{"id":44111,"date":"2025-03-13T14:12:00","date_gmt":"2025-03-13T13:12:00","guid":{"rendered":"https:\/\/freieszenemuc.de\/?post_type=tribe_events&#038;p=44111"},"modified":"2025-03-13T14:14:17","modified_gmt":"2025-03-13T13:14:17","slug":"dasvinzenz-zu-gast-im-eine-welthaus-ich-will-keinen-trost-von-niemandem-de-algun-tiempo-a-esta-parte","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/event\/dasvinzenz-zu-gast-im-eine-welthaus-ich-will-keinen-trost-von-niemandem-de-algun-tiempo-a-esta-parte\/","title":{"rendered":"dasvinzenz zu Gast im Eine WeltHaus: &#8220;Ich will keinen Trost von Niemandem &#8211; De alg\u00fan tiempo a esta parte&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><em>Vor nicht all zu langer Zeit<br \/>\n<\/em>von Max Aub auf Spanisch und Deutsch<\/p>\n<p>Es lesen: Sibylle Canonica und Elina Fern\u00e1ndez<br \/>\nMusik: Ardhi Engl<br \/>\nEinrichtung: Eos Schopohl<\/p>\n<p>Tickets: <a href=\"http:\/\/www.dasvinzenz.de\">www.dasvinzenz.de<\/a><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des Gedenktages an die Befreiung des KZ Dachau am 29. April l\u00e4dt dasvinzenz zur Lesung des Monologs von Max Aub: <strong>&#8220;Ich will keinen Trost von Niemandem &#8211; De alg\u00fan tiempo a esta parte&#8221; <\/strong>auf Spanisch und Deutsch ein.<\/p>\n<p>Wien 1938, nach dem Anschluss \u00d6sterreichs. Die J\u00fcdin Emma lebt nach der Enteignung ihrer Wohnung noch geduldet in der Dachkammer des Hauses und schl\u00e4gt sich als Putzfrau eines Theaters durch. Ihre Trauer um ihren in Dachau ermordeten Mann Arnolf und den ungekl\u00e4rten Tod ihres in Spanien umgekommenen Sohnes Samuel hat sich in kalte Wut verwandelt, mit der sie, wie eine Zeitzeugin wider Willen, die Verrohung und Gr\u00e4uel beobachtet, zu denen ehemals freundliche Nachbarn und Mitmenschen pl\u00f6tzlich f\u00e4hig sind. Mit einer sie selbst erschreckenden Distanz registriert sie den Jubel um die brennende Synagoge und berichtet ihrem toten Arnolf t\u00e4glich von den Dem\u00fctigungen, die sie mit ansehen und selber ertragen muss. Aber aufgeben will sie nicht &#8211; wie ihre beste Freundin. Sie will zusehen, welche H\u00f6lle die Verantwortlichen des Regimes einmal erwartet. Als getaufte Katholikin glaubt sie an g\u00f6ttliche Gerechtigkeit. Gegen die K\u00e4lte beschw\u00f6rt sie oft humorvoll Szenen ihrer gl\u00fccklichen Ehe, mit kleinen Streitereien, \u00c4ngsten, Eifersucht, und fragt sich zugleich, ob ihr politisch fr\u00fcher desinteressiertes Dahinleben in ruhigem Wohlstand nicht auch Mitschuld tr\u00e4gt an ihrem jetzigen Elend.<br \/>\nMax Aub &#8211; Sohn deutsch-franz\u00f6sischer Eltern, in Paris geborener, in Spanien aufgewachsener j\u00fcdischer Schriftsteller und Dramatiker &#8211; hat diesen Monolog 1939 im Pariser Exil auf Spanisch geschrieben und durch Lager-, Kriegs- und weitere Exiljahre gerettet. Die deutsche Fassung des von der \u00dcbersetzerin Stefanie Gerhold im Nachlass von Max Aub entdeckten, ber\u00fchrend und hellsichtig vorausschauenden Textes, schildert wie rasch sich durch Hass und andauernde Hetze das humane Umfeld f\u00fcr die Betroffenen ver\u00e4ndert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor nicht all zu langer Zeit von Max Aub auf Spanisch und Deutsch Es lesen: Sibylle Canonica und Elina Fern\u00e1ndez Musik: Ardhi Engl Einrichtung: Eos Schopohl Tickets: www.dasvinzenz.de Anl\u00e4sslich des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":118,"featured_media":44112,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"_tribe_events_status":"","_tribe_events_status_reason":"","_tribe_events_is_hybrid":"","_tribe_events_is_virtual":"","_tribe_events_virtual_video_source":"","_tribe_events_virtual_embed_video":"","_tribe_events_virtual_linked_button_text":"","_tribe_events_virtual_linked_button":"","_tribe_events_virtual_show_embed_at":"","_tribe_events_virtual_show_embed_to":[],"_tribe_events_virtual_show_on_event":"","_tribe_events_virtual_show_on_views":"","_tribe_events_virtual_url":"","footnotes":"","_tec_slr_enabled":"","_tec_slr_layout":""},"tags":[116],"tribe_events_cat":[34],"class_list":["post-44111","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-lesung","tribe_events_cat-lesung","cat_lesung"],"acf":[],"ticketed":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/44111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/118"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/44111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44114,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/44111\/revisions\/44114"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44111"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/freieszenemuc.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=44111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}