kochen immer mehr. Nach dem Tod seiner Ehefrau musste der alleinstehende Vater dreier Kinder erst einmal kochen lernen – im Laufe der Jahre wurde es seine Leidenschaft. Durch die Gerichte drückt er seine Gefühle aus und heute sind sie Wegweiser und Antworten für sein Leben. Jedes Gericht steht für eine bestimmte Epoche in seinem Leben\, in jedem steckt seine Herkunft\, die Geschichten und Erlebnisse\, die er in den 93 Jahren seines Lebens gemacht hat und damit seine Identität. Vom Leben seines Vaters\,  das geprägt ist von Verlust und Tod sowie dem unbedingten Willen weiterzuleben und sein Schicksal anzunehmen\, erzählt Karnik Gregorian mit seinem Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters sehr persönlich\, aber ohne jemals die Distanz zu verlieren. \nDabei begibt sich der Filmemacher auf eine Reise von der schwäbischen Kleinstadt Giengen an der Brenz an den Ursprung seines armenischen Vaters\, der im Osten der Türkei in einem kleinen Dorf geboren wurde. Hier verübte das türkische Militär 1938 ein Massaker an der Bevölkerung\, bei dem Kevork Gregorian nicht nur seine Mutter und zwei Geschwister verlor. Nur mit Glück konnte sich der damals Sechsjährige unter einem Stein verstecken und so der Ermordung entgehen. Die Reise führt den Filmemacher bis zum Ararat\, dem heiligen Berg der Armenier und damit an den Ursprung seiner eigenen Abstammung als Armenier. \nIm Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt. Zum Film wird es zwei Gerichte meines Vaters aus dem Film zu Essen geben. \nMit Kevork Gregorian | Kamera Bernd Fischer | Ton Markus Krämer | Schnitt Uwe Wrobel | Text & Regie Karnik Gregorian | Produktion Leykauf Film in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat | Entwickelt mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Gemeinschaft | Gefördert durch die MfG Filmförderung Baden-Württemberg | Lobende Erwähnung bei der Filmschau Baden-Württemberg 2004 | Armenian Panorama Golden Apricot Yerevan International Film Festival 2005 | Publikumspreis Armenian Film Festival San Francisco 2006 \nTermin: Mi\, 19.11. | 20:00\nDauer des Films: 52 Minuten\, anschließend Diskussion\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nTEUTONISTAN\nMusiktheater / Interdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist Musiktheater\, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd\, poetisch\, radikal. Live-Musik trifft auf Harsh Noise\, Spoken Word auf dokumentarische Texte\, politische Interventionen auf poetische Fiktion. \nInterviews\, Social-Media-Clips und historische Quellen verschmelzen mit Literatur und Komposition zu einer Partitur aus Archiv\, Konzert\, Performance und Protest – ein vielstimmiges\, vibrierendes Erinnerungsarchiv. So entsteht eine szenische Collage\, die Migration\, Sprache\, Alltag und das Fortwirken von Rassismus sichtbar und hörbar macht – von der Ankunft in der Fremde über sprachliche Barrieren bis zu den Kontinuitäten rassistischer Gewalt und rechter Ideologien in der Gegenwart. \nIm Zentrum des Stücks steht Turgut Özben – Kulturvermittler und Sohn der zweiten Generation\, Kind türkischer ‚Gastarbeiter*innen‘\, der auf der Suche nach dem verlorenen Manuskript seiner Tante Selma Aydin ist. Selma\, eine fiktive Figur\, die aus realen Lebensgeschichten von Frauen der ersten Generation verbunden ist\, war Fabrikarbeiterin\, Schriftstellerin im Verborgenen und Chronistin des Unsichtbaren. Doch in ihr bündeln sich die Stimmen tausender Menschen\, die damals kamen – und die bis heute beweisen müssen\, dass sie hierher gehören. Turgut stößt auf ein Geflecht aus vergessenen Biografien\, Kämpfen und kollektiven Erinnerungen. \nInspiriert von Oğuz Atays Kultroman Die Haltlosen und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt Songs of Gastarbeiter\, entsteht eine szenische Collage\, die Migration und Sprache\, Alltag und Ausgrenzung\, Gewalt und Gemeinschaft sichtbar macht – vom Ankommen in der Fremde über Sprachbarrieren bis zu den Kontinuitäten von Rassismus und rechter Ideologie in der Gegenwart. \nRegie & Video Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Text & Musik Bülent Kullukcu | Interviews Karnik Gregorian | Schauspieler*innen Anne-Isabelle Zils\, Murali Perumal | Musiker Anton Kaun\, Josip Pavlov\, Bülent Kullukcu | Expert*innen Helena Gregorian\, Marco Perra\, Margrit Gregorian\, Özlen Sönmezler\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik\, Susannah Perdighe\, Zakar Gregorian \n\nTermine: Fr\, 21.11. | 20:00 und So\, 23.11. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 90 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nKonzertabend\nvon Ippio Payo aka Josip Pavlov\nDer Münchner Multiinstrumentalist Josip Pavlov\, den man von Bands wie Majmoon\, Das Weiße Pferd\, Grexits oder Zwinkelmann sowie als Mitveranstalter der  Reihe Maj Musical Monday und des Noise Mobility Festivals kennt\, gibt ein Überraschungskonzert. \nTermin: Sa\, 22.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n \nIn Kooperation mit Tanztendenz München. \n \n© Fotos und Grafiken: Bülent Kullukcu \n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit: Auf dieser Veranstaltung können folgende Dinge für der Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt werden \nFür Gehbehinderte und Rollstuhl geeignet \nEingeschränkte Barrierefreiheit \nBehinderten Parkplatz
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SUMMARY:Altenbach + Honsel: Madame Zieglers Salon
DESCRIPTION:Anlässlich des Bachfest München im November 2025 präsentieren Altenbach + Honsel die StoryPerformance „Madame Zieglers Salon“ – eine Hommage an Christiana Mariana von Ziegler und Anna Magdalena Bach\, zwei Frauen\, die Johann Sebastian Bachs Leben prägten. \nIn intimen Münchner Wohnzimmern lassen Gabi Altenbach und Ines Honsel\, begleitet von Karin Füssel am Akkordeon\, die Tradition der literarischen Salons des 18. Jahrhunderts aufleben. Sie verbinden Storytelling\, Musik und Interaktion und laden das Publikum ein\, aktiv teilzunehmen – wie damals\, als Dialog und Kreativität im Vordergrund standen. \n„Madame Zieglers Salon“ beleuchtet die Bedeutung von Frauen in der Geschichte und zeigt\, wie ihre Geschichten bis heute nachwirken an einem Abend voller Inspiration\, Musik und Austausch. \nChristiana Marianna von Ziegler: Gabi Altenbach\nAnna Magdalena Bach: Ines Honsel\nAkkordeon: Karin Füssel\nAuge von außen: Axel Röhrle \nDie Vorstellungen finden mit Aussnahme vom 15.11. (Seidlvilla) in Münchner Wohnzimmern statt. Eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich! Die Wohnungs-Adresse wird nach der Anmeldung bekannt gegegben. \n\nGefördert durch die Landeshauptstadt München BA 5 Au-Haidhausen und BA 17 Obergiesing-Fasangarten. \n 
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SUMMARY:TamS Theater:    RIVKA - Ein lauter Knall  von Judith Herzberg
DESCRIPTION:Zwei Tage im Leben eines Paares.\nErna und Jakob packen. Ihnen bleibt nicht viel Zeit\, um zu entscheiden\, was sie mitnehmen sollen. Sie wissen nicht\, wohin ihre Reise geht\, sie wissen nur\, dass sie schon bald beginnt. Sicher ist bei aller Ungewissheit\, dass das jüdische Paar seine Tochter Rivka fremden Leuten anvertraut hat. Während die beiden packen\, fragen sie sich\, ob es gelingen wird\, sie zu verstecken\, um ihr Schlimmes zu ersparen. Wird ihr Kind überleben? \nHier wird eine gesellschaftlich und politisch hochaktuelle Geschichte von Vertreibung und Flucht erzählt\, von vermeintlichen Gewissheiten und Sicherheiten\, die in sich zusammen-brechen. Von Angst und Verlust\, aber auch von Hoffnung und von Kreativität\, die hilft\, das Unfassbare erträglicher zu machen. Judith Herzberg hat das Stück im Jahr 1942 angesiedelt\, will es aber zeitlos verstanden wissen. \nJudith Herzberg gilt als eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Theaterautorinnen der Niederlande. In Herzbergs Werk vereinen sich Abgründe und Untiefen\, Beziehungskomödie und Menschheitsdrama. Der Holocaust ist Thema einiger ihrer Arbeiten\, zum Beispiel in dem Drehbuch zu dem Film »Charlotte S.« über das Leben der jüdischen Malerin Charlotte Salomon\, der 1981 den Bayerischen Filmpreis bekam. \nMit Irene Rovan\, Helmut Dauner Regie Sophie Wendt Bühne & Kostüme Claudia Karpfinger\, Katharina Schmidt Musik Severin Rauch Video & Illustration Jakob Defant\, Luis Graninger Licht Peter Mentzel Regieassistenz Franka Zohner Produktion TamS Theater \nEintritt 28 € / 18 € / 10 € \nKarten unter Tel. 089 34 58 90 oder tams@tamstheater.de und auch bei München Ticket \nMit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München
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SUMMARY:theater ... und so fort: "Himmel\, nochmal!" von und mit Petra Auer
DESCRIPTION:von und mit Petra Auer \nRegie: Petra Wintersteller\nGeräusche: Sonja Schroth\nBühne: Heinz Konrad \nEin Live-Hörspiel\nHospizhelferin Hannah steht vor ihrer letzten und wohl größten Herausforderung.\nAm Eingang zur Himmelspforte angekommen\, muss sie ihren persönlichen Zugangscode entschlüsseln\, um das Paradies betreten zu dürfen.\nKlingt einfach? Nicht ganz!\nSo wie wir uns im Alltag oft mit unseren Passwörtern herumschlagen\, kämpft auch Hannah mit dem Zugangscode.\nUnd dann passiert es. „Himmel\, nochmal“ Sie vertippt sich\, und der göttliche Fragenkatalog wird freigeschaltet. Jetzt heißt es\, Farbe zu bekennen\, denn nur ehrliche Antworten ermöglichen ihr den Zutritt.\nDoch Hannah hütet ein persönliches Geheimnis und schummelt sich durch die Fragen\, um es nicht preisgeben zu müssen. Sie diskutiert mit Gott\, verhandelt mit den himmlischen Helfern und findet neue und originelle Wege\, um den Eintritt ins Paradies zu bekommen.\nWas als humorvolle Reise beginnt\, entwickelt sich zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Es beginnt ein Versteckspiel zwischen Himmel und Erde. Schritt für Schritt muss Hannah ihre Geheimnisse offenbaren\, ohne zu wissen\, ob sie das Spiel gewinnen kann. \nPetra Auer und Sonja Schroth präsentieren dieses Live-Event mit stimmgewaltiger Vielfalt\, überraschenden Ideen und einer kräftigen Portion Humor. Ein Abend voller unerwarteter Wendungen und mit einem Finale\, das Ihr Herz berühren wird. Versprochen!
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SUMMARY:Karnik Gregorian: Die Gerichte meines Vaters
DESCRIPTION:Die Gerichte meines Vaters\nDokumentarfilm von Karnik Gregorian\nEssen ist Erinnerung: Mit dem Film Die Gerichte meines Vaters erzählt Karnik Gregorian die Geschichte seines Vaters. Der Armenier Kevork Gregorian wurde 1932 im Osten der heutigen Türkei geboren. Durch die Massaker der Türken an den Armeniern verlor er 1938 einen Großteil seiner Familie und wurde vertrieben. 1962 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und fand im schwäbischen Giengen an der Brenz eine neue Heimat. Der Filmemacher Karnik Gregorian erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters anhand von fünf Gerichten\, die exemplarisch für einzelne Lebensabschnitte stehen. \nCordon Bleu\, Bulgur\, Bohneneintopf\, Sulu Köfte und Brot mit Knoblauchjoghurt – Kevork Gregorians Kochkünste reichen von schwäbischen Spezialitäten bis zu alten armenischen Gerichten seiner Kindheit. Doch für ihn bedeutete das Kochen immer mehr. Nach dem Tod seiner Ehefrau musste der alleinstehende Vater dreier Kinder erst einmal kochen lernen – im Laufe der Jahre wurde es seine Leidenschaft. Durch die Gerichte drückt er seine Gefühle aus und heute sind sie Wegweiser und Antworten für sein Leben. Jedes Gericht steht für eine bestimmte Epoche in seinem Leben\, in jedem steckt seine Herkunft\, die Geschichten und Erlebnisse\, die er in den 93 Jahren seines Lebens gemacht hat und damit seine Identität. Vom Leben seines Vaters\,  das geprägt ist von Verlust und Tod sowie dem unbedingten Willen weiterzuleben und sein Schicksal anzunehmen\, erzählt Karnik Gregorian mit seinem Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters sehr persönlich\, aber ohne jemals die Distanz zu verlieren. \nDabei begibt sich der Filmemacher auf eine Reise von der schwäbischen Kleinstadt Giengen an der Brenz an den Ursprung seines armenischen Vaters\, der im Osten der Türkei in einem kleinen Dorf geboren wurde. Hier verübte das türkische Militär 1938 ein Massaker an der Bevölkerung\, bei dem Kevork Gregorian nicht nur seine Mutter und zwei Geschwister verlor. Nur mit Glück konnte sich der damals Sechsjährige unter einem Stein verstecken und so der Ermordung entgehen. Die Reise führt den Filmemacher bis zum Ararat\, dem heiligen Berg der Armenier und damit an den Ursprung seiner eigenen Abstammung als Armenier. \nIm Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt. Zum Film wird es zwei Gerichte meines Vaters aus dem Film zu Essen geben. \nMit Kevork Gregorian | Kamera Bernd Fischer | Ton Markus Krämer | Schnitt Uwe Wrobel | Text & Regie Karnik Gregorian | Produktion Leykauf Film in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat | Entwickelt mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Gemeinschaft | Gefördert durch die MfG Filmförderung Baden-Württemberg | Lobende Erwähnung bei der Filmschau Baden-Württemberg 2004 | Armenian Panorama Golden Apricot Yerevan International Film Festival 2005 | Publikumspreis Armenian Film Festival San Francisco 2006 \nTermin: Mi\, 19.11. | 20:00\nDauer des Films: 52 Minuten\, anschließend Diskussion\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis \n\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nDiese Veranstaltung ist Teil von\nTEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist sieben Tage Musiktheater\, Diskurs\, Film\, Konzert & Video-Installation. Was\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen\, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält Teutonistan dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \nAlle Termine finden im PATHOS theater statt. \nWeitere Events: \n\n\nDie Mitte driftet nach rechts: Mehr Solidarität wagen!\nFilmscreening von Töchter des Aufbruchs und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Uli Bez und einer Protagonistin.\nTemporeich und mitreißend nimmt uns Rapperin Ebow mit auf eine Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland. Es sind drei Gruppen\, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre\, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z.B. aus dem Irak oder dem Libanon und die jungen Frauen\, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten. Es sind Geschichten von der beharrlichen Anstrengung\, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Sie verhehlen auch nicht\, daß es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mußten und heute der Mutter entfremdet sind. \nWenn die Familie aufgrund der politischen Verhältnisse zerrissen ist\, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit nicht verschwinden will. Dennoch – der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten\, beflügelt von Freiheitsliebe\, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten\, gerade wenn die jungen Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ berichten. Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Intergrierbaren zurecht\, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt. „Komm mit mir fang an\, fang in deinem Land an\, denn ich habe Wanderlust…“ singt Ebow. \nIm gemeinsamen Feiern und Tanzen schließt sich der Kreis: „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“ \nMitwirkende Hayfa und Tuqa Ahmed\, Zaara Araar\, Roula Balhas\, Etsegenet Dawit\, Ebru Düzgün\, Saime Kilic Düzgün\, Tatiana Franke\, Stavroula Kling\, Inciser Kurt\, Angelina Majkic\, Francesca Melis\, Elena Tsakmakis\, Eleni Tsakmaki\, Sula Zamani | Buch\, Regie\, Schnitt & Postproduktion Uli Bez | Kamera Schokofeh Kamiz | Ton Ruth Krause | Filmsong Ebow | Grafik Dagmar Ammon \nTermin: Mo\, 17.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nSind wir uns denn so fremd?\nMigrantischer Feminismus und der Kampf um Sichtbarkeit\nDiskussion mit Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a. \nMeistens wurde und wird bis heute beim Thema Migration oder „Gastarbeiter*innen“ hauptsächlich über Männer gesprochen. Frauen kommen nur am Rand vor\, oder werden klischeehaft dargestellt. Ein migrantischer Feminismus\, wurde und wird bis heute oft ausschließlich als Ausdruck von Betroffenen wahrgenommen. Doch seit den 1970er-Jahren kämpften Migrantinnen\, schwarze Frauen und Frauen of Color für ihre Rechte – nicht nur gegen patriarchale Strukturen\, sondern auch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Und wie ist es heute? \nAn unserem feministischen Diskursabend sprechen Frauen mit migrantischen Biografien über ihre Erfahrungen\, Sichtbarkeit\, Selbstbestimmung\, Diskriminierung und Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft. Wie können die Stimmen von Migrantinnen und Frauen of Color in Debatten endlich gehört werden? Wie muss ein gesellschaftlicher Diskurs geführt werden\, der alle Frauen einschließt – ohne Hierarchien\, ohne Vereinnahmung\, ohne die unsichtbare Arbeit von Migrantinnen zu ignorieren? \nSchon in den 1970er und 1980er- Jahren organisierten sich Frauen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ eigenständig\, da sie in der deutschen Frauenbewegung oft übergangen oder auf die Rolle der „Hilfsbedürftigen“ reduziert wurden. So fand vom 23.-25. März 1984 in Frankfurt am Main der Erste gemeinsame Frauenkongress statt. Über 1000 Frauen hatten zusammengefunden\, um die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen zu ihrem Hauptthema zu machen. Dies wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué des Kongresses so begründet: \n„Wir kamen zusammen\, weil auch bei Gegnern der Ausländerfeindlichkeit die Situation der Frauen nur als Randproblem diskutiert wird. Doch nicht nur in etablierten Parteien\, politischen Organisationen und der Bewegung gegen Ausländerfeindlichkeit\, sondern sogar in der Frauenbewegung werden die Ausländerinnen ausgeklammert. Wenn von ihnen gesprochen wird\, dann klischeehaft ab „tapfere Heldinnen”\, oder besonders „bedauerte Opfer”. Dabei wird immer wieder der eigene Weg zur Emanzipation zum ungebrochenen Maßstab für alle Ausländerinnen\, nach dem sie beurteilt und bewertet werden. \nDer erste gemeinsame Kongress ausländischer und deutscher Frauen 1984 in Frankfurt war ein Schlüsselmoment: Hier forderten Migrantinnen ein Ende der Diskriminierung\, thematisierten Rassismus innerhalb der Bewegung und entwickelten eigene politische Strategien. Sie gründeten Vereine\, Beratungsstellen und Netzwerke\, um sich gegen Mehrfachdiskriminierung – durch Rassismus\, Sexismus und klassistische Strukturen – zu wehren. Trotz Widerstand und mangelnder Solidarität seitens deutscher Feministinnen schufen sie Räume für Austausch\, Empowerment und politische Arbeit. Ihre Forderungen nach Augenhöhe\, intersektionaler Perspektive und der Anerkennung ihrer theoretischen und aktivistischen Beiträge prägten die Debatte um Feminismus in Deutschland nachhaltig. Bis heute wird ihr Engagement jedoch oft marginalisiert oder als „Betroffenheit“ statt als theoretische und politische Leistung wahrgenommen. \nDas wollten die Frauen schon 1984 ändern und das ist bis heute aktuell: \n„Für uns ausländische Frauen wird es höchste Zeit\, dass wir gegen die gesellschaftliche Diskriminierung das Schweigen brechen. Im Austausch untereinander\, aber auch im Austausch mit deutschen Frauen. Wir wollen aber nicht ihre Maßstäbe zur Grundlage unseres emanzipatorischen Weges machen. \nTermin: Do\, 20.11. | 20:00\nTickets: Eintritt frei \n\nTEUTONISTAN\nMusiktheater / Interdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist Musiktheater\, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd\, poetisch\, radikal. Live-Musik trifft auf Harsh Noise\, Spoken Word auf dokumentarische Texte\, politische Interventionen auf poetische Fiktion. \nInterviews\, Social-Media-Clips und historische Quellen verschmelzen mit Literatur und Komposition zu einer Partitur aus Archiv\, Konzert\, Performance und Protest – ein vielstimmiges\, vibrierendes Erinnerungsarchiv. So entsteht eine szenische Collage\, die Migration\, Sprache\, Alltag und das Fortwirken von Rassismus sichtbar und hörbar macht – von der Ankunft in der Fremde über sprachliche Barrieren bis zu den Kontinuitäten rassistischer Gewalt und rechter Ideologien in der Gegenwart. \nIm Zentrum des Stücks steht Turgut Özben – Kulturvermittler und Sohn der zweiten Generation\, Kind türkischer ‚Gastarbeiter*innen‘\, der auf der Suche nach dem verlorenen Manuskript seiner Tante Selma Aydin ist. Selma\, eine fiktive Figur\, die aus realen Lebensgeschichten von Frauen der ersten Generation verbunden ist\, war Fabrikarbeiterin\, Schriftstellerin im Verborgenen und Chronistin des Unsichtbaren. Doch in ihr bündeln sich die Stimmen tausender Menschen\, die damals kamen – und die bis heute beweisen müssen\, dass sie hierher gehören. Turgut stößt auf ein Geflecht aus vergessenen Biografien\, Kämpfen und kollektiven Erinnerungen. \nInspiriert von Oğuz Atays Kultroman Die Haltlosen und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt Songs of Gastarbeiter\, entsteht eine szenische Collage\, die Migration und Sprache\, Alltag und Ausgrenzung\, Gewalt und Gemeinschaft sichtbar macht – vom Ankommen in der Fremde über Sprachbarrieren bis zu den Kontinuitäten von Rassismus und rechter Ideologie in der Gegenwart. \nRegie & Video Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Text & Musik Bülent Kullukcu | Interviews Karnik Gregorian | Schauspieler*innen Anne-Isabelle Zils\, Murali Perumal | Musiker Anton Kaun\, Josip Pavlov\, Bülent Kullukcu | Expert*innen Helena Gregorian\, Marco Perra\, Margrit Gregorian\, Özlen Sönmezler\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik\, Susannah Perdighe\, Zakar Gregorian \n\nTermine: Fr\, 21.11. | 20:00 und So\, 23.11. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 90 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nKonzertabend\nvon Ippio Payo aka Josip Pavlov\nDer Münchner Multiinstrumentalist Josip Pavlov\, den man von Bands wie Majmoon\, Das Weiße Pferd\, Grexits oder Zwinkelmann sowie als Mitveranstalter der  Reihe Maj Musical Monday und des Noise Mobility Festivals kennt\, gibt ein Überraschungskonzert. \nTermin: Sa\, 22.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n \nIn Kooperation mit Tanztendenz München. \n \n© Fotos und Grafiken: Bülent Kullukcu \n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit: Auf dieser Veranstaltung können folgende Dinge für der Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt werden \nFür Gehbehinderte und Rollstuhl geeignet \nEingeschränkte Barrierefreiheit \nBehinderten Parkplatz
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SUMMARY:Spagat Theater: Blutbuch
DESCRIPTION:Wann: Mi\, 20. Mai 2026 | 19:30\nDo\, 21. Mai 2026 | 19:30\nFr\, 22. Mai 2026 | 19:30\nMo\, 23. Nov 2026 | 19:30\nDo\, 26. Nov 2026 | 19:30\nFr\, 27. Nov 2026 | 19:30\nSa\, 28. Nov 2026 | 19:30\nWo: Spagat Theater\nEintritt: 22€\, 18€\, 12€\, 3€\nEinlass: kurz vor Vorstellungsbeginn\nHier geht es zur Reservierung! \nKim identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem Schweizer Vorort\, lebt Kim nun in Zürich\, ist den kleinkarierten Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz\, und Kim beginnt\, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh verstorbenen Schwester abzugrenzen? Und was geschah mit der Großtante\, die als junge Frau verschwand?\nBlutbuch erzählt von Identität\, familiären Verstrickungen und gesellschaftlichen Normen – in Florentina Tautus Inszenierung als kraftvoller Monolog\, verkörpert von der Schauspielerin Lucy Wirth. Die Erzählfigur stemmt sich gegen die Schweigekultur der Mütter und forscht nach der weiblichen Blutslinie. Sie bewegt sich durch Biografien\, Erinnerungen und kollektive Traumata. Es geht um das Suchen\, das Werden\, das Finden. \nDer Roman Blutbuch wurde 2022 mit dem Deutschen und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Kim de l’Horizon\, erste non-binäre Person mit dieser Ehrung\, hat ein literarisches Meisterwerk geschaffen. Sprachgewaltig\, poetisch und radikal persönlich. \nWir laden ein\, neue Denk- und Fühlräume zu entdecken. \n\nSpiel: Lucy Wirth\nRegie\, Textfassung: Florentina Tautu\nProduktionsleitung\, Outside Eye: Stephanie Tschunko\nAusstattung: Sarah Schmid\nMusik: Severin Rauch\nVideo Art: Janik Valler\nLichtdesign: Philipp Kolb\nLicht\, Ton: Moritz Haase\nTechnik: Anna Palma\nRegieassistenz: Pauline Mainzer\nProduktionsassistenz: Lilly Helmel\nAufführungsrechte: schaefersphilippen™\, Theater und Medien GbR\, Köln\nPresse: Barbara Fleischmann \nAltersempfehlung ab 16 Jahren. \n\nTW: Die Inszenierung enthält Schilderungen von expliziten sexuellen Handlungen und sensible Inhalte.\n \n\nEine Spagat-Produktion\, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n 
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DESCRIPTION:nach dem Roman von Kim de l’Horizon\nEigenproduktion\, Theater\, Premiere \nWann: Di\, 18. Nov. 2025 | 19:30\nFr\, 21. Nov. 2025 | 19:30\nSo\, 23. Nov. 2025 | 17:00\nDo\, 27. Nov. 2025 | 19:30\nSa\, 29. Nov. 2025 | 19:30\nMo\, 01. Dez. 2025 | 19:30\nSa\, 06. Dez. 2025 | 19:30\nWo: Spagat Theater\nEintritt: 19€ | 15€ | 11€ | 3€   19€\nEinlass: kurz vor Vorstellungsbeginn\nHier gehts zur Reservierung! \nText in der Mache… Reservierungen bereits möglich. \nSpiel Lucy Wirth\nRegie Florentina Tautu\nProduktionsleitung\, Outside Eye Stephanie Tschunko\nAufführungsrechte schaefersphilippen™\, Theater und Medien GbR\, Köln \nEine Spagat-Produktion\, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n 
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SUMMARY:Ghida Hachicho | Alejandro Ahmed | Eisa Jocson | LIGNA: EIN RAUM OHNE WÄNDE
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nWie begrüßen sich Kinder morgens in einer Schule in Frankfurt? Wie in São Paulo oder in Beirut? Wie klingt das Meer am Strand in La Union auf den Philippinen? Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt haben sich Sprachnachrichten geschickt\, aus ihrem Alltag erzählt und ihre Lieblingstänze erklärt. Daraus ist\, in Zusammenarbeit mit einem Team aus internationalen Choreograf*innen\, bestehend aus Ghida Hachicho\, Alejandro Ahmed und Eisa Jocson\, ein performatives Hörspiel für Kinder ab 8 Jahren (und Erwachsene) entstanden\, das das Publikum zum Mitmachen\, Mittanzen und Kennenlernen einlädt: Über Kopfhörer erhalten alle die gleichen choreografischen Anweisungen\, die die Gruppe tänzerisch durch die Räume des Muffatwerks leiten und einen gemeinsamen Rhythmus finden lassen. Wie kann unsere Zukunft aussehen in einer Welt\, in der Probleme nur zusammen gelöst werden können? Gemeinsam gehen wir auf Entdeckungsreise\, tanzen Dabke und fliegen durch einen „Raum ohne Wände“\, der alle willkommen heißt. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Literatur im HochX: LIX #29
DESCRIPTION:LIX ist eine Lesereihe für zeitgenössische Literatur. Für Stimmen\, die inspirieren und Texte\, die funkeln. Ein Streifzug quer durch Genres und Gattungen\, durch Gedichte\, Comics\, Romane und Theatertexte. Pro Abend lädt LIX drei Autor*innen ein\, diskutiert mit ihnen über Schreibprozesse und Prozesse\, die beschrieben sein wollen. LIX ist Literatur im HochX. \n  \nKuration und Moderation: Raphaela Bardutzky\, Rebecca Faber und Christina Madenach \n17.11. | 20 Uhr \n  \nKarten: 6 €- 20 € \n.
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SUMMARY:Bülent Kullukcu\, Karnik Gregorian u.a.: Die Mitte driftet nach rechts – Mehr Solidarität wagen!
DESCRIPTION:Die Mitte driftet nach rechts: Mehr Solidarität wagen!\nFilmscreening von Töchter des Aufbruchs und anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Uli Bez und einer Protagonistin.\nTemporeich und mitreißend nimmt uns Rapperin Ebow mit auf eine Reise durch die Geschichte von Migrantinnen in Deutschland. Es sind drei Gruppen\, mit denen die Filmemacherin Uli Bez gesprochen hat: die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er Jahre\, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z.B. aus dem Irak oder dem Libanon und die jungen Frauen\, die aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen. Mit Charme und Tiefgang erzählen die Frauen ihre oft abenteuerlichen Geschichten. Es sind Geschichten von der beharrlichen Anstrengung\, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen. Sie verhehlen auch nicht\, daß es einen bleibenden Schmerz gibt: wenn die Kinder daheim im Dorf bleiben mußten und heute der Mutter entfremdet sind. \nWenn die Familie aufgrund der politischen Verhältnisse zerrissen ist\, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit nicht verschwinden will. Dennoch – der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten\, beflügelt von Freiheitsliebe\, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten\, gerade wenn die jungen Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ berichten. Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Intergrierbaren zurecht\, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt. „Komm mit mir fang an\, fang in deinem Land an\, denn ich habe Wanderlust…“ singt Ebow. \nIm gemeinsamen Feiern und Tanzen schließt sich der Kreis: „Wir sind angekommen. Jede von uns hat einen Weg gefunden. Jede auf ihre ganz eigene Art.“ \nMitwirkende Hayfa und Tuqa Ahmed\, Zaara Araar\, Roula Balhas\, Etsegenet Dawit\, Ebru Düzgün\, Saime Kilic Düzgün\, Tatiana Franke\, Stavroula Kling\, Inciser Kurt\, Angelina Majkic\, Francesca Melis\, Elena Tsakmakis\, Eleni Tsakmaki\, Sula Zamani | Buch\, Regie\, Schnitt & Postproduktion Uli Bez | Kamera Schokofeh Kamiz | Ton Ruth Krause | Filmsong Ebow | Grafik Dagmar Ammon \nTermin: Mo\, 17.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nDiese Veranstaltung ist Teil von\nTEUTONISTAN\nÜber ein Land\, dass sich nur ungern erinnert.\nVon Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist sieben Tage Musiktheater\, Diskurs\, Film\, Konzert & Video-Installation. Was\, wenn die Geschichte Deutschlands neu erzählt wird – aus der Perspektive der Menschen\, die überhört werden? Während rechte Parteien mit ‚Remigration‘ Schlagzeilen machen\, hält Teutonistan dagegen – mit empowernden Geschichten\, wütenden Sounds und solidarischen Erinnerungen. Teutonistan erzählt eine andere deutsche Geschichte – aus migrantischer Perspektive. Ein künstlerischer Gegenpol zu den Rückschritten unserer Zeit. Ein Plädoyer für ein neues\, solidarisches Wir. \nAlle Termine finden im PATHOS theater statt. \nWeitere Events: \n\n\nDie Gerichte meines Vaters\nDokumentarfilm von Karnik Gregorian\nEssen ist Erinnerung: Mit dem Film Die Gerichte meines Vaters erzählt Karnik Gregorian die Geschichte seines Vaters. Der Armenier Kevork Gregorian wurde 1932 im Osten der heutigen Türkei geboren. Durch die Massaker der Türken an den Armeniern verlor er 1938 einen Großteil seiner Familie und wurde vertrieben. 1962 kam er als sogenannter „Gastarbeiter“ nach Deutschland und fand im schwäbischen Giengen an der Brenz eine neue Heimat. Der Filmemacher Karnik Gregorian erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters anhand von fünf Gerichten\, die exemplarisch für einzelne Lebensabschnitte stehen. \nCordon Bleu\, Bulgur\, Bohneneintopf\, Sulu Köfte und Brot mit Knoblauchjoghurt – Kevork Gregorians Kochkünste reichen von schwäbischen Spezialitäten bis zu alten armenischen Gerichten seiner Kindheit. Doch für ihn bedeutete das Kochen immer mehr. Nach dem Tod seiner Ehefrau musste der alleinstehende Vater dreier Kinder erst einmal kochen lernen – im Laufe der Jahre wurde es seine Leidenschaft. Durch die Gerichte drückt er seine Gefühle aus und heute sind sie Wegweiser und Antworten für sein Leben. Jedes Gericht steht für eine bestimmte Epoche in seinem Leben\, in jedem steckt seine Herkunft\, die Geschichten und Erlebnisse\, die er in den 93 Jahren seines Lebens gemacht hat und damit seine Identität. Vom Leben seines Vaters\,  das geprägt ist von Verlust und Tod sowie dem unbedingten Willen weiterzuleben und sein Schicksal anzunehmen\, erzählt Karnik Gregorian mit seinem Dokumentarfilm Die Gerichte meines Vaters sehr persönlich\, aber ohne jemals die Distanz zu verlieren. \nDabei begibt sich der Filmemacher auf eine Reise von der schwäbischen Kleinstadt Giengen an der Brenz an den Ursprung seines armenischen Vaters\, der im Osten der Türkei in einem kleinen Dorf geboren wurde. Hier verübte das türkische Militär 1938 ein Massaker an der Bevölkerung\, bei dem Kevork Gregorian nicht nur seine Mutter und zwei Geschwister verlor. Nur mit Glück konnte sich der damals Sechsjährige unter einem Stein verstecken und so der Ermordung entgehen. Die Reise führt den Filmemacher bis zum Ararat\, dem heiligen Berg der Armenier und damit an den Ursprung seiner eigenen Abstammung als Armenier. \nIm Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt. Zum Film wird es zwei Gerichte meines Vaters aus dem Film zu Essen geben. \nMit Kevork Gregorian | Kamera Bernd Fischer | Ton Markus Krämer | Schnitt Uwe Wrobel | Text & Regie Karnik Gregorian | Produktion Leykauf Film in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat | Entwickelt mit Unterstützung des MEDIA-Programms der Europäischen Gemeinschaft | Gefördert durch die MfG Filmförderung Baden-Württemberg | Lobende Erwähnung bei der Filmschau Baden-Württemberg 2004 | Armenian Panorama Golden Apricot Yerevan International Film Festival 2005 | Publikumspreis Armenian Film Festival San Francisco 2006 \nTermin: Mi\, 19.11. | 20:00\nDauer des Films: 52 Minuten\, anschließend Diskussion\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\nSind wir uns denn so fremd?\nMigrantischer Feminismus und der Kampf um Sichtbarkeit\nDiskussion mit Margrit Gregorian\, Susannah Perdighe\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik u.a. \nMeistens wurde und wird bis heute beim Thema Migration oder „Gastarbeiter*innen“ hauptsächlich über Männer gesprochen. Frauen kommen nur am Rand vor\, oder werden klischeehaft dargestellt. Ein migrantischer Feminismus\, wurde und wird bis heute oft ausschließlich als Ausdruck von Betroffenen wahrgenommen. Doch seit den 1970er-Jahren kämpften Migrantinnen\, schwarze Frauen und Frauen of Color für ihre Rechte – nicht nur gegen patriarchale Strukturen\, sondern auch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Und wie ist es heute? \nAn unserem feministischen Diskursabend sprechen Frauen mit migrantischen Biografien über ihre Erfahrungen\, Sichtbarkeit\, Selbstbestimmung\, Diskriminierung und Gleichberechtigung in der deutschen Gesellschaft. Wie können die Stimmen von Migrantinnen und Frauen of Color in Debatten endlich gehört werden? Wie muss ein gesellschaftlicher Diskurs geführt werden\, der alle Frauen einschließt – ohne Hierarchien\, ohne Vereinnahmung\, ohne die unsichtbare Arbeit von Migrantinnen zu ignorieren? \nSchon in den 1970er und 1980er- Jahren organisierten sich Frauen mit einem sogenannten „Migrationshintergrund“ eigenständig\, da sie in der deutschen Frauenbewegung oft übergangen oder auf die Rolle der „Hilfsbedürftigen“ reduziert wurden. So fand vom 23.-25. März 1984 in Frankfurt am Main der Erste gemeinsame Frauenkongress statt. Über 1000 Frauen hatten zusammengefunden\, um die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen zu ihrem Hauptthema zu machen. Dies wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué des Kongresses so begründet: \n„Wir kamen zusammen\, weil auch bei Gegnern der Ausländerfeindlichkeit die Situation der Frauen nur als Randproblem diskutiert wird. Doch nicht nur in etablierten Parteien\, politischen Organisationen und der Bewegung gegen Ausländerfeindlichkeit\, sondern sogar in der Frauenbewegung werden die Ausländerinnen ausgeklammert. Wenn von ihnen gesprochen wird\, dann klischeehaft ab „tapfere Heldinnen”\, oder besonders „bedauerte Opfer”. Dabei wird immer wieder der eigene Weg zur Emanzipation zum ungebrochenen Maßstab für alle Ausländerinnen\, nach dem sie beurteilt und bewertet werden. \nDer erste gemeinsame Kongress ausländischer und deutscher Frauen 1984 in Frankfurt war ein Schlüsselmoment: Hier forderten Migrantinnen ein Ende der Diskriminierung\, thematisierten Rassismus innerhalb der Bewegung und entwickelten eigene politische Strategien. Sie gründeten Vereine\, Beratungsstellen und Netzwerke\, um sich gegen Mehrfachdiskriminierung – durch Rassismus\, Sexismus und klassistische Strukturen – zu wehren. Trotz Widerstand und mangelnder Solidarität seitens deutscher Feministinnen schufen sie Räume für Austausch\, Empowerment und politische Arbeit. Ihre Forderungen nach Augenhöhe\, intersektionaler Perspektive und der Anerkennung ihrer theoretischen und aktivistischen Beiträge prägten die Debatte um Feminismus in Deutschland nachhaltig. Bis heute wird ihr Engagement jedoch oft marginalisiert oder als „Betroffenheit“ statt als theoretische und politische Leistung wahrgenommen. \nDas wollten die Frauen schon 1984 ändern und das ist bis heute aktuell: \n„Für uns ausländische Frauen wird es höchste Zeit\, dass wir gegen die gesellschaftliche Diskriminierung das Schweigen brechen. Im Austausch untereinander\, aber auch im Austausch mit deutschen Frauen. Wir wollen aber nicht ihre Maßstäbe zur Grundlage unseres emanzipatorischen Weges machen. \nTermin: Do\, 20.11. | 20:00\nTickets: Eintritt frei \n\nTEUTONISTAN\nMusiktheater / Interdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian\nTEUTONISTAN ist Musiktheater\, das migrantische Geschichte in Deutschland neu erzählt – empowernd\, poetisch\, radikal. Live-Musik trifft auf Harsh Noise\, Spoken Word auf dokumentarische Texte\, politische Interventionen auf poetische Fiktion. \nInterviews\, Social-Media-Clips und historische Quellen verschmelzen mit Literatur und Komposition zu einer Partitur aus Archiv\, Konzert\, Performance und Protest – ein vielstimmiges\, vibrierendes Erinnerungsarchiv. So entsteht eine szenische Collage\, die Migration\, Sprache\, Alltag und das Fortwirken von Rassismus sichtbar und hörbar macht – von der Ankunft in der Fremde über sprachliche Barrieren bis zu den Kontinuitäten rassistischer Gewalt und rechter Ideologien in der Gegenwart. \nIm Zentrum des Stücks steht Turgut Özben – Kulturvermittler und Sohn der zweiten Generation\, Kind türkischer ‚Gastarbeiter*innen‘\, der auf der Suche nach dem verlorenen Manuskript seiner Tante Selma Aydin ist. Selma\, eine fiktive Figur\, die aus realen Lebensgeschichten von Frauen der ersten Generation verbunden ist\, war Fabrikarbeiterin\, Schriftstellerin im Verborgenen und Chronistin des Unsichtbaren. Doch in ihr bündeln sich die Stimmen tausender Menschen\, die damals kamen – und die bis heute beweisen müssen\, dass sie hierher gehören. Turgut stößt auf ein Geflecht aus vergessenen Biografien\, Kämpfen und kollektiven Erinnerungen. \nInspiriert von Oğuz Atays Kultroman Die Haltlosen und musikalisch angelehnt an das preisgekrönte Projekt Songs of Gastarbeiter\, entsteht eine szenische Collage\, die Migration und Sprache\, Alltag und Ausgrenzung\, Gewalt und Gemeinschaft sichtbar macht – vom Ankommen in der Fremde über Sprachbarrieren bis zu den Kontinuitäten von Rassismus und rechter Ideologie in der Gegenwart. \nRegie & Video Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian | Text & Musik Bülent Kullukcu | Interviews Karnik Gregorian | Schauspieler*innen Anne-Isabelle Zils\, Murali Perumal | Musiker Anton Kaun\, Josip Pavlov\, Bülent Kullukcu | Expert*innen Helena Gregorian\, Marco Perra\, Margrit Gregorian\, Özlen Sönmezler\, Özlem Tetik\, Şahika Tetik\, Susannah Perdighe\, Zakar Gregorian \n\nTermine: Fr\, 21.11. | 20:00 und So\, 23.11. | 18:00\nOrt: PATHOS theater\nDauer: ca. 90 min.\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\nKonzertabend\nvon Ippio Payo aka Josip Pavlov\nDer Münchner Multiinstrumentalist Josip Pavlov\, den man von Bands wie Majmoon\, Das Weiße Pferd\, Grexits oder Zwinkelmann sowie als Mitveranstalter der  Reihe Maj Musical Monday und des Noise Mobility Festivals kennt\, gibt ein Überraschungskonzert. \nTermin: Sa\, 22.11. | 20:00\nTickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis\nClimateFair-Tickets: 34 € Support-Ticket | 22 € normal | 14 € ermäßigt | 7 € Mindestpreis \n\n\n\nGefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. \n \nIn Kooperation mit Tanztendenz München. \n \n© Fotos und Grafiken: Bülent Kullukcu \n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit: Auf dieser Veranstaltung können folgende Dinge für der Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt werden \nFür Gehbehinderte und Rollstuhl geeignet \nEingeschränkte Barrierefreiheit \nBehinderten Parkplatz
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SUMMARY:Rationaltheater: Lili Marleen - Damaskus
DESCRIPTION:The Hitchhiker´s Guide to the War\nEine Trilogie über den Krieg – von Roy Prinzessin\nIn einer Zeitreise bewegt sich LILI MARLEEN durch zwei der verheerendsten Kriege der Neuzeit und endet im aktuellen Syrien-Konflikt. Auf ihrem Weg von Berlin über Saigon nach Damaskus begegnet ihr das schlimmste\, das unaussprechliche\, das umfassendste Leid\, das Menschen zu ertragen im Stande sind. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDer dritte Teil der Trilogie handelt vom Verlust der Unschuld und den Abgründen\, die der Mensch in Extremsituationen zu erkunden bereit ist. Er ist eine Reflexion über die Fragilität des menschlichen Geistes und die Macht der Umstände\, die uns letztendlich zu dem machen\, was wir sind. \nVom Krieg zum Video Game \n\n\n\n\n\n\n\n\nWer mit der Gegenwart radikal bricht\, muss zu radikaler Gewalt greifen. Diese historische Regel war im 20. Jahrhundert die Grundlage für eine neue Form von Vernichtungskriegen\, die staatliche und gesellschaftliche Ordnung der Gegner gänzlich zerstören wollte\, Teile der Zivilbevölkerung ausrottete und die anderen zu Heloten im Dienst der künftigen Machthaber degradierte. \nIm 21. Jahrhundert erweitert die rasante technologische Entwicklung das Ausmaß der Gewalt im großen Stil. Das Töten auf Basis von Metadaten ist in vollem Gange und hat die Distanz zu den Opfern in vielen Bereichen extrem vergrößert. Zerstörung und physisches Leid wird nicht mehr unmittelbar wahrgenommen und wirkt emotional erheblich weniger belastend als bei direkten Konfrontationen. Dadurch hat auch die drohende Gefahr einer atomaren Eskalation\, die im kalten Krieg des letzten Jahrhunderts genau diese Katastrophe verhinderte\, für uns an Schrecken verloren. Dieser Fehler in unserer Wahrnehmung könnte das Ende unserer Zivilisation auf diesem Planeten bedeuten.\nIT’S A GAME\, JUST A VIDEO GAME. \n\n\n\n\n\n\n\n\nInhalt | Technische Umsetzung \nDas Stück zeigt die Arbeitsroutine in einer Luftleitzentrale für Drohneneinsätze. Die beiden Piloten im Zentrum des Geschehens agieren in einer realistisch gestalteten Kommandostelle einer Militärbasis\, tausend Kilometer vom der Kontaktlinie entfernt. Auf ihren Monitoren werden die Drohnenmissionen live übertragen\, während die Zuschauer mit VR-Brillen die Möglichkeit haben\, sich direkt in das Schlachtfeld zu versetzen. Unabhängig davon\, wann und wie lange die VR-Brillen getragen werden\, entsteht stets ein zusammenhängender Film bzw. Theaterstück. Durch das Wechselspiel zwischen realer und virtueller Welt haben die Zuschauer die Kontrolle über den Ablauf des Stücks und können selbst entscheiden\, wie lange sie in der analogen Luftleitzentrale verweilen und wie oft sie in die digitale Realität der Opfer eintauchen. \nDiese einzigartige Erzählform bietet eine besonders intensive und interaktive Auseinandersetzung mit dem Thema Drohneneinsätze und ihren ethischen Implikationen. \nDie Produktion befindet sich im Entwicklungsstadium und soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Wir zeigen ein erstes Pilotprojekt mit einer Länge von ca. 30 Minuten. Danach besteht die Möglichkeit mit dem Regisseur\, den Protagonistinnen und den Filmemachern zu diskutieren. \nEs stehen 10 VR-Brillen zur Verfügung. Wir bitten um rechtzeitige Reservierung! \n\n\n\n\n\n\n\n\nEinlass: 19 Uhr\nBeginn: 20 Uhr\nEintritt: 20 Euro \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGefördert vom der Landeshauptstadt München – Kulturreferat und dem FilmFernsehFonds Bayern\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n                      
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SUMMARY:Oblivia\, Sebastian Linz & Felix Ludwig: MOOPA – Museum of Oblivia's Performance Art
DESCRIPTION:MOOPA – Museum of Oblivia’s Performance Art\nPoint-and-Click-Adventure von Oblivia\, Sebastian Linz und Felix Ludwig\nim Anschluss an die Vorstellungen von the loom of it all – Fr\, 14.11. + Sa\, 15.11. | ca. 21:30 sowie So\, 16.11. | ca. 19:30  \nDie finnische Performance-Gruppe Oblivia feiert 2025 ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass eröffnen wir nun MOOPA: das ‚Museum of Oblivia’s Performance Art‘. MOOPA ist allerdings kein wirkliches Museum\, sondern ein Online-Computerspiel\, ein kleines Point-and-Click-Adventure. Dabei betreten die Spieler*innen ein etwas surreal anmutendes Haus mit mehreren Zimmern. Langsam wird klar: Wohnzimmer\, Küche\, Keller und Dachboden sind vollgestopft mit Erinnerungen\, Schnipseln und Fragmenten aus den Bühnenarbeiten von Oblivia. Mit spielerischem Humor und Leichtigkeit wird das MOOPA-Zuhause zu einem lebendigen und verwunschenen Archiv. Ein Fenster in die Welt von Oblivia – ganz egal\, ob man bereits Arbeiten der Performancegruppe kennt oder nicht. \nMOOPA kann von jede*m gespielt werden: Spieldauer ca. 10 bis 25 Minuten | Keine besonderen Sprachkenntnisse erforderlich | Empfohlen ab 10 Jahren \n\nKonzept Oblivia\, Sebastian Linz\, Felix Ludwig | Game-Design und visuelle Gestaltung Felix Ludwig | Programmierung Jessica Kremnitzer \n\nOblivia wurde im Jahr 2000 in Helsinki gegründet und kreiert seit fünfundzwanzig Jahren Performances aus Bewegung\, Tanz\, Sprache\, Klang\, Licht und Gesten. Die Performances von Oblivia entwickeln dabei eine einzigartige Atmosphäre von lässiger Vitalität\, während sie gleichzeitig über fast philosophische Fragen nachdenken. Zuletzt entstanden u.a. die Performances VERDRÄNGEN VERDRÄNGEN VERDRÄNGEN (2020\, UA an der RAMPE)\, OBSESSIONS (2022\, UA an der Oper Wuppertal)\, PLEASURE (2023\, UA an der RAMPE) und TURN TURTLE TURN (2024\, UA bei der Münchener Biennale). Oblivias neueste Arbeit – die Performance REALITY BANG – feiert im Juni 2025 in der ARGEkultur Salzburg im Rahmen der SOMMERSZENE ihre Uraufführung. \n\nTermine: im Anschluss an die Vorstellungen von the loom of it all – Fr\, 14.11. + Sa\, 15.11. | ca. 21:30 sowie So\, 16.11. | ca. 19:30\nOrt:  PATHOS theater\nDauer: ca. 15 – 20 Min.\nTickets: Eintritt frei \n\n\nKoproduziert von Oblivia (Helsinki)\, der ARGEkultur Salzburg sowie von Kampnagel Hamburg\, dem PATHOS theater (München)\, der RAMPE (Stuttgart) und dem Kleintheater Luzern. \nDarüber hinaus war MOOPA Teil des Residency-Programms MEDIA ART LAB im Rahmen des DIGITAL SPRING 2024 an der ARGEkultur Salzburg. \n               \n \n© Grafik: Felix Ludwig \n\n\n\n\n\nBarrierefreiheit: Auf dieser Veranstaltung können folgende Dinge für der Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt werden: \nRelaxed Performance \nBegleithund erlaubt \nMit Lernschwierigkeiten zugänglich \nFür Gehbehinderte und Rollstuhl geeignet \nEingeschränkte Barrierefreiheit \nBehinderten-Parkplatz
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