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SUMMARY:KALEIDOSKOP DANCE PROJECT by Sophie Haydee Colindres Zühlke: IDENTITIES
DESCRIPTION:Verbunden durch Tanz. Zusammengekommen über Mehrkulturalität. Geschaffen von allen. In IDENTITIES wird der Probenprozess selbst zum Begegnungsraum: Persönliche Geschichten\, kulturelle Prägungen und biografische Brüche finden ihren Ausdruck im Körper. In der Vielfalt der Perspektiven entsteht kein Widerspruch\, sondern ein gemeinsames Werden. Facetten des urbanen Tanzes treffen auf experimentelle Formen. Die Bühne wird zum Ort des Aushandelns\, des Zeigens und des Zuhörens – ein Raum\, in dem Differenz nicht trennt\, sondern trägt. Was das Stück sichtbar macht: Identität ist nicht statisch. Sie ist in Bewegung\, im Wandel\, im Dialog – mit der eigenen Herkunft\, mit der Gruppe\, mit dem Publikum. \nIDENTITIES verzichtet auf lineares Erzählen. Stattdessen entsteht ein Kaleidoskop aus Erfahrungen\, Stimmen und Körpern – vielstimmig\, fragmentiert\, widersprüchlich und genau darin wahrhaftig. Es lädt ein zur Reflexion über das Eigene und das Andere. Es fragt nicht nach Eindeutigkeit\, sondern nach Verbindung – über kulturelle Linien hinweg.
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SUMMARY:Vladimir Korkunov: wenn Klang und Licht erlöschen (Führung für taube und blinde Menschen)
DESCRIPTION:wenn Klang und Licht erlöschen\nStimmen taubblinder Menschen\nMultimediale Ausstellung mit Gedichten von Vladimir Korkunov \nWas bleibt\, wenn Klang und Licht erlöschen? Diese Ausstellung ist eine Einladung\, sich einer Welt zu nähern\, die wir meist nicht wahrnehmen – und Menschen zu begegnen\, deren Stimmen sonst kaum gehört werden. Vom 25.09. – 09.11.2025 zeigt das PATHOS theater die multimediale Ausstellung wenn Klang und Licht erlöschen im Foyer des schwere reiter. Basierend auf dem Gedichtzyklus des russischen Autors Vladimir Korkunov eröffnet sie einen sinnlichen Zugang zum Erleben taubblinder Menschen: In Gedichten in Schrift-\, Braille- und Audioversionen\, mit ertastbaren Skulpturen und bei Führungen mit Gebärdensprachdolmetscher*innen erfahren wir\, was taubblinde Menschen als Letztes gehört oder gesehen haben. Kuratiert wird die Ausstellung von der Autorin Slata Roschal\, die auch die Gedichte ins Deutsche übersetzt hat\, von der Künstlerin Felicitas Kirgis sowie von Anne Schneider und der Agentur Das Vorzimmer. wenn Klang und Licht erlöschen öffnet den Raum für neue Formen der Wahrnehmung und macht Poesie sehend\, hörend und tastend erfahrbar. \n\nGedichte Vladimir Korkunov | Übersetzungen und literarische Kuration Slata Roschal | Künstlerische Kuration Felicitas Kirgis | Organisatorische Kuration Anne Schneider \nWeitere Informationen auf www.wennklangundlicht.de | Instagram: @wennklangundlichterloeschen \n\nVernissage: Mi\, 24.09. | 18:00\nAusstellung: Do\, 25.09. – So\, 09.11. jew. 90 min. vor den Abendvorstellungen im schwere reiter\nSondertermine: Mi\, 01.10. + Fr\, 17.10. | 11:00 (Führung in Deutscher Gebärdensprache) sowie Fr\, 07.11. | 11:00 (Führung für taubblinde Menschen)\nOrt: schwere reiter Foyer\nSprachen: Deutsch\, Russisch (in Schrift\, Braille\, Gebärdensprache\, Lormen u.a.)\nTickets: Eintritt frei \nAnmeldungen für Führungen und Koordination bei besonderem Bedarf bitte mind. 3 Tage vorher per Mail an info@wennklangundlicht.de kommunizieren! Die Führungen stehen allen Besucher*innen offen. \n\nTermine im schwere reiter:\nACHTUNG: HIERBEI HANDELT ES SICH UM EINEN WORKSHOP!\nDAHER IST DIE AUSSTELLUNG IM FOYER NICHT GEÖFFNET\nDI 30.09.\, 17:00\nThe DRAGademy #1: Men get stuff done\nDrag King Basics Workshop mit Perry Stroika \nFr\, 03.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nTeutonistan\nInterdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian \nSa\, 04.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nTeutonistan\nInterdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian \nACHTUNG: HIERBEI HANDELT ES SICH UM EINEN WORKSHOP!\nDAHER IST DIE AUSSTELLUNG IM FOYER NICHT GEÖFFNET\nSo\, 05.10. | 10:00\nThe DRAGademy #2: Bitch get workin’\nHigh-Glam-Step-by-Step Workshop mit Pinay Colada \nSo\, 05.10. | 18:00 – Ausstellung geöffnet ab 16:30\nTeutonistan\nInterdisziplinäres Bühnenprojekt von Bülent Kullukcu & Karnik Gregorian \nFr\, 10.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nBodies in Rebellion\nEine Tanzperformance von Zufit Simon \nSa\, 11.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nBodies in Rebellion\nEine Tanzperformance von Zufit Simon \nDi\, 14.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nAre there still things to say …?\nNeue Werke für das Münchner Flötentrio \nMi\, 15.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nClaude Debussy – Jean Barraqué: die subtile Revolution\nSolo Klavierkonzert mit Jean-Pierre Collot \nSa\, 18.10. | 16:00 – Ausstellung geöffnet ab 14:30\nSpielart Festival München: Teenage Songbook of Love and Sex\nMusikperformance von Alexander Roberts\, Ásrún Magnúsdóttir und dem Teenage Choir of Love and Sex \nSo\, 19.10. | 16:00  – Ausstellung geöffnet ab 14:30\nSpielart Festival München: Teenage Songbook of Love and Sex\nMusikperformance von Alexander Roberts\, Ásrún Magnúsdóttir und dem Teenage Choir of Love and Sex \nMo\, 20.10. | 19:00 – Ausstellung geöffnet ab 17:30\nDOK.fest goes schwere reiter\nDokumentarfilmreihe \nMi\, 22.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nGletscher/Glacier\nDas ensemble risonanza erranti präsentiert neue Werke von Peter Tilling und Tristan Murail \nDo 23.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nBlaupause Scheuklappe. Ein Sittenbild von Gesche Piening\nHörspiel Pre-Listening \nFr\, 24.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nStummfilmkonzert: Blackmail\nder/gelbe/klang spielt die Filmmusik von Moritz Eggert zu Alfred Hitchcock \nSo\, 26.10. | 14:00–23:00 – Ausstellung während dieser Zeiten geöffnet\nMGNM Musikfest\nDas traditionelle\, musikalische Fest der Neuen Musik Szene \nMo\, 27.10. | ab 18:00 – Ausstellung geöffnet ab 16:30\nCORPUS.Live\nDie erste öffentliche Vorstellung von crps.ai \nDi\, 28.10. | 19:00 – Ausstellung geöffnet ab 17:30\nHear + Now\nDie MVHS-Gesprächsreihe beleuchtet Neue Musik \nDi\, 28.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nMit meinem Seidenkoffer reise ich in die Welt\nEin Liederabend mit Opera Opaque \nFr\, 31.10. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nSpielart Festival München: Work Body\nPerformance von Michael Turinsky \nSa\, 01.11. | 20:00 – Ausstellung geöffnet ab 18:30\nSpielart Festival München: Work Body\nPerformance von Michael Turinsky \n\n\n\nGefördert durch Aktion Mensch\, Antonie Zauner Stiftung\, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur\, Heidehof Stiftung\, Kulturreferat der Landeshauptstadt München\, Rotary Club München\, Samuel Koch und Freunde e.V.\, Stiftung für künstlerische Projekte – Christiane Blachetzki. \n          \n         \n© Foto: privat
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SUMMARY:Münchner Heldentheater GRILLENPARZ
DESCRIPTION:Das jährliche Sommerfest der Firma steht an. Um die ausländischen Investoren zu beeindrucken\, soll es zünftig zugehen\, Spanferkel\, fässerweise Bier und ein Lagerfeuer dürfen nicht fehlen. Das alles am Grillenparz\, einem beschaulichen Hügel mit Wald und Bach.Da ist die Welt noch in Ordnung. Oder etwa nicht? Irgendetwas schlummert unter der Oberfläche. Und was letztes Jahr auf der Firmenfeier passiert ist – die Mitarbeiter haben sich geschworen\, niemals wieder darüber zu sprechen.\nEin bayrischer Sommernachtstraum in einer Inszenierung des Münchner Heldentheaters. \n# \nMit: Jasmin Barsuhn\, Bogdan Tolj\, Nils Paskarbies\, Micha Christoph Peters\, Katrin Schmölz\, Katrin Thomaschewski \nRegie: Anna Schmölz \nProduktions- und Regieassistenz: Sabrina Aileen Hodapp
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SUMMARY:Anna Angelini und Wolfram Föppl: HERZWEG
DESCRIPTION:Musiktheater-Performance\nfrei nach Wilhelm Hauff „Das Kalte Herz“ \nvon und mit: Anna Angelini und Wolfram Föppl\nam Piano: Liviu Petcu \nKarten bei München Ticket \nIn einer Welt\, in der Erfolg\, Geld und sozialer Stand schwerer gewichtet sind als Empathie und Emotionalität\, versuchen wir zu ergründen\, warum Gefühlskälte und Rationalität zur Alltagskleidung geworden sind. Haben wir unsere warmen\, schlagenden Herzen und damit unsere Fähigkeit zu fühlen\, gegen ein kaltes Herz aus Stein eingetauscht? Und das allein für das Versprechen auf Erfolg\, Geld und soziale Anerkennung? \nAnna Angelini und Wolfram Föppl haben sich ganz frei mit dem Kunstmärchen „Das Kalte Herz“ von Wilhelm Hauff beschäftigt und sich auf die Suche nach ihren eigenen Herzen begeben: Die Suche beginnt in einem kalten Eisraum. Erkaltete Herzen von einem verführerischen Tauschhandel hängen von der Decke: Das eigene Herz für einen Stein. Können Mensch leben ohne zu fühlen\, ohne zu empfinden? Wie ein Lichtstrahl\, der in ein dunkles Zimmer fällt\, puzzeln die Performenden Stück für Stück zusammen\, warum sie ein Herz aus Stein in der Brust tragen\, und fragen sich\, wie es zurück in ein warmes\, lebendiges Herz verwandelt werden kann. Sie versuchen\, wieder etwas zu fühlen\, und greifen dabei auf verschiedene künstlerische Ausdrucksmittel zurück: contemporary Tanzeinlagen\, Musical Jazz und vertanzte Sachtexte. Musikalisch wird der Abend live von dem Pianisten Liviu Petcu begleitet und bewegt sich vom Musical Genre über Celine Dion bis zu Cat Stevens. \nAnna Angelini und Wolfram Föppl lassen sich von grundsätzlichen Fragen leiten\, mit denen sich auch Rousseau beschäftigt hat\, tauchen in die zart-starke Gedankenwelt von Hilde Domin ein und lassen selbst geschriebene Texte einfließen.\nSo beginnt ein Weg vom kalten zum warmen\, pochenden Herzen\, von der Gefühlskälte zur Empathie\, eine Reise zurück nach Innen: der eigene Herzweg. \nGefördert durch den Verband freie Darstellende Künste Bayern e.V. im Rahmen der Wiederaufnahmeförderung des “Förderpakets Freie Kunst 2025” mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und unterstützt durch dasvinzenz.
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SUMMARY:KALEIDOSKOP DANCE PROJECT by Sophie Haydee Colindres Zühlke: IDENTITIES
DESCRIPTION:Verbunden durch Tanz. Zusammengekommen über Mehrkulturalität. Geschaffen von allen. In IDENTITIES wird der Probenprozess selbst zum Begegnungsraum: Persönliche Geschichten\, kulturelle Prägungen und biografische Brüche finden ihren Ausdruck im Körper. In der Vielfalt der Perspektiven entsteht kein Widerspruch\, sondern ein gemeinsames Werden. Facetten des urbanen Tanzes treffen auf experimentelle Formen. Die Bühne wird zum Ort des Aushandelns\, des Zeigens und des Zuhörens – ein Raum\, in dem Differenz nicht trennt\, sondern trägt. Was das Stück sichtbar macht: Identität ist nicht statisch. Sie ist in Bewegung\, im Wandel\, im Dialog – mit der eigenen Herkunft\, mit der Gruppe\, mit dem Publikum. \nIDENTITIES verzichtet auf lineares Erzählen. Stattdessen entsteht ein Kaleidoskop aus Erfahrungen\, Stimmen und Körpern – vielstimmig\, fragmentiert\, widersprüchlich und genau darin wahrhaftig. Es lädt ein zur Reflexion über das Eigene und das Andere. Es fragt nicht nach Eindeutigkeit\, sondern nach Verbindung – über kulturelle Linien hinweg.
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SUMMARY:Stefan Kaegi (Rimini Protokoll): DIES IST KEINE BOTSCHAFT (MADE IN TAIWAN)
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nDurch die Ein-China-Politik und den diplomatischen Druck der Volksrepublik China gilt Taiwan nur für wenige Staaten als unabhängig und kann somit in Ländern wie Deutschland keine offiziell anerkannten Botschaften errichten. Stefan Kaegi\, bekannt für seine dokumentarischen Theaterprojekte\, arbeitet meist mit Expert*innen zusammen und zeigt nun ein Stück mit drei Diplomat*innen aus Taiwan\, die im Setting einer fiktiven Botschaft mit vielen Bildern und Musik jeweils unterschiedliche Sichtweisen auf die Außenpolitik ihres Landes vertreten. Die vorangegangenen Recherchen an diesem Projekt wurden bereits 2023 im Rahmen der Programmlinie WHEN MEMORIES MEET bei SPIELART vorgestellt – in einem Talk mit Ko-Kuratorin Betty Yi-Chun Chen und der Gründerin der Digital Diplomacy Association Taipeh\, Chiayo Kuo\, die nun als Performerin auf der Bühne steht. Nach intensiven Gesprächen mit Diplomat*innen\, Historiker*innen und Halbleiteringenieur*innen eröffnet das Theater hier einen Möglichkeitsraum\, in dem widersprüchliche Positionen nebeneinander stehen dürfen und die vielschichtige Historie eines Landes im Dazwischen sichtbar machen. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Netzwerk Münchner Theatertexter*innen & Gisemba Ursula: THIS PLOT IS NOT FOR SALE
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \nEuropäische Erstaufführung \nIm Zentrum dieser mehrsprachigen Theatercollage steht ein Trio mit unterschiedlichen Perspektiven: Stevan\, ein serbischer Fotograf mit einer geheimnisvollen „Camera Absurda“\, Pete\, eine ehrgeizige Kenianerin der Mittelschicht\, und Kathi\, eine deutsche Erbin mit postkolonialem Schuldkomplex. Alle drei wollen die Kamera für ihre eigenen Zwecke nutzen – und ringen dabei um Deutungshoheit über Vergangenheit und Zukunft. Ausgehend von ihren eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten haben Denijen Pauljević\, Gisemba Ursula und Theresa Seraphin eine vielschichtige Groteske geschaffen\, die mit feiner Ironie die eigenen Verstrickungen in globale Machtstrukturen offenlegt. Dokumentarisches trifft auf absurdes Theater\, historische Re-Enactments auf spekulative Zukunftsvisionen. Was eindeutig scheint\, entpuppt sich als komplexes Spiel mit Identitäten\, Rollenbildern und Zuschreibungen. Wem gehört die Geschichte – und wer inszeniert die Zukunft? \nMehr Infos
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SUMMARY:Rationaltheater: Forgotten Nitro 5
DESCRIPTION:Filme mit Brisanz: Die seit Ende des 19. Jahrhunderts bis weit in die 1950er Jahre verwendeten Filmträger auf Nitratbasis wurden mit Schwefel- und Salpetersäure aus Baumwollresten hergestellt. Dieses hochbrisante Gemisch ist nichts anderes als Schießbaumwolle und hat eine höhere Sprengkraft als Schwarzpulver. Filme mit Nitrozelluloseträger fallen deshalb heute unter das Bundessprengstoffgesetz. \nIm Rahmen unserer neuen Reihe FORGOTTEN NITRO spüren wir verschollene Filme auf\, die einen großen Einfluss auf die Geschichte der Kinematografie hatten. Mit dieser Initiative möchten wir nicht nur diese längst vergessenen Schätze wieder zugänglich machen\, sondern auch die unverwechselbare Wärme und Tiefe des analogen Films auf die Leinwand bringen. \nWir glauben\, dass Bilder auf Zelluloid eine ganz besondere Ästhetik besitzen\, die digitale Formate oft nicht erreichen können. In FORGOTTEN NITRO zeigen wir die wiederentdeckten Kopien auf originalem 16mm Material\, was das Rationaltheater zu einem der letzten Orte in München macht\, in dem das Publikum die Möglichkeit hat\, kinematographisches Erbe in seiner authentischen Form zu erleben. \nNITRO 5 Shakespeare unter Null: Amouren\, Intrigen und eiskalter Mord\, ein beinahe dreistündiges Drama aus der kanadischen Arktis\, gedreht und gespielt von Eskimos\, und zwar in ihrer Sprache Inuktitut – wer will das sehen? Wer nicht? Beim Internationalen Filmfestival von Cannes gewann der Film die Goldene Camera für das Beste Debüt und wurde im Anschluss daran auf zahlreichen Filmfestivals weltweit\, mit Nominierungen und Auszeichnungen geradezu überhäuft. Für Europäer ist das Epos eine aufregende Reise in eine fremde Welt. Für die lange unterdrückten Inuit ein später Triumph über die Zerstörer ihrer Kultur. Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln in voller Länge – auf einer sehr seltenen 16mm Kopie! \n  \nAuszeichnungen (Auswahl)\n2001 – Goldene Kamera bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes\, Nebensektion Un Certain Regard \n2001 – Toronto-City award for Best Canadian Feature Film beim Toronto International Film Festival \n2001 – Guardian Award for First Directors\, Edinburgh International Film Festival \n2001 – Grand prix of the Flemish Community for Best Film\, Ghent 8th Flanders International Film Festival \n2001 – Special Jury Prize und Prix du Public\, Festival International du nouveau Cinema et des nouveaux Medias de Montreal \n2001 – CTV-Best of Fest Award\, Next Fest – Digital Motion Picture \n2001 – Best Film\, ImagineNATIVE International Media Art Festival \n2002 – Claude Jutra Award und fünf weitere Kategorien der Genie Awards\,sowie zwei Nominierungen \n2002 – Nominierung bei den Online Film Critics Society Awards als bester fremdsprachiger Film \n2003 – Nominierung bei den Independent Spirit Awards als bester fremdsprachiger Film \n2004 wurde der Film beim Toronto International Film Festival auf den fünften Platz der Liste der zehn besten kanadischen Filme aller Zeitengewählt. \n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n               
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DESCRIPTION:Von Yasmina Reza\, mit Markus Beisl\, Michael A. Grimm und Leon Sandner\,\nRegie: Dominik Wilgenbus \n„Viel Gelächter und Standing Ovations für dieses große Theater auf kleiner Bühne.“\nKatrin Basaran\, Münchner Merkur
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SUMMARY:Michael Turinsky: WORK BODY
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n„Rise up! Schwing dich auf! Work it!“ Der österreichische Choreograf Michael Turinsky baut eine Konzertbühne – für sich selbst und für Antonio Gramsci (1891 – 1937)\, den Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens. Als Arbeiter in Latzhose und Sicherheitsschuhen\, hämmernd und singend\, verbindet Michael Turinsky den „behinderten“ mit dem „arbeitenden“ Körper und schafft so\, 90 Jahre nach Gramscis Tod\, eine „Gegenkultur“ als choreografische Antwort auf hegemoniale Männlichkeitsfantasien. In einem Kreis um den Performer versammelt\, wird das Publikum Zeuge eines konzentrierten physischen Prozesses – mal in stiller Beobachtung\, mal mit begeistertem Applaus. Changierend zwischen politischer Agitation und performativer Geste\, entfaltet sich ein radikal entschleunigter\, minimalistischer Abend\, der einen empathischen und zugleich kritischen Blick auf den gegenwärtigen Rechtsruck im Arbeitermilieu eröffnet. \nMehr Infos
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SUMMARY:Elie Mouhanna & Anthony Sahyoun: JAHIMU S-SUWARI – a poetry performance
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nIn JAHIMU S-SUWARI [dt. „Die Hölle der Bilder“] hinterfragen der libanesische Künstler Elie Mouhanna und der Musiker und Sounddesigner Anthony Sahyoun die Macht der Bilder in einer Welt\, die von visueller Überforderung geprägt ist. Ihre Performance zeigt eine Wirklichkeit\, in der Bilder nicht mehr der Orientierung dienen\, sondern\, im Gegenteil\, Verunsicherung auslösen. Sie basiert auf Texten Elie Mouhannas\, der eine eigene Formensprache entwickelt\, die Tanz und Text zu einem poetischen Ganzen verwebt. Changierend zwischen Klang und Sprache\, Introspektion und kollektiver Erinnerung\, entwickelt sich eine fragile Komposition über Identität\, Körper und Weltwahrnehmung. All das kulminiert im „Atlas of Terrific Images: For the Lovers of the marvelous and the sublime“ – einer Bildersammlung\, die scheinbar zusammenhanglose Ereignisse in einen größeren visuellen Kontext stellt. Eine Einladung\, inmitten visueller Reizüberflutung neue Bedeutungen und Sinn zu finden. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Stéphanie Mwamba | Zantara: KIZAZI | ESQUIVE
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nUraufführung \nIn dieser Doppelvorstellung sind zwei Performances nacheinander zu erleben\, die sich auf unterschiedliche Weise mit Identität\, Körper und Widerstand auseinandersetzen. KIZAZI [dt. „Gebärmutter“] ist die erste Soloarbeit der Choreografin und Performerin Stéphanie Mwamba. Was bedeutet es\, als Frau im Osten der Demokratischen Republik Kongo aufzuwachsen\, in einer Region\, in der der weibliche Körper seit mehr als 15 Jahren ein unterdrücktes Territorium\, eine Kampfzone ist? Mit ihrem Tanz fordert sie die Deutungshoheit über ihren Körper zurück: Zwischen Improvisation und Choreografie entstehen organische\, kraftvolle Bewegungen\, die sich zu einem politischen Akt der Emanzipation verweben. \nIn ESQUIVE\, dem ersten Solostück der aufstrebenden Künstlerin Zantara aus Abidjan\, wird der Körper zum Schauplatz für Zuschreibungen\, Auslassungen und innere Kämpfe: Mit verbundenen Augen\, stoßend und reibend\, entkommt er – und begegnet sich doch immer wieder selbst. Diese vom Roukasskass-Tanz inspirierte Performance ist sowohl ein Akt des Ausweichens als auch der Konfrontation\, und stellt die Frage\, was jenseits aller Projektionen vom Ich noch übrig bleibt. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:January Low: PENDING
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nEin Proberaum. Stille. Eine Tänzerin verharrt in einer Pose\, dann wiederholt sie eine Bewegung. Übungen\, Instruktionen\, Pausen – alles deutet auf ein intensives inneres Ringen hin. In PENDING öffnet die hochpräzise Tänzerin des indischen Odissi\, January Low\, das Fenster zu einem Prozess\, den das Publikum sonst kaum sieht: die stille\, oft einsame Suche nach Perfektion. Während der Corona-Pandemie verlagerte sich ihr Training ins Digitale – ohne Bühne\, ohne Applaus. Diese Zeit nutzte sie nicht nur zur technischen Verfeinerung\, sondern auch zur Reflexion: über Geduld\, über Mitgefühl\, über die traditionelle Rolle der Frau – und Mutter – im klassischen indischen Tanz. Was bedeutet es\, Odissi zeitgemäß als Frau zu praktizieren\, und wie lässt er sich weiterentwickeln? Mit Fokus auf die „heilige Ruhe“ [engl. „sacred stillness“] des Übens\, macht January Low in ihrer Praxis die Tiefe und Unsichtbarkeit künstlerischer Arbeit erlebbar – jenseits des erwarteten „Endprodukts“ einer Performance. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Carlos Cruz: VETA NEGRA (VARIATION)
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nMit der eindrücklichen Solo-Performance VETA NEGRA [dt. „schwarze Ader“] folgt der Regisseur Carlos Cruz den Spuren seiner eigenen Familiengeschichte nach Real del Monte\, einer der wichtigsten Bergbauregionen im Bundesstaat Hidalgo\, Mexiko. Im 16. Jahrhundert von den Spaniern kolonisiert\, erlebte die Region durch die Einführung einer effektiven\, aber extrem gesundheitsschädigenden Methode zur Silbergewinnung einen Aufschwung. Dieses tödliche Verfahren der Amalgamierung mit den Füßen wurde von afrikanischen Sklav*innen und indigenen Zwangsarbeiter*innen verrichtet und wird für Carlos Cruz zum Ausgangspunkt eines makabren Tanzes. Dabei lässt er sich von Butoh inspirieren\, einem japanischen Tanztheater\, das mit grotesken Bewegungen und Formbrüchen spielt: Kriechend\, grabend und zitternd nähert er sich den zu Tode geschundenen Minenarbeiter*innen und legt so die lange verschüttete Geschichte von Ausbeutung zugunsten des europäischen Wohlstands frei – ein Kampf gegen das Vergessen kolonialer Verbrechen auf dem amerikanischen Kontinent. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Lakshman KP: ANNIHILATION OF CASTE BY DR. B.R. AMBEDKAR
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nUraufführung \n„Annihilation of Caste“ (dt. „Abschaffung der Kaste“) ist der Titel einer Rede des indischen Sozialreformers Dr. B. R. Ambedkar\, die nie gehalten wurde. Er schrieb sie 1936 für die Konferenz einer reformistischen Hindu-Organisation in Lahore im heutigen Pakistan. Darin forderte er nicht nur die Abschaffung des Kasten-systems\, sondern auch eine radikale Infragestellung seiner religiösen Grundlagen. Als Reaktion auf diese umfassende Kritik wurde Dr. Ambedkar von der Organisation ausgeladen und die Konferenz abgesagt. Heute\, fast 90 Jahre später\, ist das Kastensystem in sozialen Hierarchien und Strukturen weiterhin spürbar. „Annihilation of Caste“ ist damit mehr als ein historisches Dokument. Diese performative Lesung des indischen Theatermachers Lakshman KP ist der Versuch\, dem Text eine Stimme zu geben. Es ist ein Akt der Konfrontation und eine Übung im Zuhören. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Stefan Kaegi (Rimini Protokoll): DIES IST KEINE BOTSCHAFT (MADE IN TAIWAN)
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nDurch die Ein-China-Politik und den diplomatischen Druck der Volksrepublik China gilt Taiwan nur für wenige Staaten als unabhängig und kann somit in Ländern wie Deutschland keine offiziell anerkannten Botschaften errichten. Stefan Kaegi\, bekannt für seine dokumentarischen Theaterprojekte\, arbeitet meist mit Expert*innen zusammen und zeigt nun ein Stück mit drei Diplomat*innen aus Taiwan\, die im Setting einer fiktiven Botschaft mit vielen Bildern und Musik jeweils unterschiedliche Sichtweisen auf die Außenpolitik ihres Landes vertreten. Die vorangegangenen Recherchen an diesem Projekt wurden bereits 2023 im Rahmen der Programmlinie WHEN MEMORIES MEET bei SPIELART vorgestellt – in einem Talk mit Ko-Kuratorin Betty Yi-Chun Chen und der Gründerin der Digital Diplomacy Association Taipeh\, Chiayo Kuo\, die nun als Performerin auf der Bühne steht. Nach intensiven Gesprächen mit Diplomat*innen\, Historiker*innen und Halbleiteringenieur*innen eröffnet das Theater hier einen Möglichkeitsraum\, in dem widersprüchliche Positionen nebeneinander stehen dürfen und die vielschichtige Historie eines Landes im Dazwischen sichtbar machen. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Netzwerk Münchner Theatertexter*innen & Gisemba Ursula: THIS PLOT IS NOT FOR SALE
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \nEuropäische Erstaufführung \nIm Zentrum dieser mehrsprachigen Theatercollage steht ein Trio mit unterschiedlichen Perspektiven: Stevan\, ein serbischer Fotograf mit einer geheimnisvollen „Camera Absurda“\, Pete\, eine ehrgeizige Kenianerin der Mittelschicht\, und Kathi\, eine deutsche Erbin mit postkolonialem Schuldkomplex. Alle drei wollen die Kamera für ihre eigenen Zwecke nutzen – und ringen dabei um Deutungshoheit über Vergangenheit und Zukunft. Ausgehend von ihren eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten haben Denijen Pauljević\, Gisemba Ursula und Theresa Seraphin eine vielschichtige Groteske geschaffen\, die mit feiner Ironie die eigenen Verstrickungen in globale Machtstrukturen offenlegt. Dokumentarisches trifft auf absurdes Theater\, historische Re-Enactments auf spekulative Zukunftsvisionen. Was eindeutig scheint\, entpuppt sich als komplexes Spiel mit Identitäten\, Rollenbildern und Zuschreibungen. Wem gehört die Geschichte – und wer inszeniert die Zukunft? \nMehr Infos
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SUMMARY:HOFSPIELHAUS: DER KONTRABASS
DESCRIPTION:„Nein\, geboren wird man wirklich nicht zum Kontrabass.\nDer Weg dorthin führt über Umweg\, Zufall und Enttäuschung.“ \n\n\n\nEin einsamer Mann trinkt und räsoniert – über seinen Beruf als Orchestermusiker\, über die Berufung zur Musik\, über das Wesen der Kunst und über die Liebe. \nEr erzählt Anekdoten aus dem Klassik-Betrieb\, macht gewagte Ausflüge in die Musikgeschichte\, kommt vom Lächerlichen zum Erhabenen und wieder zurück. Doch dabei bleibt seine Schicksalsfrage ungeklärt: \nWas\, wenn er ein Mal seiner Leidenschaft freien Lauf ließe und endlich die heimlich verehrte Sängerin Sarah auf sich aufmerksam machen würde. \nAber ein Gefühl ist scheinbar mächtiger als alles andere – die Hassliebe zu seinem Instrument\, dem Kontrabass\, dessen erbarmungslose Präsenz die Tragikomödie seines Lebens ist. \nErleben Sie die Abgründe und Untiefen einer Künstlerseele in Patrick Süskinds virtuosem Meisterstück!
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SUMMARY:theater VIEL LÄRM UM NICHTS | FREuHoIT in Kräääh-Winkel
DESCRIPTION:Posse mit Gesang\nvon und nach Johann Nepomuk Nestroy \nEuropa\, 19. Jahrhundert. Es gärt. Im Kaiserreich und andernorts. Am Ende ist\, was sich erhob\, blutig niedergeschlagen. Wieder mal. \nDer Johann Nepomuk hat eine Posse (mit Gesang! und Katzenmusik!) darüber geschrieben. Während er schrieb (1848)\, hatte er sein Sujet höchst lebendig vor Augen; außerdem gab ‘s kurzfristig mal keine Zensur. Hurra.\nEilmeldung: REVOLUTION IN WIEN!\nKrähwinkel. Während der Stammtisch jubelt\, wird den Staatsstuben himmelangst. Spitzel und Nachtwächter finden sich im Meinungskrieg. Auftritt Herr Ultra\, die Revolution in Person. Krähwinkels Behördenleiter bietet ihm eine Stelle als Zensor an\, Herr Ultra ist Redakteur und hat Besseres zu tun. Nächtens befürchtet der Spitzel den Einbruch der Freiheit\, ein Bürgermeister träumt Alb. Krähwinkel steht auf\, die Staatsgewalt unter Herrn Rommelpuff haut drauf. Herr Ultra erscheint als Abgesandter der Europäischen Freiheits- und Gleichheitskommission und verkündet Rede-\, Presse- und sonstige Freiheiten. Der Bürgermeister fällt in Ohnmacht. Und am Ende ist alles gut und im Eimer. \nUnd warum wirft sich theater VIEL LÄRM UM NICHTS auf derlei Ulk?  \nWittern wir in diesem unserem Lande etwa revolutionäre Stimmungen? Mitnichten. Alles ist gut. Gut: Volk und Regierende haben sich vielleicht etwas auseinandergelebt. Spricht doch für eine prickelnde Beziehung. Die Damen und Herren der Hohen Häuser verbitten sich gehäuft despektierliche Äußerungen und wünschen ausschließlich bestätigendes Lob.\ntheater VLUN versteht das. Fraglos verdient viel Lärm um Nichts – wo immer er sich abspielt – nichts als Lobpreis und Hymnen. Amen. \nEines lässt sich mit Gewissheit sagen: Es handelt sich beim vorliegenden Werk um so genanntes Volkstheater. Mit Derartigem haben wir vor einer halben Ewigkeit (oder war ‘s erst gestern?) und in ganz anderen Zeiten angefangen. Und jetzt schauen wir mal weiter.\nUnd distanzieren uns sicherheitshalber von allen austriakischen Satirikern. \nSpiel: Lisa Weismeier | Alexander Wagner | Leon Sandner | Denis Fink | Judith Bopp \nRegie Andreas Seyferth Fassung/Dramaturgie Margrit Carls\nKlangwelten Ardhi Engl Kostüme Johannes Schrödl \nLicht/Technische Einrichtung Max Reitmayer Grafik Martina Körner  \n“Die »Katzenmusik« des Originals verwandelte Ardhi Engl in weite »Klangwelten«. In diesen blüht leichthändig spinnöses Volkstheater: Der Pessimismus hat sich hier verkleidet mit grimmigem Witz wie auch die männlichen Figuren\, die Dirndlröcke tragen. [Leon] Sandner und das weitere Ensemble mit Judith Bopp\, Lisa Weismeier\, Denis Fink und Alexander Wagner führen das Stück mit großer Spiellaune in einen zwischen Posse\, Vergrübeltheit und Alptraum schwebenden Raum…” Mathias Hejny | Abendzeitung \n“… ein wahres Füllhorn von Anspielungen auf die gegenwärtige politische Weltlage. Das klug gesetzte Begriffs-Dropping ist amüsant… Wortspiele und Sprachbilder sind überraschend kreativ…. Und dem Kritikaster Ultra droht gar ein »Aufenthaltsbeendigungsbescheid«. War da nicht was in Deutschland\, in den USA? – kommt einem alles irgendwie so bekannt vor…” Barbara Reitter-Welter | Donaukurier \nEine Eigenproduktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS\nGefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt
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SUMMARY:theater VIEL LÄRM UM NICHTS: FREuHoIT in Kräääh-Winkel
DESCRIPTION:Posse mit Gesang\nvon und nach Johann Nepomuk Nestroy \nEuropa\, 19. Jahrhundert. Es gärt. Im Kaiserreich und andernorts. Am Ende ist\, was sich erhob\, blutig niedergeschlagen. Wieder mal. \nDer Johann Nepomuk hat eine Posse (mit Gesang! und Katzenmusik!) darüber geschrieben. Während er schrieb (1848)\, hatte er sein Sujet höchst lebendig vor Augen; außerdem gab ‘s kurzfristig mal keine Zensur. Hurra.\nEilmeldung: REVOLUTION IN WIEN!\nKrähwinkel. Während der Stammtisch jubelt\, wird den Staatsstuben himmelangst. Spitzel und Nachtwächter finden sich im Meinungskrieg. Auftritt Herr Ultra\, die Revolution in Person. Krähwinkels Behördenleiter bietet ihm eine Stelle als Zensor an\, Herr Ultra ist Redakteur und hat Besseres zu tun. Nächtens befürchtet der Spitzel den Einbruch der Freiheit\, ein Bürgermeister träumt Alb. Krähwinkel steht auf\, die Staatsgewalt unter Herrn Rommelpuff haut drauf. Herr Ultra erscheint als Abgesandter der Europäischen Freiheits- und Gleichheitskommission und verkündet Rede-\, Presse- und sonstige Freiheiten. Der Bürgermeister fällt in Ohnmacht. Und am Ende ist alles gut und im Eimer. \nUnd warum wirft sich theater VIEL LÄRM UM NICHTS auf derlei Ulk?  \nWittern wir in diesem unserem Lande etwa revolutionäre Stimmungen? Mitnichten. Alles ist gut. Gut: Volk und Regierende haben sich vielleicht etwas auseinandergelebt. Spricht doch für eine prickelnde Beziehung. Die Damen und Herren der Hohen Häuser verbitten sich gehäuft despektierliche Äußerungen und wünschen ausschließlich bestätigendes Lob.\ntheater VLUN versteht das. Fraglos verdient viel Lärm um Nichts – wo immer er sich abspielt – nichts als Lobpreis und Hymnen. Amen. \nEines lässt sich mit Gewissheit sagen: Es handelt sich beim vorliegenden Werk um so genanntes Volkstheater. Mit Derartigem haben wir vor einer halben Ewigkeit (oder war ‘s erst gestern?) und in ganz anderen Zeiten angefangen. Und jetzt schauen wir mal weiter.\nUnd distanzieren uns sicherheitshalber von allen austriakischen Satirikern. \nSpiel: Lisa Weismeier | Alexander Wagner | Leon Sandner | Denis Fink | Judith Bopp \nRegie Andreas Seyferth Fassung/Dramaturgie Margrit Carls\nKlangwelten Ardhi Engl Kostüme Johannes Schrödl \nLicht/Technische Einrichtung Max Reitmayer Grafik Martina Körner  \n“Die »Katzenmusik« des Originals verwandelte Ardhi Engl in weite »Klangwelten«. In diesen blüht leichthändig spinnöses Volkstheater: Der Pessimismus hat sich hier verkleidet mit grimmigem Witz wie auch die männlichen Figuren\, die Dirndlröcke tragen. [Leon] Sandner und das weitere Ensemble mit Judith Bopp\, Lisa Weismeier\, Denis Fink und Alexander Wagner führen das Stück mit großer Spiellaune in einen zwischen Posse\, Vergrübeltheit und Alptraum schwebenden Raum…” Mathias Hejny | Abendzeitung \n“… ein wahres Füllhorn von Anspielungen auf die gegenwärtige politische Weltlage. Das klug gesetzte Begriffs-Dropping ist amüsant… Wortspiele und Sprachbilder sind überraschend kreativ…. Und dem Kritikaster Ultra droht gar ein »Aufenthaltsbeendigungsbescheid«. War da nicht was in Deutschland\, in den USA? – kommt einem alles irgendwie so bekannt vor…” Barbara Reitter-Welter | Donaukurier \nEine Eigenproduktion von theater VIEL LÄRM UM NICHTS\nGefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt
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SUMMARY:January Low: PENDING
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nEin Proberaum. Stille. Eine Tänzerin verharrt in einer Pose\, dann wiederholt sie eine Bewegung. Übungen\, Instruktionen\, Pausen – alles deutet auf ein intensives inneres Ringen hin. In PENDING öffnet die hochpräzise Tänzerin des indischen Odissi\, January Low\, das Fenster zu einem Prozess\, den das Publikum sonst kaum sieht: die stille\, oft einsame Suche nach Perfektion. Während der Corona-Pandemie verlagerte sich ihr Training ins Digitale – ohne Bühne\, ohne Applaus. Diese Zeit nutzte sie nicht nur zur technischen Verfeinerung\, sondern auch zur Reflexion: über Geduld\, über Mitgefühl\, über die traditionelle Rolle der Frau – und Mutter – im klassischen indischen Tanz. Was bedeutet es\, Odissi zeitgemäß als Frau zu praktizieren\, und wie lässt er sich weiterentwickeln? Mit Fokus auf die „heilige Ruhe“ [engl. „sacred stillness“] des Übens\, macht January Low in ihrer Praxis die Tiefe und Unsichtbarkeit künstlerischer Arbeit erlebbar – jenseits des erwarteten „Endprodukts“ einer Performance. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Elie Mouhanna & Anthony Sahyoun: JAHIMU S-SUWARI – a poetry performance
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nIn JAHIMU S-SUWARI [dt. „Die Hölle der Bilder“] hinterfragen der libanesische Künstler Elie Mouhanna und der Musiker und Sounddesigner Anthony Sahyoun die Macht der Bilder in einer Welt\, die von visueller Überforderung geprägt ist. Ihre Performance zeigt eine Wirklichkeit\, in der Bilder nicht mehr der Orientierung dienen\, sondern\, im Gegenteil\, Verunsicherung auslösen. Sie basiert auf Texten Elie Mouhannas\, der eine eigene Formensprache entwickelt\, die Tanz und Text zu einem poetischen Ganzen verwebt. Changierend zwischen Klang und Sprache\, Introspektion und kollektiver Erinnerung\, entwickelt sich eine fragile Komposition über Identität\, Körper und Weltwahrnehmung. All das kulminiert im „Atlas of Terrific Images: For the Lovers of the marvelous and the sublime“ – einer Bildersammlung\, die scheinbar zusammenhanglose Ereignisse in einen größeren visuellen Kontext stellt. Eine Einladung\, inmitten visueller Reizüberflutung neue Bedeutungen und Sinn zu finden. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Stéphanie Mwamba | Zantara: KIZAZI | ESQUIVE
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nUraufführung \nIn dieser Doppelvorstellung sind zwei Performances nacheinander zu erleben\, die sich auf unterschiedliche Weise mit Identität\, Körper und Widerstand auseinandersetzen. KIZAZI [dt. „Gebärmutter“] ist die erste Soloarbeit der Choreografin und Performerin Stéphanie Mwamba. Was bedeutet es\, als Frau im Osten der Demokratischen Republik Kongo aufzuwachsen\, in einer Region\, in der der weibliche Körper seit mehr als 15 Jahren ein unterdrücktes Territorium\, eine Kampfzone ist? Mit ihrem Tanz fordert sie die Deutungshoheit über ihren Körper zurück: Zwischen Improvisation und Choreografie entstehen organische\, kraftvolle Bewegungen\, die sich zu einem politischen Akt der Emanzipation verweben. \nIn ESQUIVE\, dem ersten Solostück der aufstrebenden Künstlerin Zantara aus Abidjan\, wird der Körper zum Schauplatz für Zuschreibungen\, Auslassungen und innere Kämpfe: Mit verbundenen Augen\, stoßend und reibend\, entkommt er – und begegnet sich doch immer wieder selbst. Diese vom Roukasskass-Tanz inspirierte Performance ist sowohl ein Akt des Ausweichens als auch der Konfrontation\, und stellt die Frage\, was jenseits aller Projektionen vom Ich noch übrig bleibt. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Carlos Cruz: VETA NEGRA (VARIATION)
DESCRIPTION:SPIELART Festival München \n\n\nEuropäische Erstaufführung \nMit der eindrücklichen Solo-Performance VETA NEGRA [dt. „schwarze Ader“] folgt der Regisseur Carlos Cruz den Spuren seiner eigenen Familiengeschichte nach Real del Monte\, einer der wichtigsten Bergbauregionen im Bundesstaat Hidalgo\, Mexiko. Im 16. Jahrhundert von den Spaniern kolonisiert\, erlebte die Region durch die Einführung einer effektiven\, aber extrem gesundheitsschädigenden Methode zur Silbergewinnung einen Aufschwung. Dieses tödliche Verfahren der Amalgamierung mit den Füßen wurde von afrikanischen Sklav*innen und indigenen Zwangsarbeiter*innen verrichtet und wird für Carlos Cruz zum Ausgangspunkt eines makabren Tanzes. Dabei lässt er sich von Butoh inspirieren\, einem japanischen Tanztheater\, das mit grotesken Bewegungen und Formbrüchen spielt: Kriechend\, grabend und zitternd nähert er sich den zu Tode geschundenen Minenarbeiter*innen und legt so die lange verschüttete Geschichte von Ausbeutung zugunsten des europäischen Wohlstands frei – ein Kampf gegen das Vergessen kolonialer Verbrechen auf dem amerikanischen Kontinent. \nMehr Infos \n\n\n\n\n\n 
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DESCRIPTION:Im Diskurs um Geburt und Mutterschaft werden medizinische Komplikationen und andere Schwierigkeiten in Verbindung mit weiblicher Fruchtbarkeit oft nur im Privaten verhandelt. Nach ihrem eigenen komplizierten Weg beschloss die ägyptische Theaterregisseurin Laila Soliman\, das Thema auf die Bühne zu bringen: In einem sanften Dialog mit Worten und Bildern von Frauen\, die ihre persönlichen Erfahrungen teilen\, verbindet die Tänzerin Sherin Hegazy zeitgenössischen Tanz mit Bauchtanz –einer Kunstform\, die traditionell Fruchtbarkeit und Freude zelebriert. Im Zusammenspiel mit der Musikerin Nancy Mounir verschieben sich die Emotionen jedoch hin zu Schmerz\, Trauer und Widerstand. Ein Plädoyer für Selbstbestimmung und weibliche Solidarität. \n29.10. | 19.30 Uhr\n30.10. | 19.30 Uhr
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