Liebes Publikum,

in meiner künstlerischen Arbeit stelle ich mir die Frage, wie man mit Tanz koexistieren kann. Ich möchte Räume der stetigen Veränderung schaffen, die das Publikum einladen, zu verweilen und sich treiben zu lassen.

Nach ersten Aufführungen von „stream“ im Ausstellungsraum NEU workshop und im schwere reiter Theater im Rahmen des Hier=Jetzt Festivals in München freue ich mich, „stream“ am 29. und 30. Oktober 2026 erneut in der Halle 6 zeigen zu dürfen.

„stream“ ist eine installative Tanzperformance, die eine meditative Erfahrung schafft. Mal verlangsamt, mal bewegt von zentrifugalen Kräften, laden die Performer:innen das Publikum ein, in einen Zustand intensiver Sinneswahrnehmung einzutauchen und sich in ein anderes Zeiterleben versetzen zu lassen.

Das Anschwellen und Abebben der Soundlandschaft, die vom unendlichen Kreisen der Himmelskörper inspiriert ist, kreiert einen meditativen Sog und erzeugt einen Kosmos, der fremd und doch vertraut scheint. In diesem bewegen sich die Performer:innen auf Umlaufbahnen, die den Raum immer mehr zum Drehen bringen. In elliptischen Raumstrukturen entfalten sich die Bewegungen der Körper, fallen aus der Bahn, treffen sich wieder.

Sowohl die Performer:innen als auch die Zuschauer:innen sind herausgefordert, sich vom Strom der Bewegung ergreifen zu lassen und sich in ihm zu verlieren.

 

Wohin können wir uns treiben lassen?

Ich freue mich auf euch!
Alex

 

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Dear audience,

In my artistic work, I ask myself how one can coexist with dance. I wish to create spaces of constant change that invite the audience to linger and let themselves be carried along.

Following the first performances of ‘stream’ at the NEU workshop exhibition space and at the schwere reiter Theatre as part of the Hier=Jetzt Festival in Munich, I am delighted to be able to present ‘stream’ once again in Halle 6 on 29 and 30 October 2026.

‘stream’ is an installation-based dance performance that creates a meditative experience. At times slowing down, at others propelled by centrifugal forces, the performers invite the audience to immerse themselves in a state of intense sensory perception and to be transported into a different experience of time.

The ebb and flow of the soundscape, inspired by the endless orbiting of celestial bodies, creates a meditative pull and gives rise to a cosmos that seems alien yet familiar. Within this, the performers move along orbits that cause the space to spin ever more rapidly. Within elliptical spatial structures, the bodies’ movements unfold, veer off course, and meet again.

Both the performers and the audience are challenged to let themselves be swept up by the flow of movement and to lose themselves in it.

 

Where might we allow ourselves to drift?

I look forward to seeing you soon!
Alex