{"id":24997,"date":"2022-06-09T14:14:47","date_gmt":"2022-06-09T12:14:47","guid":{"rendered":"https:\/\/freieszenemuc.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=24997"},"modified":"2022-06-09T14:14:47","modified_gmt":"2022-06-09T12:14:47","slug":"affirmative-sabotage-symphonie-stoerung","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/event\/affirmative-sabotage-symphonie-stoerung\/","title":{"rendered":"Affirmative Sabotage: Symphonie St\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<p><em>Performative Lesung \u2013 eine feministische Intervention von\u00a0<a href=\"https:\/\/affirmativesabotage.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Affirmative Sabotage<\/a><\/em><\/p>\n<p>\u201eSymphonie St\u00f6rung\u201c ist eine performative Lesung mit dem Anliegen, vielf\u00e4ltige feministische Stimmen bundesweit zu einem Chor zu vereinen. In diesem k\u00fcnstlerisch-forschenden Projekt werden Miriam Yosef und Thu Ho\u00e0i Tran die Geschichte von Widerstandspraktiken des Feminismus in Deutschland und k\u00fcnstlerische Praktiken des (feministischen) Chors erforschen. Sie gehen der Frage nach, wie die Emotion und der Ausdruck der Wut zu einer transformativen Kraft werden kann.<\/p>\n<p>Wir leben und bewegen uns in patriarchalen Strukturen: Die einen profitieren davon, die anderen erleben Ausschl\u00fcsse, u.a. im Privaten, in der Bildung und auch in der Kunst. \u201eSymphonie St\u00f6rung\u201c ist ein Akt der Selbsterm\u00e4chtigung &amp; des Widerstands, ein klares NEIN zum Status Quo.<\/p>\n<p>Inspiriert von Audre Lorde und ihrem Text \u201eVom Nutzen unseres \u00c4rgers\u201c (1983) werden Miriam Yosef und Thu Ho\u00e0i Tran in der performativen Lesung \u201cSymphonie St\u00f6rung\u201d das transformative Potential von Wut ergr\u00fcnden. W\u00e4hrend ihrer Residenz am Pathos werden sie ein Archiv der feministischen Symphonie St\u00f6rung erarbeiten. Was w\u00fcrde passieren, wenn sich FLINTA, die Rassismus und\/oder Antisemitismuserfahrungen machen zu einem feministischen Orchester der Wut vereinen, nicht um ihre Wut zu unterdr\u00fccken, sondern um sie gezielt k\u00fcnstlerisch zu nutzen? Anhand von Archivarbeiten und Literaturrecherchen werden so etwa feministische Audio- und Videoaufnahmen sowie Manifeste aus vergangenen Jahrzehnten und von heute zusammengetragen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Veranstaltung:\u00a0<\/strong><strong>SO 24. Juli | 18 Uhr<br \/>\n<\/strong><strong>Ort: PATHOS Theater<br \/>\n<\/strong><strong>Sprache: Deutsch<br \/>\n<\/strong><strong>Altersempfehlung: 16+<br \/>\n<\/strong><strong>Tickets: 5\u20ac<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Recherche, K\u00fcnstlerische Umsetzung<\/strong>: Thu Ho\u00e0i Tran, Miriam Yosef | Gefo\u0308rdert vom Fonds Darstellende Ku\u0308nste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung fu\u0308r Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u00dcBER DAS INSTITUT<\/strong><\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr\u00a0<strong>Affirmative Sabotage<\/strong>\u00a0(IAS) wurde 2020 von Miriam Yosef &amp; Thu Ho\u00e0i Tran gegr\u00fcndet. Das IAS ist ein Denkort f\u00fcr k\u00fcnstlerische Forschung &amp; Intervention. Ziel ist eine machtkritische Ver\u00e4nderung von Kulturbetrieben durch affirmative Sabotageakte. In der Spielzeit 2020\/2021 inszenierte IAS \u201eEine Erinnerung, dass wir Viele sind\u201c am Staatstheater N\u00fcrnberg mit dem Ziel, existierende Ausschl\u00fcsse im Theater performativ zu sabotieren. Im Herbst 2021 erschien das St\u00fcck im DRAMA Magazin f\u00fcr szenische Literatur.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>\u00dcBER DIE K\u00dcNSTLER*INNEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Miriam Yosef<\/strong>, freie K\u00fcnstlerin &amp; Autorin arbeitet mit einem Fokus auf Machtkritik und Empowerment. Yosef ist Doktorandin und forscht zu Critical Race Theory und Ashkenormativit\u00e4t. Sie ist Mitbegr\u00fcnderin der Initiative J\u00fcdisch &amp; Intersektional, einer Initiative f\u00fcr antisemitismuskritische Bildungsarbeit &amp; Kuration in feministischen Kontexten, sowie des Kollektivs Salon der Perspektiven, die Initiative formuliert kritische Perspektiven in der Kulturarbeit. Au\u00dferdem ist sie Mitherausgeberin des Magazins \u201eYallah Salon\u201c welches beim Verlag edition assemblage erscheint. Miriam Yosef lebt und arbeitet in Bochum.<\/p>\n<p><strong>Thu Ho\u00e0i Tran<\/strong>, Regisseur*in &amp; Autor*in, arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Politik &amp; Empowerment. Schwerpunkt ist dabei die Entwicklung eines partizipatorisch-politischen Theaters. Tran hospitierte und assistierte am Jungen Schauspielhaus Hamburg &amp; Kampnagel, bei Hajusom und bei B\u00fchne f\u00fcr Menschenrechte. Zu Trans Arbeiten z\u00e4hlen u.a. HALT, eine feministische Performance \u00fcber intersektionale Solidarit\u00e4t am Berliner Ringtheater, die im Juni 2021 Premiere feierte. Thu Ho\u00e0i Tran lebt und arbeitet in Berlin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Performative Lesung \u2013 eine feministische Intervention von\u00a0Affirmative Sabotage \u201eSymphonie St\u00f6rung\u201c ist eine performative Lesung mit dem Anliegen, vielf\u00e4ltige feministische Stimmen bundesweit zu einem Chor zu vereinen. 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