{"id":10010455,"date":"2022-08-27T15:32:41","date_gmt":"2022-08-27T13:32:41","guid":{"rendered":"https:\/\/freieszenemuc.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=26513"},"modified":"2022-09-28T15:56:02","modified_gmt":"2022-09-28T13:56:02","slug":"hope-less","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/event\/hope-less\/2022-09-28\/","title":{"rendered":"Anna Konjetzky: hope\/less"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<div class=\"et_pb_text_inner\">\n<h1>hope\/less<\/h1>\n<h4>ein Tanzst\u00fcck von Anna Konjetzky<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<div class=\"et_pb_text_inner\">\n<p>Hilft uns Hoffnung eine andere Zukunft zu gestalten, oder blockiert sie uns und l\u00e4sst uns in einer tatenlosen Warteschleife h\u00e4ngen? Hoffnung, als in die Zukunft gerichtete Emotion, kennen wir als Einzelne ebenso wie als Gesellschaft. Sie kann ein Motor f\u00fcr Wandel, eine Art Werkzeug zur Entwicklung von Utopien sein; ohne Hoffnung keine Ver\u00e4nderung, keine Forderungen an die Zukunft, kein Nachdenken \u00fcber das M\u00f6gliche. Hoffnung kann aber auch ein Zustand von Passivit\u00e4t sein, ein Abwarten, ein Stagnieren und Abgeben der Verantwortung.<\/p>\n<p>Zwischen diesen zwei Poolen bewegt sich Anna Konjetzkys neues Werk \u201ehope\/less\u201c, f\u00fcr das sie und ihr Team als Grundlage eine Reihe von Interviews gef\u00fchrt haben; \u00fcber Hoffnung, \u00fcber ihr Fehlen, \u00fcber Neustarts, pers\u00f6nliche Erwartungen, \u00fcber Zukunft und \u00c4ngste? <em>Nach meinem letzten St\u00fcck \u201e\u00dcber die Wut\u201c m\u00f6chte ich mich mit einem weiteren gesellschaftlichen Zustand auseinandersetzen und aktuell erscheint mir Hoffnung und auch ihr Umkehrst\u00fcck Hoffnungslosigkeit ein pr\u00e4sentes Element in unserer sich im Umbruch befindenden Gesellschaft. Was aber kann Hoffnung, wo existiert sie, wo nicht, und wo m\u00fcsste man sie in Hoffnungslosigkeit umschlagen lassen? Oder kann radikale Hoffnung radikale Ver\u00e4nderung bedeuten?<\/em>\u00a0(Anna Konjetzky)<\/p>\n<p>Vier T\u00e4nzerinnen bewegen sich in \u201ehope\/less\u201c in einem Raum, der durch ein Netz aus Sicherheitsgurten unterteilt ist. Erm\u00f6glicht wird so ein vertikaler und horizontaler Bewegungsraum auf und unter dem Netz; die T\u00e4nzer:innen k\u00f6nnen an dem Netz h\u00e4ngen, auf ihm liegen, sich an ihm hochziehen, aber auch durch das Netz fallen \u2013 ein fragiler, schwebender k\u00f6rperlicher Grundzustand.\u00a0<em>Das Wort Hoffnung kommt vom mittelniederdeutschen Wort \u201ahopen\u2018, was soviel wie \u201ah\u00fcpfen\u2018 hei\u00dft. K\u00f6rperlich \u00fcbersetzt in unser B\u00fchnensetting k\u00f6nnte das hei\u00dfen ein Federn, ein leichtes Beben der Vorahnung, ein wartendes Wippen, aber auch ein Umschlagen, ein Kippen, ein Verlieren des Gleichgewichtes.<\/em>\u00a0(Anna Konjetzky)<\/p>\n<p>\u201ehope\/less\u201c denkt mit vier K\u00f6rpern in einem dehnbaren und verformbaren Raum \u00fcber das Potential von Hoffnung\/Hoffnungslosigkeit als vision\u00e4re, zukunftsgestaltende Kraft nach und versteht dabei Choreografie als dialogische und utopische Praxis. Die Produktion kn\u00fcpft an Anna Konjetzkys Solo \u201e\u00dcber die Wut\u201c (2021) an, das sich speziell der weiblichen Wut als konstruktive Kraft, als Werkzeug zur Ver\u00e4nderung widmete. Beide Werke untersuchen Emotion als individuelles Gef\u00fchl und als gesellschaftlichen Zustand mit Blick auf die F\u00e4higkeit Ver\u00e4nderung, einen grundlegenden und radikalen Wandel zu initiieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<div class=\"et_pb_text_inner\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6 et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n<p><strong>Team<\/strong><br \/>\nChoreographie, B\u00fchne:\u00a0Anna Konjetzky \/\/\u00a0Tanz: Daphna Horenczyk, Sahra Huby, Quindell Orton, Jascha Viehst\u00e4dt,\u00a0 \/\/ Musik:\u00a0Stavros Gasparatos\u00a0\/\/\u00a0Dramaturgische Beratung:\u00a0Maxwell McCarthy\u00a0\/\/ Produktion:\u00a0Rat&amp;Tat Kulturb\u00fcro \/\/\u00a0PR: Simone Lutz<\/p>\n<p><strong>Partner &amp; F\u00f6rderer<\/strong><br \/>\nEine Produktion von Anna Konjetzky &amp; Co in Koproduktion mit Muffathalle M\u00fcnchen, LOT-Theater Braunschweig und fabrik Potsdam sowie mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Tanzhaus Z\u00fcrich. Gef\u00f6rdert durch den Fonds Darstellende K\u00fcnste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und erm\u00f6glicht durch den Bayerischen Landesverband f\u00fcr zeitgen\u00f6ssischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums f\u00fcr Wissenschaft und Kunst\u201c. Unterst\u00fctzt durch den Bezirksausschuss 1 Altstadt-Lehel und den Bezirksausschuss 5 Au-Haidhausen der Landeshauptstadt M\u00fcnchen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>hope\/less ein Tanzst\u00fcck von Anna Konjetzky Hilft uns Hoffnung eine andere Zukunft zu gestalten, oder blockiert sie uns und l\u00e4sst uns in einer tatenlosen Warteschleife h\u00e4ngen? 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