
Extrem rechte Akteur*innen gelingt es immer mehr mit trans*feindlichen Narrativen Anschluss in der gesellschaftlichen Mitte und innerhalb demokratischer Parteien zu finden: Rechtsextreme Erzählungen sind längst keine Randerscheinung mehr und werden mittlerweile als vermeintlich ‚valide‘ Argumente gegen die Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe von trans* und nicht-binären Personen wahrgenommen. Das Resultat dieser erfolgreichen Mobilisierung gegen Gleichstellung und Selbstbestimmung hat verheerende Konsequenzen wie die steigenden Zahlen queerfeindlicher Gewalt in Deutschland oder auch der Backlash in den USA oder Großbritannien zeigen. Auch antisemitische, verschwörungsideologische und antifeministische Strömungen werden dadurch befördert.
Mit den Gäst*innen Katrin Degen, Len Schmid und Eric BigClit wird über organisierte Trans*- und Queerfeindlichkeit, deren Gefahren für die betroffenen Personen und das demokratische Zusammenleben gesprochen. Außerdem werden mögliche Handlungsstrategien für verschiedene Zielgruppen thematisiert.